Pressemitteilungen

2020-08-04
IT-TRANS ist Innovations-Hub – analog und digital

Der stetig fortschreitende digitale Wandel hat unseren Alltag erheblich verändert und definiert die Art wie wir leben sowie unser Mobilitätsverhalten immer wieder neu. Die IT-TRANS greift diese Entwicklung auf und widmet sich fokussiert digitalen Lösungen für vernetzte urbane Mobilität. Zum siebten Mal versammelt die Fachmesse und Konferenz vom 1. bis 3. Dezember 2020 internationale Vordenker und anerkannte IT- und Mobilitätsexperten in der Messe Karlsruhe.

Mit digitalen Tools urbaner Mobilität während COVID-19 wirkungsvoll und sicher begegnen

Das Coronavirus stellt viele Wirtschaftszweige vor neue Herausforderungen – so auch den öffentlichen Personenverkehr in besonderem Maße. Die Dringlichkeit der Digitalisierung dieses Sektors hat sich abermals verdeutlicht. Deshalb werden spezifische Fragestellungen rund um digitale Innovationen zur Optimierung des öffentlichen Personenverkehrs während der Corona-Pandemie Teil der IT-TRANS Konferenz sein. Die weiteren Schwerpunktthemen, wie Shared und on-demand Mobility, autonomes Fahren, künstliche Intelligenz sowie mobile Ticketsysteme bleiben bestehen. Die 150 Referenten geben ihre Erfahrungen in 30 Konferenz-Sessions weiter. Die Integration hybrider Konferenzelemente ist aktuell in Planung, um internationalen Teilnehmer, die nicht vor Ort dabei sein können, dennoch das Mitwirken an der IT-TRANS zu ermöglichen.

E-Market Updates: Kostenlose Web-Seminare fördern internationalen Wissensaustausch

Die öffentliche Verkehrsbranche ist bestrebt, sich von den Auswirkungen von COVID-19 auf Dienstleistungen und Fahrgastzahlen zu erholen. Die Verkehrsbetriebe wollen ein sicheres Reisen für ihre Fahrgäste gewähren und die Nutzerzahlen wieder steigern. Um die Branche in dieser schwierigen Zeit zu vernetzen und den Austausch zu fördern, haben die Veranstalter der IT-TRANS, UITP und Messe Karlsruhe, eine Reihe regelmäßiger virtueller Seminare ins Leben gerufen, in denen führende Branchenanbieter aus dem IT- und Mobilitätssektor ihre Neuentwicklungen vorstellen und ihre Erfahrungen teilen. Die Themen der kommenden E-Market Updates sind:

  • Restarting Public Transport with Customer Service Excellence (11. August)

  • Mobility-as-a-Service: Building a holistic mobility experience (8. September)

  • Taxi and Ride-hailing (15. September)

  • Building integrated planning & scheduling tools for authorities and operators (6. Oktober)
  • Autonomous mobility - Shifting towards better mobility (10. November)

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte müssen sich vorab registrieren. Die Aufzeichnungen und Präsentationen der bereits stattgefundenen E-Market Updates sind ebenfalls downloadbar. Zur Anmeldung

Endlich wieder persönlich netzwerken und Ideen sammeln

Neben der Konferenz erwartet die Besucher eine umfangreiche Fachmesse, in der Branchengrößen, hoch spezialisierte IT-Unternehmen sowie Start-ups ihre digitalen Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr der Zukunft vorstellen. Christian Scheiter, Vertrieb D-A-CH, vertritt die iris-GmbH aus Berlin auf der IT-TRANS und freut sich, endlich wieder in persönlichen Kontakt mit Kunden treten zu können: „Trotz der vielfältigen technischen Möglichkeiten ist für uns der persönliche Kontakt sehr wichtig. Wir sind daher sehr froh, dass die IT-TRANS in Karlsruhe eine der ersten Veranstaltungen im D-A-CH-Markt ist, auf der wir nach längerer Zeit unsere Partner, aber auch neue Interessenten konzentriert treffen können. Die IT-TRANS hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Treffpunkt für Anbieter und Interessenten im Bereich Öffentlicher Personenverkehr entwickelt. Ich konnte diese positive Entwicklung von der ersten Veranstaltung an mitverfolgen.“

Besucherführung, Kontaktnachverfolg und Reduzierung der Personendichte gewähren sicheren Messebesuch

Die Verordnung zur Durchführung von Messen, Ausstellungen und Kongressen der Landesregierung Baden-Württemberg schafft die Grundlage für die IT-TRANS. „Für unsere Aussteller ist die IT-TRANS eine wichtige wirtschaftliche Plattform, um ihre Produkte zu präsentieren und sich mit Kollegen zu vernetzen“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Wir freuen uns, dass die IT-TRANS ihre Funktion als Innovations-Hub in der TechnologieRegion Karlsruhe nun wahrnehmen kann und sich unsere Community – unter Beachtung von Sicherheits- und Hygienevorgaben – endlich wieder persönlich zum Wissensaustausch, Ideen-Brainstorming und Produktvergleich treffen kann. Bei der Erarbeitung des Sicherheits- und Hygienekonzepts steht die Gesundheit unserer Besucher, Aussteller und Mitarbeitenden stets an erster Stelle“, betont Wirtz.

So werden die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Besuchenden auf das Verhältnis der zur Verfügung stehenden Fläche angepasst sowie die Gangbreiten und Verweilzonen deutlich erweitert. Zudem registrieren sich alle Teilnehmer vorab online, was eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht. Das Bewirtungskonzept sowie die Abläufe beim Besuchereinlass und im Konferenzbereich wurden ebenfalls angepasst. Durch die zusätzliche Bereitstellung von zahlreichen Desinfektionsmöglichkeiten, steht einem Messebesuch unter Einhaltung der allgemeingeltenden Hygiene- und Abstandsregeln nichts im Wege.

Parallel zur IT-TRANS wird die Taxi & Ride-hailing Conference in der Messe Karlsruhe abgehalten. Beide Veranstaltungen sollten ursprünglich vom 3. bis 5. März stattfinden und mussten wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie in den Dezember verschoben werden.

2020-06-04
IT-TRANS E-Market Update: Fortsetzung der Web-Seminar-Reihe

Die UITP und die Messe Karlsruhe haben eine Reihe regelmäßig stattfindender E-Market Updates mit führenden Anbietern aus der Industrie eingerichtet, die innovative Lösungen für die urbane Mobilität der Zukunft aufzeigen. Am 12. Mai wurde das erste E-Market-Update zum Thema "COVID-19 – Innovative Instruments and Solutions for Optimizing Public Transport during a Pandemic" erfolgreich abgehalten.

Pratik Patil von Match Rider hat am E-Market-Update der IT-TRANS teilgenommen
Pratik Patil von Match Rider hat am E-Market-Update der IT-TRANS teilgenommen

Mehr als 145 Mobilitätsexperten aus über 36 Ländern nahmen an der digitalen Veranstaltung teil. Anschließend fand eine lebhafte Diskussion statt. „Das Thema des Web-Seminars passte sehr gut zur aktuellen Situation weltweit. Es war eine großartige Gelegenheit zu erfahren, welche Sichtweisen die Mobilitätsexperten während COVID-19 in Bezug auf den öffentlichen Verkehr haben. Ich freue mich darauf, mehr solcher informativen Webi-Seminare zu besuchen", sagt Pratik Patil von Match Rider UG, der am E-Market Update teilgenommen hat.

„Wir waren überwältigt von dem großartigen Feedback für unser erstes Web-Seminar. Wir freuen uns, dass wir den Sektor in diesen schwierigen Zeiten voranbringen und einen Ausblick auf unsere Fachmesse IT-TRANS geben können, die vom 1. bis 3. Dezember in Karlsruhe stattfinden wird", sagt Jochen Georg, Projektleiter der IT-TRANS. Aufgrund der hohen Beteiligung sind bereits weitere E-Market Updates in englischer Sprache in Planung. Die Teilnehmer werden wieder Gelegenheit haben, Fragen zu stellen. Sie müssen sich vor dem Web-Seminar online registrieren.

  • 2. E-Market Update: Dienstag, 9. Juni 2020: COVID-19 – Innovative Instruments and Solutions for Optimizing Public Transport during a Pandemic

Der Ausbruch des Coronavirus hat unser Leben sehr beeinflusst. Stark betroffen ist der öffentliche Verkehrssektor, da die Fahrgastzahlen in allen Städten um 80-90% zurückgegangen sind. Darüber hinaus waren viele Städte gezwungen, ihre Ticketingsysteme vollständig abzuschalten, da sie nicht mit kontaktlosen Funktionen ausgestattet waren. Somit waren die Einnahmen vieler Betreiber praktisch gleich Null. Diese Krise verdeutlicht den Bedarf an neuen innovativen Ticketinglösungen, die es den Betreibern öffentlicher Verkehrsmittel ermöglichen, ihre Dienste wieder aufzunehmen und Ticketeinnahmen zu generieren. Das Web-Seminar erörtert einige innovative Lösungen für Akteure des öffentlichen Personenverkehrs.

  • 3. E-Market Update: Dienstag, 30. Juni 2020: Leveraging big data and data analytics to achieve safe distancing

Öffentliche Verkehrsbetriebe stehen nach dem Ausbruch des Coronavirus vor einer doppelten Herausforderung. Einerseits nimmt die Zahl der Fahrgäste ab, andererseits müssen sie das Serviceniveau aufrechterhalten, um Social Distancing in den Fahrzeugen zu gewährleisten. Die verschiedenen Betreiber verwenden unterschiedliche Technologien wie Wiegesensoren, QR-Codes, Videokameras usw., um eine gleichmäßige Verteilung der Menschenmassen an Bahnhöfen und in den Zügen zu gewährleisten. In diesem Web-Seminar wird die Rolle von Big Data und Datenanalyse zur Verwaltung von Zeitplänen, zur Vorhersage von Nachfragemustern und zur Analyse verschiedener Sensoren beleuchtet. Die Referenten des dritten Seminars werden baldmöglichst bekannt gegeben.

Future Mobility Award für Start-ups überreicht

Das Start-up BeeSonix aus Berlin ist Preisträger des Future Mobility Awards 2020. Der Gewinner wurde bei der virtuellen Ehrung am 19. Mai 2020 bekannt gegeben. Der Preis zeichnet erstmals junge Unternehmen und ihre Konzepte für nachhaltige Mobilitätslösungen für den öffentlichen Personenverkehr aus.

Die Initiatoren des Awards sind die Fachzeitschrift Nahverkehrs-praxis, das Automotive Engineering Network aen, die Messe Karlsruhe und die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe. „Mit dem Award möchten wir anlässlich der IT-TRANS innovativen Ideen eine Plattform bieten, damit sie auch sichtbar werden und die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen”, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Während Reisende auf dem Bahnsteig warten, erscheinen wie von Geisterhand relevante Informationen auf Smartphones der Fahrgäste. Umgesetzt wird dies von den Gründern des Start-ups BeeSonix, das eine Ultraschallkommunikation zwischen Fahrtansagen und mobilen Endgeräten der Reisenden ermöglicht. Stichwort „lautlose Durchsagen“: Die Visionäre von BeeSonix verwenden dafür Sounddateien, die Töne im Ultraschallbereich enthalten. Damit werden die üblichen Ansagen genutzt, um zusätzliche Informationen mit Mehrwert zu transportieren. So können Reiseinformationen passgenau ausgespielt werden, Haltestellen und Fahrzeuge machen gewissermaßen den nächsten digitalen Schritt, ohne dass dafür neue Hardware benötigt wird. Details zum Award und zu den weiteren Finalisten finden Sie unter www.future-mobility-award.de.

Auf der IT-TRANS (1.-3. Dezember 2020, Messe Karlsruhe) bekommen dann alle fünf Finalisten – BeeSonix, Matchrider, Operibus, Rydies und Twaice – die Chance, sich dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

2020-04-30
COVID-19 – Innovative Instrumente und Lösungen zur Optimierung des öffentlichen Personenverkehrs während einer Pandemie

Um die Branche in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen, werden die UITP und die Messe Karlsruhe eine Reihe von regelmäßigen E-Market Updates mit führenden Branchenanbietern veranstalten. Die Referenten werden ihre innovativen Lösungen vorstellen und die Teilnehmer können innerhalb des Web-Seminars Fragen stellen. Alle Experten werden sich auch im Dezember auf der IT-TRANS in Karlsruhe wiedertreffen.

In diesem ersten E-Market Update werden die Experten einige der neuesten Instrumente und Lösungen zur Ressourcen-Optimierung urbaner Mobilität während der aktuellen Corona-Krise diskutieren. Das Web-Seminar findet in englischer Sprache statt.

Unsere Redner:

Begrüßungsworte von Mohamed Mezghani, Generalsekretär der UITP und Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe

>>> Avoid passenger crowds for a safe and comfortable public transport experience

Georg König, Key Account Manager, INIT GmbH

>>> Ensure mobility in times of the Coronavirus COVID-19

Udo Steinmeier, Geschäftsbereichsleiter New Mobility, Trapeze Group Deutschland GmbH

>>> Reviving the suburbs - How on-demand ride-pooling can enhance the attractiveness and efficiency of public transit offerings outside the urban core in times of COVID-19

Ulrich Edelmann, Chief Strategy Officer und Head of On-Demand, Moovel Group GmbH

Die IT-TRANS 2020 wird vom 1. bis 3. December in der Messe Karlsruhe stattfinden. Die Konferenz und Fachmesse war ursprünglich für den 3. bis 5. März geplant und musste wegen des Corona-Virus verschoben werden. Sie ist die weltweit führende Veranstaltung für vernetzte urbane Mobilität und die Digitalisierung des öffentlichen Personenverkehrs.

2020-03-17
IT-TRANS KONFERENZ UND FACHMESSE: VERANSTALTUNG WIRD IM DEZEMBER 2020 STATTFINDEN

Karlsruhe/Brüssel 17 March 2020. Die UITP und die Messe Karlsruhe freuen sich, bekannt zu geben, dass die

Ausgabe 2020 der IT-TRANS vom 1. bis 3. Dezember in Karlsruhe stattfinden wird.

Ursprünglich war die IT-TRANS für den 3. bis 5. März 2020 geplant. Sie wurde jedoch aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus verschoben. Die internationale Konferenz und Fachmesse ist die weltweit führende Veranstaltung zur Digitalisierung des öffentlichen Personenverkehrs.

Die UITP und die Messe Karlsruhe treffen nun die Vorbereitungen für den neuen Termin und freuen sich, die Experten urbaner Mobilität im Dezember in Karlsruhe willkommen zu heißen.

Die Taxi & Ride-Hailing Conference and Exhibition, die ebenfalls verschoben wurde, bleibt als Parallelveranstaltung zur IT-TRANS bestehen.

"Wir sind froh, dass nun der neue Termin für die IT-TRANS im Jahr 2020 feststeht und freuen uns darauf, unsere Aussteller, Konferenzteilnehmer und alle Teilnehmer und Besucher in Karlsruhe zu begrüßen. Die Entscheidung, den Termin zu verschieben, war richtig. Wir möchten allen Beteiligten für ihre harte Arbeit und ihren Eifer bei der Festlegung der Details für den Dezembertermin danken. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis", so Mohamed Mezghani, Generalsekretär der UITP, und Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

2020-02-28
IT-TRANS – Internationale Konferenz und Fachmesse verschoben

Karlsruhe/Brüssel, 28.02.2020 - Die Sicherheit steht an erster Stelle, deshalb haben die UITP (Internationaler Verband für öffentliches Verkehrswesen) und die Messe Karlsruhe sich dazu entschieden die IT-TRANS zu verschieben.

"Wir haben die Situation jeden Tag beobachtet und die Informationen und Ratschläge der lokalen Behörden aufmerksam verfolgt. Die Sicherheit und das Wohlergehen aller unserer Aussteller, Delegierten und Besucher hat für uns immer oberste Priorität, deshalb glauben wir, dass dies die richtige Entscheidung für alle Beteiligten ist und schätzen ihr Verständnis und ihre Unterstützung", so Mohamed Mezghani, Generalsekretär der UITP, und Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Die IT-TRANS- Internationale Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Verkehr ist die größte Veranstaltung weltweit, die sich der Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs widmet und sollte in der Messe Karlsruhe vom 3. bis 5. März 2020 stattfinden. Zeitgleich zur IT-TRANS hätte die Taxi- und Ridehailing Konferenz stattgefunden, die nun auch verschoben ist. Der neue Termin wird zeitnah mitgeteilt.

Die Anfragen und gesundheitlichen Bedenken der IT-TRANS-Teilnehmer haben in dieser Woche deutlich zugenommen, da die Medienberichte immer alarmierender wurden.

Weltweit erwägen immer mehr Länder und lokale Behörden, internationale Reisen oder die Organisation von Großveranstaltungen einzuschränken oder mit Auflagen zu versehen.

Darüber hinaus hat eine wachsende Zahl wichtiger Unternehmen mit Sitz in der EU eigene Geschäftsreisebeschränkungen für ihre Mitarbeiter erlassen bis hin zu Verboten, sich an Messen oder Kongressen zu beteiligen.

Auch namhafte Aussteller der IT-TRANS, wichtige Redner, sowie Konferenzteilnehmer und einige der unterstützenden Verbände haben sich von ihrer Teilnahme an der Veranstaltung zurückgezogen.

Angesichts dieser extremen Umstände sind wir heute zu dem Schluss gekommen, dass wir die von unseren Partnern erwartete sichere und ruhige Umgebung nicht gewährleisten können, und haben daher mit Bedauern beschlossen, die Veranstaltung zu verschieben.

Weitere Informationen werden in den kommenden Tagen verfügbar sein, entsprechend der weiteren Entwicklung.

Für Aktualisierungen empfehlen wir Ihnen, mit der speziellen IT-TRANS-Veranstaltungswebsite und dem Social Media Feed in Verbindung zu bleiben.

Für allgemeinere Informationen zum Coronavirus konsultieren Sie auch die von den zuständigen Behörden zur Verfügung gestellten Informationskanäle, z.B. :

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/en/press/2020/coronavirus.html#c17363

2020-02-27
IT-TRANS: Zukunftsthemen digital verknüpfter urbaner Mobilität

Digitale Tools haben im öffentlichen Personenverkehr das Potenzial, dessen Qualität zu optimieren, die Effizienz zu steigern, Kosten zu reduzieren und zur Verbesserung des Fahrgast-Erlebnisses beizutragen. Die IT-TRANS (3. bis 5. März) bedient seit zwölf Jahren als weltweit führende Konferenz und Fachmesse das Zukunftsthema digital verknüpfter urbaner Mobilität. Sie ist ein Hub für Innovationen: Mit einer Start-up Zone und einem Future Mobility Lab bietet die IT-TRANS Formate für kreative Ideen und neue Geschäftsfelder. Außerdem werden neue Mobilitätsformen wirksam integriert. Der Fortschritt im Betrieb, das Verkehrsmanagement, die Kommunikation und der Kundenservice durch die Digitalisierung stehen im Fokus des globalen Branchentreffens in der Messe Karlsruhe. Der Mobilitätsstandort Karlsruhe bietet als idealer Austragungsort mit internationaler Strahlkraft ein einzigartiges Zusammenspiel von Forschung, Entwicklung, Industrie, Politik und Anwendung. Dies zeigen Projekte wie das Leistungszentrum Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe – ein Zusammenschluss Karlsruher Institutionen für Forschung, Lehre und Innovation, das Pilotprojekt eWayBW sowie das EU-geförderte Leuchtturmprojekt efeuCampus, mit dem Ziel, die Gütermobilität im urbanen Raum emissionsfrei, generationengerecht und wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.

Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner

Rund 280 Aussteller werden ihre smarte Software auf 28.000 Quadratmetern und erstmals in zwei Messehallen präsentieren. Insbesondere aus Großbritannien, Belgien, Spanien und den USA sind bei der siebten IT-TRANS deutlich mehr Aussteller dabei. In der gemeinsam stattfindenden Konferenz diskutieren 150 Referenten in 30 Sessions zu Themen wie dem Einsatz Künstlicher Intelligenz, dem Fortschritt des Autonomen Fahrens und dem e-Ticketing. Zudem sind on-demand Mobilitätsangebote ein Schwerpunktthema, ebenso wie Ride-Hailing und Shared Mobility.

Die IT-TRANS ist das globale Branchentreffen für Entscheider der Smart Mobility – von Werkstatt- und Betriebsleitern über IT-Verantwortliche bis hin zum Top-Management von Verkehrsbetrieben, Future Mobility Experten sowie Meinungsführern und Digitalisierungsexperten des Smart City Mobility Designs.

In einer Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach aus 2019 (deutsche Bevölkerung ab 16 Jahre) gaben 82 Prozent an, dass es ihnen bezüglich ihrer eigenen Mobilität besonders wichtig ist, möglichst flexibel und unabhängig zu sein. Das Bedürfnis des Fahrgasts nach Individualität und Komfort steigt kontinuierlich. Gleichzeitig werden die Beförderungsmittel vielfältiger. Smarte Software hilft, die vielfältigen Transportangebote individuell zu kombinieren und zu vernetzen – immer bestrebt dem Fahrgast den größtmöglichen Nutzen und Service zu bieten. Diese Leitgedanken bündeln sich im Konzept Mobility-as-a-Service, das mittlerweile zum Mittelpunkt der IT-TRANS wurde.

Launch von regio move macht KVV zum Mobilitätsverbund

Am Stand des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) in der Aktionshalle der Messe dreht sich während der IT-TRANS optisch und inhaltlich alles um das Thema regiomove und den mit diesem Projekt verbundenen Wandel des Verkehrsverbunds hin zum digital vernetzten Mobilitätsverbund. Am 3. März werden die Partner des Projekts die neue Mobilitäts-App regiomove launchen. Nach der Testrunde sollen dann ab September die ersten Buchungen durch Kunden über regiomove erfolgen können. Interessierte KVV-Kunden bekommen auf der Fachmesse außerdem einen ganz besonderen Einblick in die Mobilität von morgen. Bei einem exklusiven Rundgang erfahren sie an ausgesuchten Ständen alles über regiomove und spannende IT-Lösungen von Unternehmen aus der TechnologieRegion Karlsruhe.

Akteure aus TRK stellen aktuelle Mobilitäts-Projekte vor

Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) präsentiert sich zum zweiten Mal an einem Gemeinschaftsstand auf der IT-TRANS. Experten von FZI – Forschungszentrum Informatik, Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft (Institut für ubiquitäre Mobilitätssysteme), KIT (Institut für Verkehrswesen, Institut für Technik der Informationsverarbeitung), Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe und TransportTechnologie Consult Karlsruhe GmbH präsentieren unter der Dach der TRK ihre Innovationen für eine zukunftsfähige Mobilität: Der vernetzt und autonom fahrende Kleinbus EVA Shuttle, entwickelt durch ein Projektkonsortium um das FZI, soll ÖPNV-Systeme sinnvoll ergänzen, indem er Menschen zwischen Haltestelle und Haustür transportiert und so das Problem der letzten Meile löst. Die Interaktion autonomer Straßenbahnen auf einem voll automatisierten Straßenbahn Depot erprobt das KIT in seinem Projekt AStriD. Dabei erfolgen zeitintensive Rangierfahrten zum Abstellgleis oder durch die Waschanlage ganz ohne Fahrer. Einen Blick in die Zukunft ermöglicht auch das am Institut für ubiquitäre Mobilitätssysteme der Karlsruher Hochschule entwickelte interaktive Straßenbahnfenster „Smart MMI“. Es zeigt auf seinen transparenten Display-Scheiben komplexe Reisedaten an, um Fahrgäste besser über Störungen, Planänderungen und Services zu informieren.

2020-02-26
Interview mit IT-TRANS Keynote Speaker Christoph Bornschein

Digitalisation continues to redefine the way we live, the way we interact, and crucially for the world of urban mobility, the way we move.

As the progressive digital transition continues to change our everyday lives, the public transport sector has embraced new technologies to make the way we move around our cities as efficient and customer-friendly as possible.

At IT-TRANS (Karlsruhe, 3-5 March 2020), the largest event of its kind dedicated to digitalisation and IT in urban mobility, UITP and Messe Karlsruhe required the right person to set the spotlight on digital change.

Enter the man you want leading your digital strategy: Christoph Bornschein.

As CEO and Co-Founder of TLGG, the German agency boutique consultancy for digital business, Christoph knows what the digital revolution has done for the world - and can do - and offers his counsel to global companies and brands such as Bayer, Ford, ING, Lufthansa, Deutsche Bank and KUBIKx.

Interview with IT-TRANS 2020 keynote speaker Christoph Bornschein
Christoph Bornschein ist der Keynote-Speaker der IT-TRANS 2020 (©ShaiHofman)

You can get to know more about Christoph in our official launch news and press release announcing him as our IT-TRANS Keynote Speaker for the 2020 edition.

During the event Christoph will address how the digital transformation is changing our society and what that means for public transport.

But first, spend some time with us by getting to know our Conference Man of the Moment, in our exclusive sit-down with Christoph…

Q: Christoph, you’ve had a very interesting and successful career so far…with roles in communications, marketing, PR, digital business, tech, start-ups, and consultancy, what are your personal highlights?

In all these projects and positions, there have always been two constant highlights: meeting and working with people with great knowledge, profound understanding, and an eagerness to learn – in my own team, as clients, as chance encounters in a conference setting. To choose one situation, project or person would be a disservice to the many others.

Q: We’ve had a very positive reaction to the news that you’ll be our Keynote Speaker for the 2020 edition of IT-TRANS, and we’re delighted to have you on board! What should our audience expect from your speech? Is ours a sector you’ve addressed before?

Some years ago, a friend describes my keynotes as a kind of “constructive scare”. This, I think, is fairly accurate. To this day, many people estimate the speed and degree to which technology is effecting changes in our way of working, living, and creating value. I aim to provide a general perspective and specific ideas on dealing with the challenges at hand. I have worked with clients in urban transport and often dealt with topics related to urban mobility – from smart grids to the future of work to smart cities as such. It’s an exciting and important factor in our very urban future.

Q: IT-TRANS is all about the future of urban mobility, and what digitalisation has done, and can do, for public transport. As we begin our seventh edition it’s important to reflect on what’s to come. What do you think is next in the digital world for urban mobility?

With so many things happening at once, it’s hard to decide on what will come first. Increased electrification will make for inseperable ties with urban mobility and urban power grid management. New modes of work will require new modes of transport, new regulations are calling for new solutions for the daily commute, increased urbanization is testing the limits of our legacy systems in transport, we will see new players and radical developments in individual micromobility. If you ask me what is next, « Everything » would be an unsatisfactory, but fairly correct answer.

Q: You’ve also worked as a mentor in the digital and start-up industries, for companies and bodies such as Microsoft, Startup Autobahn and the LEAD Academy. What has this experience been like?

Weird and great, interesting and frustrating. It’s always amazing to meet people who do not just have great ideas, but also the spirit and knowledge to turn these ideas into a service or product. An entrepreneurial mindset alone is just the will to make money, and a great idea alone is just the pride in being really smart. Combining the two, however, yields powerful results. The frustrating part then is seeing new ideas and innovations clash with old concepts and structures, both in the regulatory and the corporate sense.

Q: We came across the phrase “every brand experience has to be more than a moment, but believing that one moment can decide everything” when learning about your work at TLGG. It’s a very powerful thought. Can you share with our readers the most interesting, and unique experiences you’ve had when working on a particular strategy?

I signed a lot of NDAs in my life, so don’t expect specifics. What I can say is that when developing strategies for a world in transformation, you will often arrive at a crucial insight that will go against every tradition and process your client has built and cherished for so long – changing business models, changing value chains, the need for bets and experiments, the imperative of self-cannibalization. Every concrete manifestation of that moment is different, and so are the clients’ reactions to them.

Q: And finally, many people and companies come to you for consultation. But what’s the best piece of advice you’ve been given and from who?

Back in 2008, my co-founders recommended taking my monologues and my digital proselytizing to the stage rather than giving exhaustive keynotes to an audience of two. Whatever their true motives: it was a great idea.

2020-02-10
DIGITALER WANDEL

Die Digitalisierung definiert immer wieder neu, wie wir leben und interagieren und, was für die urbane Mobilität entscheidend ist, die Art und Weise, wie wir uns bewegen. Da die fortschreitende digitale Transformation unser tägliches Leben weiterhin verändert, hat sich der öffentliche Verkehrssektor neue Technologien zu eigen gemacht, um die Art und Weise, wie wir uns in unseren Städten bewegen, so effizient und kundenfreundlich wie möglich zu gestalten.

Öffentliche Verkehrsmittel sind für alle Menschen und die Digitalisierung ist ein am Menschen orientierter Ansatz...

Wenn Sie also die Menschen in den Mittelpunkt stellen, ist es an der Zeit, die Person auf die Bühne der IT-TRANS zu bringen, die versteht, was die digitale Entwicklung zu leisten vermag.

Christoph Bornschein ist der Keynote-Speaker der IT-TRANS 2020
Christoph Bornschein ist der Keynote-Speaker der IT-TRANS 2020 (©ShaiHofman)

Christoph Bornschein ist derjenige, der Ihre digitale Strategie leiten möchte - als Berater globaler Unternehmen und Marken wie Bayer, Ford, ING, Lufthansa, Deutsche Bank und KUBIKx. Er wird darauf eingehen, wie der digitale Wandel unsere Gesellschaft verändert und was das für den öffentlichen Verkehr bedeutet.

Die IT-TRANS bietet Entscheidungsträgern die Plattform, sich über die Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs zu informieren und die neuesten Innovationen aus nächster Nähe zu sehen. Christoph wird unsere Zuhörer darüber informieren, wie sich diese Entwicklung auf die städtische Mobilität auswirkt.

"Der technologische Fortschritt treibt den kulturellen Wandel voran und die Digitalisierung ist ein mächtiger Beschleuniger. Die Mobilität in der Stadt ist ein wichtiger Faktor für die Art und Weise, wie wir arbeiten, leben, kommunizieren, pendeln, reisen und unser tägliches Leben gestalten. Sie ist ein Schlüssel zu unserer Zukunft - sie ist von tiefgreifenden Veränderungen betroffen und bewirkt selbst tiefgreifende Veränderungen. Über städtische Mobilität zu diskutieren bedeutet, über die Zukunft der Urbanität selbst zu diskutieren", sagt Christoph Bornschein, CEO and Co-Founder of TLGG.

Zusammen mit zwei Kollegen gestaltet Christoph als Gründer und Geschäftsführer der TLGG "das Kundenerlebnis der Zukunft.“ In der Überzeugung, dass jedes Markenerlebnis mehr als ein Moment sein muss und, dass ein Moment alles entscheiden kann. Christoph und sein Team führen Marken, Produkte, Ideen und Unternehmen zur richtigen Zeit an den richtigen Ort. Alles ist voller Daten und Wissen ist überall... und Christophs Firma berät, leitet und entwickelt seit mehr als einem Jahrzehnt.

Warum Christoph? ... und warum die IT-TRANS?

Christoph erleichtert täglich Veränderungen. Als Vordenker der organisatorischen Umgestaltung ist seine Expertise weltweit gefragt. Neben seinen Funktionen bei der TLGG mit Büros in Berlin und New York ist Christoph Mitglied des Beirats und des Aufsichtsrats von ING, KUBIKx, Deutsche Bank und dem Innovation Hub der Lufthansa, hat Teams für Kommunikation, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit geleitet, war Inhaber einer Kommunikationsfirma und hat Jura und Handelsrecht studiert.

Er hat sich auf die Integration des Binnenmarkts, die Besteuerung von Investitionen, die digitale Bildung und vieles mehr spezialisiert, ist außerdem Dozent an der Good School, ein publizierter Autor und arbeitet als Mentor und Investor für Start-ups auf der ganzen Welt.

Bei der IT-TRANS dreht sich alles um die Zukunft der städtischen Mobilität – nun in der siebten Ausgabe – es ist deshalb wichtig, über die Zukunft nachzudenken. Da die IT und die Digitalisierung des öffentlichen Personenverkehrs im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, wird die IT-TRANS die Fortschritte in unserem Sektor mit Blick auf die Zukunft betrachten. Menschen brauchen verschiedenen Fortbewegungs-Möglichkeiten vor ihrer Haustür: Sie leben und atmen am besten, wenn ein effizientes und benutzerfreundliches öffentliches Verkehrsnetz die erste Wahl für die Fortbewegung ist.

Ein guter öffentlicher Verkehr beeinflusst unser tägliches Leben zum Besseren...

Und während wir den laufenden Digitalisierungsprozess diskutieren, wird Christoph uns zeigen, was eine umfassende Technologie und eine solide digitale Strategie für Sie und Ihr Unternehmen tun kann.

Seien Sie dabei, um zu sehen, wie diese Veränderung "heute, morgen, später und immer" aussieht.

2020-01-23
IT-TRANS: Mobilität als digital optimierte Dienstleistung

Digitale Tools haben im ÖPV das Potenzial, dessen Qualität zu optimieren, die Effizienz zu steigern, Kosten zu reduzieren und zur Verbesserung des Fahrgast-Erlebnisses beizutragen. Die Vorteile zeigen sich in Konzepten wie Mobility-as-a-Service (MaaS) und neuen Technologien wie autonomem Fahren. Beiden Themen widmet die IT-TRANS eigene Konferenz-Sessions. Vom 3. bis 5. März setzt sich die weltweit führende Konferenz und Fachmesse in der Messe Karlsruhe mit der digital vernetzten urbanen Mobilität auseinander.

Die rund 150 Referenten der IT-TRANS Konferenz greifen diese Aspekte in 30 Sessions auf. Einer der Redner ist Guillaume Gibon, CEO der Softwarefirma CITiO aus Paris. Er teilt sein Wissen im Vortrag zu „Start-ups as mobility innovator“. Die Session wird thematisieren, wie Behörden und Betreiber des ÖPVs mit neuen Akteuren zusammenarbeiten, um die städtischen Mobilitätssysteme der Zukunft auf einen nachhaltigen Weg zu führen. Gibon ist nicht nur Referent in der Konferenz, sondern auch Aussteller der Fachmesse: „Die IT-TRANS ist eine Pflichtveranstaltung im Transportbereich. Sie ist für uns eine großartige Gelegenheit, unsere Lösung, die Big Data für die Optimierung der öffentlichen Verkehrsnetze einsetzt, auf internationaler Ebene vorzustellen. Dafür nutzen wir beide Plattformen: die Konferenz und die Fachmesse.“

Konferenz und Fachmesse als Networking- und Diskussionsplattform

Nicht nur in der Konferenz, auch in der Fachmesse stellen Branchenexperten ihre Best-Practice-Beispiele sowie neuesten Produkte und Mobilitätsdienstleistungen vor: In den beiden Market Update Foren werden 70 Referenten von Ausstellern wie IVU, INIT, Trapeze, Cityway, Bestmile, Masabi, Grupo Etra, Scheidt & Bachmann und Siemens Mobility ihre Visionen und Erfahrungen teilen. Mobility-as-a-Service (MaaS) und Seamless Mobility sowie Data Analysen, Mobile Ticketing und Integrierte Planungstools für Verkehrsbetriebe sind einige der Themen in den Market Update Foren.

„Die IT-TRANS zeigt, wo digitale Lösungen im öffentlichen Personenverkehr eingesetzt werden können – von Micromobility und Big Data über künstliche Intelligenz bis hin zum Internet der Dinge“, berichtet Projektleiter Jochen Georg. „Unsere rund 280 Aussteller werden ihre smarte Software auf 28.000 Quadratmetern und erstmals in zwei Messehallen präsentieren. Mich freut besonders, dass wir Aussteller aus 34 Ländern in Karlsruhe begrüßen dürfen. Insbesondere aus Großbritannien, Belgien, Spanien und den USA haben wir 2020 deutlich mehr Anmeldungen erhalten.“

Neu: Future Mobility Lab mit Barrierefreiheit und Micromobility

Das neue Future Mobility Lab vereint die Themen e-Charging, Barrierefreiheit sowie Micro und Connected Mobility auf einer Fläche in der Fachmesse. Der Aussteller Stoehr präsentiert seine Ladestationen für Elektrobusse und -autos. INIT zeigt den IT-TRANS Besuchern, wie sich öffentlicher Nahverkehr für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Seh- und Hörbehinderungen anfühlt. Besucher können bei INIT persönlich erfahren und ausprobieren, wie ein inklusives Reiseassistenzsystem auf ihre spezifischen Bedürfnisse eingeht und ihnen die Teilhabe am ÖPV ermöglicht. Darüber hinaus können Besucher im Future Mobility Lab die e-Scooter des Anbieters VOI in einem Fahrsicherheitsparcours testen. TAF mobile aus Jena präsentiert zudem eine App, die verschiedene Beförderungsmittel auf einer Plattform vereint darstellt und buchbar macht.

Leitstelle simuliert Management komplexer Verkehrssysteme

Erstmals wird bei der IT-TRANS 2020 eine Leitstelle eingerichtet, die live simuliert, wie autonome E-Fahrzeuge in ein Verkehrssystem, in dem sich auch Wagen mit Fahrer bewegen, integriert werden. Die Leitstelle wird vom Schweizer Aussteller Trapeze eingerichtet. Die Software zur Einbindung der selbstfahrenden Fahrzeuge in das Leitsystem liefert dessen Tochterfirma AMoTech. „Mit der Leitstelle werden wir aufzeigen, welche Herausforderungen es beim Management eines komplexen Verkehrssystems gibt“, erklärt Matthias Stahel, Director Corporate and Marketing Communications, Trapeze Switzerland GmbH. „Wenn Fahrzeuge mit Fahrer parallel zu selbstfahrenden Vehikeln im Streckennetz unterwegs sind, gilt es beispielsweise – unterstützt durch Software – zu entscheiden, welcher Bus zuerst in eine Haltebucht einfährt. Bei fahrerlosen Fahrzeugen ist zu klären, wie der Fahrgast sein Ticket erhält, wie viele Fahrgäste sich im Fahrzeug befinden und ob es gesundheitliche Notfälle gibt.“ Die IT-TRANS Besucher können die verschiedenen Beförderungsmittel auf den Monitoren der Leitstelle beobachten, den Disponenten über die Schulter schauen und Fragen stellen.

Eines der im Verkehrsmanagement der Leitstelle abgebildeten Fahrzeuge ist ein selbstfahrender Kleinbus des Herstellers easymile, der auf einer Demonstrationsstrecke für eine Probefahrt bereitsteht.

Erstmals Future Mobility Award für Start-ups

Zum ersten Mal wird anlässlich der IT-TRANS ein Preis an Start-ups verliehen: Mit dem Future Mobility Award werden nachhaltige Mobilitätslösungen für den öffentlichen Personenverkehr ausgezeichnet. Der Preis wird von der Fachzeitschrift Nahverkehrs-praxis, dem Automotive Engineering Network sowie der Messe Karlsruhe während der Karlsruher Networking Night am zweiten Messeabend vergeben. Am Vortag pitchen die Bewerber ihre Ideen, Konzepte und Projekte in der Start-up Zone in der Fachmesse. Eine Expertenjury aus Vertretern der Wirtschaft und Kommunen bewertet die Einreichungen. Bewerben können sich Start-ups noch bis zum 15. Februar – sie müssen dafür nicht Aussteller der IT-TRANS sein.

Innovative Jungunternehmen zeigen ihre Neuentwicklungen auf Gemeinschaftsfläche

Etwa zwanzig Start-ups werden ihre Produkte auf einer gemeinsamen Fläche – der Start-up Zone – auf der IT-TRANS pitchen. Die Start-ups kommen aus China, Israel, Japan, Kanada, Russland und den USA, einigen europäischen Ländern sowie aus Deutschland nach Karlsruhe. Die Beteiligung deutscher Jungunternehmen wird durch das Förderprogramm Junge Innovative Unternehmen vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bezuschusst.

2020-01-08
E-Mobilität im öffentlichen Personenverkehr

Einer der Schlüsselfaktoren für das Erreichen der Klimaschutzziele ist ein starker öffentlicher Personenverkehr (ÖPV). Neben dem generellen Ausbau des ÖPV ist die Umstellung auf emissionsfreie Beförderungsmittel, beispielsweise bei Busflotten, von zentraler Bedeutung. Die EU schreibt in ihrer Clean Vehicles Directive deshalb verbindliche Beschaffungsquoten für saubere Busse bei öffentlichen Aufträgen vor. Demnach müssen ab 2021 mindestens 45 Prozent der Busse alternative Antriebe bzw. gasförmig oder synthetische Kraftstoffe nutzen. Ab 2026 gilt eine Quote von 65 Prozent.

e-Busse sind Teil des ÖPVs der Zukunft
e-Busse sind Teil des ÖPVs der Zukunft

Die Nutzung von Bussen mit elektrischem Antrieb statt herkömmlichem Verbrennungsmotor würde die Lärmbelastung verringern und klima- und gesundheitsschädliche Emissionen werden erheblich gemindert. „Aktuell fahren in Deutschland etwa 315 Elektrobusse, 750 weitere sind bestellt. Eine Herausforderung bei der Umstellung auf E-Mobilität ist jedoch nach wie vor die Stromversorgung der Betriebshöfe bzw. die Genehmigung zum Aufbau von Ladeinfrastruktur in den dichten Innenstadtbereichen. Denn es geht neben den Fahrzeugen vor allem um Infrastruktur und neue Betriebsprozesse“, erklärt Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik beim VDV – Verband Deutscher Verkehrsunternehmen mit mehr als 600 Mitgliedsunternehmen aus dem Öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehr.

Reichweitenberechnung beachtet Witterung, Staus und Streckeneigenschaften

Trapeze stellt Lösungen für das Betriebshofsmanagement bei e-Bus-Flotten vor
Trapeze stellt Lösungen für das Betriebshofsmanagement bei e-Bus-Flotten vor (Bild: Trapeze)

Auch das Schweizer Unternehmen Trapeze stellt neben umfassenden Lösungen für das betriebliche Lenken konventioneller Flotten auch spezielle Lösungen für E-Bus-Flotten auf der IT-TRANS vor. Mit Trapeze Smart Monitor lässt sich der Fahrzeug-Status überwachen. Das System informiert in Echtzeit über alle verfügbaren Fahrzeugdaten wie Fahrgastanzahl, Batterieladestand, mögliche Reichweite in Stunden oder Kilometern. Aber auch der technische Zustand des Fahrzeugs wird automatisch erfasst und an die Mitarbeiter in der Leitstelle und Werkstatt übermittelt. Bei der stetigen Reichweitenberechnung werden außerdem Einflüsse auf den Energieverbrauch wie Witterung, Steigung und Gefälle auf der Fahrtroute sowie wiederholtes Anfahren wegen Staus und Umleitungen berücksichtigt. Die smarte Softwarelösung vereinfacht damit betriebliche Abläufe und macht es möglich, den Einsatz der Fahrzeuge effizienter zu planen, Reichweitenrisiken auszuschließen und senkt durch optimierte Werkstattabläufe und Wartung zudem die Betriebskosten.

Neu auf der IT-TRANS: Leitstelle simuliert Disposition von E-Bussen

Auf der IT-TRANS wird eine Leitstelle eingerichtet, die live simuliert, wie elektrische und autonome Fahrzeuge in ein Verkehrssystem, in dem sich auch Fahrzeuge mit Fahrer bewegen, integriert werden. Die Leitstelle wird vom Schweizer Aussteller Trapeze präsentiert. Die Software zur Einbindung der selbstfahrenden Fahrzeuge in das Leitsystem liefert dessen Tochterfirma AMoTech. „Mit der Leitstelle werden wir aufzeigen, welche Herausforderungen es beim Management eines komplexen Verkehrssystems gibt. Wenn Fahrzeuge mit Fahrer parallel zu selbstfahrenden Vehikeln im Streckennetz unterwegs sind, gilt es beispielsweise – unterstützt durch Software – zu entscheiden, welcher Bus zuerst in die Haltebucht einfährt. Bei fahrerlosen Fahrzeugen ist zu klären, wie der Fahrgast sein Ticket erhält, wie viele Fahrgäste sich im Fahrzeug befinden und wie es diesen geht“, erklärt Matthias Stahel, Director Corporate and Marketing Communications, Trapeze Switzerland GmbH. Die IT-TRANS Besucher können die verschiedenen Beförderungsmittel auf den Monitoren der Leitstelle beobachten, den Disponenten über die Schulter schauen und Fragen stellen. Eines der im Verkehrsmanagement der Leitstelle abgebildeten Fahrzeuge ist ein selbstfahrender Kleinbus des Herstellers easymile, den der Aussteller AMoTech zudem live auf einer Demonstrationsstrecke erlebbar machen wird.

INIT präsentiert Gesamtlösung zur Einführung von E-Bussen

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sollten E-Busse auf möglichst lange Betriebszeiten kommen. Mit dem Planungs- und Simulationssystem eMOBILE-PLAN des Karlsruher Softwarehauses INIT lassen sich Umläufe und Einsatzszenarien simulieren, um die sinnvollste Variante zu ermitteln. Das Planungstool ist aber nur ein Baustein der Produktsuite eMOBILE. INIT präsentiert auf der IT-TRANS seine smarten Lösungen für das Lade- und Depotmanagement, die Disposition und Reichweitenprognose bis hin zur Steuerung der E-Bus-Flotten im ITCS.

COSware mit automatischer Disposition und intelligentem Tankmanagement

Der IT-TRANS Aussteller COS erleichtert Disponenten auf dem Betriebshof mit COSware smartBMS den Umgang mit der Elektromobilität. Die Software sorgt für dynamische Reichweitenprognosen, die unterschiedliche Faktoren wie Wetter, Topografie und Fahrgastauslastung einbeziehen. Dazu bestimmt das System beim Lademanagement die Ladedauer inkl. Load Balancing, dokumentiert Veränderungen beim Ladestatus und analysiert Alterungsprozesse beim Batteriezustand. Außerdem sichert COSware mit automatischer Disposition, intelligenter Instandhaltung, Tankmanagement und Ortung auch alle Themen auf dem Betriebshof. Mit COSware smartIMS können Monteure in der Werkstatt direkt am Fahrzeug unter anderem Zählerstände und Reifenprofiltiefen erfassen, Mängel melden oder durchgeführte Kontrolltermine auf das nächste Intervall fortschreiben.

E-mobiles Ride-Pooling mit Via

Der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) – Co-Veranstalter der IT-TRANS – zeichnete das Projekt BerlKönig 2019 für Exzellenz in öffentlicher und städtischer Transportstrategie aus.
Der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) – Co-Veranstalter der IT-TRANS – zeichnete das Projekt BerlKönig 2019 für Exzellenz in öffentlicher und städtischer Transportstrategie aus. (Bild: Via)

Via(Van) entwickelt den öffentlichen Nahverkehr weiter: von einem System fixer Routen und Fahrpläne zu einem voll-dynamischen On-Demand-Netzwerk. Das ViaVans BerlKönig Projekt in Berlin in Partnerschaft mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ist das weltweit größte öffentliche on-demand Ride-Pooling Projekt. Etwa die Hälfte der Flotte besteht aus Elektrofahrzeugen, wofür Via eine neue Ladelogik entwickelt hat, mit der Fahrer sehen können, wann sie das Fahrzeug aufladen müssen. Darüber hinaus hat das New Yorker Unternehmen umfassende Planungswerkzeuge entwickelt, mit denen sichergestellt wird, dass trotz Ladezyklen und Fahrzeugtausch immer ausreichend Fahrzeuge im Betriebsgebiet eingesetzt werden. Der BerlKönig wurde 2019 mit dem Preis des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP), der Co-Veranstalter der IT-TRANS ist, für Exzellenz in öffentlicher und städtischer Transportstrategie ausgezeichnet.

IVU.suite vereint alle Fahrzeuge in einer Oberfläche

Mit der IVU.suite planen und disponieren Verkehrsunternehmen Diesel- und Elektrobusse effizient in einem System. Bild: IVU
Mit der IVU.suite planen und disponieren Verkehrsunternehmen Diesel- und Elektrobusse effizient in einem System. (Bild: IVU)

Ob Lademanagement und Ladezeiten, Reichweiten und Streckenlängen oder Overnight und Opportunity Charging – mit der IVU.suite können betriebliche Abläufe optimiert und Elektrobusse nahtlos in Planung, Disposition und Betriebslenkung integriert werden. IVU.rail, das integrierte Standardsystem für Eisenbahnen, hilft Rollmaterial effizient zu nutzen. Die Fahrzeug- und Instandhaltungsoptimierung berücksichtigt automatisch vorgegebene Serviceintervalle und geplante Wartungen. Im Störungsfall empfiehlt eine Vorschlagsfunktion passende Ersatzfahrzeuge und -routen. Darüber hinaus optimiert IVU.rail die Personalzuteilung. Die Dispositionslösung IVU.crew unterstützt beim gesamten Personaleinsatz und bringt alle Beschäftigten dorthin, wo sie gebraucht werden.

Reichweiten-Monitoring ermöglicht effizienten Ressourceneinsatz

Aussteller wie VAB informieren auf der IT-TRANS zu ihrem Reichweiten-Monitoring bei elektrisch-betriebenen Fahrzeugen. Bild: VAB
Aussteller wie VAB informieren auf der IT-TRANS zu ihrem Reichweiten-Monitoring bei elektrisch-betriebenen Fahrzeugen. (Bild: VAB)

Auch die Verkehrsautomatisierung Berlin GmbH (VAB) unterstützt durch IT-Lösungen eine vorausschauende und bedarfsorientierte Planung bei E-Bus-Flotten. Schnelle Handlungsfähigkeit im operativen Geschäft und die Reduktion des Verwaltungsaufwands sind das Ziel. Das Thema Elektromobilität betrifft zahlreiche Abläufe auf dem Betriebshof und im Streckennetz. Durch das smarte Lademanagement der VAB in Verbindung mit einem Reichweiten-Monitoring wird ein umweltschonender und effizienter Ressourceneinsatz gesichert. Dabei werden bewährte Technologien zur Vorkonditionierung von Fahrzeugen, zum Beispiel in Form einer bedarfsgerechten Steuerung der Fahrzeugvorheizung, integriert.

Praxistaugliche Optimierungssoftware für Elektrobusse

Zum ersten Mal zeigt Mentz aus München die GENIOS-Produktfamilie auf der IT-TRANS. Der Programmkern integriert neueste Forschungsergebnisse aus den Bereichen künstliche Intelligenz, evolutionäre Algorithmen und Graphentheorie. Die GENIOS-Familie umfasst aktuell Optimierungen für Elektrobusse, integrierte und sequentielle Dienst- und Umlaufplanung, Dienstreihenfolgen, Wunschdisposition, Aushang-Tourenplanung und Anschlussplanung. Über die Oberfläche können Parameter wie rechtliche Vorgaben und betriebliche Vereinbarungen eingestellt oder neu definiert werden. Auch Leistungsindikatoren zur Überwachung der Optimierung und Monitoring der Lösungsvorschläge können über ein Baukastenprinzip erstellt werden.

Datenbasierte Entscheidungen für Informations- und Kostentransparenz

 Metergenaue Echtzeitinformation zu jedem Fahrzeug – hier am Beispiel der Aktiv Bus Flensburg. So können bei Staus und Verkehrsbehinderungen alle betroffenen Fahrzeuge schnell identifiziert, informiert und gezielt umgeleitet werden. Bild: Pure Vision Systems
Metergenaue Echtzeitinformation zu jedem Fahrzeug – hier am Beispiel der Aktiv Bus Flensburg. So können bei Staus und Verkehrsbehinderungen alle betroffenen Fahrzeuge schnell identifiziert, informiert und gezielt umgeleitet werden. (Bild: Pure Vision Systems)

Pure Vision Systems® setzt mit ihren Produkten und Leistungen auf Big Data und schafft damit die Voraussetzungen, den ÖPV durch datenbasierte Entscheidungen zukunfts- und wettbewerbsfähig zu gestalten. Typische Anwendungsbeispiele sind das lückenlose Aufzeichnen von Fahrzeugpositions- und Metainformationen, streckenbezogene Fahrzeugverbrauchsinformationen (welcher Energiebedarf existiert auf welchem Streckenabschnitt – wichtig für den Bereich Elektromobilität) und die Schaffung von Grundlagen für differenziertes Controlling. Daten aus allen On-Board-Fahrzeugsystemen wie IBIS, Fahrgastzählsystemen oder Fahrzeug-CAN werden auf der zentralen Systemplattform zeitsynchron erfasst, aufbereitet und auf Hintergrundsysteme übertragen. In Abhängigkeit der Datennutzung werden diese entweder in Echtzeit verarbeitet oder als zusammengefasste Log-Daten im Block übertragen.

2019-12-06
Intelligentes Fahrgeldmanagement und smartes Ticketing

Intelligentes Fahrgeldmanagement oder Ticketing dienen nicht mehr nur dazu, Einnahmen zu generieren und zu verwalten, sondern sie sind wesentlicher Bestandteil eines zukunftsweisenden Mobility-as-a-Service-Konzepts. Smartes Ticketing macht es möglich, Mobilitätsdienstleistungen zu kombinieren und Nutzern somit ein durchgängiges und leicht zugängliches Verkehrsangebot zu offerieren. Gefordert sind offene Ticketing-Systeme, die alle notwendigen Voraussetzungen an die Flexibilität erfüllen und die Integration neuer Mobilitätsdienstleistungen zulassen.

ID-basierte Ticketing-Plattform

Auf der IT-TRANS 2020 zeigt Scheidt & Bachmann neben neuen Formen des Ticketings und innovativen Bezahloptionen auch, wie Daten effektiv genutzt werden können. Zu sehen sein wird das gesamte Spektrum der ID-basierten Ticketing-Plattform FareGo Suite: von Check-in/Check-out bis zu Be-in/Be-out. Das offene System verarbeitet alle kontaktlosen Ticketmedien und bietet sowohl den Verkehrsunternehmen als auch ihren Fahrgästen maximale Flexibilität. Mit der neu entwickelten Software-Produktreihe FareGo 360 für das effektive Datenmanagement können Verkehrsunternehmen die Verfügbarkeit ihres Fahrgeldmanagementsystems maximieren und die Zufriedenheit der Fahrgäste steigern.

Softwarelösung für Fahrgeldmanagement auf Android-Basis

Das Bus Logic Ticketing System arbeitet mit einer Cloud-Datenbank, einem Cloud-Managementportal und passenden Android-Apps, über die Bustickets verkauft, E-Cards validiert und Tickets kontrolliert werden. Bild: Bus Logic
Das Bus Logic Ticketing System arbeitet mit einer Cloud-Datenbank, einem Cloud-Managementportal und passenden Android-Apps, über die Bustickets verkauft, E-Cards validiert und Tickets kontrolliert werden. Bild: Bus Logic

Ein Online-Dashboard und Android-Apps bilden die Basis für das Ticketing-System, das Bus Logic aus Serbien auf der IT-TRANS präsentiert. Die komplexe Softwarelösung für Busunternehmen arbeitet mit einer Cloud-Datenbank, einem Cloud-Managementportal und passenden Android-Apps. Über die Apps erfolgt der Verkauf von Bustickets, die Validierung von E-Cards und auch die Kontrolle der verkauften Tickets. Das System verfügt über ein integriertes Übersetzungsprogramm und lässt sich weltweit einsetzen.

Kontaktloses Ticketing: offen, zugänglich und skalierbar

Ticketing for MaaS, Best-Practices for durable systems – das Whitepaper soll Ticketing-Systeme dabei unterstützen, Ziele mit Blick auf Leistung, Gesamtentwicklung und Integrationsfähigkeit langfristig zu erreichen. Bild: CNA
Ticketing for MaaS, Best-Practices for durable systems – das Whitepaper soll Ticketing-Systeme dabei unterstützen, Ziele mit Blick auf Leistung, Gesamtentwicklung und Integrationsfähigkeit langfristig zu erreichen. Bild: CNA

Calypso Networks Association (CNA) stellt auf der IT-TRANS zwei Projekte vor: eine kostenlose Open-Source-Lösung für kontaktloses Ticketing und ein Whitepaper mit Best-Practice-Beispielen. Die gemeinnützige Organisation hat mit Eclipse Keyple ein Open Source SDK (Software Development Kit) und ein API (Anwender-Programmier-Schnittstelle) für kontaktloses Ticketing entwickelt, das unter www.keyple.org kostenlos zur Verfügung steht. Die skalierbare Software Keyple ist an kein bestimmtes Ticketing-System gebunden und vereinfacht die Gestaltung und Weiterentwicklung komplexer Ticketing-Systeme. Spezielle Plug-ins stellen sicher, dass das Ticket-Processing mit jeder Hardware funktioniert und mit allen Transport- und Eventmanagement-Architekturen kompatibel ist.

Next Gen Ticketing auf der IT-TRANS

eos.uptrade bietet die volle Bandbreite des Next Gen Ticketing, von Check-in/Check-out (CiCo), Check-in-assisted/Check-out (CiaCo), Check-in/Be-out (CiBo)- oder Be-in/Be-out (BiBo)-Lösungen. Bild: iStock, smartmockups.
eos.uptrade bietet die volle Bandbreite des Next Gen Ticketing, von Check-in/Check-out (CiCo), Check-in-assisted/Check-out (CiaCo), Check-in/Be-out (CiBo)- oder Be-in/Be-out (BiBo)-Lösungen. Bild: iStock, smartmockups.

Zusammen mit Siemens Mobility und HaCon bietet eos.uptrade aus Hamburg digitale Services und Lösungen. Check-in/Check-out (CiCo)- und Check-in-assisted/Check-out (CiaCo) lassen sich am schnellsten realisieren und können nahtlos in bestehende Apps integriert werden. Der Fahrgast checkt beim Ein- und Aussteigen in das Verkehrsmittel per Swipe-In ein und wieder aus. Dafür ist keine neue Hardware in den Fahrzeugen notwendig. Die Bezahlung des Tickets erfolgt automatisiert. Bei der CiaCo-Lösung erhält der Fahrgast zusätzlich eine automatisierte Benachrichtigung, die ihn an den manuellen Check-out erinnert. Bei Bedarf können CiCo und CiaCo zu Check-in/Be-out (CiBo) oder Be-in/Be-out (BiBo) ausgebaut werden. Beim BiBo erkennt die jeweilige App automatisch, wo die Reise beginnt und endet. GPS-Ortung, Bluetooth-Beacons und Motion-Tracking stellen sicher, dass jede Fahrt korrekt erkannt wird. Die Abrechnung erfolgt automatisiert über hinterlegte Zahlungsmittel zum optimalen Preis.

Bestpreis-Alogorithmus mit Check-out Erinnerung

FAIRTIQ zeigt auf der IT-TRANS eine Ticketing-App für den ÖPV, die den Kauf von Fahrkarten vereinfacht und über einen Bestpreis-Algorithmus den optimalen Ticketpreis berechnet. Bild: FAIRTIQ
FAIRTIQ zeigt auf der IT-TRANS eine Ticketing-App für den ÖPV, die den Kauf von Fahrkarten vereinfacht und über einen Bestpreis-Algorithmus den optimalen Ticketpreis berechnet. Bild: FAIRTIQ

Auch die FAIRTIQ-App des gleichnamigen Schweizer Unternehmens aus Bern checkt den Reisenden per Wischbewegung ein. Ohne Umbauten an Haltestellen oder in Fahrzeugen vereinfacht die App den Kauf von Fahrkarten. Eine weitere Bewegung am Ende der Reise veranlasst den Bestpreis-Algorithmus, das optimale Ticket für die gefahrene Strecke zu berechnen. Basierend auf Geolokalisierungs-Algorithmen berechnet das System die zurückgelegte Strecke einschließlich Umstiegen zwischen Bahn, Bus, U-Bahn, Tram und Schiff. Die App kann grenzüberschreitend genutzt werden und enthält eine Betrugserkennung. Das System ist schweizweit für den gesamten ÖPV und alle 250 Verkehrsunternehmen im Einsatz, darüber hinaus regional in Deutschland, Österreich und Liechtenstein.

Fahrpläne und Tarife gebündelt über Verbundgrenzen hinweg

Wie sich der Mix aus unterschiedlichen Verkehrssystemen kundenorientiert orchestrieren lässt, demonstriert HanseCom aus Hamburg auf der IT-TRANS mit HandyTicket Deutschland. Die App bündelt Fahrpläne und Tarife unterschiedlicher Regionen. So können Fahrgäste mit einer Registrierung in allen teilnehmenden Regionen Tickets kaufen, in ausgewählten auch über Verbundgrenzen hinweg. Über die API (Anwender-Programmier-Schnittstelle) lassen sich Dritt-Apps oder neue Angebote wie E-Scooter oder Parktickets einbinden. Weiterhin präsentiert HanseCom eine neue reduzierte, überregionale easyTicketApp, die nur den reinen Ticketkauf bietet. Mit Abo-Online stellt das Unternehmen ein virtuelles Kundencenter für einen 24/7-Abo-Vertrieb in Echtzeit vor. Die webbasierte Lösung ist für die Selbstverwaltung von Privatkunden sowie für den Einsatz in Kundenzentren verfügbar. Erstmalig zu sehen ist das neue Großkundenmodul, das speziell auf die Anforderungen von Firmenkunden zugeschnitten ist.

Mobilitätslösungen für Verkehrsbehörden und Betreiber

Auf der IT-TRANS präsentiert LIT Transit aus Slowenien sein gesamtes Portfolio. Mit LIT Ticket stellt das Unternehmen eine Lösung mit automatisierter Gebührenerfassung und Einnahmenverwaltung vor. Das mobile Ticketing basiert auf Zahlungen über QR-Code oder mittels NFC. Um integrierte Echtzeitlösungen zu realisieren, nutzen die zugehörigen Backoffice-Systeme das Internet der Dinge und zahlreiche benutzerdefinierte Schnittstellen.

Kontaktlose EMV-Zahlungssysteme

Eurocard, Mastercard und Visa (EMV) bilden die Basis für EMV Debit- und Kreditkartenzahlungen, wie sie Ridango aus Estland in öffentlichen Verkehrsmitteln einsetzt und auf der IT-TRANS vorstellt. Im öffentlichen Verkehr ermöglicht die retailähnliche Zahlungsmethode Known-Fare- Transaction (auch Model 1 genannt) jederzeit die Berechnung des genauen Betrags zum Zeitpunkt, in der ein Fahrgast seine Karte oder sein Smartphone an das Lesegerät hält. Die Weiterentwicklung ist die Mass-Transit-Transaction und entspricht Model 2. Hier werden alle Transaktionen zu einer Charge zusammengefasst und am Ende des Tages verarbeitet. So erhalten Fahrgäste stets den besten Preis. Mit Model 3 lässt sich schließlich ein mit der Bankkarte

vorher erworbenes Ticket validieren. Das Ridango Ticket Payment System (TPS) unterstützt alle Zahlungsmodelle. Für hohe Sicherheit beim kontaktlosen Bezahlen sorgt die Zertifizierung des TPS-Systems nach PCI-DSS.

Auch Monet+ aus Tschechien zeigt mit Switchio eine EMV-Tokenisierungs-Lösung für den öffentlichen Nahverkehr. Die anwendungsfertige, einfach zu implementierende Lösung ist mit verschiedenen Zahlungsterminals kompatibel. Dabei bietet die Architektur maximale Flexibilität und ermöglicht die Verbindung mit mehreren Käufern oder die Änderung des Käufers ohne Neuprogrammierung der Terminalanwendung.

Analyse von Fahrgastströmen – Basis für Einnahmenaufteilung

Mit dem neuen Softwaretool SIGNON EPPsta (Evaluation and Passenger Projection of Statistics) zeigt SIGNON aus Berlin auf der IT-TRANS eine effiziente Lösung zur Auswertung und Hochrechnung von Fahrgastzahlen. Statistisch gesicherte Fahrgastzahlen sind im ÖPNV eine wesentliche Grundlage sowohl für die Dimensionierung von Fahrplan- und Fahrzeugangebot als auch für die Einnahmenaufteilung zwischen den Verkehrsunternehmen und Mobilitätsdienstleistern. Voraussetzung für die Analyse von Fahrgastströmen ist die Ermittlung der Anzahl von Ein- und Aussteigern an den Haltepunkten. Da meist nur ein Teil der Fahrzeugflotte mit entsprechenden Sensoren an den Türen ausgestattet ist, kann das gesamte Fahrgastaufkommen nur über komplexe statistische Hochrechnungen ermittelt werden. Dabei muss sichergestellt sein, dass genügend Messfahrten (Fahrzeuge mit Sensoren) stattgefunden haben und dass das Fahrgastaufkommen zu verschiedenen Zeiten und auch bei besonderen Anlässen berücksichtigt wird.

Ticketdruck mit zwei Druckwerken und zwei Papierrollen

In den Fahrscheinautomaten VENDstation von INIT stecken die robusten GeBE-COMPACT Twin Drucker, die GeBE Elektronik und Feinwerktechnik auf der IT-TRANS präsentiert.
In den Fahrscheinautomaten VENDstation von INIT stecken die robusten GeBE-COMPACT Twin Drucker, die GeBE Elektronik und Feinwerktechnik auf der IT-TRANS präsentiert.

INIT aus Karlsruhe nutzt in seinen stationären Fahrkartenautomaten VENDstation den GeBE-COMPACT Twin-Thermodrucker, den GeBE Elektronik und Feinwerktechnik auf der IT-TRANS präsentiert. Der Spezialdrucker vereint zwei Druckwerke mit zwei Papierrollen und eignet sich mit hochqualitativem Druckwerk, langlebigem Abschneider und Rollenhalter in Edelstahl besonders für öffentliche Bereiche. Die einzelnen Druckereinheiten können unabhängig voneinander positioniert werden.

Pay as you use – eTicketing als App

TAF aus Jena stellt die neue eTicketing-Lösung TAFpayU vor. Sie vereint Echtzeit-Auskunft, Check-in/Be-Out, moderne Bezahlmethoden und mobiles Ticketing in einer App. TAFpayU steht für ‘pay as you use’ und folgt der Idee Ticketing-as-a-Service. Die App-Lösung ist für die Verkehrsunternehmen als Dienstleistungsmodell ohne Eigenbetrieb und ohne Vertragsbindung flexibel nutzbar. Damit eignet sich die App auch für kleine und mittelgroße Verkehrsunternehmen

DISCLAIMER

Die veröffentlichten Artikel geben die persönlichen Meinungen der Autoren (hier Aussteller der IT-TRANS) wieder und repräsentieren nicht die Ansichten des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP) oder der Messe Karlsruhe. Geringfügige Anpassungen der Texte, die von Ausstellern bereitgestellt wurden, sind erfolgt. Stand: Dezember 2019 | Änderungen vorbehalten.

2019-11-22
Management von Verkehrs- und Beförderungssystemen

Der öffentliche Verkehr steckt mitten im Wandel und stellt ÖPV-Betreiber vor immer neue Herausforderungen. Gefragt sind zuverlässige und leistungsstarke Managementsysteme, die konventionelle Flotten, E-Busse sowie autonome Fahrzeuge überwachen und steuern. Darüber hinaus ist eine stets aktuelle Fahrgastinformation gefordert, um Transparenz und Kundenzufriedenheit sicherzustellen.

CN-Consult präsentiert auf der IT-TRANS mehrere neue Funktionen, die das Dokumentenmanagement DiLoc®|Sync noch komfortabler gestalten. (Bild: CN-Consult)
CN-Consult präsentiert auf der IT-TRANS mehrere neue Funktionen, die das Dokumentenmanagement DiLoc®|Sync noch komfortabler gestalten. (Bild: CN-Consult)

Aktuelle Dokumente per Knopfdruck

Die Software DiLoc®|Sync versorgt europaweit mehr als 36.000 Triebfahrzeugführer bei über 130 Unternehmen elektronisch mit aktuellen Dokumenten – per Knopfdruck direkt und individuell auf Tablets, Laptops oder Smartphones. Der IT-TRANS Aussteller CN-Consult präsentiert mehrere neue Funktionen, die das Dokumentenmanagement noch komfortabler gestalten. Dokumente wie Fahrplananordnungen, Langsamfahrstellen oder andere Weisungen können jetzt mit zusätzlichen Informationen wie Gültigkeiten, Beschreibung, Vorgaben zum Bestätigungszeitraum oder Synchronisationsprioritäten versehen werden. Überdies wurde ein neuer Formular-Editor realisiert, der es der Zentrale erlaubt, Formulare bequem per Drag-and-Drop selbst zu erstellen, diese gruppen- oder personenindividuell zu verteilen und sich ausgefüllt zurücksenden zu lassen. Ein Zusatznutzen wurde mit der Einbindung der Schnittstelle zu den „Grünen Funktionen derZuglaufregelung“ (energiesparende Fahrweise) der DB Netz AG in „DiLoc|Sync“ geschaffen.

Die Softwarelösung SIGMA von Connective enthält eine Dispositionsplanung sowie Import, Hochrechnung, Ausgleich und die Auswertung der Fahrgastzahlen. (Bildnachweis: Connective
Die Softwarelösung SIGMA von Connective enthält neben den Fahrgastzähldaten eine Dispositionsplanung sowie Import, Hochrechnung, Ausgleich und die Auswertung der Fahrgastzahlen. (Bild: Connective)

Software-Komplettlösung für Fahrgastzähldaten

Die Softwarelösung SIGMA von Connective aus der Schweiz enthält neben den Fahrgastzähldaten eine Dispositionsplanung sowie Import, Hochrechnung, Ausgleich und die Auswertung der Fahrgastzahlen. Eine ausgeklügelte 10- Schritt-Plausibilisierung sichert hohe Datenqualität, schnelle Auswertungen und eine einfache Bedienung. Daten können in die Pünktlichkeits-Statistik OPAL integriert werden und sind auch in der Simulationslösung SIM nutzbar. Die Auswertungsmöglichkeiten in OPAL umfassen Pünktlichkeit, Anschlüsse, Reporting, Leistungserfassung, Managementübersicht, Rollmaterial und Fahrplan. Anhand der Simulationslösung SIM lassen sich der neue Fahrplan verifizieren und Auswirkungen auf den Fahrplan bei veränderten Anschlüssen oder Baustellen darstellen. Die neue Desktop-Applikation zeigt übergreifende Ereignisauswertungen wie Teil- oder Komplettausfall, Fahrt und Umlauf sowie Abfahrts- und Ankunftsabweichungen an der Haltestelle. Die Software ist herstellerunabhängig.

Öffentliche Verkehrsmittel: effiziente Planung, optimaler Betrieb

DPK aus Polen präsentiert verschiedene Softwarelösungen für Planung und Betrieb von öffentlichen Verkehrsmitteln. Dabei lassen sich die Parameter flexibel verändern und verschiedene Szenarien miteinander vergleichen, um die jeweils beste Lösung zu finden. Der CityLineDesigner erlaubt die Gestaltung von Verkehrsnetzen und Fahrplänen, TransErp unterstützt das Management von Stadtverkehrsunternehmen bei der Fahrplanerstellung, der Planung von Fahrzeugrouten, Aufgaben und Dienstplänen. DPK Railways dient dem Transportplanungsprozess für Mitarbeiter bei Eisenbahnunternehmen, zum Beispiel für Schienenfahrzeugführer, Zugpersonal und technischen Service.

Das neue Hardware-Modul ivantoConnect bietet zusammen mit der weiterentwickelten ivanto-App eine Komplettlösung für Verkehrsunternehmen. (Bild: GeoMobile)
Das neue Hardware-Modul ivantoConnect bietet zusammen mit der weiterentwickelten ivanto-App eine Komplettlösung für Verkehrsunternehmen. (Bild: GeoMobile)

Internet der Dinge für Bus und Bahn

GeoMobile aus Dortmund stellt mit ivanto eine Systemlösung vor, die eine Fahrplan-App für Smartphones, einen Fahrzeug-Router mit WLAN-Anbindung und ein Flottenmanagementportal für Verkehrsunternehmen umfasst. Sie erlaubt es, eine Bluetooth-Infrastruktur zwischen Fahrzeugen des ÖPV und Smartphone-App aufzubauen und diese miteinander zu vernetzen. Über die Komplettlösung für Verkehrsunternehmen lassen sich Fahrzeug- und Verkehrsdaten erheben und analysieren. Ziel ist es, die Mobilität barrierefrei, multimodal und nutzerfreundlich zu gestalten.

Die Movink-Anzeigetafel basiert auf E Paper-Display-Technologie (E-Ink), verbraucht wenig Energie und stellt neben Ankunftszeiten auch nützliche Zusatzinformationen bereit. (Bild: GRUPOETRA)
Die Movink-Anzeigetafel basiert auf E Paper-Display-Technologie (E-Ink), verbraucht wenig Energie und stellt neben Ankunftszeiten auch nützliche Zusatzinformationen bereit. (Bild: GRUPOETRA)

Referenz für multimodale Verkehrsmanagementsysteme

GRUPOETRA aus Spanien hat eine AVL-Lösung (Automatic Vehicle Location) entwickelt, die auf einer leistungsstarken Bordausrüstung und einer vollständig zentralisierten Managementlösung basiert. Herzstück ist die Onboard-Einheit Cube+ zur Verwaltung des Flottenmanagementsystems der Echtzeitinformationssysteme sowie des Ticketing-Systems im Fahrzeug. Durch den Einsatz der FMS-Lösung (Fleet Management System) können Informationen wie genaue Busankunftszeiten an allen Haltestellen, im Internet sowie in Apps angezeigt oder ein zeitgenauer Reiseplan erstellt werden. Die energiesparende E-Ink-Anzeigelösung Movink stellt an den Haltestellen neben Ankunftszeiten auch ergänzende Informationen wie verschiedene Transportmöglichkeiten, Reisezeiten oder geolokalisierte Daten bereit.

Straßenbahnfahrsimulator von INAVET zur Aus- und Weiterbildung der Fahrer im Einsatz bei der DVB AG. (Bild: INAVET)
Straßenbahnfahrsimulator von INAVET zur Aus- und Weiterbildung der Fahrer im Einsatz bei der DVB AG. (Bild: INAVET)

Fahrerassistenzsysteme im öffentlichen Verkehr

Analyse- und Ingenieursdienstleistungen für übergreifende Telematiksysteme, verkehrstechnische Untersuchungen sowie innovative Lösungsansätze für die Mobilität von morgen bietet INAVET aus Dresden an. Kernkompetenzen sind ganzheitliche Konzepte für die Fahrerausbildung, Fahrerassistenzsysteme – smarttrains.das, Fahrsimulatoren und komplexe Simulationsumgebungen. Perfekt auf die Kundenbedürfnisse angepasste Lösungen mitsamt passender Ingenieur- und Softwaredienstleistungen rund um das multimodale Verkehrsmanagement vervollständigen das Angebot.

Flottenmanagementsystem setzt auf Open Source

Puzzle ITC aus der Schweiz präsentiert auf der IT-ITRANS das Flottenmanagementsystem-eXtended (FMSx) zur Verwaltung, Aktualisierung und Echtzeit-Überwachung der IT-Systeme von ganzen Fahrzeugflotten. Die Lösung unterstützt unterschiedliche Fahrzeugplattformen von verschiedenen Herstellern und ist modular erweiterbar. Mit dem Community-Source-Modell werden Kosten für die Weiterentwicklung unter allen Mitgliedern geteilt. Neue Funktionalitäten werden gemeinsam erarbeitet und finanziert. FMSx integriert alle Anwendungsfälle in einer Benutzeroberfläche und vereinfacht den Alltag im Bahnbetrieb.

Stahl Computertechnik zeigt auf der IT-TRANS seine Lösungen rund um die Vernetzung im ÖPNV. (Bild: Stahl Computertechnik/PRODUQTIV)
Stahl Computertechnik zeigt auf der IT-TRANS seine Lösungen rund um die Vernetzung im ÖPNV. (Bild: Stahl Computertechnik/PRODUQTIV)

IP-Vernetzung in Bus und Bahn

Stahl Computertechnik präsentiert auf der IT-TRANS 2020 seine Lösung für die IP-Vernetzung in Bus und Bahn: das Netzwerk Management System (NMS) für den ÖPV. Die Software ermöglicht herstellerübergreifend die zentrale Konfiguration, Verwaltung und das Monitoring von Netzen, WLAN-Routern und Access Points in Bus und Bahn, in Ticketautomaten und an Haltestellen. Es können viele Geräte gleichzeitig konfiguriert werden. Bei Störungen oder Konfigurationsänderungen lässt sich schnell eingreifen – ohne dass die Fahrzeuge in die Werkstatt müssen. Alle angebundenen Geräte werden permanent automatisch überprüft, Sicherheitsupdates für die Router per Fernwartung eingespielt. Das NMS verwaltet und kontrolliert Systeme von Providern und Drittanbietern wie Fahrgastinformationssysteme, Fahrgastzählsysteme oder Videoüberwachung.

Auf der IT-TRANS zeigt TeleMATRIK das MATRIK-Modulsystem – eine komplette Hard- und Softwarelösung für den ÖPNV. (Bild: TeleMATRIK)
Auf der IT-TRANS zeigt TeleMATRIK das MATRIK-Modulsystem – eine komplette Hard- und Softwarelösung für den ÖPNV. (Bild: TeleMATRIK)

MATRIK-Modulsystem: bietet komplette Hard- und Softwarelösung für den modernen ÖPV

Die graphische Planungssoftware PlanMATRIK verwaltet sämtliche Informationen (Topologie- und Netzdaten, Umläufe, Fahr- und Dienstpläne) in einem vernetzten Datenmodell. Das Dispositionsprogramm DispoMATRIK erlaubt es, zu verplanenden Dienste per Drag-and-Drop im Gantt-Diagramm zu druckbaren Wochen- oder Monatsdienstplänen zu disponieren. BusMATRIK unterstützt den Fahrer über ein Tablet-Bordtechnik-System auf Android-Basis mit allen Ortungs- und Kommunikationsfunktionen. Das ITCS-System ActionMATRIK bildet die zentrale Datendrehscheibe einer Verkehrsregion, einschließlich aller VDV-Schnittstellen, Darstellung des aktuellen Betriebszustandes im Umlauf oder Fahrplan mit An- und Abfahrtszeit für jede Haltestelle sowie der Ortung jedes Fahrzeuges. InfoMATRIK bereitet die Abfahrtsinformation für Web und Abfahrtsanzeiger schnell auf.

Mit dem IntraCon System präsentiert von Tim-IT können Fahrpläne abgeglichen, Verspätungs- und Verfrühungszeiten erkannt und Prognosezeiten an Fahrgastinformationssysteme von Fremdfirmen in Echtzeit weitergeben werden. (Bild: Tim-IT)
Mit dem IntraCon System präsentiert von Tim-IT können Fahrpläne abgeglichen, Verspätungs- und Verfrühungszeiten erkannt und Prognosezeiten an Fahrgastinformationssysteme von Fremdfirmen in Echtzeit weitergeben werden. (Bild: Tim-IT)

IT-gestützte Softwarelösungen aus einer Hand

Mit dem IntraCon System präsentiert Tim-IT aus Bad Vilbel ein ITCS/RBL-light Softwareprodukt, welches Daten in Echtzeit erfasst. Es können Fahrpläne abgeglichen, Verspätungs- und Verfrühungszeiten erkannt und Prognosezeiten an Fahrgastinformationssysteme von Fremdfirmen in Echtzeit weitergeben werden. Auf der IT-TRANS 2020 zeigt das Softwareunternehmen außerdem einen neuen Busdrucker mit großem, fahrerzugewandtem Touchdisplay, der einen Bordrechner, Echtzeitdatenerfassung, direkten Datentransfer zum Server, Schnittstellen mit Fahrgastinformationssystemen wie DFI, iDFI, Apps sowie Innen- und Außenanzeigen inkludiert.

2019-11-08
Experten gestalten die Mobilität der Zukunft
270 Aussteller werden sich auf der IT-TRANS präsentieren - erstmals in zwei Hallen
270 Aussteller werden sich auf der IT-TRANS präsentieren - erstmals in zwei Hallen

Öffentliche Verkehrsangebote werden zunehmend digital, da das Bedürfnis des Fahrgasts nach Individualität und Komfort steigt und die Beförderungsmittel vielfältiger und vernetzter werden. Die IT-TRANS widmet sich als weltweit führende Konferenz und Fachmesse dieser digital vernetzten urbanen Mobilität. In ihrer siebten Ausgabe werden vom 3. bis 5. März 2020 etwa 270 Aussteller ihre Software-Lösungen und Mobilitätsdienstleistungen in der Messe Karlsruhe vorstellen. Im Mittelpunkt der IT-TRANS steht deren nutzerfreundliche Integration in öffentliche Verkehrssysteme. Maßgeschneiderte Transportangebote, deren Kombination dem Nutzer individuell vorgeschlagen werden und die er zentral buchen kann, sind dabei der Leitgedanke – ganz im Sinne von Mobility-as-a-Service.

„Die IT-TRANS ist das globale Branchentreffen für Entscheider im ÖPV – von Werkstatt- und Betriebsleitern über IT-Verantwortliche bis hin zum Top-Management von Verkehrsbetrieben sowie Meinungsführern und Digitalisierungsexperten des Smart City Mobility Designs“, fasst Projektleiter Jochen Georg die Teilnehmerschaft zusammen. „Die Bedeutung der IT-TRANS und die Notwendigkeit tiefgreifender Veränderungen im öffentlichen Personenverkehr unterstreicht zudem Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, mit der Übernahme der Schirmherrschaft für die Veranstaltung 2020.“ Neu auf der IT-TRANS 2020 ist das Future Mobility Lab. Unter anderem wird eine Leitstelle eingerichtet, die simuliert, wie elektromobile und autonome Fahrzeuge in ein Verkehrssystem integriert werden.

Konferenz mit 150 internationalen Vordenkern

Parallel zur Fachmesse bietet die Konferenz die Möglichkeit zum intensiven Austausch zwischen Fachbesuchern, Ausstellern und Meinungsführern der Branche.
Parallel zur Fachmesse bietet die Konferenz die Möglichkeit zum intensiven Austausch zwischen Fachbesuchern, Ausstellern und Meinungsführern der Branche.

Die dreitägige Konferenz der IT-TRANS behandelt Aspekte wie den Einsatz Künstlicher Intelligenz im ÖPV, diskutiert den Fortschritt des Autonomen Fahrens und die Möglichkeiten der Kundenbindung. Zudem sind on-demand Mobilitätsangebote ein Schwerpunktthema, ebenso wie Datenspeicherung und -kontrolle. 150 Referenten geben ihre Erfahrungen und Visionen in 30 Sessions weiter, darunter Guillaume Gibon, CEO der Citio Paris, und Seleta Reynolds, General Manager des Los Angeles Department of Transportation. Nicht nur die Referenten, auch das Publikum der IT-TRANS ist hoch international: Bei der vergangenen Veranstaltung 2018 waren Besucher aus allen Kontinenten vertreten. Deutliche Zuwächse hatten Teilnehmer aus dem Mittleren Osten, Afrika und Australien. Jeder siebte Besucher kam von außerhalb Europas.

Christian Lebeuf, Direktor für Technologie und Projekte des Transportnetz der kanadischen Stadt Québec, ist langjähriger Besucher der IT-TRANS
Christian Lebeuf, Direktor für Technologie und Projekte des Transportnetz der kanadischen Stadt Québec, ist langjähriger Besucher der IT-TRANS

Einer davon ist Christian Lebeuf, Direktor für Technologie und Projekte des Transportnetz der kanadischen Stadt Québec: „Für mich ist die IT-TRANS eine ganz besondere Veranstaltung, wo ich mich mit Kollegen und Kolleginnen aus der ganzen Branche treffen kann. Uns fehlt der Wissensaustausch mit anderen öffentlichen Verkehrsbetrieben und Behörden. Deswegen kommen wir zur IT-TRANS. Hier können wir die Leute persönlich kennen lernen, die unsere Probleme kennen und uns Vorschläge, Ideen und Lösungen geben können. Allein wegen des geballten Wissens auf der Messe, auf der Konferenz und bei den Netzwerk-Veranstaltungen ist die IT-TRANS die Reise aus Kanada wert. Für mich ist es ein Muss!”, resümiert Lebeuf, der die IT-TRANS Konferenz regelmäßig besucht und auch 2020 erneut nach Karlsruhe reisen wird.

Networking und Erfahrungsaustausch in der Fachmesse

Die Market Update Foren sind Treffpunkt und Austauschplattform in der Fachmesse

In der Fachmesse präsentieren sich Aussteller wie Atron, Cityway, Clever Devices, init, IVU, Luminator Group, moovel, PTV, Scheidt & Bachmann, Systemtechnik und Trapeze auf der 28.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche und damit erstmals in zwei Hallen. Weitere Aussteller kommen beispielsweise aus Norwegen (Fara), Schweden (Axentia), Israel (Optibus), Japan (Lecip), den USA (Nanov) sowie Kanada (Giro). Sie alle nutzen die Fachmesse als Netzwerk- und Diskussionsplattform. Zentrale Anlaufpunkte sind die beiden Market Update Foren, in denen Aussteller ihre Erfahrungen und Best-Practice-Projekte vorstellen. Es gibt Vorträge zu integrierten Planungstools, Apps für Reiseplanung und Navigation, Bluetooth-basierten Be-In/Be-Out-Ticketsystemen sowie Fahrgastinformationssystemen. Außerdem sind Augmented- und Virtual-Reality-Lösungen sowie Taxi & Ride-hailing erstmals Thema. Das IT Family Dinner am 3. März und die Karlsruher Networking Night am 4. März sind Möglichkeiten, Kollegen ausländischer Verkehrsbetriebe kennenzulernen und sich mit Referenten, Ausstellern und Entscheidungsträgern aus IT und öffentlichem Personenverkehr auszutauschen. Auch das 1.400-Personen umfassende Netzwerk Women in Mobility nimmt die IT-TRANS erneut zum Anlass für ein Mitgliedertreffen.

Strategische Partner der IT-TRANS sind der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der italienische Verkehrsverband ASSTRA, ITS Spain sowie die Polnische Kammer der Hersteller von Geräten und Dienstleistungen zugunsten der Eisenbahn.

2019-11-07
Mobility-as-a-Service (MaaS) und Ride-hailing

Zunehmende Verkehrsbelastung im urbanen Raum, Versorgungslücken auf dem Land und der Klimawandel fordern alternative Mobilitätskonzepte, wie MaaS. Beförderungsmöglichkeiten im ÖPV werden vielfältiger, neue Angebote wie Ride-hailing kommen hinzu, was einer stärkeren Vernetzung der einzelnen Verkehrsmittel bedarf. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis des Fahrgasts nach Individualität und Komfort. Nur wenn intermodales Reisen einfach ist, sind Fahrgäste bereit, alternative oder ergänzende Transportmittel zum eigenen Pkw zu nutzen. Die IT-TRANS zeigt vom 3. bis 5. März 2020 in der Messe Karlsruhe digitale und am Fahrgast orientierte Lösungen urbaner Mobilität.

moovel bietet Zugang zu verschiedenen Mobilitätsoptionen sowie mobiles Ticketing

Als erste Stadt nutzt Karlsruhe die mobile Ticketing-Lösung der moovel Group, die neben Tickets des lokalen Verkehrsverbundes KVV beispielsweise auch Leihräder in der App such- und buchbar macht. Die Pilotphase hatte der on-demand Ridesharing-Service während der IT-TRANS 2018. Bild: Messe Karlsruhe / Behrendt & Rausch
Als erste Stadt nutzt Karlsruhe die mobile Ticketing-Lösung der moovel Group, die neben Tickets des lokalen Verkehrsverbundes KVV beispielsweise auch Leihräder in der App such- und buchbar macht. Die Pilotphase hatte der on-demand Ridesharing-Service während der IT-TRANS 2018. (Bild: Messe Karlsruhe / Behrendt & Rausch)

Die moovel Group (demnächst REACH NOW) aus Stuttgart – eines der fünf Mobility Joint Ventures der BMW Group und der Daimler AG – gilt als Mobility-as-a-Service-Pionier und hat zum Ziel, Städte durch effiziente Mobilitätslösungen lebenswerter zu gestalten. Mit den moovel transit Produkten stehen White-Label-Lösungen bereit, die im Nahverkehr mobiles Ticketing direkt über das Smartphone ermöglichen. Singulär oder gemeinsam mit transit-Produkten kann eine on-demand Plattform für den ÖPNV genutzt werden. Sie sorgt für ein bedarfsgerechtes Angebot zu allen Tages- und Nachtzeiten. Mithilfe von Routing und Pooling werden verschiedene Anfragen mit ähnlichen Wegstrecken gebündelt und so flexibel an Anforderungen der Verkehrsgebiete und Verkehrsbetriebe angepasst. Als erste Stadt nutzt Karlsruhe die mobile Ticketing-Lösung der moovel Group, die neben Tickets des lokalen Verkehrsverbundes KVV beispielsweise auch Leihräder in der App such- und buchbar macht. moovel testete bereits auf der IT-TRANS 2018 gemeinsam mit dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) einen on-demand Ridesharing-Service als Pilotprojekt.

Ganzheitliche Softwarelösung für bedarfsgesteuerten Verkehr

Bildunterschrift ESM: Das AnSaT®-System arbeitet mit einem intelligenten Dispositions-Algorithmus, der für effizientes Pooling der Fahrtanfragen und bestmögliches Routing sorgt. Bild: ESM
Bildunterschrift ESM: Das AnSaT®-System arbeitet mit einem intelligenten Dispositions-Algorithmus, der für effizientes Pooling der Fahrtanfragen und bestmögliches Routing sorgt. (Bild: ESM)

Das praxiserprobte AnSaT®-System von ESM aus Hannover vereint on-demand Mobilität, linienorientierten Bedarfsverkehr und Richtungsbandbetrieb. Ein intelligenter Dispositions-Algorithmus sorgt für effizientes Pooling der Fahrtwünsche mit optimiertem Routing. Buchungen werden schnell zusammengefasst und mit den verfügbaren Kenngrößen verglichen, sodass sofort über die Durchführbarkeit entschieden werden kann. Fahrgäste können telefonisch oder via Internet oder App buchen. Die Auftragsübermittlung an das durchführende Unternehmen lässt sich bedarfsgerecht anpassen, ein mobiler Fahrscheindrucker erlaubt den Fahrkartendruck im Fahrzeug. Die Integration bedarfsgesteuerter Verkehre in den bestehenden ÖPNV wird u.a. über den Ausschluss von Parallelverkehr, die Anschlussbindung und die Tarifintegration sichergestellt. Darüber hinaus sind Schnittstellen zu verschiedenen Auskunfts-, ITCS- und Taxivermittlungssystemen im Einsatz.

Siemens Mobility-Familie zeigt MaaS-Lösungen vom Modul bis zum Mobilitätsmarktplatz

Nur wenn intermodales Reisen einfach ist, werden Fahrgäste alternative oder ergänzende Transportmittel zum eigenen Pkw nutzen – Siemens Mobility zeigt auf der IT-TRANS die passenden digitalen Lösungen. Bild: Siemens
Nur wenn intermodales Reisen einfach ist, werden Fahrgäste alternative oder ergänzende Transportmittel zum eigenen Pkw nutzen – Siemens Mobility zeigt auf der IT-TRANS die passenden digitalen Lösungen. (Bild: Siemens)

Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften HaCon, Bytemark und eos.uptrade sowie Partner Padam Mobility bietet Siemens Mobility digitale Services und Lösungen, die von Bausteinen oder ganzheitlichen Systemen bis hin zum kompletten Mobilitätsmarktplatz reichen. Dazu gehören Mobility-as-a-Service-Lösungen ebenso wie einzelne Komponenten der intermodalen Reiseplanung, begleitende Fahrgastkommunikation in Echtzeit, mobiles Ticketing und Bezahlung. Flottenmanagement, Fahrplanerstellung und die Integration von Bedarfsverkehren DRT (demand responsive transport) schaffen wesentliche Grundlagen. Mobility Data Analytics schöpfen aus Daten Mehrwert für Transportanbieter und Reisende.

Kontenbasiertes intermodales Mobilitätskonto von Cityway

Best-Practice des Ausstellers Cityway in der französischen Stadt Mulhouse: Mobilitätskonto mit intermodalen Beförderungsmitteln. Bild: Cityway
Best-Practice des Ausstellers Cityway in der französischen Stadt Mulhouse: Mobilitätskonto mit intermodalen Beförderungsmitteln. (Bild: Cityway)

Auf der IT-TRANS stellt Cityway das erste multimodale kontobasierte Ticketing in Europa am Beispiel des französischen Mulhouse vor, mit integrierter Buchung, Nutzung und Bezahlung. Als einer der MaaS-Marktführer im B2G-Bereich bietet Cityway aus Aix-en-Provence Applikationen und Dienstleistungen für multimodale Information, Buchung, Ticketing und ganzheitliche Optimierung der Mobilität. Der intermodale Echtzeit-Routenplaner und APIs integrieren alle Mobilitätsformen eines bestimmten Gebietes: Fußweg, Fahrrad, öffentlicher Transport, Zug, Fähre, Privatauto, Sharing-Systeme, bedarfsorientierter Transport, First-Mile-/Last-Mile-Lösungen, Echtzeit-Verkehrsmeldungen und Parkmöglichkeiten. Ein Fahrpreisrechner ist integriert. Mit einer Anmeldung können Buchung sowie Zugang oder der Ticketkauf für den ÖPV erledigt werden. Alle Cityway-Lösungen sind offen und können über standardisierte APIs in andere marktübliche Open-System-Module integriert werden.

Flexible Anpassung an Nutzer: on-demand Busdienst

Mit DRT-Technologie lässt sich ein on-demand Service individuell gestalten und mit vorhandenen Buslinien synchronisieren. Bild: UFT
Mit DRT-Technologie lässt sich ein on-demand Service individuell gestalten und mit vorhandenen Buslinien synchronisieren. (Bild: UFT)

Utopian Future Technologies (UFT), ein Technologieunternehmen aus Luxembourg, setzt auf DRT-Technologie (demand responsive transport). Die Technologie ermöglicht Bussen und anderen Fahrzeugen, sich flexibel an Nutzeranforderungen anzupassen. Dazu werden Routen entsprechend der Nachfrage dynamisch erstellt. So lassen sich im öffentlichen Verkehr bedarfsgerechte Transportdienste realisieren, die vor allem in ländlichen Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte Vorteile bringen. UFT stellt auf der IT-TRANS seine DRT-Plattform vor und zeigt, wie on-demand Busdienste gestaltet, geplant und betrieben werden können.

Multimodale Plattform für Kommunen

Die Mobility-as-a-Service Plattform des kommunalen IT-Dienstleisters Upstream ist offen für jeden öffentlichen und privaten Mobilitätsanbieter. Bild: Upstream
Die Mobility-as-a-Service Plattform des kommunalen IT-Dienstleisters Upstream ist offen für jeden öffentlichen und privaten Mobilitätsanbieter. (Bild: Upstream)

Als kommunaler IT-Dienstleister im Eigentum der Wiener Linien und Wiener Stadtwerke, bietet Upstream Mobility Produkte und Dienstleistungen an, die sich vordergründig an Kommunen, Städte und (Groß-) Regionen richten. Das Unternehmen bietet individuelle Lösungen bei deren Entwicklung zu multimodalen Dienstleistern im Sinne von Mobility-as-a-Service an. Upstream zeigt die Mobility-as-a-Service Plattform, die jedem öffentlichen und privaten Mobilitätsanbieter gegenüber offen ist. Damit ist der Betrieb mehrerer Front-Ends beziehungsweise Apps möglich, die wiederum am Markt miteinander konkurrieren können.

Internet der Dinge für Bus und Bahn

Fahrgäste können mit der invanto-App den Haltewunsch im Fahrzeug signalisieren. Bild: GeoMobile
Fahrgäste können mit der invanto-App den Haltewunsch im Fahrzeug signalisieren. (Bild: GeoMobile)

GeoMobile aus Dortmund stellt mit ivanto eine Systemlösung vor, die eine Fahrplan-App für Smartphones, einen Fahrzeug-Router mit WLAN-Anbindung und ein Flotten¬managementportal für Verkehrsunternehmen umfasst. Sie erlaubt es, eine Bluetooth-Infrastruktur zwischen Fahrzeugen des ÖPV und Smartphone-App aufzubauen und diese miteinander zu vernetzen. Über die Komplettlösung für Verkehrsunternehmen lassen sich Fahrzeug- und Verkehrsdaten erheben und analysieren. Ziel ist es, die Mobilität barrierefrei, multimodal und nutzerfreundlich zu gestalten.

MaaS-Plattform für nahtloses, intermodales Reisen

Der intermodale Routenplaner von HaCon ermittelt die beste Kombination aus Transportmitteln – zu sehen auf der IT-TRANS. Bildnachweis: mobiliteit.lu
Der intermodale Routenplaner von HaCon ermittelt die beste Kombination aus Transportmitteln – zu sehen auf der IT-TRANS. (Bild: mobiliteit.lu)

Die flexible MaaS-Plattform HAFAS von HaCon aus Hannover vereint Datenbestände und Schnittstellen unterschiedlicher Transportanbieter in einer Reiseauskunft – ganz gleich ob öffentlicher Personenverkehr, Bedarfsverkehre (Demand Responsive Transport), private Transportmittel, Carsharing-Anbieter, Taxis, Straßenverkehrsinformationen, Fahrrad- oder Fußwegrouting. Herzstück der Plattform ist der intermodale Routenplaner, der die beste Kombination aus Transportmitteln zur Verfügung stellt. HAFAS ermittelt dann den günstigsten Preis über alle genutzten Verkehrsmittel und Tarifzonen hinweg. Für einen reibungslosen Betrieb sorgen die Business-Lösungen: Software zum Sammeln und Verteilen von Echtzeitinformationen sowie Systeme für das Störungsmanagement.

2019-10-28
Taxi & Ride-hailing Conference and Exhibition erstmals in Karlsruhe

Nachdem die Taxi & Ride-hailing Conference and Exhibition bereits in London und Dubai ausgetragen wurde, zieht die Veranstaltung im Jahr 2020 nach Karlsruhe. Das Event wird parallel zur IT-TRANS vom 3. bis 5. März in der Messe Karlsruhe stattfinden.

Das Aufkommen von Unternehmen, die Vermittlungsdienste für Personenbeförderung anbieten – sogenanntes Ride-hailing – ist eine der bedeutendsten Entwicklungen der letzten fünf Jahre und ein Wandel, von dem die Taxibranche mehr als alle anderen betroffen ist. Das Branchentreffen in der Messe Karlsruhe legt als einziges Event weltweit den Fokus auf Taxi und Ride-hailing zugleich und befasst sich umfassend mit den Herausforderungen und Lösungen, welche die Branche in Zukunft beschäftigen werden. Entscheidungsträger aus Verkehrsbetrieben, anerkannte Taxi-Experten sowie Branchenführer aus der ganzen Welt sind eingeladen, ihr Wissen zu teilen und sich mit den Fachbesuchern auszutauschen.

Die Veranstaltung erörtert in einer eigenständigen Konferenz Themen wie den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Taxigewerbe sowie die nachhaltige Integration dieser Beförderungsdienste in öffentliche Verkehrssysteme und beleuchtet dabei auch regulatorische Aspekte. Neben dem Austausch in Podiumsdiskussionen und Vorträgen, zeigen Aussteller innerhalb der IT-TRANS Fachmesse spezielle Lösungen zu Taxi & Ride-hailing. Außerdem wird es in den dortigen Market Update Foren zwei Vortragsslots geben. Erwartet werden rund 150 internationale Experten, welche sich in Konferenz und Fachmesse mit diesem Baustein urbaner Mobilität auseinandersetzen.

Eine der bedeutendsten Entwicklungen der letzten fünf Jahre und ein Wandel, von dem die Taxibranche mehr als alle anderen betroffen ist, ist das Aufkommen von Unternehmen, die Vermittlungsdienste für Personenbeförderung anbieten, sogenanntes Ride-hailing

IT-TRANS bietet optimale Plattform für Taxi & Ride-hailing

Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe
Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Die Taxi & Ride-hailing Conference and Exhibition ergänzt die zeitgleich stattfindende IT-TRANS optimal, die sich als weltweit führende Konferenz und Fachmesse der nachhaltig digital vernetzten urbanen Mobilität widmet. Veranstalter beider Branchentreffen sind die UITP, Internationaler Verband für öffentliches Verkehrswesen, sowie die Messe Karlsruhe. „Mit der IT-TRANS versammeln wir alle zwei Jahre die internationale ÖPV-Elite in Karlsruhe. Doch nicht nur deshalb sind wir – nach Dubai und London – der perfekte Austragungsort der Taxi & Ride-hailing. Die TechnologieRegion Karlsruhe ist Europas drittgrößtes IT-Cluster und seit Langem ein globaler Vorreiter in Sachen zukunftsorientiertem öffentlichen Personenverkehr. Daher freuen wir uns, unsere Partnerschaft mit der UITP zu intensivieren und das Welttreffen des ÖPV um diesen wichtigen Baustein zu erweitern“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Auf der IT-TRANS 2018 hat moovel seinen on-demand Ride-Sharing-Dienst in einer Pilotphase getestet. 2020 erhält dieses Thema mit der Angliederung der Taxi & Ride-hailing Conference and Exhibition an die IT-TRANS eine eigene Plattform.
Auf der IT-TRANS 2018 hat moovel seinen on-demand Ride-Sharing-Dienst in einer Pilotphase getestet. 2020 erhält dieses Thema mit der Angliederung der Taxi & Ride-hailing Conference and Exhibition an die IT-TRANS eine eigene Plattform.

Öffentliche Verkehrsangebote werden zunehmend digitaler, da das Bedürfnis des Fahrgasts nach Individualität und Komfort steigt und die Beförderungsmittel vielfältiger und vernetzter werden. Taxis und vor allem Ride-hailing-Dienste sind ein wesentlicher Bestandteil dieser Multimodalität und spielen vor allem auf der ersten und letzten Meile eine Rolle.

Kaan Yildizgöz, Senior Director der UITP und Autor des Buches ‚Taxis in the Era of Digitalisation‘
Kaan Yildizgöz, Senior Director der UITP und Autor des Buches ‚Taxis in the Era of Digitalisation‘

„Die Angliederung unserer Taxi & Ride-hailing Conference and Exhibition an die IT-TRANS unterstreicht den zentralen Stellenwert, der Ride-hailing-Unternehmen und generell der Beförderung mit Taxis in der Diskussion über die zukünftige urbane Mobilität zukommt. Unter dem Motto ‚Smart Personal Rides‘ wird die Veranstaltung die einzige ihrer Art sein, die sowohl den Taxi- als auch den Ride-hailing-Sektor repräsentiert. Ich ermutige alle, die ein Interesse an der Neugestaltung des Taxisektors haben, im März nächsten Jahres in Karlsruhe mit dabei zu sein“, sagt Kaan Yildizgöz, Senior Director der UITP und Autor des Buches ‚Taxis in the Era of Digitalisation‘.

2019-08-27
Call for Contributions für IT-TRANS gestartet

Die IT-Trans ist die führende Fachmesse und Konferenz zum Austausch und zur Weiterentwicklung von IT-Lösungen im öffentlichen Personenverkehr. Vom 3. bis 5. März 2020 trifft sich die internationale Fachwelt zum siebten Mal in der Messe Karlsruhe, um sich über neueste Produktinnovationen des öffentlichen Personenverkehrs auszutauschen und über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.

Call for Contributions: Bis einschließlich 10. Oktober können Interessenten ihre Bewerbung für die dreitägige Konferenz abgeben.
Call for Contributions: Bis einschließlich 10. Oktober können Interessenten ihre Bewerbung für die dreitägige Konferenz abgeben.

Im Rahmen der dreitägigen Konferenz haben Wissenschaftler, Branchenexperten und Meinungsführer die Gelegenheit, ihre innovativen Visionen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen „Smart Travellers in Smart Systems". Das Vortragsprogramm widmet sich acht Hauptthemen, die die derzeitigen Prioritäten, Herausforderungen und Chancen des Sektors umfassen:

  • Digitale Transformation
  • Künstliche Intelligenz und IoT
  • Autonome Fahrzeuge
  • On-demand und Shared Mobility
  • Mobility as a Service (MaaS)
  • Ticketing und Fahrgeldmanagement
  • Datenspeicherung und -kontrolle
  • Management von Verkehrs- und Transportsystemen

Interessierte können bis Donnerstag, 10. Oktober, über folgende Website Innovationen und Best-Practice-Beispiele für das Konferenzprogramm einreichen. Die Bewerbung muss das Ziel und ein Abstract des Vortrags enthalten; zudem ist ein kurzer Lebenslauf des Referenten mit Foto beizufügen. Ein Programmkomitee, unter anderem bestehend aus Vertretern des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP), des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und des italienischen Verkehrsverbands ASSTRA, zeichnet für das Vortragsprogramm verantwortlich.

Ob es um die Organisation und Verwaltung unserer Systeme, Betriebsabläufe oder Dienstleistungen geht oder um das Verhalten und die Erwartungen von Reisenden – IT und Digitalisierung spielen eine entscheidende Rolle für den öffentlichen Verkehr und Mobilität in Städten. Im Fokus der IT-TRANS stehen Lösungen zur Unterstützung des Betriebs von öffentlichen Verkehrssystemen und des Managements städtischer Verkehrsnetze. Die IT-TRANS zeigt auf, wie öffentlicher Verkehr von intelligenten Technologien, von vernetzten und autonomen Fahrzeugen, vorausschauender Instandhaltung, Virtual Reality und Internet der Dinge (IoT), profitieren kann.

2019-04-05
TechnologieRegion Karlsruhe wird weltweit erste Partnerschaftsregion der UITP
"Unser neuestes Verbindungsbüro und das regionale Trainingszentrum werden eine Schnittstelle zwischen der UITP und der TRK darstellen. Hier können sich unsere Mitglieder mit Karlsruhe, dem führenden Tech-Hub, vernetzen und ihre Mobilitätskompetenzen und -kenntnissen weiterentwickeln.", so UITP-Generalsekretär Mohamed Mezghani.

Gestern haben der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) und führende Mobilitätsakteure der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) den Partnerschaftsvertrag „UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership“ unterzeichnet.

Eine Mobilitäts-Innovations-Partnerschaft in dieser Form hat der Weltverband UITP bisher mit keiner anderen Region geschlossen. Das begründet der Generalsekretär der UITP, Mohamed Mezghani, so: „Karlsruhe ist eine international und wohlverdient renommierte Region mit herausragender Innovationskompetenz im Mobilitätsbereich. Die UITP hat schon lange die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Technologieführern erkannt. Mit dem Start der ‚UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership‘, in enger Kooperation mit der TRK, setzen wir dieses Engagement fort. Unser neuestes Verbindungsbüro und das regionale Trainingszentrum werden eine Schnittstelle zwischen der UITP und der TRK darstellen. Hier können sich unsere Mitglieder mit Karlsruhe, dem führenden Tech-Hub, vernetzen und ihre Mobilitätskompetenzen und -kenntnissen weiterentwickeln.“ Die TRK erhält damit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal und wird künftig noch strategischer und intensiver in das weltweite UITP-Partnernetzwerk und die Innovationsprojekte eingebunden.

Vorzeige-Region für moderne Mobilität

Die Fachmesse und Konferenz IT-TRANS ist der Grundstein für die Partnerschaft zwischen UITP und TRK
Die Fachmesse und Konferenz IT-TRANS ist der Grundstein für die Partnerschaft zwischen UITP und TRK

Die Partnerschaft der TRK und der UITP fußt auf einer langjährigen engen Zusammenarbeit und ist eng mit der Messe Karlsruhe verknüpft. Denn Zentrum der bisherigen Kooperation ist die IT-TRANS, Internationale Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, die seit 2008 in Karlsruhe stattfindet und bei der Mitgliedsunternehmen der TRK ihre digitalen Mobilitätslösungen bereits an einem Gemeinschaftsstand vorgestellt haben. „Mit der IT-TRANS bringen wir alle zwei Jahre die globale Elite der ÖPV-Branche nach Karlsruhe und haben so das Fundament für die enge Beziehung zur UITP – unseres Co-Veranstalters – geschaffen. Mit der Mobility Innovation Partnership wird die internationale Sichtbarkeit Karlsruhes und ihrer Mobilitäts- und IT-Kompetenz nun um einen wichtigen Baustein erweitert. Darauf dürfen wir gemeinsam mit unseren starken regionalen Partnern stolz sein“, stellt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, fest.

Die UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership bestätigt die TechnologieRegion Karlsruhe als innovationsstarke Mobilitätsregion.
Die UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership bestätigt die TechnologieRegion Karlsruhe als innovationsstarke Mobilitätsregion.

Neben bilateralen Kooperationen mit der UITP präsentierten sich die Partner aus der TRK außerdem gemeinsam auf dem Weltkongress der UITP in Montreal 2017. Zudem werden sie im Juni beim Weltkongress in Stockholm mit einem Gemeinschaftsstand, einer von Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup geleiteten Delegation sowie in einer Kongress-Session präsent sein.

Jochen Ehlgötz (TRK), Frank Mentrup (Stadt Karlsruhe) und Mohamed Mezghani (UITP) haben am 04.04.2019 den Partnerschafsvertrag unterzeichnet.
Jochen Ehlgötz (TRK), Frank Mentrup (Stadt Karlsruhe) und Mohamed Mezghani (UITP) haben am 04.04.2019 den Partnerschafsvertrag unterzeichnet.

Gründungspartner der „UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership“ sind neben der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK): INIT, PTV GROUP, Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) mit Albtal- Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) und Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Leistungszentrum Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA), FZI Forschungszentrum Informatik und die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe.

Die UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership

bestätigt die TechnologieRegion Karlsruhe als innovationsstarke Mobilitätsregion. In Karlsruhe werden ein UITP-Verbindungsbüro und ein regionales Trainingszentrum für Fortbildungen und Demonstrationen der UITP etabliert. Dabei können Teilnehmende zum Beispiel die Systemlösungen zur Verkehrsgestaltung und -optimierung von weltweit führenden Unternehmen wie INIT oder PTV Group kennenlernen oder sich mit den neuesten Entwicklungen im Bereich des vernetzten und automatisierten Fahrens und der alternativen Fahrzeugantriebe vertraut machen.

Die UITP

– der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (französisch: Union Internationale des Transports Publics) ist der weltweite Verband für Träger des öffentlichen Verkehrs mit Sitz in Brüssel. Die Mitgliedsorganisationen stammen aus 99 Ländern. Es handelt sich um 1600 verschiedene Unternehmen und Institutionen aus dem öffentlichen Personenverkehr, vor allem Verkehrsbetriebe, Forschungsinstitute sowie Anbieter privater und öffentlicher Mobilitätsdienstleistungen.

www.uitp.org

Die IT-TRANS

, Internationale Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, richtet sich an alle Akteure des öffentlichen Personenverkehrs und insbesondere an Entscheidungsträger in öffentlichen und privaten Verkehrsbetrieben, in Verkehrsbehörden und Verbänden. Rund 260 internationale Unternehmen präsentieren in der Fachmesse ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen. In der dreitägigen Konferenz stellen internationale Referenten praxisnah in Sessions, Workshops und Präsentationen Innovationen vor und geben Empfehlungen für die praktische Umsetzung von digitalen Lösungen im öffentlichen Personenverkehr. Veranstalter sind der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) und die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH. Die nächste IT-TRANS findet vom 3. bis 5. März 2020 in der Messe Karlsruhe statt.

www.it-trans.org

Die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

, gegründet 2017, ist ein regionaler, bundeslandübergreifender Standortvermarkter fokussiert auf Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft. Gemeinsam denken, testen, umsetzen und so Fortschritt erzielen ist der Antrieb für die 27 Gesellschafter aus dem Innovationsdreieck Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen. Gemeinsames Ziel: ein Zukunftslabor schaffen für die Themen Energie, Mobilität und Digitalisierung – um so den Prozess von der Idee bis zur Umsetzung zu beschleunigen.

www.technologieregion-karlsruhe.de

2019-03-28
Starke Nachfrage nach Standflächen: IT-TRANS bereits zu zwei Dritteln ausvermietet

Knapp ein Jahr vor der nächsten IT-TRANS, Internationale Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, sind rund zwei Drittel der Standflächen bereits fest verbucht. „Die starke Resonanz der Aussteller verdeutlicht die Relevanz unseres Messethemas für die Branche und die Qualität unseres Messekonzepts in Kombination mit unserer hochkarätigen Konferenz. Außerdem bestätigt es den Schritt, die IT-TRANS 2020 auf zwei Hallen auszuweiten. Damit tragen wir der hohen Nachfrage nach Ausstellungsflächen Rechnung“, konstatiert Jochen Georg, Projektleiter der IT-TRANS bei der Messe Karlsruhe. Vom 3. bis 5. März 2020 wird die Messe Karlsruhe wieder zum internationalen Branchentreffpunkt für alle Akteure des öffentlichen Personenverkehrs.

Mobility-as-a-Service als Kernthema in Fachmesse und Konferenz

Wachsender Mobilitätsbedarf und eine zunehmende Vielfalt von Mobilitätsoptionen kennzeichnen heutige Städte und Ballungsräume. Im Rahmen der IT-TRANS zeigen rund 260 Aussteller auf 25.000 Quadratmetern neueste Produkte und Dienstleistungen für die Mobilität von morgen. Mittelpunkt vieler Lösungen ist das Merkmal der Multimodalität – also der Kombination verschiedener Verkehrsmittel. „Wenngleich Multimodalität bisher vor allem eine technische Frage war, so stehen mittlerweile der Servicegedanke und damit die konsequente Orientierung an den Bedürfnissen des Kunden im Fokus von Mobilitätsangeboten. Dieser Aspekt wird der Leitgedanke der IT-TRANS 2020 sein“, erläutert Jochen Georg. Ganzheitliche Mobilitätsplattformen integrieren – im Sinne des Konzepts von Mobility-as-a-Service (MaaS) – die Vielzahl an Mobilitätsangeboten in eine übergreifende Struktur. Nicht das einzelne Verkehrsmittel steht im Fokus, sondern das intelligente Zusammenspiel aller Angebote. Diesem Leitgedanken folgend bietet HanseCom integrierte IT-Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr und wird diese in Karlsruhe präsentieren: „Ich war schon auf vielen Messen unterschiedlicher Branchen unterwegs. Aber die Qualität der Gespräche auf der IT-TRANS ist außergewöhnlich. Dass Vorstände sich eine Stunde Zeit nehmen, um sich an unserem Stand zu informieren, finde ich schon sehr beachtlich. Die IT-TRANS ist ein echtes Branchentreffen – deshalb sind wir 2020 wieder dabei“, sagt Martin Timmann, Geschäftsführer von HanseCom.

IT-TRANS ist Pflichttermin für ÖPV-Schaffende

Weitere Themenfelder der IT-TRANS sind Fahrgeldmanagement, Reiseinformation, Smart Cards, Sicherheit und Software-Systeme sowie Verkehrs- und Flottenmanagement. Außerdem werden zukunftsträchtige Mobilitätslösungen, wie autonomes Fahren, Sharing-Angebote und on-demand Apps vorgestellt. Aussteller aus Deutschland, wie ATRON, INIT, moovel, PTV und Scheidt & Bachmann haben ihre Messeteilnahme bereits zugesagt. Wieder mit dabei sind auch Axentia aus Schweden, gmv aus Spanien, Novatronic aus Serbien, Optibus aus Israel und Trapeze aus der Schweiz. „Die IT-TRANS ist eine der wichtigsten Veranstaltungen ihrer Art und ein Pflichttermin in unserem Kalender. Ihr Fokus auf IT-Systeme im öffentlichen Verkehr macht sie zur optimalen Plattform, um neue Features unserer integrierten Softwarelösungen vorzustellen und darüber mit Kunden ins Gespräch zu kommen“, urteilt Annette Weisser, Teamleiterin Unternehmenskommunikation bei IVU Traffic Technologies.

Deutsche und internationale Start-ups erhalten Förderung

Besondere Unterstützung für ihren Messeauftritt erfahren junge Unternehmen. Die Beteiligung deutscher Newcomer wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert (Programm zur Förderung der Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland). Gemeinsam mit ausländischen Start-ups, deren Messeteilnahme zu vergleichbaren Konditionen angeboten wird, treten sie in der neuen START-UP ZONE auf.

IT-TRANS auf dem Global Public Transport Summit

Co-Veranstalter der IT-TRANS ist der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP), der vom 9. bis 12. Juni 2019 sein Global Public Transport Summit in der schwedischen Hauptstadt Stockholm austrägt. An Stand A4060 können sich Besucher über die IT-TRANS informieren und das Projektteam treffen.

Zur IT-TRANS

Die IT-TRANS, Internationale Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, feierte ihre Premiere im Jahr 2008 in Karlsruhe. Innerhalb kurzer Zeit hat sich das zweijährige Event als wichtigste Plattform der Branche etabliert. Veranstalter sind der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) und die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH.

Die IT-TRANS steht 2020 unter der Schirmherrschaft von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und wird unterstützt vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dem italienischen Verkehrsverband ASSTRA, ITS Spain sowie der Polnischen Kammer der Hersteller von Geräten und Dienstleistungen zugunsten der Eisenbahn.

Die IT-TRANS richtet sich an alle Akteure des öffentlichen Personenverkehrs und insbesondere an Entscheidungsträger in öffentlichen und privaten Verkehrsbetrieben, in Verkehrsbehörden und Verbänden. Rund 260 internationale Unternehmen präsentieren in der Fachmesse ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen. In der dreitägigen Konferenz stellen internationale Referenten praxisnah in Sessions, Workshops und Präsentationen Innovationen vor und geben Empfehlungen für die praktische Umsetzung von digitalen Lösungen im öffentlichen Personenverkehr.

Die nächste IT-TRANS findet vom 3. bis 5. März 2020 in der Messe Karlsruhe statt.

2018-09-28
Messe Karlsruhe unterstützt UITP bei Akquise für den Weltkongress in Stockholm
Global Public Transport Summit Stockholm
Die Messe Karlsruhe unterstützt die UITP bei der Akquise für den Weltkongress in Stockholm

Der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) startet seinen Aufruf zur Teilnahme am Kongress seines Global Public Transport Summit. Der Weltkongress wird vom 9. bis 12. Juni 2019 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm stattfinden. Die UITP kooperiert mit der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH nicht nur im Rahmen der IT-TRANS, der Internationalen Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, sondern auch bei seinem Weltkongress. „Wir als Projektteam der IT-TRANS sind Ansprechpartner für interessierte Unternehmen aus neun Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn und Kroatien. Standteilnahmen sind noch möglich”, erklärt Projektleiter Jochen Georg. „Außerdem freuen wir uns, dass unsere Partner von der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) die Expertise der Stadt auf den Gebieten von Digitalisierung und öffentlichem Verkehr auf einem gemeinsamen Stand in Stockholm präsentieren werden.“

Der Global Public Transport Summit ist die weltweit größte Veranstaltung zum Thema der nachhaltigen Mobilität. Durch die Verbindung eines vielfältigen Programms hochkarätiger Kongressveranstaltungen mit einer einzigartigen Fachmesse, auf der neueste Produkte, Lösungen und Innovationen vorgestellt werden, bietet das Gipfeltreffen einen umfassenden Überblick über alle urbanen und regionalen Verkehrsmittel in allen Teilen der Welt.

Teilnahmeaufruf hat begonnen

Global Public Transport Summit Stockholm

Das Programm des Weltkongresses wird von einem Programmkomitee im Auftrag des UITP Policy Boards entworfen. Interessierte Referenten haben die Wahl, am Kongressprogramm teilzunehmen oder ihre Ideen bei einer Poster-Session in Form eines Plakats vorzustellen. Darüber hinaus erhalten Aussteller die Gelegenheit, bei den Expo-Sessions zu sprechen. Die Einladung zur Präsentation von Postern ergeht an die Wissenschaft und alle Interessenten aus der Forschung. Die Einladung zu Kurzreferaten bei den Expo-Sessions ist auf Aussteller des Global Public Transport Summits beschränkt. In beiden Fällen ist eine Berücksichtigung von einem oder mehreren der nachfolgend genannten sieben Hauptthemen des Programms erwünscht:

  • Customer service excellence
  • Verbesserung der Lebensqualität in den Städten
  • Mobility as a Service und das neue Paradigma der kombinierten Mobilität
  • Das Werben um neue Talente und Fähigkeiten
  • Optimierung der Betriebsabläufe
  • Förderung & Finanzierung
  • Von Innovationen profitieren

Bewerber werden gebeten, ihre Bewerbungen online über die betreffende Website (www.uitpsummit.org) einzureichen. Die Anmeldefrist für Kongress-Sessions endet am 24. Oktober, die Anmeldung für Poster-Sessions ist bis zum 5. Dezember möglich und die Bewerber für die Expo-Sessions müssen ihre Abstracts bis zum 14. Dezember einreichen. Die UITP wird die Ergebnisse im Dezember bekannt geben.

Unternehmen (aus den oben genannten Ländern), die an einer Teilnahme als Aussteller in Stockholm interessiert sind, werden gebeten, sich an Markus Kocea von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (markus.kocea@messe-karlsruhe.de) zu wenden.

Weitere Informationen über den Weltkongress und den Aufruf zur Teilnahme: www.uitpsummit.org/call-for-contributions-2/

2018-03-08
IT-TRANS weiter auf Wachstumskurs

Größer und internationaler als je zuvor präsentierte sich die sechste IT-TRANS in den vergangenen drei Tagen. Die wachsende Bedeutung digitaler Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr spiegelt sich in den Besucherzahlen wider: 6.000 internationale Experten (2016: 5.000) kamen vom 6. bis 8. März nach Karlsruhe, um über die Mobilität von morgen zu diskutieren. Vordenker aus rund 60 Nationen machten die Messe Karlsruhe zum globalen Branchentreffpunkt. Etwa jeder siebte Besucher kam von außerhalb Europas. Vertreten waren Besucher aus allen Kontinenten, deutliche Zuwächse hatten der Mittlere Osten, Afrika und Australien.

„Die IT-TRANS 2018 zeigte eine gelungene Gesamtpräsentation eines hoch dynamischen Themas in einer der profiliertesten Mobilitätsregionen der Welt, der TechnologieRegion Karlsruhe. Messe, Konferenz und Rahmenprogramm haben die Experten-Community überzeugt – der logische nächste Schritt ist die Erweiterung unserer Ausstellungsfläche auf zwei Hallen in 2020“, betonte Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH.

„Die UITP als Co-Veranstalter freut sich sehr über den Erfolg der IT-TRANS 2018. Die bei Referenten, Ausstellern und Besuchern verzeichneten Rekordzahlen machen deutlich, welchen Stellenwert diese Veranstaltung im Sektor des Personenverkehrs und in der aktuellen Digitalisierungsdebatte hat. Ich bin glücklich, dass sich die IT-TRANS in diesem Jahr mit ihrem bislang vielfältigsten Angebot präsentiert hat“, bilanziert Mohamed Mezghani, Generalsekretär der UITP.

Hälfte der Aussteller aus dem Ausland

260 Aussteller (2016: 210 Aussteller) präsentierten auf 15.000 Quadratmetern digitale Lösungen für den Personenverkehr der Zukunft. Neben vielen europäischen Ausstellern stellten Unternehmen aus China, Indien, Israel, Japan, Kanada, Malaysia, Russland, Taiwan und den USA auf der IT-TRANS aus. Der Anteil ausländischer Aussteller ist damit nochmals deutlich gestiegen: Die Hälfte der Aussteller kam aus dem Ausland.

Der Volocopter begrüßte die Besucher am Messeingang
Der Volocopter begrüßte die Besucher am Messeingang

Neben der Messehalle dm-arena war dieses Jahr auch die Aktionshalle voll belegt. Dort demonstrierten zwölf Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand Karlsruhes Stärken in IT und Mobilität am Gemeinschaftsstand der TechnologieRegion Karlsruhe. Einer der Aussteller dort – Volocopter aus Bruchsal: „Wir möchten mit unserem autonom fliegenden Lufttaxi die dreidimensionale Mobilität in die Metropolen dieser Welt bringen. Auf der IT-TRANS haben wir Besucher aus vielen Megacities getroffen – das war für uns als Unternehmen aus der TechnologieRegion Karlsruhe sehr erfreulich“, berichtet Stefan Klocke, Gesellschafter der Volocopter GmbH.

IT-TRANS hat Visionen im Blick

Autonome Mobilitätslösungen standen besonders im Fokus der diesjährigen IT-TRANS. Neben dem Volocopter zog ein selbstfahrender Bus besondere Aufmerksamkeit auf sich: Der „Trapizio“, der von dem Aussteller AMoTech – ein Unternehmen von Trapeze Switzerland – auf der Messe präsentiert wurde, brachte Messebesucher auf einer Demonstrationsstrecke vom Eingang zur Messehalle. „Unser Parcours direkt am Eingang der Halle war ideal. Viele haben die Gelegenheit genutzt, mitzufahren und so die Mobilität der Zukunft zu erleben“, bilanziert Dominique Müller, Geschäftsleiter bei AMoTech.

Den Trapizio testeten viele Besucher auf der Demostrecke für automatisiertes Fahren
Den Trapizio testeten viele Besucher auf der Demostrecke für automatisiertes Fahren

Ein weiteres Highlight für die Teilnehmenden war das on-demand Ridesharing Angebot der moovel Group und des Karlsruher Verkehrsverbunds, das während der IT-TRANS im Pilotbetrieb angeboten wurde. Die Besucher sowie Karlsruher Bürger bestellten ihre Fahrt über die „KVV.mobil“-App, ein Van holte sie an ihrem Standort ab und brachte sie zu einem der 100 Haltepunkte im Stadtgebiet – ohne statischen Fahrplan. „Wir bedanken uns bei den Veranstaltern der IT-TRANS für eine sehr gelungene und erfolgreiche Messe sowie die Möglichkeit, den Besuchern unseren moovel on-demand Ridesharing Service vorzustellen. Wir freuen uns bereits heute auf die nächste IT-TRANS in zwei Jahren“, sagt Daniela Gerd tom Markotten, Geschäftsführerin der moovel Group. Der neue Mobilitätsdienst basiert auf der on-demand-Plattform von moovel, die durch eine intelligente Fahrtenführung („Routing“) und die Bündelung von Fahrtanfragen („Pooling“) den effizienten Einsatz einer bedarfsorientierten, flexiblen Flotte ermöglicht. Die Fahrtrouten werden laufend unter Einbeziehung von Echtzeitdaten aus dem Straßenverkehr und dem ÖPNV-Netz berechnet und aktualisiert.

78,2 Prozent der Aussteller wollen sich an der nächsten IT-TRANS wieder beteiligen. Das gilt auch für das Schweizer Unternehmen InnoTix, das erstmals auf einer Messe ausgestellt hat: „Die IT-TRANS hat unsere Erwartungen übertroffen. Wenn nur die Hälfte der Kontakte zu Projekten wird, dann weiß ich noch nicht, wie ich dieser großen Nachfrage nachkommen soll. Unseren Stand für 2020 haben wir schon gebucht“, so Lukas Haldemann, Geschäftsführer und Inhaber. Zum Abschluss der Messe war mehr als die Hälfte der diesjährigen Fläche von den Ausstellern bereits für 2020 gebucht.

Besucher geben Top-Noten

Auch die Besucher bewerten ihren Messebesuch äußerst positiv: 95,8 Prozent geben Top-Noten. 92,8 Prozent wollen wiederkommen und jeder Zweite besucht nur die IT-TRANS und keine andere Messe dieser Branche. Für 70,1 Prozent der Besucher ist die IT-TRANS eine wichtige Grundlage für Investitionsentscheidungen. „In Karlsruhe ist die IT-TRANS perfekt verortet. Denn sie trifft hier auf ein einzigartig innovatives Ökosystem. Im Karlsruher Cluster for Transport Excellence bündeln sich die Kräfte aus Forschung, Industrie, Verkehrsunternehmen und Politik in eindrucksvoller Weise und bilden so die perfekte Basis für die weltweit führende Veranstaltung für intelligente Lösungen im Personenverkehr“, urteilt Dr. Jürgen Greschner, Vorstand der init SE.

Hochkarätig besetzte Konferenz mit international gefragten Experten

159 Referenten boten in etwa 47 Stunden gebündeltes, praxisnahes Wissen. Die zunehmende Relevanz der präsentierten Themen resultierte in einer deutlichen Steigerung der Teilnehmerzahlen: 580 Interessierte (2016: 488) aus 47 Ländern informierten sich zu Cyber Security, Ticketing und Zahlungsabwicklung, autonome Fahrzeuge sowie Mobility-as-a-Service. Ergänzt wurde das Konferenzprogramm durch Market Update Foren, die von Ausstellern in der Fachmesse bespielt wurden.

159 Referenten boten in etwa 47 Stunden gebündeltes, praxisnahes Wissen.
159 Referenten boten in etwa 47 Stunden gebündeltes, praxisnahes Wissen.

Die IT-TRANS war außerdem Schauplatz zahlreicher Parallelveranstaltungen. Delegationen hochrangiger Vertreter aus Regierungen und Kommunen der Europäischen Union (EU) diskutierten über die Zukunft der urbanen Mobilität. Weiterhin nutzten Verbände und Institutionen die IT-TRANS für konstruktive Zusammentreffen. Zum zweiten Mal traf sich beispielsweise das Netzwerk „Women in Mobility" auf der Messe. Mit einem Frauenanteil an der Veranstaltung von lediglich 11,7 Prozent gibt sich Messechefin Britta Wirtz noch nicht zufrieden und freut sich, dass die UITP dem Thema auf dem nächsten Global Public Transport Summit in Stockholm eine eigene Session widmen wird.

Die nächste IT-TRANS findet vom 3. bis 5. März 2020 in der Messe Karlsruhe statt.

Weitere Ausstellerstimmen:

„Ich war 2016 hier, um mir zunächst als Besucher einen Eindruck von der Messe zu machen. Ich habe damals mit vielen Aussteller gesprochen. Aufgrund deren positivem Feedback sind wir dieses Jahr mit einem eigenen Stand vertreten. Selbst kleine Stände – wie unserer – haben eine gute Sichtbarkeit. An der IT-TRANS gefällt mir außerdem besonders die Kombination aus Ausstellung und Konferenz. Dort habe ich selbst zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz im ÖPNV referiert“, berichtet Xavier Arrufat, Gründer und CEO von Awaait aus Barcelona.

„Ich war schon auf etlichen Messen. Die IT-TRANS ist besonders gut strukturiert, die Aufplanung ist offen und übersichtlich. Das gefällt mir sehr gut. Außerdem sind die Anbindung zum Hauptbahnhof und das Shuttleangebot zu den Hotels super. Alles insgesamt gut organisiert“, urteilt Amos Haggiag, Mitgründer und CEO von Optibus aus Tel Aviv, Israel, die zum zweiten Mal dabei sind.

„Wir sind von Beginn an bei der IT-TRANS dabei. Dieses Jahr ist mir aufgefallen, dass sich das Interesse der Besucher von vormals reiner Information sehr stark hin zu echten Kaufabsichten entwickelt hat. Wir hatten Gespräche mit Besuchern aus Russland und Südamerika. Das sind Märkte, in denen wir bisher gar nicht tätig waren – jetzt sind wir es“, resümiert Matthias Hoffmeier, Senior Sales Manager bei Hella Aglaia aus Berlin.

„Ich war schon auf vielen Messen unterschiedlicher Branchen unterwegs. Aber die Qualität der Gespräche ist außergewöhnlich auf der IT-TRANS. Dass Vorstände sich eine Stunde Zeit nehmen, um sich an unserem Stand zu informieren, finde ich schon sehr beachtlich. Die IT-TRANS ist ein echtes Branchentreffen – wir kommen wieder“, fasst Martin Timmann, Geschäftsführer von HanseCom, seine Messeerfahrung zusammen.

Daniel Ackers, Pressesprecher von VDV eTicket Service, fasst seine Messeerfahrung wie folgt zusammen: „Wie immer war die IT-TRANS hervorragend organisiert und der Ablauf unkompliziert. Für uns ist wichtig, den Kontakt zu den Verkehrsunternehmen und Herstellern zu halten – das ist uns prima gelungen. Aufgefallen ist uns, dass das Publikum dieses Jahr noch internationaler als bisher war.“

„Unsere Messeteilnahme war absolut erfolgreich. Alles hat wunderbar geklappt, die Organisation war sehr gut. Mit den Besucherzahlen an unserem Stand waren wir auch zufrieden“, bilanziert Annette Weisser, Teamleiterin Unternehmenskommunikation bei IVU Traffic Technologies.