News

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Entwicklungen rund um die IT-TRANS – Internationale Konferenz und Fachmesse.

2022-11-30
Fast zwei Drittel der Standfläche für 2024 sind reserviert

Die vorläufigen Hallenplänen für die kommende IT_TRANS vom 14. Bis zum 16. Mai 2024 sind online, und zahlreiche Ausstellende haben in den vergangenen Wochen ihren Standplatz reserviert, um auf der führenden internationalen Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Verkehr ihre Neuheiten vorzustellen. Nutzen Sie die Gelegenheit und reservieren Sie jetzt Ihre bevorzugte Location – mehr als 60 Prozent der Ausstellungsfläche ist bereits gebucht!

Key Player wie INIT, Trapeze, Axentia, Amcon und Vianova werden auf der IT-TRANS 2024 ihre Neuheiten rund um Mobilität und öffentlichen Verkehr einem breiten Fachpublikum präsentieren. In der dm-arena stehen noch attraktive Standplätze zur Verfügung, beispielsweise rund um das Market Update Forum, in dem Ausstellende ihre Best Practice-Beispiele den Expertinnen und Experten vor Ort erläutern werden.

Die aktuellen Hallenpläne sowie die Anmeldeunterlage finden Sie HIER. Das IT-TRANS Team freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme!

2022-11-17
Aktuelle Herausforderungen als Motor für die Verkehrswende

„Klima, Kosten und Corona treiben Mobilitätswende“ – so lautete die Schlagzeile von Bitkom Research Ende Oktober. In einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 1.000 Personen ab 16 Jahren ließ Bitkom untersuchen, wie sich das Mobilitätsverhalten der Deutschen während und seit der Corona-Pandemie verändert hat. Nach Ansicht der Analysten seien die meisten Menschen bereit für neue Formen der Mobilität – es fehlt ihnen aber offenbar noch an entsprechenden Angeboten und einer digital unterstützten Verkehrsinfrastruktur.

Einige Ergebnisse der Umfrage:

  • 96 Prozent geben an, ihr Mobilitätsverhalten aus verschiedenen Gründen (Klimakrise, 9-Euro-Ticket, gestiegener Benzinpreis und die Sorge, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren) entscheidend verändert zu haben
  • eine Mehrheit von durchschnittlich 55 Prozent ist unzufrieden mit dem bestehenden Angebot des öffentlichen Nahverkehrs, wobei die Unzufriedenheit auf dem Land größer ist als in Großstädten
  • 89 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass neue Mobilitätsangebote die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessern und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Besonders interessant ist, dass immer mehr Menschen bereit sind, autonome Fahrzeuge zu nutzen. Je nach Verkehrsmittel – ob autonomes Taxi, Bus, fahrerlose U- oder Straßenbahn oder Shuttle -- würden zwischen 66 und 71 Prozent gerne zusteigen. Zugleich hegt eine Mehrwert Zweifel, dass es kurz- bis mittelfristig entsprechende Angebote in Deutschland geben wird: Rund die Hälfte rechnet sogar, dass es in den kommenden 10+ Jahren keine autonomen Lösungen geben wird.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smarte-Mobilitaet-2022

2022-10-06
Wege aus dem Ticket-Dschungel

Ticketing, vernetzte Fahrpläne, erleichtertes intermodales Reisen: Die Digitalisierung brachte den öffentlichen Personenverkehr auf eine neue Stufe. Dennoch gibt es noch einiges zu tun, um mehr Menschen für den ÖPV als nachhaltigerer Alternative zu begeistern und gleichzeitig Prozesse für Verkehrsunternehmen, Verbünde und natürlich den Fahrgast zu vereinfachen. In unserer Interviewserie zu langjährigen Ausstellern der IT-TRANS haben wir mit Daniel Ott, Geschäftsleiter der krauth technology GmbH, einem Anbieter von Ticketinglösungen mit Sitz in Eberbach, über die aktuellen Herausforderungen der Branche, gesprochen.

Portrait von Daniel Ott, Geschäftsführer krauth technology
Daniel Ott, Geschäftsführer krauth technology

Herr Ott, was sind für Sie die aktuell größten Herausforderungen im ÖPV?

Die Verkehrswende ist derzeit in aller Munde – und hier spielt Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Immer mehr Verkehrsverbünde bieten zusätzlich zu den klassischen Tickets, die in Deutschland immer noch sehr beliebt sind, E-Tarife an. Gerade Chipkarten sind hierzulande weit verbreitet. Beim „account-based ticketing“ sind jedoch die skandinavischen Länder und Osteuropa schon deutlich weiter: Dort kann ich nur mit meinem Handy oder mit der Kreditkarte meine Fahrberechtigung erwerben – und muss im Falle einer Kontrolle auch nur diese vorzeigen.

Die wohl größte Herausforderung ist immer noch der ÖPV in ländlichen Regionen. Wenn ich als Bahnfahrer beispielsweise den Bus zum Bahnhof nutze, habe ich oft keine guten Verbindungen. Hier wäre es wichtig, den Deutschlandtakt flächendeckend umzusetzen, so dass auch auf dem Land alle 30 Minuten eine Verbindung besteht. Auf der anderen Seite sollten wir viel besser ausgerüstet sein für Nutzer, die mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren. Haben wir hier schon ausreichend Stellplätze? Ist das Radwegenetz gut und sicher ausgebaut?

Welche Entwicklungen und Trends werden den ÖPV Ihrer Ansicht nach langfristig verändern?

Das Ticketing ist hier entscheidend: Aktuell ist das häufig für den Fahrgast ein wahrer Dschungel – selbst in großen Städten. Da stehen zwei verschiedene Automaten an der Haltestelle, und im Bus dann zwei verschiedene Entwerter, und ich als Fahrgast weiß erst einmal nicht, welcher der richtige für mich ist.

Darüber hinaus sind viele Automaten nicht intuitiv. Als Favoriten finden Sie auf der Oberfläche meist den Einzelfahrschein, aber Sie haben vielleicht ein Fahrrad dabei und wissen erst einmal nicht, ob Sie hierfür ein separates Ticket benötigen. Bei einer weiten Strecke müssen Sie vielleicht den Verkehrsverbund wechseln, beim ersten Verbund ist das Fahrrad inklusive, beim zweiten hingegen nicht.

Unsere Oberflächen folgen einer anderen Logik: Wenn ich von A nach B fahren will, interessiert mich als Kunde eigentlich nur, welches Paket das richtige und günstigste für mich ist. Eine entsprechende Umstrukturierung scheitert jedoch oftmals an den unterschiedlichen Beförderungsbedingungen.

Nichtsdestotrotz wird uns die Digitalisierung massiv weiterhelfen, das Ticketing zu vereinfachen oder den Kunden Bestpreis-Optionen zu bieten. Dann steige ich als Nutzer einfach zu, checke mich ein, beim Verlassen des Transportmittels wieder aus und am Ende wird einfach abgerechnet.

Ein weiterer Trend ist das bargeldlose Bezahlen mit dem Smartphone oder der Kreditkarte. Und das ist längst nicht nur ein Wunsch der Fahrgäste: Auch viele Busfahrer würden gerne auf Kontakt mit Geld und Ticketverkauf verzichten – das kostet gerade bei hohem Fahrgastaufkommen Zeit, in der ich eben nicht fahren kann. krauth technology hat inzwischen ein großes Portfolio an bargeldlosen Lösungen, z.B. kleine Automaten, die direkt in die Busse eingebaut werden, so dass der Fahrgast sein Produkt bargeldlos und ohne Kontakt zum Fahrer kaufen kann.

Zwei Messegäste testen einen Fahrscheinautomaten
Eine einfache Bedienerführung beim Fahrscheinkauf am Automaten kann die Attraktivität des ÖPV weiter steigern.

An welchen Lösungen arbeitet die krauth technology GmbH darüber hinaus?

Wir engagieren uns in Standardisierungsmaßnahmen, mit denen sich die Vertriebsoberfläche der einzelnen Verkehrsunternehmen leichter und kosteneffizient gestalten lässt.

Die Verkehrsunternehmen haben meist verschiedene Lieferanten für Vertriebstechnik, zusätzlich bilden sie ihre Tarife unterschiedlich ab, mal mit Access, mal mit Excel, mal als pdf. Innerhalb eines Verkehrsverbundes zieht jede Änderung also einen großen Aufwand nach sich, da die Tarife einzeln eingelesen werden müssen. Das hat man auch bei der Einführung des deutschlandweiten 9-Euro-Tickets gesehen – ein Kraftakt, bis alle Hersteller das Produkt auf ihren Geräten und individuellen Systemen im Hintergrund implementiert hatten.

Eine einheitliche Importschnittstelle könnte das vereinfachen. Wir haben vor Jahren bereits ein solches Konzept einer herstellerunabhängigen Standardschnittstelle für Tarife entwickelt, im Rahmen der Initiative HUSST, bei der wir Gründungsmitglied sind.

Ebenfalls braucht es mehr Herstellerunabhängigkeit, zum Beispiel bei den Eingabemasken, so dass die Verkehrsverbünde in der Lage wären, Änderungen an der Bedienoberfläche eigenständig und in einem neutralen Format durchzuführen, und jeder Hersteller diese dann auslesen könnte. krauth technology ist das erste Unternehmen, das ein solches System, basierend auf dem neuen Standard PKM, für eine Privatbahn in Mitteldeutschland erfolgreich implementieren konnte. Der Kunde ist damit in der Lage, seine Automaten spontan und selbstständig zu konfigurieren, und kann gleichzeitig auch den Automatenhersteller problemlos wechseln oder schnell zusätzliche Geräte von Drittanbietern anbinden.

Welche zukunftsgerichteten Projekte im Bereich Mobilität sind für Sie beispielhaft?

Hochinteressant war ein Projekt der eben genannten Privatbahn: Ziel war, die Bedienerführung am Automaten zu vereinfachen. Mit Unterstützung einer Beratungsfirma wurden Workshops mit Standard-ÖPV-Nutzern durchgeführt, vom Berufspendler bis zum Freizeitfahrer. Das Ergebnis dieser Workshops wurde dann als Pseudo-Bedienerführung in einen Musterautomaten integriert, mit dem die verschiedenen Nutzergruppen die Oberfläche testen konnten. Darauf aufbauend hat man eine neue Bedienerführung geschaffen. Und es waren manchmal überraschenderweise Kleinigkeiten, die einen echten Unterschied machten, beispielsweise durch eine Anzeige im „Gothic-Stil“ mit schwarzem Hintergrund und weißer Schrift – ungewohnt, aber dank des höheren Kontrasts ergab sich eine deutlich bessere Lesbarkeit.

Warum nutzen Ihrer Meinung nach viele Menschen öffentliche Verkehrsangebote nur eingeschränkt oder überhaupt nicht?

Gerade der Bereich Sicherheit, Sauberkeit und Komfort wird nach wie vor häufig genannt. Viele Menschen tauschen ungern das Privatauto mit allem Komfort gegen einen in die Jahre gekommenen Bus, überfüllt, mit Klappsitzen, mit dem ich dann vielleicht noch zu spät ankomme. Das ist ein Bild in den Köpfen der Menschen, das wir dringend ändern müssen! Denn mittlerweile hat sich einiges gewandelt. Viele Busse sind inzwischen hochmodern und komfortabel, mit Steckdose und WLAN Access Point, sauber und pünktlich.

Ein weiterer Punkt sind Zuverlässigkeit und Taktung. Gerade in Sachen Deutschlandtakt sollte die Politik wieder aktiver werden. Vor Corona ein vieldiskutiertes Thema, ist dieser Ausbau dann erst einmal wieder weit nach hinten gerutscht auf der Agenda. Die Sicherheit, dass ich alle 30 Minuten definitiv eine Zugverbindung habe, würde einiges verbessern.

Und zuletzt das Preis-Leistungsverhältnis: Das 9-Euro-Ticket ist natürlich eine absolute Ausnahme. Trotzdem muss der ÖPV meiner Ansicht nach bei den Preisen günstiger und flexibler werden. Gerade für Menschen, die im Grenzbereich zwischen Monatskarte und Einzelticket sind. Wer zum Beispiel zweimal pro Woche fährt, für den lohnt sich die Monatskarte noch nicht, aber es gibt keine wirklich attraktiven Alternativen. Flexprodukte sind hier entscheidend.

krauth technology war bereits bei der allerersten IT-TRANS als Aussteller von der Partie. Was macht die Fachmesse für Sie so attraktiv?

krauth technology ist eines der ältesten Unternehmen in der ÖPV-Branche, wir produzieren als Systemhaus mit 150 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland Hardware und Software. Unser Kerngeschäft ist der ÖPV, und in dieser Branche ist die IT-TRANS eben führend. Entscheidend ist vor allem, dass sich die IT-TRANS auf Vertriebstechnik und Digitalisierung spezialisiert. Es geht nicht um Busse und Bahnen im Allgemeinen, sondern wirklich rein um unseren Fachbereich. Durch diese Fokussierung hat die Messe auch genau die richtige Größe – alle relevanten Aussteller und Besucher sind vor Ort, und dennoch ist alles in einem überschaubaren Rahmen. Darüber hinaus schätzen wir die Networking-Möglichkeiten und das gute Fachpublikum.

2022-09-13
Public Transport Trends Report 2022

Ob Echtzeit-Verkehrsdaten, Bedarfs- und Angebotsplanung oder Crowd Management: Moderne Technologie spielt in allen Bereichen des öffentlichen Verkehrs eine wichtige Rolle und entwickelt sich rasant weiter - das wurde auf der diesjährigen IT-TRANS einmal mehr deutlich. Unser Partner PTV Group hat in seinem Public Transport Trends Report 2022 Brancheninsider aus aller Welt gefragt, welche Chancen und Herausforderungen aktuell den ÖPV, seine Verbände und Unternehmen bewegen.

Auf die Frage, welche Technologien derzeit am wichtigsten seien, standen für die meisten Teilnehmer Lösungen zur Elektrifizierung und Dekarbonisierung der Flotten im ÖPNV ganz oben, dicht gefolgt von Apps für die multimodale Reiseplanung und Ticketbuchung sowie KI, die bei der Datenanalyse und – darauf aufbauend – bei der Betriebsplanung unterstützt. Die Volldigitalisierung der Unternehmen und ihrer internen Prozesse hingegen oder die Auswertung von Daten, um die Servicequalität zu verbessern, spielen dagegen noch eine untergeordnete Rolle.

Weitere interessante Ergebnisse finden Sie im Public Transport Trend Report, den Sie kostenlos herunterladen können unter:

In deutscher Sprache: https://discover.ptvgroup.com/Download-PTV-OEV-Trend-Report-2022?utm_source=linkedin&utm_medium=social&utm_campaign=pt-trend-survey_2022&utm_id=pt-trend-survey_2022_messe_karlsruhe&utm_content=messe+karlsruhe

In englischer Sprache: https://discover.ptvgroup.com/Download-PTV-Public-Transport-Trends-Report-2022?utm_source=linkedin&utm_medium=social&utm_campaign=pt-trend-survey_2022&utm_id=pt-trend-survey_2022_messe_karlsruhe&utm_content=messe+karlsruhe

Foto: Pixabay/Pexels

2022-09-06
Auf dem Weg zur Interoperabilität

Wie kann ein Ticket interoperabel genutzt werden, also zwischen unterschiedlichen Verkehrsverbünden, ohne dafür einheitliche Tarife oder ein einheitliches System für alle vorzuschreiben? Diese Kernfrage bildete 2002 den Startschuss für ein Forschungsprojekt, das in der VDV-Kernapplikation gipfelte, ein gemeinsamer deutscher Standard, mit dem Verkehrsunternehmen e-Ticketing anbieten können, interoperabel, intermodular, aber weiterhin nach ihren individuellen Tarifstrukturen. Das IT-TRANS Team sprach mit Nils Zeino-Mahmalat, Geschäftsführer der VDV eTicket Service GmbH, über die Vorteile und Herausforderungen rund um e-Ticketing.

Nils Zeino-Mahmalat - VDV e-Ticket Service

Was wünschen sich Nutzer heute von ÖPV-Ticketsystemen?

Zeino-Mahmalat: Fahrgäste wünschen sich von ÖPV-Ticketsystemen vor allem einen einfachen Zugang, der ohne Tarifwissen funktioniert. Niemand steht gerne ratlos vor einem Fahrplan und rätselt, ob es für die Fahrt vom Bahnhof zum Hotel nun Preisstufe 1b, die Kurzstrecke für Erwachsene oder etwas ganz anderes braucht. Außerdem möchten Fahrgäste flexibel bezahlen. Ein Automat, der nur passendes Kleingeld akzeptiert, ist das Gegenteil. Und das Kaufen eines Tickets soll schnell gehen.

Vor welche Herausforderungen stellt das die Verkehrsunternehmen?

Zeino-Mahmalat: Die Kundinnen und Kunden wünschen sich digitales, mobiles Ticketing und einfache Bedienbarkeit – egal ob per App oder mit der Chipkarte. Das müssen die Verkehrsunternehmen anbieten. Konkret bedeutet das, dass sie ihr Angebot, ihre Vertriebsplattformen und ihren Kundenservice noch weiter digitalisieren müssen. Das beginnt bei der App und endet bei der Verständlichkeit und Bedienbarkeit der Fahrscheinautomaten am Gleis oder im Fahrzeug.

Wie (zeit)aufwändig ist eine Umstellung des Ticketings auf eTicket Deutschland?

Zeino-Mahmalat: Wie lange genau die Umstellung dauert, hängt von der Ausgangslage beim jeweiligen Verkehrsunternehmen beziehungsweise der Komplexität im Verkehrsverbund ab.,. Auch die personellen Ressourcen innerhalb des Verkehrsunternehmens spielen für den Zeitplan eine Rolle. Ebenfalls wichtig: wie viele Lesegeräte, Automaten und Bordrechner müssen umgerüstet werden? Bei (((eTicket Deutschland haben wir Unternehmen erlebt, bei denen die Umsetzung nur 14 Monate dauerte. Bei anderen war erst nach mehreren Jahren alles digitalisiert.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus – z.B. Datensicherheit für Kunden, Fälschungssicherheit für die Verkehrsunternehmen?

Zeino-Mahmalat: Der Datenschutz wurde bereits bei der Entwicklung der VDV-Kernapplikation (VDV-KA) gemeinsam mit den Datenschutzbeauftragten der Länder und des Bundes gesichert. Das System hinter (((eTicket Deutschland orientiert sich an den Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Sofern es sich nicht um ein anonymes Prepaid-e-Ticket handelt, werden auf einer Chipkarte Name, Geschlecht und Geburtsdatum des Fahrgastes sowie das Ticket selbst gespeichert. Tickets nach VDV-KA sind vor Fälschungen geschützt. Das gilt sowohl für die klassische Chipkarte (Monatskarte, Jahresabo, Jobticket) als auch für Handytickets, die mit dem Kopierschutz Motics des VDV eTicket Service ausgegeben werden.

Welche weiteren Vorteile bieten e-Tickets?

Zeino-Mahmalat: Für Fahrgäste sind e-Tickets intuitiver und bequemer. Für Verkehrsunternehmen sind sie sicherer, weil sie vor Kopien und Fälschungen geschützt sind. Außerdem ist (((eTicket Deutschland interoperabel, kann also verkehrsverbundübergreifend eingesetzt werden. Davon profitieren Fahrgäste und Verkehrsunternehmen.

Stichwort intermodularer Verkehr: Kann eTicketing hier zu einer vereinfachten Abwicklung für den Nutzer beim Wechsel zwischen verschiedenen Modulen führen – vom Bus zum Zug und dann zum E-Roller?

Zeino-Mahmalat: Klares Ja. Mit (((eTicket Deutschland lassen sich neben dem klassischen ÖPNV auch andere Verkehrsmittel wie Carsharing, Bikesharing oder Scooter nutzen und bezahlen. Zwei Beispiele dafür sind die KVB-Fahrräder in Köln, die sich mit einem Jobticket oder einer Monats- beziehungsweise Jahreskarte nutzen lassen, sowie das MVGmeinRad der Mainzer Verkehrsgesellschaft. Theoretisch ließen sich auch der Zoobesuch oder ein Tag im Schwimmbad mit dem (((eTicket bezahlen.

Welche „Ausgabeform“ wird sich Ihrer Meinung nach langfristig durchsetzen – Karte, Smartphone, Wearables,…?

Zeino-Mahmalat: Es läuft mittelfristig auf eine Mischung aus Chipkarten und Smartphone hinaus. Smartphone vor allem auch wegen der Einführung des Motics, der das gleiche Sicherheitsniveau wie bei einer Chipkarte auf das Smartphone bringt. Damit haben Verkehrsunternehmen und Fahrgäste die Wahl, wo welche Art von Ticket abgelegt werden soll. Die Nachfrage nach Wearables ist noch sehr zurückhaltend. Grundsätzlich ist das Medium im Kontext von (((eTicket Deutschland aber egal. Alles, was einen sicheren Chip und eine Antenne hat, kann ein (((eTicket sein.

Gibt es besonders erfolgreiche, nutzerfreundliche oder flexible Beispiele für den Einsatz von eTicket Deutschland?

Zeino-Mahmalat: Aktuell ist (((eTicket Deutschland in neun von zehn Metropolregionen im Einsatz, hauptsächlich in Form von Chipkarten. Insgesamt sind mehr als 15 Millionen Chipkarten mit (((eTicket Deutschland aktiv, werden also von Fahrgästen genutzt. Die ersten (((eTickets gab es übrigens 2005 in Saarbrücken. Besonders schöne Beispiele für (((eTickets gibt es zum Beispiel in Schwäbisch Hall und im Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund, wo Menschen den ÖPNV mit Check in/Check out-Funktion nutzen können. Sie halten also beim Ein- und Aussteigen in ein Fahrzeug ihre Chipkarte an ein Lesegerät, die Abrechnung geschieht im Hintergrund. Und in Münster können sich Fahrgäste am Automaten Prepaid-Tickets auf Chipkarten kaufen und damit 90 Minuten lang jeden Bus auf jeder Linie nutzen.

2022-09-02
Herbstkurs der UITP Academy
IT-TRANS - Logo der UITP Academy

Sie möchten sich zu aktuellen Themen rund um den öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) weiterbilden? Dann sollten Sie einen Blick auf den kommenden Herbstkurs der UITP Academy werfen! In Zusammenarbeit der UITP und der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) organisiert, werden die Trainings von erfahrenen Branchenexperten des ÖPV durchgeführt. Der Kurs findet in englischer Sprache statt. Weitere Informationen und den Anmeldelink finden Sie im Folgenden:

Automated Mobility – 25. – 27. Oktober 2022 – Präsenzfortbildung (Regionales Trainingszentrum der TRK) – https://www.uitp.org/trainings/automated-mobility/

Die Teilnehmenden können sich in Präsenz über automatisierte Mobilität informieren und gemeinsam mögliche Szenarien diskutieren, wie autonome Fahrzeuge im Sinne der Nachhaltigkeit in die städtischen Verkehrsnetze integriert werden können. Als Kursleiter stehen erfahrene Experten bereit, die selbst autonome Fahrzeuge bauen oder betreiben oder sich mit den politischen oder regulatorischen Rahmenbedingungen beschäftigen.

2022-06-09
Das war die IT-TRANS 2022

Noch nie war die Verkehrswende so präsent wie heute: Durch Klimakrise, steigende Energiepreise & Co. kommt gerade dem öffentlichen Personenverkehr eine Schlüsselrolle in Sachen zukunftsfähiger Mobilität zu. Wie relevant vor diesem Hintergrund das Messethema der IT-TRANS ist, zeigte sich auch in den gestiegenen Besucher- und Ausstellerzahlen:

- 6.500 Gäste aus 71 Ländern

- 276 Ausstellende aus 33 Ländern

- 180 Referierende bei der IT-TRANS Konferenz

- 800 Konferenzbesuchende, 130 Teilnehmende online

IT-TRANS 2022 - meeting face-to-face again

Nach zwei Jahren Pause war es vor allem die Lust auf Austausch und persönliche Begegnungen, die Ausstellende wie Teilnehmende bewegte:

Nico Hess, Operational Sales Director Europe, Luminator Technology Group:

„Wir alle sind sehr zufrieden mit der IT-TRANS und hatten sehr viele gute Fachbesucher an unserem Stand. Ich glaube, dass man auf der gesamten Messe spürt, wie froh wir alle sind, uns endlich wieder von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, Hände zu schütteln und unsere Kunden face to face sprechen zu können!“

Peter Möhl, Vice President Central & Eastern Europe, PTV Group:

„Wir sind so froh, dass die IT-TRANS wieder stattgefunden hat. Es ist einfach wichtig, Kontakte persönlich zu pflegen, uns live vorstellen zu können, aber auch zu hören, was bei unseren Kunden und Partnern aktuell ist. Auch die perfekte Organisation der Messe und die Delegationen, die vor Ort sind, sind wirklich viel wert.“

Annette Weisser, Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation, IVU Traffic Technologies AG:

„Wir als Aussteller und auch unsere Kunden sind glücklich, dass die IT-TRANS wieder als Präsenzveranstaltung über die Bühne gehen konnte. Wir werden auf jeden Fall auch beim nächsten und übernächsten Mal dabei sein!“

Alexander Szlezak, CEO, Unwired Networks:

„Die diesjährige IT-TRANS hat mich überrascht: Das Publikum war sehr gut, besonders am ersten Messetag. Ich denke, nach Covid-19 hat jeder einfach den Wunsch, wieder Menschen zu treffen. Auch unser Standort in Halle 1 war optimal.“

Jürgen Kindler, Prokurist und technischer Leiter, Transdev Vertriebs GmbH:

„Ich bin schone viele Jahre auf der IT-TRANS zu Gast, denn hier finde ich die maßgeblichen Player der Branche in einer Messe vereint. Mir war wichtig, die Menschen, mit denen ich ihn Kontakt bin, nach Corona endlich wieder persönlich zu treffen.“

Anna Herzberg, Strategische Einkäuferin Software Deutsche Bahn:

„Wir treffen auf der IT-TRANS viele unserer Lieferanten und konnten auch neue Kontakte knüpfen. Das Angebotsspektrum für unseren Bereich ist gut, vor allem da alles zentral an einem Ort und dennoch übersichtlich ist – wir haben uns hier sehr gut aufgehoben gefühlt.“

Dass die IT-TRANS erneut der zentrale Hotspot für intelligente und nachhaltige Mobilität war, spiegeln auch die Besucherbefragungen wider: 95 Prozent bewerteten die Präsentationen der Ausstellenden als sehr gut. Die hohe Zufriedenheit zeigt sich auch im Rebooking: Bereits zum Ende der dreitägigen Veranstaltung waren 50 Prozent der Ausstellungsfläche für 2024 gebucht.

Freuen Sie sich auf die kommende IT-TRANS vom 14. bis 16. Mai 2024 in den Hallen der Messe Karlsruhe!

2022-05-30
Was sind die ÖV-Trends 2022?
Neue Formen der Mobilität auf der IT-TRANS 2022 (Credits: Behrendt & Rausch)

Ob neue Formen der Mobilität, Klimawandel oder Digitalisierung: Der ÖV steht vor vielen aktuellen Herausforderungen. In ihrer Trendanalyse möchte die PTV Group herausfinden, welche Themen die ÖV-Branche bewegen, wie sich Unternehmen für die Trends von heute und morgen rüsten und welche Lösungen und Tools es braucht, um zukunftsfähig zu bleiben.

Für die Teilnahme an der Befragung sollten Sie etwa fünf Minuten Ihrer Zeit einplanen:

Zur Trendumfrage der PTV Group

Die Umfrage ist noch bis zum 17. Juni aktiv. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie die vollständigen Ergebnisse des Trendreports 2022 sobald die Befragung abgeschlossen ist.

2022-05-24
Metro-Stationen als Zufluchtsort
Viktor Braginsky, CEO der Metro von Kiew, bei seiner Rede im Rahmen der IT-TRANS 2022

„Sie kommen nicht zur Metro, um befördert zu werden, sondern um ihr Leben zu retten.“ Mit diesen Worten fasste Viktor Braginsky, CEO der Metro von Kiew (KYIV Metropoliten) zusammen, in welcher Not sich die Menschen in der Ukraine und insbesondere in den besonders betroffenen Städten befinden. „In unserer Metro arbeiten Tag und Nacht mehr als 20.000 Menschen. Wir haben 46 Stationen, in denen wir 100.000 Schutzsuchende unterbringen können, durch die aber auch mehr als 1,5 Millionen Menschen pro Tag befördert werden.“

Ältere Menschen, kleine Kinder und selbst Haustiere: Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schutzsuchenden zu befriedigen, war ein Kraftakt für die Metro-Mitarbeiter und freiwillige Helfer. Filmabende, Animation und Kunstdarbietungen wurden auf die Beine gestellt, um vor allem den Kindern ein Gefühl der Sicherheit zu geben.

Ansprache von Viktor Braginsky, CEO der Metro von Kiew, auf der IT-TRANS 2022

Als die Metro von Kiew in den 1960er Jahren erbaut wurde, lag der zweite Weltkrieg nur wenige Jahre zurück. Unter diesem Eindruck entschloss man sich, das Netzwerk in einer Tiefe zu bauen, die auch im Kriegsfall Sicherheit bieten würde, so dass die Metro Kiew zu den tiefsten Untergrundbahnen der Welt gehört. Der Haltepunkt Arsenalna liegt 105 m unter der Erde.

2022-04-22
Einblicke in die Mobilität von Morgen: „Region ist Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilitätsentwicklung“

Das Karlsruhe Mobility Lab der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) feiert auf der IT Trans Premiere. Durch seine Partner ist das Lab jetzt schon ein weltweit anerkanntes Zentrum für die Entwicklung von intelligenten Konzepten für die urbane und regionale Mobilität der Zukunft. „Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt beim Karlsruher Mobility Lab auf der Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie der Entwicklung gänzlich neuer Mobilitätskonzepte“, erläutert Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, „So tragen Forschende aus der Region wesentliche Bausteine zur Mobilitätswende weltweit bei. Die Mobilitäts- und TechnologieRegion Karlsruhe kann sich zu Recht als Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilitätsentwicklung bezeichnen.“ Auch Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe ist von der Bedeutung des Projekts überzeugt: „Das Karlsruhe Mobility Lab leistet einen wesentlichen Beitrag zur Positionierung Karlsruhes als Mobilitätsstandort, in dem vor allem das Thema `smart mobility` prägend ist", sagt sie. „Diese Kernkompetenz kommt angesichts der Vielfalt der Ausstellenden im Karlsruhe Mobility Lab - eine weltweit einzigartige Zusammenstellung aus Wissenschaft, Institutionen, Verkehrsbetrieben und Industrie - in vollem Umfang zur Geltung. In diesem Umfeld ist die Fächerstadt natürlich prädestiniert als Veranstaltungsort für Kongresse und Ausstellungen mit Mobilitätsthemen, wie etwa die IT-TRANS, die seit 2008 hier beheimatet ist. Insofern freuen wir uns auch, dass die aktuell abgegebene Bewerbung Karlsruhes als Austragungsort des UITP Global Public Transport Summit unter dem Leitmotiv Smart Mobility Karlsruhe für die Jahre 2025 und 2027 von allen wichtigen Akteurinnen und Akteuren der Region unterstützt wird."

Über das Karlsruhe Mobility Lab

In einem einzigartigen Ökosystem arbeiten Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichen Hand und innovative Verkehrsunternehmen gemeinsam an interdisziplinären Ansätzen. „Es ist gelungen, dass die Akteure der TRK nun gemeinsam unter dem Dach des ‚Karlsruhe Mobility Lab‘ auftreten“, erläutert Lukas Kurzmann, TRK-UITP Liaison Officer, „Das stärkt unsere Aktivitäten sowohl in die Region hinein, aber vor allem auch nach außen.“ In der Region entstehen Ideen für die mobile Welt von Morgen, werden in die Praxis umgesetzt, 2 analysiert und mit den Bürgern getestet. Zum Beispiel wird auf der Messe das autonome FZI-Shuttle zu sehen sein, mit dem im letzten Jahr im Karlsruher Stadtteil Weiherfeld Dammerstock der Betrieb von vernetzten und autonom fahrenden Mini-Busse für die letzte Meile von der Haltestelle bis zur Haustür erprobt wurde. „Das Karlsruhe Mobility Lab erarbeitet wegweisende Konzepte für die Mobilität der Zukunft. Mit digitalen Lösungen stärken wir nachhaltige Mobilitätsoptionen und gestalten sie komfortabler“, so Andrea Mohr-Braun, Marketing Direktor bei INIT SE, „An der Stärkung des ÖPNV im Modalsplit arbeiten auch wir bei INIT mit großem Engagement. Unsere IT-Lösungen machen die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzbar - zum Vorteil unserer Kunden, der Verkehrsunternehmen, aber auch für ihre Fahrgäste.“ So wird auf der Messe auch ASSISTIVEtravel von Partner INIT präsentiert, eine App, die gerade Fahrgästen mit Seh-, Hör- und Mobilitätseinschränkungen bedarfsgerechte Unterstützung in jedem Stadium ihrer Reise bietet. Auf dieses einzigartige Innovationsklima setzen auch Politik und Wissenschaft: so ist die Region Sitz staatlicher Institutionen wie dem Baden-Württemberg Institut für nachhaltige Mobilität und zukünftig geplanter Standort des Deutschen Zentrums für Mobilität. „Als Hochschulstandort bzw. Forschungsstandort bietet die TechnologieRegion Karlsruhe eine einzigartige Dichte an mobilitätsrelevanten Forschungsprojekten und Institutionen“, so Dipl.-Ing. Sascha Ott, Geschäftsführung KIT Zentrum Mobilitätssysteme, „Diese haben wir in der ‚Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe‘ gebündelt, um dieses Potenzial sichtbarer zu machen.“ Einen Blick in die noch etwas weitere Zukunft der Mobilität ist auf der Messe mit mu-zero HYPERLOOP möglich. Die über 70 Studierenden aus Karlsruhe und Stuttgart arbeiten an funktionstüchtigen Hyperloop-Pods, die als Transportkapseln durch nahezu luftleere Röhren mit annähernd Schallgeschwindigkeit schweben werden. Neben der Wissenschaft haben einige international führende Unternehmen wie Volocopter, INIT oder PTV ihren Sitz in der Region und verbreiten Mobilitätslösungen.

Vieles wurde im Karlsruhe Mobility Lab bereits erreicht z.B.

• Eine komfortable Mobilitätsplattform, die individuell nutzbare Verkehrsmittel wie Car- und Bikesharing ebenso einbindet wie eine intermodale Verkehrssteuerung, über autonome first/last Mile Services im Bedarfsverkehr,

• grenzüberschreitende Mobilitätslösungen,

• ein großflächiges Radweg- und innovatives Radschnellwegenetz und nicht zuletzt

• das weltweit beachtete Karlsruher Tram Train Model.

Auf dem Messestand präsentiert das Karlsruhe Mobility Lab der ÖPNV-Fachwelt auch die Konzepte, die man für die Zukunft erdenkt: die Zukunft der Mobilität, die Zukunft des 3 urbanen und suburbanen Lebens, aber auch die Zukunft der digitalen Unterstützung. Ausgestellt werden auf der IT-Trans große Teile der Karlsruher Mobilitätsvision:

• Das Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe.

• Die Mobilitätsplattform regiomove mit zahlreichen Mobilitätsangeboten sowie deren Erweiterungsmöglichkeiten für die Zukunft – von autonomen Shuttles bis zu röhrenbasierten Hochgeschwindigkeits-Transportsystemen. Die Kombination mit dem Bereich Logistik: von der KArgotram über City hubs, cargo bike bis zu Lieferdrohnen und Hofladentrams, die nachhaltige Mobilität und Landwirtschaft gleichzeitig fördern.

• Weitere Forschungs- und Innovationsprojekten, welche durch Digitalisierung ein Plus an zielgerichteter Information oder Funktion für diverser Anspruchsgruppen schaffen.

Die Demonstrationen im Karlsruhe Mobility Lab geht dabei weit über die Darstellung von Konzepten hinaus. Quasi alle Lösungen kann man tatsächlich anfassen oder sogar selbst ausprobieren.

Partner des Karlsruhe Mobility Lab auf der IT-TRANS 2022 sind alle wesentlichen Mobilitätsplayer der Region. Neben der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH sind das: Automotive Engineering Network e.V. (AEN), efeuCampus Bruchsal GmbH, FZI Forschungszentrum Informatik, Hochschule Karlsruhe (HKA), INIT SE, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Leistungszentrum Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe, Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) mit Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) und Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), Messe Karlsruhe, mu-zero HYPERLOOP e.V., PTV GmbH, raumobil GmbH, Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe, UITP Regional Training Centre Karlsruhe, Urbanloop SAS aus Nancy sowie der VeloCARRIER GmbH.

Über die IT-TRANS 2022

Zukunft der Mobilität in Karlsruhe Bereits zum achten Mal wird die IT-TRANS, Internationale Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, in diesem Jahr zum internationalen Branchentreffen für alle Akteure des öffentlichen und privaten Personenverkehrs. Veranstalter sind der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) und die Messe Karlsruhe. Die IT-TRANS wird unterstützt vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dem italienischen Verkehrsverband ASSTRA sowie ITS Spain. Sie richtet sich an alle Akteure urbaner Mobilität, insbesondere an Entscheidungsträger in öffentlichen und privaten Verkehrsbetrieben, in Kommunen, Verkehrsbehörden und Verbänden. Die IT-TRANS findet vom 10. bis 12. Mai 2022 unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission, des Bundesministers für Digitales und Verkehr sowie des Ministers für Verkehr Baden-Württemberg in der Messe Karlsruhe statt. Rund 270 internationale Unternehmen präsentieren auf rund 28.000 Quadratmetern in zwei Hallen der Messe Karlsruhe ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen. In der begleitenden, dreitägigen Konferenz stellen rund 150 internationale Referenten praxisnah in 30 praxisnahen Sessions, Workshops und Präsentationen Innovationen vor und geben Empfehlungen für die praktische Umsetzung von digitalen Lösungen im urbanen Verkehr.

Pressekontakt

TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Emmy-Noether-Straße 11

76131 Karlsruhe

Tel. +49 721 40244-712

presse@technologieregion-karlsruhe.de

Über die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, gegründet 2017, ist eine regionale, bundeslandübergreifende und transnationale Standortvermarkterin fokussiert auf Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft. Gemeinsam denken, testen und machen – zu diesem Zweck haben sich 31 Gesellschafter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen in der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Ein Motor für die Themen Energie, Mobilität und Digitalisierung sein und den Prozess von der Idee bis zur Umsetzung beschleunigen. So sollen modellhaft Lösungen für drängende Zukunftsfragen entwickelt und die Innovation in der Region vorangebracht werden.

2022-04-22
Trapeze zeigt auf der IT-TRANS die Zukunft der Mobilität

Besucher erfahren alles über die neuesten Lösungen für Planung und Disposition, Bedarfsverkehr, Betriebsleitsysteme, Elektromobilität, Fahrgastinformation sowie Fahrzeugausrüstung. Trapeze stellt an der IT-TRANS in Karlsruhe Mobilitätslösungen für heute und morgen vor, beispielsweise Bordrechner, Router und moderne Displays für die dynamische Fahrgastinformation.

Geballte Innovationskraft am Modaxo-Stand

Neben Trapeze sind am gleichen Stand auch zwei Trapeze-Schwestergesellschaften vertreten: Systemtechnik stellt Lösungen für Fahrgeldmanagement vor und Binary System präsentiert Mobilitätslösungen für Eisenbahnunternehmen. Wie Trapeze gehören auch diese beiden Firmen zur Modaxo-Gruppe, einem globalen Zusammenschluss von Technologieunternehmen im Bereich Personenverkehr.

https://www.systemtechnik-online.de/home/

https://www.binarysystem.eu/de

Trapeze-Leitsysteme LIO und LEA – ein starkes Duo

Trapeze
Trapeze bietet für jeden Verkehrsbetrieb das passende Leitsystem an. Grosse städtische Verkehrsunternehmen profitieren mit LIO von umfassenden Funktionalitäten und vielfältigen Parametrierungsmöglichkeiten. Für kleinere Städte, für den Regionalverkehr oder in Kombination mit anderen Leitsystemen eignet sich hingegen LEA optimal.

Erfahren Sie mehr über die neueste Generation des bewährten Trapeze-Betriebsleitsystems LIO mit seinen umfassenden Funktionalitäten und vielfältigen Parametrierungsmöglichkeiten, das vor allem den Bedürfnissen grosser städtischer Verkehrsbetriebe entspricht. Für kleinere Städte, für den Regionalverkehr oder für die Kombination mit anderen Leitsystemen ist das flexible Leitsystem LEA optimal geeignet. Die kosteneffiziente Lösung LEA lässt sich schnell realisieren und ermöglicht die nahtlose Integration vorhandener Systeme, z.B. Bordrechner, Fahrgastinformation oder Ticketing. Ein Zusammenspiel zweier Leitsysteme bietet sich an, wenn ein Verkehrsunternehmen sowohl in der Stadt als auch im Umland Haltestellen bedient. In diesen Fällen ist beispielsweise eine Kombination aus LEA und LIO möglich.

So gelingt die Integration von E-Bus-Flotten

Trapeze
Mit der zukunftsweisenden Software-Lösung LIO-Volta können Verkehrsunternehmen den Betrieb von Elektrofahrzeugen optimieren. Die Disponenten haben den Ladestatus und die aktuelle Reichweite der einzelnen Fahrzeuge stets im Blick.

Trapeze bietet eine optimal zusammenspielende Komplettlösung für den Einsatz von Elektrobussen in Leitsystemen an. Mit der Cloud-Lösung LIO-Volta gelingt die Überwachung der Elektrobusflotte, SmartMonitor ermöglicht eine Fahrzeugstatus-Überwachung in Echtzeit und SmartCharging optimiert das Ladestationen- und Lademanagement. Dank LIO-Volta verfügen die Disponenten in der Leitstelle über Echtzeitdaten der Fahrzeuge. Mit einer automatischen Alarmfunktion informiert das System sie rechtzeitig, falls sich Probleme abzeichnen, beispielsweise ein zu geringer Energievorrat oder eine erhöhte Temperatur der Batterie.

Multifunktionaler Fahrzeug-Router GPR3 für alle Leitsysteme

Der schlanke, moderne Fahrzeug-Router GPR3 kombiniert Router und Switch in einem Gerät. Neben der Datenkommunikation ermöglicht der GPR3 auch eine eigenständige Sprachkommunikation – damit hebt er sich von den meisten Geräten am Markt ab. Der GPR3 ist optimiert für den Einsatz im ITCS-Umfeld und kann in allen Leitsystemen eingesetzt werden. Bei der Übertragung großer Datenmengen fungiert er als Wächter und bietet ein sehr hohes Mass an IP-Sicherheit gegen unbefugte Zugriffe von aussen. Der GPR3 punktet mit absolut flexiblen Montagemöglichkeiten sowie mit vielen Anschlüssen und Steckplätzen. Geräte wie Multifunktions-Anzeiger oder Fahrscheindrucker lassen sich mit dem GPR3 in das Fahrzeugnetzwerk integrieren und können so eine gemeinsame Antenne auf dem Fahrzeugdach nutzen.

Neue Generation der Fahrgastinformation im Fahrzeug

Ein Trommelwirbel für die neue Generation: Die dritte Generation der Multifunktions-Displays, MFD G3i, steht ab sofort für die Fahrgastinformation im Fahrzeug zur Verfügung. Die neuen Displays punkten nicht nur mit ihrem eleganten Design, sondern auch mit einem aktualisierten elektronischen Innenleben, das für die kommenden Jahre gerüstet ist.

Reiseassistenzsystem INTROS sorgt für Barrierefreiheit

Das Independent Travelling Orientation System INTROS ermöglicht sehbehinderten und blinden Fahrgästen sowie Personen mit Einschränkungen in ihrer körperlichen Mobilität eine selbständige Nutzung des ÖPNV. Die ÖV-Radar-App meldet dem Fahrgast das gewünschte Fahrzeug und unterstützt ihn dabei, den Einstiegsbereich zu finden und mit dem Fahrer zu kommunizieren. Sie informiert ihn über die nächsten Haltestellen und ermöglicht ihm, seinen Haltewunsch zu signalisieren oder einen Serviceruf an den Fahrer abzusetzen. Um eine herstellerunabhängige Lösung für verschiedene Infrastrukturen zu befördern, beteiligt sich Trapeze auch an der LOC#id Netzwerkinitiative "Open Smart Mobility" des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes DBSV.

Innovative Lösungen für Mobilität-on-Demand

Neben Produkten für den Linienverkehr bietet Trapeze auch interessante Lösungen für den Bedarfsverkehr an. Mit T.DiMo lassen sich individuelle Bedarfsverkehre und zukünftig auch unbegleitete Gütertransporte realisieren. In Kombination mit autonomen Fahrzeugen können Fahrgäste auf der sprichwörtlichen ersten und letzten Meile befördert werden. Am Trapeze-Stand können Sie diese Technologie sowie ihre Integration innerhalb eines Leitsystems genauer kennenlernen.

Bewährte Lösungen für Planung und Disposition von Bus und Bahn

Unsere bewährten Lösungen ermöglichen Verkehrsunternehmen eine höhere Wirtschaftlichkeit und ein besseres Ergebnis. Mit dem Trapeze Planning System erreichen ÖPNV-Anbieter eine optimierte Fahr-, Fahrzeugumlauf- und Dienstplanung. Die integrierte Lösung erleichtert es ihnen, attraktive Fahrtangebote für ihre Fahrgäste zu gestalten. Das Trapeze Operation Management System bringt Effizienz in die täglichen Abläufe und optimiert die Ergebnisse. Es bietet Unterstützung in den Aufgabenbereichen Turnus-/Dienstreihenfolgeplanung, Personal- und Fahrzeugdisposition, Mitarbeiterkommunikation und automatisierte Lohnberechnung. Das System ermöglicht jederzeit einen detaillierten Einblick in den Status jedes Betriebstages.

Weitere Unterstützung für den Bahnverkehr

Die Lösung Trapeze-EFB, ein hochverfügbares Leitsystem für Ereignismanagement, Fahrgastinformation und Betriebsüberwachung bietet wertvolle Unterstützung für Regional- und Privatbahnen. Es sorgt für konsistente Fahrgastinformation an allen Haltestellen und in allen Zügen – sowohl optisch und akustisch als auch über die angeschlossenen Datendrehscheiben. Dabei hat die Leitstelle jederzeit den Überblick und die Kontrolle über die verbreiteten Informationen.

Trapeze unterstützt die IT-TRANS als Platinum-Sponsor

Es ist bereits zur Tradition geworden: Trapeze ist erneut Platinum-Sponsor der IT-TRANS und damit auch Gastgeber des IT Family Dinner. Dieses findet am 10. Mai 2022 um 19 Uhr statt. Wir freuen uns darauf, viele Messebesucher und Kongressteilnehmer dort persönlich zu treffen.

Möchten Sie beim IT Family Dinner dabei sein? Tickets und weitere Informationen finden Sie auf www.it-trans.org/de/networking. Weitere Informationen zu unseren Lösungen finden Sie auf unserer Webseite: https://www.trapezegroup.de/

Trapeze Group

Trapeze ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für den öffentlichen Personennahverkehr. Die Firmen der Trapeze Group liefern modernste Software, intelligente Transportsysteme (ITS) und mobile Technologien an Personenverkehrunternehmen. Hunderte von öffentlichen und kommerziellen Unternehmen in Nordamerika, Europa, Südafrika und Asien setzen die Produkte von Trapeze ein, um ihre Effizienz zu steigern, die Qualität sowie den Umfang ihrer Leistungen zu verbessern und mehr Menschen zu geringeren Kosten sicher zu transportieren. Die Trapeze Group gehört zu Modaxo, dem globalen Zusammen schluss von Technologieunternehmen im Bereich Personenverkehr der Constellation Software Inc. (TSX: CSU).

Trapeze DACH

Der Unternehmensbereich Trapeze DACH bietet Verkehrsbetrieben umfassende Betriebsleit- und Informationssysteme für höhere Pünktlichkeit, kürzere Fahrzeiten und präzisere Anschlüsse sowie dynamische Fahrgastinformation. Das Portfolio umfasst Planungssysteme, Dispositionssysteme, Lösungen für den Bedarfsverkehr, Betriebsleitsysteme, Bordrechner, Fahrgast informationsanzeiger an Haltestellen wie im Fahrzeug sowie kundenspezifische Serviceleistungen. Weitere Informationen sind zu finden auf www.trapezegroup.de.

Pressekontakt

Julia Kroll, Marketing Communications

medien@trapezegroup.com

www.trapezegroup.de

2022-04-22
IT-TRANS welcomes „Women in Mobility“

Ob Entscheiderin oder Doktorandin, Führungspersönlichkeit oder Gründerin, Wissenschaftlerin, Studentin oder Mitarbeiterin − die Women in Mobility bieten Frauen aus Unternehmen und Startups, Organisationen und Verbänden, aus Medien und Politik eine Plattform zum Netzwerken, für gemeinsame Projekte, Kooperationen und Austausch. Die Women in Mobility tauschen sich sowohl in Gruppen auf Social-Media Plattformen aus, als auch in lokalen Hubs in derzeit zehn europäischen Städten.

Auf der IT-TRANS sind die Women in Mobility mit ihrer Panel-Diskussion "Carrot or stick - how to achieve sustainable and inclusive mobility innovation" (11.05. at 11 a.m., Market Update Forum B) vertreten. Die Referentinnen sind:

  • Dr. Julia Koch, Country Director DACH, Tranzer c/o Mindspace
  • Nadine Kostorz, Researcher, Karlsruhe Institute of Technology (KIT
  • Jennifer Kunz, Key Account Manager, MOTIONTAG
  • Heike Löffler, Chief Commercial Officer, Mobimeo
  • Johanna Reinhardt, Director Communications, Clever Shuttle
  • Paula Ruoff, BD Manager, FAIRTIQ GmbH
  • Sandra Witzel, CMO, Board Director, SkedGo

Gemeinsam mit Branchenexperten betrachten sie Mobilitätsinnovationen aus der Sicht des Menschen und prüfen neue Technologien kritisch auf ihren Wert für die gesamte Gesellschaft. Anschließend lädt Alexandra Reinagl (Geschäftsführerin der Wiener Linien) zu einem get-together mit Snacks und Getränken ein.

Jetzt registrieren!

https://www.eventbrite.de/e/get-together-at-it-trans-karlsruhe-tickets-308578505617

Mehr Informationen zum Konferenzprogramm:

https://www.it-trans.org/de/fachmesse/messeprogramm/

Mehr Informationen zu Women in Mobility:

https://www.womeninmobility.org/

2022-04-08
INIT präsentiert auf der IT-TRANS die Zukunft der IT-Unterstützung für den ÖPNV

Im Rahmen der Innovationsoffensive „nextGen“ entsteht im Hause des Technologieführers augenblicklich nichts weniger als die nächste Generation der integrierten Gesamtlösung MOBILE, die alle Aufgabenstellungen von Verkehrsunternehmen abdeckt. Die „nextGen“-Produkte und -Lösungen ermöglichen es Verkehrsunternehmen, ihre Servicequalität und Effizienz noch einmal weiter zu verbessern. Teilautomatisation, Optimierungswerkzeuge, Assistenzsysteme und maschinelles Lernen eröffnen hier völlig neue Möglichkeiten. Besucher des INIT Messestandes können sich umfassend über das Gesamtkonzept MOBILE nextGen informieren und erste Lösungen in Augenschein nehmen. Beispielsweise das völlig neuartige Unterstützungskonzept für die Arbeit in der Leitstelle.

Fahrgastinformation und Störfallmanagement – neu gedacht

Auf allen Kanälen sofort verfügbare Fahrgastinformation mit wenigen Klicks bietet INITs Revolution in Sachen Fahrgastinformation und Störfallmanagement RESPONSEassist. Das teilautomatisierte System integriert die Prozesse der Disposition, Fahrgastinformation und der Betriebsdokumentation und wird die Arbeit in der Leitstelle auf einem völlig neuen Niveau unterstützen. Es ermöglicht Disponenten, Störungen durch eine formularbasierte Arbeitsweise mit definierten Handlungsempfehlungen effizienter abzuarbeiten und im gleichen Vorgang die Anforderungen des betrieblichen Berichtswesens zu erfüllen. Darüber hinaus können sie präzise Fahrgastinformationen mittels vorgefertigter Templates weitestgehend automatisiert generieren und mit einem Klick auf alle Kanäle konsistente Informationen verteilen.

Fahrgastservice – neue Anforderungen bestens erfüllt

Ein Bestandteil der Innovationsoffensive „nextGen“ ist auch der Einsatz von KI. Maschinelles Lernen verbessert jede Art Prognose - egal, ob es sich um zu erwartende Ankunftszeiten oder Besetztgrade der Fahrzeuge handelt. Davon profitiert auch INITs neuartige Lösung zur Fahrgastlenkung und zum Besetztgradmanagement MOBILEguide. In einem patentierten Verfahren berücksichtigt INIT nicht nur die aktuelle Auslastung der Fahrzeuge, sondern auch die an den jeweiligen Haltestellen zu erwartenden Aussteiger. Dadurch entsteht eine Zuverlässigkeit der Information, die bisherige Lösungsansätze nicht liefern konnten. So können Fahrgäste, denen die Informationen z.B. über Fahrgastinformations-Apps zur Verfügung gestellt werden, Verbindungen wählen, die einen möglichst geringen Besetztgrad aufweisen.

Betriebssteuerung und Abfahrtszeitprognose auf neuer Basis

Einer grundlegenden Erneuerung unterzogen wurde MOBILE-ITCS nextGen, die neue Generation des Intermodal Transport Control Systems von INIT. Eine zeitgemäße Oberfläche im UX-Design mit vielen neuen Funktionen ermöglicht den Disponenten ein intuitives und noch schnelleres Arbeiten. Die Prognosegenauigkeit der Abfahrtszeiten steigt dank maschinellen Lernens signifikant und verbessert die Qualität der Fahrgastinformation. Zahlreiche Zusatzfunktionen stehen ebenfalls zur Verfügung. So ist MOBILE-ITCS nextGen zum Beispiel bereits für die spezifischen Anforderungen von E-Bussen gerüstet. Technische Basis ist die Umstellung auf eine neue datenbankagnostische Systemarchitektur, die auch künftige Betriebssysteme unterstützt und damit nicht nur für Zukunftssicherheit sorgt, sondern auch die Voraussetzungen für eine erhöhte IT-Sicherheit schafft.

IT-Unterstützung auf neuem Niveau

Darüber hinaus präsentiert INIT an ihrem Messestand F3 eine Vielzahl an zusätzlichen weiter- und neuentwickelten Lösungen und bietet dem ÖPNV damit eine noch bessere IT-Unterstützung seiner Prozesse und Aufgaben. INIT IT-Systeme werden künftig noch vielfältigere und präzisere Informationen liefern, Situationen selbsttägig erkennen und cloud- und webbasiert zur Verfügung stehen. Automatisierte oder teilautomatisierte Abläufe beschleunigen darüber hinaus Reaktionszeiten und tragen zur Sicherung der Servicequalität bei.

Besucher der IT-TRANS erfahren mehr am INIT Messestand F3 in Halle 1 oder auf unserer Website. Gerne vereinbaren wir einen Termin für Ihren Messebesuch.

Englisch: https://www.initse.com/ende/ittrans2022/

2022-04-08
Kombilösung: Eine Vision wird Wirklichkeit
KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon

Die Kombilösung ist da! In genau vier Tagen, ab Sonntag, den 12. Dezember, sind die Stadtbahnen und Straßenbahnen in den Tunneln und auf der oberirdischen Gleisstrecke Kriegsstraße unterwegs. Zwölf Jahre Bauzeit – Spatenstich war am 21. Januar 2010 – enden dann mit der Aufnahme des Fahrgastbetriebs in einem in der Karlsruher Innenstadt vollkommen neuartigen Liniennetz.

Was genau sich hinter Kombilösung verbirgt, welche Vorteile sich für Fahrgäste ergeben und über vieles mehr spricht der Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbundes, Dr. Alexander Pischon.

1. Können Sie für uns skizzieren, wie sich die Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Lage des KVV ausgewirkt hat, wie der aktuelle Stand ist und welche Entwicklungen Sie in den kommenden Monaten erwarten?

Dr. Alexander Pischon:

Die Corona-Pandemie hatte in ganz Deutschland gravierende Auswirkungen auf die gesamte ÖPNV-Branche. Hiervon blieb der Karlsruher Verkehrsverbund leider auch nicht verschont. Wir hatten in den Jahren 2020 und 2021 zusammen 70 Millionen Euro weniger an Fahrgeldeinnahmen zu verzeichnen.

Im Bereich der Abonnements haben wir 15 Prozent unserer Kunden verloren. Zum Glück wurden die Mindereinnahmen durch die beiden Rettungsschirme, die von Bund und Land aufgespannt worden sind, zu 100 Prozent ausgeglichen. Man kann unumwunden feststellen: Hätte es diese wichtigen Rettungsschirme nicht gegeben, wäre unsere Branche extrem geschwächt worden. Mit Hilfe der Rettungsschirme ist es unter anderem gelungen, die mittelständischen Busunternehmer in diesen Krisenzeiten zu stützen. Wir hoffen nun auf eine dauerhafte Stabilisierung der Fahrgastzahlen, was auch mit stabileren Fahrgeldeinnahmen einhergehen würde. Zudem erhoffen wir uns – unter anderem durch die Eröffnung des Karlsruher Tunnels – einen spürbaren Zuwachs an neuen Kunden.

Inwieweit hat sich das Fahrgastverhalten seit Corona verändert und wie treten Sie künftigen damit verbundenen Herausforderungen entgegen?

Dr. Alexander Pischon:

Zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hatten wir bei den Fahrgastzahlen im gesamten KVV-Gebiet einen massiven Einbruch zu verzeichnen. Damals wurde unser Nahverkehrsangebot nur noch von rund 25 Prozent der sonst üblichen Fahrgäste genutzt. Das waren sehr schwierige Monate.

Glücklicherweise konnten wir unsere Fahrgäste in großer Zahl wieder zurückgewinnen – aktuell sind wir bei rund 70 Prozent Fahrgastauslastung und hoffen sehr, dass es dabei bleibt.

Studien haben belegt, dass Busse und Bahnen nie ein „Treiber“ der Pandemie waren. Wir lüften unsere Fahrzeuge an jeder Haltestelle durch das Öffnen der Türen, die Maskenpflicht erweist sich als sehr wirksam und seit Kurzem gilt zusätzlich die 3G-Pflicht im Nahverkehr. Unsere Busse und Bahnen sind somit für unsere Fahrgäste ein sicherer Ort.

2. Im Bereich Mobilität gilt Karlsruhe als bedeutende Modellregion und etablierter Innovationsstandort. Sie sind dabei einer der wichtigsten Treiber. Welche Vision / welches Konzept für Karlsruhe haben Sie den ÖPNV betreffend?

Dr. Alexander Pischon:

Es stimmt, Karlsruhe ist seit mehreren Jahrzehnten für seine besondere Innovationskraft im Nahverkehrsbereich bekannt. Mir selbst ist es ein großes Anliegen, diese besondere Position zu festigen und kontinuierlich weiter auszubauen. Die übergeordnete Vision dahinter besteht aus zwei zentralen Säulen – den Kunden in der Gegenwart jederzeit ein attraktives ÖPNV-Angebot zu bieten und zugleich in den unterschiedlichsten Bereichen den Nahverkehr der Zukunft zu entwickeln.

Denken Sie nur an das Testfeld für autonomes Fahren Baden-Württemberg, das gerade wegen dieser Expertise und Innovationskraft in der Fächerstadt angesiedelt wurde, oder das umfassende regiomove-Projekt des KVV. In diesem bündeln wir an mehreren Standorten in der Region zahlreiche Mobilitätsangebote, die unkompliziert über eine leicht zu bedienende App gebucht werden können. Diese flexiblen, digitalen Angebote sind aus meiner Sicht das Modell der Zukunft.

3. Was ist die Kombilösung und welche Veränderungen und Vorteile wird sie für die Karlsruher Bürger mit sich bringen?

Dr. Alexander Pischon:

Die Kombilösung ist eines der größten Bauprojekte in der gesamten Stadtgeschichte. Durch den neuen Stadtbahntunnel und die ergänzende Bahntrasse in der Kriegsstraße wird das Netz des Karlsruher Verkehrsverbundes deutlich leistungsfähiger. So kommen unsere Fahrgäste bereits ab Mitte Dezember noch schneller, pünktlicher und sicherer an ihr Ziel. Außerdem machen neue Trassen und höhere Kapazitäten den ÖPNV in Karlsruhe fit für die wachsenden Anforderungen der Zukunft.

Durch den Stadtbahntunnel verkürzen sich die Fahrzeiten auf vielen Linien, gerade im Innenstadtbereich. Hier können sich die Fahrgäste zudem auf sieben neue, barrierefreie Haltestellen im Stadtbahntunnel freuen. Die Kombilösung spiegelt auch den städtebaulichen Entwicklungsprozess wieder. Durch die Verlegung des Bahnverkehrs unter die Erde entsteht eine echte Fußgängerzone mit großer Aufenthaltsqualität.

4. Am 12.12.2021 eröffnet die Karlsruher U-Bahn / Kombilösung. Wie war dieser Prozess für den KVV? Welche Erwartungen knüpfen Sie daran?

Dr. Alexander Pischon:

Von Seiten des Karlsruher Verkehrsverbunds erhoffen wir uns vor allem, dass sich die schnelleren Tram- und Stadtbahnverbindungen in einem deutlichen Zuwachs im Bereich der Fahrgastzahlen niederschlagen. Die Fertigstellung des Stadtbahntunnel ist in vielerlei Hinsicht ein entscheidender „Baustein“: Mit unserem attraktiven ÖPNV-Angebot leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende sowie zum dringend erforderlichen Klimaschutz. Nach meiner Einschätzung wird der ÖPNV gerade bei diesen Themen auch in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle spielen – denn die Herausforderungen zur Bewältigung des Klimawandels müssen gesamtgesellschaftlich bewältigt werden.

5. Unter der Leitung des KVV wurde das Projekt regiomove ins Leben gerufen. Was verbirgt sich dahinter?

Dr. Alexander Pischon:

Die Mobilitäts-App regiomove wird von unseren Kundinnen und Kunden nun bereits seit Ende 2020 sehr rege genutzt. Über regiomove bieten wir unseren Fahrgästen von der Fahrplanauskunft über die Buchung und Bezahluing vieler verfügbarer Verkehrsmittel bis hin zum Fahrradschlüssel für Leihfahrräder in einer App alle Dienste gebündelt und komfortabel an. Ich bin sehr stolz darauf, dass die App nun auch zusammen mit multimodalen Mobilitätsstationen – den sogenannten Ports – an mehreren Standorten im KVV-Gebiet ein sichtbares Zeichen für den umweltfreundlichen Nahverkehr setzt. Über die App können unsere Kunden mit wenigen Klicks über ihr Smartphone ihre individuelle Reisekette zusammenstellen und diese direkt in der App buchen.

6. Können Sie uns einen ersten Einblick in das richtungweisende Projekt HomeZone geben? Welche Vorteile ergeben sich für den Fahrgast? Welche Herausforderungen galt und gilt es zu meistern?

Dr. Alexander Pischon:

Wir konnten der Öffentlichkeit bereits Ende November bei einer großen Pressekonferenz die zahlreichen Vorzüge unserer neuen digitalen Tarifangebote KVV.homezone und KVV.luftlinie präsentieren, die ab dem 12. Dezember genutzt werden können. Hierbei handelt es sich um zwei völlig neuartige Angebote – die KVV.luftlinie richtet sich an Gelegenheitsfahrgäste und die KVV.homezone ist als flexibles Abo besonders für alle Kunden interessant, die viel fahren. Beide Produkte sind elektronisch über die App KVV.regiomove buchbar und erweitern das breite und gut sortierte Fahrkartenangebot des KVV.

Mit dem Angebot KVV.homezone können vielfahrende Fahrgäste erstmals unabhängig von der Wabenstruktur des KVV ihren individuellen Mobilitätsradius festlegen und bezahlen auch nur genau dafür. Das flexible Abo ist in dem gewählten Mobilitätskreis für beliebig viele Fahrten mit Bus und Bahn für 28 Tage gültig und endet danach automatisch.

7. Welche weiteren Pläne haben Sie, um den Mobilitätsstandort Karlsruhe noch attraktiver zu gestalten?

Dr. Alexander Pischon:

In den kommenden Jahren wird es vor allem darum gehen, unser attraktives digitales Angebot noch weiter auszubauen. Unter anderem haben wir die Flexibilisierung der neu eingeführten KVV.homezone im Blick. Angesichts des Trends, dass immer mehr Menschen einen großen Teil des Jahres im Homeoffice arbeiten werden, wird die Nachfrage nach flexiblen Tarifangeboten sicher weiter kräftig steigen.

Zudem wollen wir auch die Integration unterschiedlicher Mobilitätsangebote wie etwa Carsharing, Bikesharing oder Shuttles in unsere regiomove-App weiter vorantreiben. Auch die Weiterentwicklung „unserer“ App im Zusammenhang mit Mobility Inside in Hinblick auf eine bundesweite Ticketlösung inklusive Fernverkehr wird ein wichtiges Thema sein.

Selbstverständlich muss in den kommenden Jahren auch kontinuierlich und mit Nachdruck am Ausbau der Gleisinfrastruktur gearbeitet werden – sowohl innerhalb der Stadt Karlsruhe als auch in der Region. Damit unsere Kunden gerne mit unseren Bahnen unterwegs sind, braucht es ein attraktives und zuverlässiges Nahverkehrsangebot. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist dafür essentiell.

Für den ländlichen Raum werden auch On-demand-Shuttleverkehre immer mehr an Bedeutung gewinnen – die Nachfrage nach diesen Angeboten für die „letzte Meile“ ist groß.

2022-03-29
Futurist, Autor, Humanist und Filmemacher: Zeit, mit IT-TRANS-Keynote-Speaker Gerd Leonhard über Technik zu sprechen

"Die Zukunft ist bereits da – wir haben nicht richtig hingeschaut!"

Wir stellen Ihnen die weisen Worte unseres IT-TRANS 2022 Keynote-Speakers Gerd Leonhard vor, der mit seiner einzigartigen Sicht auf Mensch und Technik die Bühne in Karlsruhe betritt.

Die Welt verändert sich, und der öffentliche Verkehr muss in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft in die Zukunft blicken. Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir leben, interagieren und uns fortbewegen und der öffentliche Verkehr muss immer ein auf den Menschen ausgerichteter Sektor sein.

Gerd Leonhard wird als unser brillanter Hauptredner 2022 auf der Bühne in Karlsruhe seinen einzigartigen Dialog vorstellen.

Als Futurist und Humanist, [virtueller] Keynote Speaker, Berater, Autor und Filmemacher ist Gerd der CEO von "The Futures Agency" und hat sich auf die Debatte zwischen Mensch und Technologie spezialisiert.

Jenseits des konventionellen Futurismus beschäftigt sich Gerd mit der Frage, was die Zukunft für die Menschheit bereithält und wie wir die Zukunft, die wir uns wünschen, erschaffen können... indem er Futurismus mit Humanismus, Algorithmen mit Androrithmen, Wissenschaft mit Vorstellungskraft und Wirtschaft mit Kunst verbindet. Es ist Zeit, über Technik zu sprechen.

Meet Gerd Leonhard

Gerd Leonhard
Gerd Leonhard

Die Welt hat sich in den letzten zwei Jahren stark verändert und die digitale Revolution, die die urbane Mobilität formt, ist weiterhin in vollem Gange.

Seit dem Start der IT-TRANS im Jahr 2008 hat der öffentliche Verkehr mehr als ein Jahrzehnt der Innovation und des Fortschritts erlebt.

Wir wissen, dass unser Sektor von der Technologie angetrieben wird und die nächsten Schritte werden zeigen, wie wichtig innovative Entwicklungen für den Aufbau eines wirklich auf den Menschen ausgerichteten öffentlichen Nahverkehrs sein werden.

Als einer der weltweit führenden Zukunftsforscher, der auf Hunderten von Konferenzen und Veranstaltungen aufgetreten ist und mit Unternehmen wie Microsoft, NBC, Visa, Google, der Europäischen Kommission, Audi und IBM zusammengearbeitet hat, ist Gerd der richtige Mann für diesen Moment.

Gerd stammt ursprünglich aus Bonn, lebt in Zürich, Schweiz, und studierte Gerd an der Universität Bonn und am Berklee College of Music, wo er zunächst eine Karriere als professioneller Musiker, Arrangeur und Komponist startete.

Er gründete ein Internet-Unternehmen im Musikbereich, das ihm Einblicke in die technologischen Umwälzungen ermöglichte und ihn zu seinem ersten Buch inspirierte, das er zusammen mit Dave Kusek 2005 unter dem Titel "The Future of Music" veröffentlichte.

Beeinflusst von klassischen Futuristen wie Alvin Toffler veröffentlichte er 2016 "Technology vs. Humanity", ein Manifest für digitale Rechte und eine Untersuchung der vielen Lebensbereiche, die derzeit von der technologischen Disruption ohne Regulierung oder Politik betroffen sind.

Seitdem hat er fünf Bücher veröffentlicht und ist vor einem Publikum von mehr als zweieinhalb Millionen Menschen in über 50 Ländern aufgetreten.

Gerd ist ein bekanntes Gesicht in den internationalen Medien und war bereits in Interviews und Artikeln des Guardian, Harvard Business Review, Wired UK, BBC, CNN und anderen zu sehen. Er schreibt außerdem Kolumnen für Forbes, ist Fellow der Royal Society of the Arts in London und Gastprofessor an der Fundacao Dom Cabral in Brasilien.

Big Tech, digitale Ethik und eine Technologie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt - Gerds Motto lautet "People, Planet, Purpose and Prosperity".

Mit seiner Leidenschaft für die Erforschung der Beziehung zwischen Mensch und Technologie sollten Sie es nicht verpassen, Gerd Leonhard live in Karlsruhe zu erleben.

Folgen Sie Gerd, bevor er die IT-TRANS-Bühne betritt!

Verfolgen Sie Gerds Keynote-Rede bei der Eröffnungssitzung der Konferenz. Schließen Sie sich ihm und vielen anderen führenden Persönlichkeiten aus Betreibern, Behörden und Industrie an, die ihre Erfahrungen zu den neuesten Digitalisierungstrends im öffentlichen Nahverkehr austauschen werden. Die Konferenz umfasst außerdem Podiumsdiskussionen, Workshops, technical visits und vieles mehr. Sichern Sie sich noch heute Ihr Konferenzticket!

2022-03-08
 Start-up-Präsentationen: Lassen Sie die Branche nicht ohne Sie weiterziehen!

Für innovative Start-ups bietet die IT-TRANS eine ideale Plattform, um ihre innovativen Lösungen und Produkte zu präsentieren. Gut zu wissen: Die Beteiligung deutscher Start-ups an der IT-TRANS wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert (Programm zur Förderung der Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland). Gemeinsam mit nicht deutschen Start-ups, deren Messeteilnahme zu vergleichbaren Konditionen angeboten wird, treten sie in der START-UP ZONE auf. Dort präsentieren die Jungunternehmen ihre innovativen Ansätze und neuen Ideen in verschiedenen Formaten.

2022-02-07
ATRON auf der IT-TRANS 2022 - ATRON verbindet
Zukunftsweisende Anwendungen und innovative Softwarelösungen von ATRON auf der IT-TRANS

Vom 10. bis 12. Mai 2022 präsentiert ATRON auf der IT-TRANS zukunftsweisende Anwendungen und innovative Softwarelösungen. Neben neuen Produkten für E-Ticketing sorgen innovative Fahrer-Apps und ein neues Flotten-Betriebssystem für sicheres und kontaktloses Arbeiten.

Gerade in Zeiten von Corona wird kontaktloses und bargeldloses Bezahlen immer wichtiger. ATRON folgt diesem Trend mit einem komplett neu entwickelten bargeldlosen Fahrkartenautomat AFA 150 für einen bargeldlosen Kauf von E-Tickets und Papiertickets. Trotz zwei integrierter Druckmodule ist der Fahrkartenautomat äußerst wartungsarm und perfekt für Bus und Bahn geeignet. Die stationäre Version des AFA 150 kann zusätzlich als 24/7-Modul in Kundenzentren, am Bahnsteig oder an stark frequentierten Bushaltestellen eingesetzt werden. Das 10-Zoll-Display ermöglicht nicht nur eine schnelle Ticketauswahl, sondern dient gleichzeitig auch als Echtzeit-Fahrtauskunft. Fahrkarten werden elektronisch (VDV-KA, ATRON Token Ticket, SwissPass) oder aber als Papierticket ausgestellt. Das bargeldlose Bezahlen erfolgt kontaktlos oder kontaktbasiert und wird ermöglicht durch einen integrierten EMV-Leser für Europay, Mastercard und Visa.

Als noch kompaktere Variante ergänzt der ATRON ACT 420 Entwerter das eTicketing Portfolio. Diese Lösung kann sowohl für die Kontrollen als auch für den Verkauf der E-Tickets verwendet werden. Der ACT 420 liest schnell, zuverlässig und kontaktlos E-Ticket-Karten (VDV-KA, SwissPass, Account Based Token Ticketing) sowie 2D-Barcodes auf dem Handy und auf Papiertickets ein. E-Tickets können schnell über den Touchscreen ausgewählt und gekauft werden. In der EMV-Version können zusätzlich Open-/Closed-Loop-Szenarien oder nationale Ticket-Systeme (z. B. Schweden) integriert werden.

Mit der Driver App RX übermitteln die ATRON Bordcomputer den aktuellen Status des Fahrzeugs, während der Fahrer noch unterwegs ist. Das automatisierte Flotten-Betriebssystem RX liefert zusätzlich Statusdaten wie Öltemperatur und Füllstand des Tanks oder der Batterie. Im Depot kommen so alle relevanten Daten der gesamten Flotte kontaktlos und zuverlässig an. Dies ermöglicht vorausschauend Wartungen zu planen und reduziert Zeit, Reparatur- und Betriebskosten. Eine offene Datenschnittstelle stellt die Anbindung an Depotmanagementsysteme sicher. Papierlose Übermittlung relevanter Informationen sorgt zusätzlich für mehr Sicherheit.

Mit dem neuen autonomen Fahrtenbuch RX, sind zeitaufwändige und fehleranfällige manuelle Logbücher kein Thema mehr. Das reduziert den administrativen Aufwand und führt gleichzeitig zu Entlastung der Fahrer. Anträge auf Steuervergünstigung und Informationen von Subunternehmen können auf Knopfdruck erstellt werden. Neben der Arbeitsersparnis garantiert das System die Richtigkeit und Konsistenz der Daten, welche einer Prüfung durch Zoll und Steuerbehörde standhalten. Dafür sind weder zusätzliche Geräte oder Apps noch eine manuelle Dateneingabe erforderlich.

In einer Bussimulation können Besucher der IT-TRANS die Leistungsfähigkeit des innovativen Flottenmanagement-Gateways (FMS) live auf dem ATRON-Fahrzeugboardcomputer AFR4 erleben. Der Fahrzeugstatus und die Fahrzeugdaten werden gebündelt und in Echtzeit an die Leistelle, das Depot und an die Werkstatt übermittelt. In Verbindung mit dem FMS-Gateway wird das AFR 4 in den Fahrzeugen zur Daten- und Kommunikationszentrale.

ATRON ist einer der wenigen Anbieter, welcher das gesamte Paket aus Hardware, Software und Service aus einer Hand entwickelt, integriert und anbietet. Deshalb behauptet ATRON zu Recht „Wir sprechen öffentliche Verkehrsmittel“.

2021-10-26
Interview mit dem VDV - Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDV.

Laut einer Studie des ADAC von Ende 2020 sind die ÖPNV-Fahrgastzahlen im Zuge der Auswirkungen der aktuellen Pandemie stark gesunken. Wie schätzen Sie die aktuelle Entwicklung diesbezüglich mittlerweile ein?

Die Fahrgastzahlen im ÖPNV sind, in Abhängigkeit des jeweiligen Infektionsgeschehens, im Laufe der Pandemie gesunken und auch wieder gestiegen. Man konnte anhand dieser wellenartigen Bewegungen sehr gut ablesen, wie restriktiv zum jeweiligen Zeitpunkt die Kontakt- und damit auch die Reisebeschränkungen waren. Aktuell liegen wir wieder bei rund 75 % der Fahrgastnachfrage, die wir vor Corona hatten. Aber noch immer fehlen natürlich für die Fahrgäste zahlreiche Fahrtanlässe, etwa zu Messen oder Großveranstaltungen oder im Städtetourismus.

Welche Angebote und Lösungen erscheinen Ihnen geeignet, um dem veränderten Fahrgastverhalten gerecht zu werden bzw. um rückläufigen Entwicklungen zu begegnen?

Ob und inwieweit sich das veränderte Mobilitätsverhalten tatsächlich dauerhaft verfestigen wird, wenn wir die Pandemie überwunden haben, wird sich noch zeigen. Wir haben gerade im Rahmen unserer bundesweiten Abo-Aktion, bei der alle Inhaberinnen und Inhaber eines gültigen ÖPNV-Abos zwei Wochen lang bundesweit den gesamten ÖPNV ohne weitere Kosten nutzen konnten, erfahren, wie groß die Bereitschaft der Fahrgäste ist, auch noch in der Pandemie Busse und Bahnen intensiv zu nutzen. Über 700.000 Kundinnen und Kunden haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Das ist für uns ein klares Indiz, dass die Menschen nach wie vor ein gutes Nahverkehrsangebot brauchen und auch nutzen. Aber trotzdem müssen wir natürlich auch bei den Ticketangeboten künftig flexibler werden, etwa um auf den wachsenden Anteil an Homeoffice im Arbeitsalltag zu reagieren.

Welche Preispolitik macht in Zukunft Sinn?

Die Flatrate ist in den meisten Fällen nach wie vor für die Fahrgäste und die Verkehrsunternehmen die richtige Wahl. Denn es ist unkompliziert, günstig und der Aufwand auf beiden Seiten ist gering. Mit Steuermitteln vergünstigte Tarife halten wir dagegen nur für besondere Zielgruppen wie etwa Schüler, einkommensschwache Gruppen oder Schwerbehinderte für sachgerecht. Denn ÖPNV ist eine qualitativ hochwertige Dienstleistung, die auch entsprechende Kosten erzeugt. Um diese Kosten zu decken, müssen alle die davon profitieren bzw. das System nutzen auch dafür ihren Beitrag leisten, zum Beispiel in Form von gekauften Tickets oder über die so genannte Drittnutzerfinanzierung. Das große Ziel ist die Verkehrswende 2030 und dafür brauchen wir viel mehr ÖPNV. Das wird entsprechend mehr kosten und kann nicht allein aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.

Welche Corona-bedingten Veränderungen im ÖPNV werden uns auch nach der Pandemie weiterhin begleiten?

Die Fahrgäste, die auch während der Pandemie mit Bus und Bahn unterwegs waren, haben einen ÖPNV erlebt, der auch zu Stoßzeiten viel Platz geboten hat und nach wie vor zuverlässig und zu 100 % gefahren ist. Zudem haben die Verkehrsunternehmen die coronabedingte Kundeinformation intensiviert und Reinigungsintervalle erhöht. Das alles führt zu einem erhöhten Qualitätsanspruch der Fahrgäste, der sicher auch nach der Pandemie erhalten bleiben wird. Aber damit können und müssen wir als Branche leben, denn schließlich ist es ja ohnehin unser Ziel, bis 2030 deutlich mehr Fahrgäste zu gewinnen. Und diese überzeugen ohnehin am ehesten über gute Qualität des Angebots.

Wie sieht die Bilanz für das Jahr 2021 aus? Wie gehen Sie mit dem finanziellen Einbruch um?

Durch die Rettungsschirme 2020 und 2021 haben Bund und Länder insgesamt rund sieben Milliarden Euro an Einnahmeverlusten der Branche ausgeglichen. Dafür gilt allen beteiligten Akteuren großer Dank, denn das lief partei- und fraktionsübergreifend sehr pragmatisch und lösungsorientiert. Das war auch wichtig, denn sonst hätten wir den politischen Auftrag auch in der Pandemie das nahezu volle ÖPNV-Angebot aufrecht zu erhalten, nicht erfüllen können. Insofern ist die Branche auf der finanziellen Seite bislang ganz gut durch die Pandemie gekommen. Aber auch fürs kommende Jahr müssen wir weiterhin mit fehlenden Einnahmen durch immer noch pandemiebedingt fehlende Fahrgäste rechnen. Diese Verluste sind aktuell noch nicht konkret zu beziffern, aber auch darüber müssen wir zeitnah mit allen Verantwortlichen sprechen und Lösungen finden.

2021-10-26
Innovative Softwarelösungen von Scheidt & Bachmann auf der IT-TRANS 2022

Im Mittelpunkt stehen dabei das Datenmanagement System FareGo 360, welches Verkehrsunternehmen unterstützt ein nachhaltiges Fahrgeldmanagement, dank automatisierter und personalisierter Informationen, zu betreiben. Ergänzend stellt der Systemlieferant sein CiBo-System vor, welches Reisenden die Möglichkeiten bietet ganz bequem per Smartphone App ein- und auszuchecken.

Exzellenter Betrieb mit FareGo 360

Mit FareGo 360 ermöglicht Scheidt & Bachmann Verkehrsunternehmen eine 360°-Ansicht ihres Fahrgeldmanagements und bietet jedem Teammitglied personalisierte Informationen und Unterstützung, wann und wo diese benötigt werden. Die Softwarelösung teilt proaktiv Informationen, einschließlich Warnungen und Erinnerungen und antizipiert Probleme und Möglichkeiten auf der Grundlage der Daten im System und darüber hinaus. FareGo 360 automatisiert wiederkehrende Aufgaben, erkennt Unregelmäßigkeiten und macht intelligente Vorhersagen. Prozesse werden dadurch gestrafft und die täglichen Aufgaben vereinfacht.

Einfach mobil unterwegs mit der Check-in/Be-out Ticketing App

Mobiles Ticketing mit dem Smartphone bietet Scheidt & Bachmann als Check-in/Be-out-Lösung an: Reisende checken eigenständig über eine Smartphone-App ein, wenn sie ihre Fahrt starten. Nach dem Check-in können sich die Reisenden völlig frei und ohne weitere aktive Handlungen im gesamten Netzwerk bewegen – vom Bus in die Straßenbahn und weiter mit der S-Bahn. Die anschließende Bestpreisberechnung wird – wie alle anderen Prozesse – in Scheidt & Bachmanns leistungsstarkem ID-basiertem Backend FareGo Suite durchgeführt.

Interessierte können an Stand J3 in Halle 1 weitere Informationen zu den Lösungen erhalten.

Über Scheidt & Bachmann

Scheidt & Bachmann bietet Verkehrsunternehmen weltweit effiziente, einfache und komfortable Ticketing- sowie umfassende Informationssysteme. Wir sind stolz darauf, eine der besten und zuverlässigsten Business-Lösungen in der Branche zu liefern, mit der unsere Kunden bessere Entscheidungen treffen und effizienter wirtschaften können. Als Vorreiter technologischer Innovationen arbeiten wir kontinuierlich daran, das Angebot des öffentlichen Verkehrs zu verbessern, um die Wünsche unserer Kunden in einer immer stärker vernetzten Welt zu erfüllen.

2021-10-26
UITP-Senior-Experte Jaspal Singh reflektiert über die Auswirkungen der digitalen Revolution auf den öffentlichen Verkehr - und die Menschen, die ihn betreiben.
Jaspal Singh, Senior Expert I.T. and Development, UITP, the International Association of Public Transport

At UITP, we talk a lot about the developments being made across the public transport sector. Being a global umbrella to all players and stakeholders, we constantly observe and consider what is happening within the industry, and what that means for those who work within it – especially the passengers who make their daily trips across the cities they call home.

Public transport has changed a great deal within the past ten years, with urban mobility undergoing a huge transformation. Digitalization and innovation have been behind many of the exciting changes to the ways in which we live and move. The digital evolution moves quickly, and with each new development within IT, every step, every journey, puts us closer to the people-centric approach that the sector must remain focused on.

During the past decade, technological innovations have made a great impact on the public transport sector. From on-demand mobility and Mobility-as-a-Service (MaaS) to autonomous vehicles and contactless payments, these digital developments have mattered to public transport.

Technology is constantly accelerating, and what is clear is that public transport has massively benefited from new digital developments. It’s the people who make public transport, and as the changes are led by people, we must stay ahead of the trends to ensure we harness the potential of digitalization to better serve the needs of passengers. The adoption of technology has accelerated with smartphones and will skyrocket with 5G networks as passengers look for seamless travel and real-time information.

Developments in innovation and digitalization are not come-and-go trends; they are exciting changes impacting the regular functions of traditional public transport services, including daily operations and maintenance, human resources, planning and scheduling, and passenger information. The pandemic has further accelerated the pace of digitalization. For example, transit agencies in Europe are implementing open loop payment system and contactless ticketing.

The world continues to live through great change with the impacts of the COVID-19 pandemic on movement within our daily lives, and the digital trends we have witnessed developing in recent years with on-demand and shared mobility, ticketing and payment and autonomous mobility, have played an important role during the movement of people this past year. All players must come together to build integrated mobility solutions, rather than working in silos.

People are demanding more from their mobility choices – and although traditional modes will always be the backbone of public transport – new innovative developments provide passengers with more choice and new options in their hands as they set about their daily lives.

Digitalization and innovation are topics that matter. In our daily work, we discuss the various impacts and opportunities this evolution presents to our sector. The public transport industry has embraced these new technologies in order to create more customer-friendly, secure, and efficient services.

Next year UITP will bring together the most important voices with the very best knowledge on digital developments at IT-TRANS – our event focused on innovation and digitalization. COVID-19 brought us together for a digital edition in 2020, and I’m eager to bring together as many people as we can to consider what may be next for the digital revolution.

With a focus on intelligent urban transport systems, we’ll be able to see what necessary steps need to be taken to continue embracing and developing the digital world public transport is embracing.

There are challenges and opportunities to any kind of development, within any sector, and public transport is no different. Digitalization is metamorphosing public transport, and what we must always do as we explore new services and embrace new technologies is keep a people-centric approach, no matter what.

Public transport is for all people; and it will be the passengers who continue to lead the digital revolution across our sector.

2021-10-12
IT-TRANS auf dem ITS-Weltkongress 2021

Treffen Sie die IT-TRANS-Teams der Messe Karlsruhe und der UITP auf dem ITS WORLD CONGRESS 2021. Vom 11. bis 15. Oktober 2021 treffen sich in Hamburg Experten und Expertinnen aus der Mobilitäts-, Logistik- und IT-Branche sowie aus Politik und Verbänden. Der Kongress steht unter dem Motto "Experience Future Mobility Now".

Auf dem ITS World Congress in Hamburg geben die IT-TRANS-Teams der Messe Karlsruhe und der UITP den Besuchern einen umfassenden Einblick in die Inhalte der kommenden Fachmesse und die Schwerpunkte des Konferenzprogramms. Gäste, die die IT-TRANS besuchen möchten, können ihre Messetickets direkt am Stand buchen - kostenlos. Potenzielle Aussteller haben die einmalige Gelegenheit, sich über die Hallenplanung und die Ausstellungsmöglichkeiten sowie die zahlreichen Networking-Formate zu informieren. Der IT-TRANS-Stand befindet sich in Halle B7 und hat die Standnummer 7.

Der ITS-Kongress ist die größte Veranstaltung, die sich mit intelligenter Mobilität und der Digitalisierung des Verkehrs beschäftigt. Die jährlich stattfindenden Kongresse sind ein Branchentreffen der intelligenten Mobilität, zeigen die Bedeutung von intelligenten Verkehrssystemen (ITS) und sind eine wichtige Plattform für Branchenexperten und Entscheidungsträger.

2021-08-26
Messe-Restart ab September

Die Messewirtschaft blickt positiv auf den kommenden Messeherbst. Mit einem umfangreichen Sicherheitskonzept sowie weiteren notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen leitet die Messe Karlsruhe im September mit den Platformers‘ Days – Fachmesse für Hebe- und Höhenzugangstechnik den Restart ein. Auch die Planung für die IT-TRANS 2022 wird ungehindert fortgesetzt. Nachdem die weltweit führende Konferenz und Fachmesse für digital verknüpfte urbane Mobilität aufgrund der Entwicklungen rund um das Coronavirus abgesagt werden musste, hatte das globale Branchentreffen im letzten Jahr rein digital als interaktive Event-Plattform stattgefunden. „Wir sind dankbar, wie flexibel unsere Aussteller, Besucher und Partner diesen Weg mit uns gegangen sind und freuen uns gleichzeitig bereits, die IT-TRANS wieder als Live-Event mit digitalen Komponenten in der Messe Karlsruhe stattfinden zu lassen“, sagt Projektleiter Jochen Georg.

Vom 8. bis 10. März lädt die Internationale Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, zum internationalen Branchentreffen für alle Akteure des öffentlichen und privaten Personenverkehrs.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus finden Sie auf unserer Webseite.

Das könnte Sie auch interessieren: