Pressemitteilungen

2018-09-28
Messe Karlsruhe unterstützt UITP bei Akquise für den Weltkongress in Stockholm
Global Public Transport Summit Stockholm
Die Messe Karlsruhe unterstützt die UITP bei der Akquise für den Weltkongress in Stockholm

Der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) startet seinen Aufruf zur Teilnahme am Kongress seines Global Public Transport Summit. Der Weltkongress wird vom 9. bis 12. Juni 2019 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm stattfinden. Die UITP kooperiert mit der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH nicht nur im Rahmen der IT-TRANS, der Internationalen Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, sondern auch bei seinem Weltkongress. „Wir als Projektteam der IT-TRANS sind Ansprechpartner für interessierte Unternehmen aus neun Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn und Kroatien. Standteilnahmen sind noch möglich”, erklärt Projektleiter Jochen Georg. „Außerdem freuen wir uns, dass unsere Partner von der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) die Expertise der Stadt auf den Gebieten von Digitalisierung und öffentlichem Verkehr auf einem gemeinsamen Stand in Stockholm präsentieren werden.“

Der Global Public Transport Summit ist die weltweit größte Veranstaltung zum Thema der nachhaltigen Mobilität. Durch die Verbindung eines vielfältigen Programms hochkarätiger Kongressveranstaltungen mit einer einzigartigen Fachmesse, auf der neueste Produkte, Lösungen und Innovationen vorgestellt werden, bietet das Gipfeltreffen einen umfassenden Überblick über alle urbanen und regionalen Verkehrsmittel in allen Teilen der Welt.

Teilnahmeaufruf hat begonnen

Global Public Transport Summit Stockholm

Das Programm des Weltkongresses wird von einem Programmkomitee im Auftrag des UITP Policy Boards entworfen. Interessierte Referenten haben die Wahl, am Kongressprogramm teilzunehmen oder ihre Ideen bei einer Poster-Session in Form eines Plakats vorzustellen. Darüber hinaus erhalten Aussteller die Gelegenheit, bei den Expo-Sessions zu sprechen. Die Einladung zur Präsentation von Postern ergeht an die Wissenschaft und alle Interessenten aus der Forschung. Die Einladung zu Kurzreferaten bei den Expo-Sessions ist auf Aussteller des Global Public Transport Summits beschränkt. In beiden Fällen ist eine Berücksichtigung von einem oder mehreren der nachfolgend genannten sieben Hauptthemen des Programms erwünscht:

  • Customer service excellence
  • Verbesserung der Lebensqualität in den Städten
  • Mobility as a Service und das neue Paradigma der kombinierten Mobilität
  • Das Werben um neue Talente und Fähigkeiten
  • Optimierung der Betriebsabläufe
  • Förderung & Finanzierung
  • Von Innovationen profitieren

Bewerber werden gebeten, ihre Bewerbungen online über die betreffende Website (www.uitpsummit.org) einzureichen. Die Anmeldefrist für Kongress-Sessions endet am 24. Oktober, die Anmeldung für Poster-Sessions ist bis zum 5. Dezember möglich und die Bewerber für die Expo-Sessions müssen ihre Abstracts bis zum 14. Dezember einreichen. Die UITP wird die Ergebnisse im Dezember bekannt geben.

Unternehmen (aus den oben genannten Ländern), die an einer Teilnahme als Aussteller in Stockholm interessiert sind, werden gebeten, sich an Markus Kocea von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (markus.kocea@messe-karlsruhe.de) zu wenden.

Weitere Informationen über den Weltkongress und den Aufruf zur Teilnahme: www.uitpsummit.org/call-for-contributions-2/

2018-03-08
IT-TRANS weiter auf Wachstumskurs

Größer und internationaler als je zuvor präsentierte sich die sechste IT-TRANS in den vergangenen drei Tagen. Die wachsende Bedeutung digitaler Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr spiegelt sich in den Besucherzahlen wider: 6.000 internationale Experten (2016: 5.000) kamen vom 6. bis 8. März nach Karlsruhe, um über die Mobilität von morgen zu diskutieren. Vordenker aus rund 60 Nationen machten die Messe Karlsruhe zum globalen Branchentreffpunkt. Etwa jeder siebte Besucher kam von außerhalb Europas. Vertreten waren Besucher aus allen Kontinenten, deutliche Zuwächse hatten der Mittlere Osten, Afrika und Australien.

„Die IT-TRANS 2018 zeigte eine gelungene Gesamtpräsentation eines hoch dynamischen Themas in einer der profiliertesten Mobilitätsregionen der Welt, der TechnologieRegion Karlsruhe. Messe, Konferenz und Rahmenprogramm haben die Experten-Community überzeugt – der logische nächste Schritt ist die Erweiterung unserer Ausstellungsfläche auf zwei Hallen in 2020“, betonte Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH.

„Die UITP als Co-Veranstalter freut sich sehr über den Erfolg der IT-TRANS 2018. Die bei Referenten, Ausstellern und Besuchern verzeichneten Rekordzahlen machen deutlich, welchen Stellenwert diese Veranstaltung im Sektor des Personenverkehrs und in der aktuellen Digitalisierungsdebatte hat. Ich bin glücklich, dass sich die IT-TRANS in diesem Jahr mit ihrem bislang vielfältigsten Angebot präsentiert hat“, bilanziert Mohamed Mezghani, Generalsekretär der UITP.

Hälfte der Aussteller aus dem Ausland

260 Aussteller (2016: 210 Aussteller) präsentierten auf 15.000 Quadratmetern digitale Lösungen für den Personenverkehr der Zukunft. Neben vielen europäischen Ausstellern stellten Unternehmen aus China, Indien, Israel, Japan, Kanada, Malaysia, Russland, Taiwan und den USA auf der IT-TRANS aus. Der Anteil ausländischer Aussteller ist damit nochmals deutlich gestiegen: Die Hälfte der Aussteller kam aus dem Ausland.

Der Volocopter begrüßte die Besucher am Messeingang
Der Volocopter begrüßte die Besucher am Messeingang

Neben der Messehalle dm-arena war dieses Jahr auch die Aktionshalle voll belegt. Dort demonstrierten zwölf Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand Karlsruhes Stärken in IT und Mobilität am Gemeinschaftsstand der TechnologieRegion Karlsruhe. Einer der Aussteller dort – Volocopter aus Bruchsal: „Wir möchten mit unserem autonom fliegenden Lufttaxi die dreidimensionale Mobilität in die Metropolen dieser Welt bringen. Auf der IT-TRANS haben wir Besucher aus vielen Megacities getroffen – das war für uns als Unternehmen aus der TechnologieRegion Karlsruhe sehr erfreulich“, berichtet Stefan Klocke, Gesellschafter der Volocopter GmbH.

IT-TRANS hat Visionen im Blick

Autonome Mobilitätslösungen standen besonders im Fokus der diesjährigen IT-TRANS. Neben dem Volocopter zog ein selbstfahrender Bus besondere Aufmerksamkeit auf sich: Der „Trapizio“, der von dem Aussteller AMoTech – ein Unternehmen von Trapeze Switzerland – auf der Messe präsentiert wurde, brachte Messebesucher auf einer Demonstrationsstrecke vom Eingang zur Messehalle. „Unser Parcours direkt am Eingang der Halle war ideal. Viele haben die Gelegenheit genutzt, mitzufahren und so die Mobilität der Zukunft zu erleben“, bilanziert Dominique Müller, Geschäftsleiter bei AMoTech.

Den Trapizio testeten viele Besucher auf der Demostrecke für automatisiertes Fahren
Den Trapizio testeten viele Besucher auf der Demostrecke für automatisiertes Fahren

Ein weiteres Highlight für die Teilnehmenden war das on-demand Ridesharing Angebot der moovel Group und des Karlsruher Verkehrsverbunds, das während der IT-TRANS im Pilotbetrieb angeboten wurde. Die Besucher sowie Karlsruher Bürger bestellten ihre Fahrt über die „KVV.mobil“-App, ein Van holte sie an ihrem Standort ab und brachte sie zu einem der 100 Haltepunkte im Stadtgebiet – ohne statischen Fahrplan. „Wir bedanken uns bei den Veranstaltern der IT-TRANS für eine sehr gelungene und erfolgreiche Messe sowie die Möglichkeit, den Besuchern unseren moovel on-demand Ridesharing Service vorzustellen. Wir freuen uns bereits heute auf die nächste IT-TRANS in zwei Jahren“, sagt Daniela Gerd tom Markotten, Geschäftsführerin der moovel Group. Der neue Mobilitätsdienst basiert auf der on-demand-Plattform von moovel, die durch eine intelligente Fahrtenführung („Routing“) und die Bündelung von Fahrtanfragen („Pooling“) den effizienten Einsatz einer bedarfsorientierten, flexiblen Flotte ermöglicht. Die Fahrtrouten werden laufend unter Einbeziehung von Echtzeitdaten aus dem Straßenverkehr und dem ÖPNV-Netz berechnet und aktualisiert.

78,2 Prozent der Aussteller wollen sich an der nächsten IT-TRANS wieder beteiligen. Das gilt auch für das Schweizer Unternehmen InnoTix, das erstmals auf einer Messe ausgestellt hat: „Die IT-TRANS hat unsere Erwartungen übertroffen. Wenn nur die Hälfte der Kontakte zu Projekten wird, dann weiß ich noch nicht, wie ich dieser großen Nachfrage nachkommen soll. Unseren Stand für 2020 haben wir schon gebucht“, so Lukas Haldemann, Geschäftsführer und Inhaber. Zum Abschluss der Messe war mehr als die Hälfte der diesjährigen Fläche von den Ausstellern bereits für 2020 gebucht.

Besucher geben Top-Noten

Auch die Besucher bewerten ihren Messebesuch äußerst positiv: 95,8 Prozent geben Top-Noten. 92,8 Prozent wollen wiederkommen und jeder Zweite besucht nur die IT-TRANS und keine andere Messe dieser Branche. Für 70,1 Prozent der Besucher ist die IT-TRANS eine wichtige Grundlage für Investitionsentscheidungen. „In Karlsruhe ist die IT-TRANS perfekt verortet. Denn sie trifft hier auf ein einzigartig innovatives Ökosystem. Im Karlsruher Cluster for Transport Excellence bündeln sich die Kräfte aus Forschung, Industrie, Verkehrsunternehmen und Politik in eindrucksvoller Weise und bilden so die perfekte Basis für die weltweit führende Veranstaltung für intelligente Lösungen im Personenverkehr“, urteilt Dr. Jürgen Greschner, Vorstand der init SE.

Hochkarätig besetzte Konferenz mit international gefragten Experten

159 Referenten boten in etwa 47 Stunden gebündeltes, praxisnahes Wissen. Die zunehmende Relevanz der präsentierten Themen resultierte in einer deutlichen Steigerung der Teilnehmerzahlen: 580 Interessierte (2016: 488) aus 47 Ländern informierten sich zu Cyber Security, Ticketing und Zahlungsabwicklung, autonome Fahrzeuge sowie Mobility-as-a-Service. Ergänzt wurde das Konferenzprogramm durch Market Update Foren, die von Ausstellern in der Fachmesse bespielt wurden.

159 Referenten boten in etwa 47 Stunden gebündeltes, praxisnahes Wissen.
159 Referenten boten in etwa 47 Stunden gebündeltes, praxisnahes Wissen.

Die IT-TRANS war außerdem Schauplatz zahlreicher Parallelveranstaltungen. Delegationen hochrangiger Vertreter aus Regierungen und Kommunen der Europäischen Union (EU) diskutierten über die Zukunft der urbanen Mobilität. Weiterhin nutzten Verbände und Institutionen die IT-TRANS für konstruktive Zusammentreffen. Zum zweiten Mal traf sich beispielsweise das Netzwerk „Women in Mobility" auf der Messe. Mit einem Frauenanteil an der Veranstaltung von lediglich 11,7 Prozent gibt sich Messechefin Britta Wirtz noch nicht zufrieden und freut sich, dass die UITP dem Thema auf dem nächsten Global Public Transport Summit in Stockholm eine eigene Session widmen wird.

Die nächste IT-TRANS findet vom 3. bis 5. März 2020 in der Messe Karlsruhe statt.

Weitere Ausstellerstimmen:

„Ich war 2016 hier, um mir zunächst als Besucher einen Eindruck von der Messe zu machen. Ich habe damals mit vielen Aussteller gesprochen. Aufgrund deren positivem Feedback sind wir dieses Jahr mit einem eigenen Stand vertreten. Selbst kleine Stände – wie unserer – haben eine gute Sichtbarkeit. An der IT-TRANS gefällt mir außerdem besonders die Kombination aus Ausstellung und Konferenz. Dort habe ich selbst zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz im ÖPNV referiert“, berichtet Xavier Arrufat, Gründer und CEO von Awaait aus Barcelona.

„Ich war schon auf etlichen Messen. Die IT-TRANS ist besonders gut strukturiert, die Aufplanung ist offen und übersichtlich. Das gefällt mir sehr gut. Außerdem sind die Anbindung zum Hauptbahnhof und das Shuttleangebot zu den Hotels super. Alles insgesamt gut organisiert“, urteilt Amos Haggiag, Mitgründer und CEO von Optibus aus Tel Aviv, Israel, die zum zweiten Mal dabei sind.

„Wir sind von Beginn an bei der IT-TRANS dabei. Dieses Jahr ist mir aufgefallen, dass sich das Interesse der Besucher von vormals reiner Information sehr stark hin zu echten Kaufabsichten entwickelt hat. Wir hatten Gespräche mit Besuchern aus Russland und Südamerika. Das sind Märkte, in denen wir bisher gar nicht tätig waren – jetzt sind wir es“, resümiert Matthias Hoffmeier, Senior Sales Manager bei Hella Aglaia aus Berlin.

„Ich war schon auf vielen Messen unterschiedlicher Branchen unterwegs. Aber die Qualität der Gespräche ist außergewöhnlich auf der IT-TRANS. Dass Vorstände sich eine Stunde Zeit nehmen, um sich an unserem Stand zu informieren, finde ich schon sehr beachtlich. Die IT-TRANS ist ein echtes Branchentreffen – wir kommen wieder“, fasst Martin Timmann, Geschäftsführer von HanseCom, seine Messeerfahrung zusammen.

Daniel Ackers, Pressesprecher von VDV eTicket Service, fasst seine Messeerfahrung wie folgt zusammen: „Wie immer war die IT-TRANS hervorragend organisiert und der Ablauf unkompliziert. Für uns ist wichtig, den Kontakt zu den Verkehrsunternehmen und Herstellern zu halten – das ist uns prima gelungen. Aufgefallen ist uns, dass das Publikum dieses Jahr noch internationaler als bisher war.“

„Unsere Messeteilnahme war absolut erfolgreich. Alles hat wunderbar geklappt, die Organisation war sehr gut. Mit den Besucherzahlen an unserem Stand waren wir auch zufrieden“, bilanziert Annette Weisser, Teamleiterin Unternehmenskommunikation bei IVU Traffic Technologies.

2018-03-01
IT-TRANS bringt zum sechsten Mal Vordenker aus aller Welt nach Karlsruhe
Die moovel Group aus Stuttgart und der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) bringen während der IT-TRANS einen on-demand Shuttleservice auf die Straße. Die Fahrgäste bestellen ihre Fahrt über die „KVV.mobil“-App und werden dann mit einem Van an ihrem Standort abgeholt und zu ihrem ganz persönlichen Ziel gebracht – ohne statischen Fahrplan.
Die moovel Group aus Stuttgart und der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) bringen während der IT-TRANS einen on-demand Shuttleservice auf die Straße. Die Fahrgäste bestellen ihre Fahrt über die „KVV.mobil“-App und werden dann mit einem Van an ihrem Standort abgeholt und zu ihrem ganz persönlichen Ziel gebracht – ohne statischen Fahrplan.

KVV nutzt IT-TRANS für Pilotprojekt

Die moovel Group aus Stuttgart und der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) testen während der IT-TRANS ihr neues Angebot, einen on-demand Ridesharing, Service im Pilotbetrieb. Sowohl die Messebesucher als auch die Karlsruher Bürger können das zusätzliche Mobilitätsangebot kostenfrei nutzen. Die Idee hinter dem Pilotprojekt: Die Fahrgäste bestellen ihre Fahrt über die „KVV.mobil“-App und werden dann mit einem Mercedes V-Klasse Van an ihrem Standort abgeholt und zu ihrem ganz persönlichen Ziel gebracht – ohne statischen Fahrplan. Dabei teilen sich die Nutzer das Shuttlefahrzeug mit anderen Fahrgästen. Ein Algorithmus berechnet anhand von Echtzeitdaten den schnellsten Weg durch die Stadt zu einem der über 100 Haltepunkte, die angefahren werden.

Fahrgastzahlen erneut gestiegen

Menschen sind mobil, heute mehr denn je. 2017 sind die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr erneut gestiegen. Insgesamt nutzten im vergangenen Jahr 10,32 Milliarden Kunden (+1,4 % im Vergleich zum Vorjahr) die Angebote des Nahverkehrs und sorgten im zwanzigsten Jahr hintereinander für einen Fahrgastrekord bei den Mitgliedsunternehmen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Dieses Mehr an Mobilität erfordert intelligente und effiziente Verkehrskonzepte, bei denen IT einen Kernaspekt darstellt. Intelligente Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr werden vom 6. bis 8. März auf der weltweit führenden Fachmesse und Konferenz – der IT-TRANS - in der Messe Karlsruhe vorgestellt. Von multinationalen Großkonzernen über kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu aufstrebenden Start-ups trifft hier die gesamte Welt des öffentlichen Personenverkehrs aufeinander. 260 Aussteller aus 32 Ländern präsentieren ihre digitalen Lösungen, etwa für Verkehrsleitsysteme, Fahrgastzählung, Reiseinformation oder den elektronischen Fahrkartenverkauf. Die IT-TRANS wird vom Internationalen Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) und der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) veranstaltet. Sie richtet sich an alle Akteure des öffentlichen Personenverkehrs und insbesondere an Entscheidungsträger in öffentlichen und privaten Verkehrsbetrieben und -behörden sowie Verbänden.

TechnologieRegion Karlsruhe präsentiert sich als Innovationssystem im Mobilitätsbereich

Neben vielen Global Playern stellen 28 Unternehmen aus Baden-Württemberg auf der IT-TRANS aus, 18 davon kommen aus der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK). Sie ist Trendsetter in Sachen zukunftsorientierter Mobilität. Ihre Kompetenz werden Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand erstmals an einem Gemeinschaftsstand unter dem Motto „Karlsruhe moves the world – cluster for transport excellence“ demonstrieren. Sie informieren Experten und Vordenker aus aller Welt über aktuelle Projekte und neueste Produkte made in Karlsruhe.

Die TechnologieRegion Karlsruhe präsentiert auf der IT-TRANS gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Kommune und Wirtschaft neueste Mobilitätsprojekte aus der Region.
Die TechnologieRegion Karlsruhe präsentiert auf der IT-TRANS gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Kommune und Wirtschaft neueste Mobilitätsprojekte aus der Region.

Außerdem bieten sie ein abwechslungsreiches Forenprogramm und stellen die zukunftsweisenden Projekte aus der TRK in den Market Update Foren vor, die Bestandteil des Konferenzprogramms sind. Die zwölf teilnehmenden Partner am Gemeinschaftsstand der TRK sind:

  • Albtal-Verkehrs-Gesellschaft
  • FZI Forschungszentrum Informatik
  • Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
  • ITK Engineering GmbH
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Verkehrswesen
  • Karlsruher Verkehrsverbund (KVV)
  • Metropolregion Rhein-Neckar
  • Mobilitätsportal TechnologieRegion Karlsruhe
  • Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe
  • TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH (TTK)
  • Verkehrsbetriebe Karlsruhe
  • Volocopter GmbH

Konferenz: 160 Referenten aus aller Welt

Zur parallel zur Fachmesse stattfindenden Konferenz werden mehr als 500 Teilnehmer erwartet. Die Konferenz bietet an den drei Veranstaltungstagen praxisnahes Wissen zu Themen wie Ticketing und Zahlungsabwicklung, neue Mobilitätsdienstleistungen sowie autonome Fahrzeuge. Etwa 160 internationale Referenten stellen praxisnah in Sessions, Workshops und Präsentationen Innovationen vor und geben Empfehlungen für die praktische Umsetzung von digitalen Lösungen im öffentlichen Personenverkehr.

2018-02-22
Teil 6: Verkehrsmanagement / Intelligenter Verkehr

Ein gutes Verkehrsmanagement und der Einsatz von intelligenten Verkehrssystemen (IVS) sind heute fester Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur. Intelligente Verkehrssysteme werden u.a. zur Verkehrssteuerung, Verkehrsinformation, zum Flotten- und Fahrzeugmanagement sowie zunehmend auch zur Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger eingesetzt. Eine moderne Telematikinfrastruktur, die jederzeit und überall verfügbare Daten und daraus abgeleitete Informationen quer über alle Verkehrsträger liefert, ist die Voraussetzung für intelligenten Verkehr mit intermodalen und vernetzten Mobilitätsangeboten. Diese Themen gehören zum vielfältigen Angebot der internationalen Konferenz und Fachmesse IT-TRANS 2018. Rund 250 Aussteller aus mehr als 30 Ländern präsentieren vom 6. bis 8. März in der Messe Karlsruhe IT-Trends, Innovationen und intelligente Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr.

Premiere des on-demand Ridesharing Angebots der moovel Group und des Karlsruher Verkehrsverbunds

Die moovel Group aus Stuttgart und der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) bringen im März einen on-demand Shuttleservice auf die Straße. Das neue Angebot wird im Rahmen eines Pilotbetriebs während der IT-TRANS getestet. An den drei Veranstaltungstagen können sowohl die Messebesucher als auch die Karlsruher Bürger das zusätzliche Mobilitätsangebot kostenfrei nutzen.

Die moovel Group aus Stuttgart und der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) bringen während der IT-TRANS einen on-demand Shuttleservice auf die Straße. Die Fahrgäste bestellen ihre Fahrt über die „KVV.mobil“-App und werden dann mit einem Van an ihrem Standort abgeholt und zu ihrem ganz persönlichen Ziel gebracht – ohne statischen Fahrplan.
Die moovel Group aus Stuttgart und der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) bringen während der IT-TRANS einen on-demand Shuttleservice auf die Straße. Die Fahrgäste bestellen ihre Fahrt über die „KVV.mobil“-App und werden dann mit einem Van an ihrem Standort abgeholt und zu ihrem ganz persönlichen Ziel gebracht – ohne statischen Fahrplan.

Die Idee hinter dem Pilotprojekt: Die Fahrgäste bestellen ihre Fahrt über die „KVV.mobil“-App und werden dann mit einem Mercedes V-Klasse Van an ihrem Standort abgeholt und zu ihrem ganz persönlichen Ziel gebracht – ohne statischen Fahrplan. Dabei teilen sich die Nutzer das Shuttlefahrzeug mit anderen Fahrgästen. Ein Algorithmus berechnet den schnellsten Weg durch die Stadt zu einem der über 100 Haltepunkte, die angefahren werden. An den Messetagen steht das on-demand Ridesharing Angebot den Fahrgästen am Dienstag, 06.03., und Mittwoch, 07.03., jeweils von 8 bis 24 Uhr, sowie am Donnerstag, 08.03., von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Während der Testphase fallen für die Nutzer keine Kosten an.

Der neue Mobilitätsdienst basiert auf der on-demand-Plattform von moovel, die durch eine intelligente Fahrtenführung („Routing“) und die Bündelung von Fahrtanfragen („Pooling“) den effizienten Einsatz einer bedarfsorientierten, flexiblen Flotte ermöglicht. Diese besteht während der Pilotphase aus zehn Mercedes-Benz V-Klasse Fahrzeugen. Wollen weitere Personen eine ähnliche Strecke zurücklegen, bündelt der moovel-Algorithmus die Anfragen, so dass sich mehrere Fahrgäste ein Fahrzeug teilen können („Ridesharing“). Die Routen zu den Zielen in der Fächerstadt sind entsprechend dynamisch, Fahrt- und Ankunftszeiten sowie die optimalen Start- und Endhaltestellen werden jeweils individuell berechnet. Um sicherzustellen, dass der Nutzer schnellstmöglich von A nach B kommt, werden die Fahrtrouten laufend unter Einbeziehung von Echtzeitdaten aus dem Straßenverkehr und dem ÖPNV-Netz berechnet und aktualisiert. Zudem berechnet der Algorithmus die erwartete Nachfrage bereits im Voraus und ermöglicht eine entsprechend prognostizierbare Flottensteuerung.

öV-Pad – digitale Mitarbeiter-Kommunikation im ÖPV

Erstmals zeigt die Schweizer InnoTix AG ihr öV-Pad auf einer Messe. Das öV-Pad ist ein Begleiter im Arbeitsalltag und ein universelles Kommunikationsmedium, das den Mitarbeitenden des öffentlichen Personenverkehrs aktuelle, personalisierte Informationen bietet. Es macht Businessprozesse mobil. So kann das öV-Pad für Effizienzsteigerungen von Prozessabläufen genutzt werden, wie die Bewirtschaftung von Schadensereignissen oder die Durchführung von Schulungen per Tablet statt auf traditionelle Weise im Klassenzimmer. Dies ermöglicht Kostenersparnisse.

Mit der intuitiv zu bedienenden App auf einem handlichen Tablet bietet die mit verschiedenen ÖPV-Betrieben entwickelte Innovation den Mitarbeitenden im Fahrdienst folgende Vorteile:

• Dienstpläne stehen stets auf dem aktuellen Stand zur Verfügung

• Umleitungen, Baustellen und Störungen können rasch und gezielt kommuniziert werden

• Schäden an Fahrzeugen können einfach digital erfasst und an die Instandhaltung weitergeleitet werden (inkl. Bilder etc.)

• Alle Weisungen, Mitteilungen und Schulungsunterlagen stehen jederzeit zur Verfügung (auch als Video oder eLearning)

Die App ist sowohl für Android als auch iOS erhältlich und offline, mit WLAN oder SIM-Karte zu betreiben. Das öV-Pad kann innerhalb weniger Wochen eingeführt werden. Umfangreiche Schulungen zur Nutzung sind nicht notwendig. Ein intuitives Web-Cockpit erlaubt die einfache Datenpflege und bindet bei Bedarf bestehende Systeme mit offenen Standard-Schnittstellen (z.B. VDV, LDAP, XML) ein.

Fluidtime: Servicelösung FluidHub ermöglicht reibungslose Mobilität in Städten und Regionen

Die Fluidtime Data Services GmbH aus Wien präsentiert als Highlight auf der IT-TRANS 2018 ihre cloud-basierte Softwarelösung FluidHub. Diese intelligente Technologie kann als Verbindungsstück innerhalb eines Mobility-as-a-Service (MaaS)-Ökosystems verstanden werden. Die Servicelösung stellt sicher, dass Mobilitätsservice-Anbieter ihren Kunden eine optimierte Reiseerfahrung bieten können. Das bedeutet: ein persönliches Nutzerprofil mit Informationen zu den Reiseaktivitäten und bevorzugten Strecken (z.B. schnell, bequem, umweltbewusst, günstig), intermodale Reiseinformationen, integriertes Buchen der gesamten Route auf Knopfdruck und diverse Bezahlmöglichkeiten z.B. nach jeder Einzelbuchung, monatlich oder mit Punkten, wenn ein monatliches Abo für Mobilitätspackages möglich ist. Ebenso werden Fakten zu den CO2-Einsparungen oder Kostenvorteile gegenüber der Nutzung eines Privatautos in der App dargestellt.

Die Integration der gewünschten Transportservices, z.B. U-Bahn, Bikesharing, Carsharing, Taxis oder Limousinen-Dienste, sowie der technischen Features für das Buchen und Bezahlen findet über die Schnittstelle von FluidHub statt. Mobilitätsservice-Anbieter profitieren dabei von einem zentralen Zugang zu allen Transportmitteln und einem einfachen Vertragsprozess. Gleichzeitig erreichen Transportservice-Anbieter, deren Mobilitätsangebote in der App dargestellt werden, neue Kunden bei voller Datenkontrolle. Andere Begünstigte sind Städte und Regionen, für die FluidHub einen Rahmen für urbane Mobilität liefert, in dem lokale Interessen berücksichtigt werden.

TransMoveo: Big Data Lösungen für den ÖPV

Die TransMoveo GmbH setzt konsequent auf Big-Data und schafft mit ihren Lösungen Informations- und Kostentransparenz für Verkehrsunternehmen. Typische Anwendungsbeispiele sind das lückenlose Aufzeichnen von Fahrzeugpositions- und Metainformationen („wann war welches Fahrzeug wo?“, Qualitätsberichte, Fahrplanoptimierung), streckenbezogenen Fahrzeugverbrauchsinformationen („welcher Energiebedarf existiert auf welchem Streckenabschnitt?“) und die Schaffung von Grundlagen für differenziertes Controlling („welche Kosten sind mit der Erbringung von Verkehrsleistungen auf welchen Streckenabschnitten verbunden?“).

Die TransMoveo GmbH setzt konsequent auf Big-Data und schafft mit ihren Lösungen Informations- und Kostentransparenz für Verkehrsunternehmen. Typische Anwendungsbeispiele sind das lückenlose Aufzeichnen von Fahrzeugpositions- und Metainformationen („wann war welches Fahrzeug wo?“, Qualitätsberichte, Fahrplanoptimierung), streckenbezogenen Fahrzeugverbrauchsinformationen („welcher Energiebedarf existiert auf welchem Streckenabschnitt?“) und die Schaffung von Grundlagen für differenziertes Controlling („welche Kosten sind mit der Erbringung von Verkehrsleistungen auf welchen Streckenabschnitten verbunden?“).
Die TransMoveo GmbH setzt konsequent auf Big-Data und schafft mit ihren Lösungen Informations- und Kostentransparenz für Verkehrsunternehmen. Typische Anwendungsbeispiele sind das lückenlose Aufzeichnen von Fahrzeugpositions- und Metainformationen („wann war welches Fahrzeug wo?“, Qualitätsberichte, Fahrplanoptimierung), streckenbezogenen Fahrzeugverbrauchsinformationen („welcher Energiebedarf existiert auf welchem Streckenabschnitt?“) und die Schaffung von Grundlagen für differenziertes Controlling („welche Kosten sind mit der Erbringung von Verkehrsleistungen auf welchen Streckenabschnitten verbunden?“).

Daten aus allen On-Board-Fahrzeugsystemen (z.B. IBIS, Fahrgastzählsystemen, Fahrzeug-CAN (Geschwindigkeit, Temperaturen, Leistungsaufnahme von Nebenaggregaten insbesondere bei E-Fahrzeugen)) werden auf der zentralen Systemplattform zeitsynchron erfasst, aufbereitet und auf Hintergrundsysteme übertragen. In Abhängigkeit der Datennutzung werden diese entweder in Echtzeit verarbeitet oder als zusammengefasste Log-Daten im Block übertragen. Die Echtzeit-Datenverarbeitung erfolgt, damit Verkehrsunternehmen schnell auf Fahrzeugdefekte reagieren, Folgeschäden vermeiden, Ausfallzeiten minimieren und Instandhaltungsintervalle besser planen können. Auch Fahrgastinformationssysteme werden mit Echtzeitdaten versorgt.

TransMoveo ermöglicht Verantwortlichen somit räumliche und zeitliche Flexibilität: Zentrale Informationen liegen in Echtzeit vor und können ortsunabhängig über Desktop-PC oder mobile Endgeräte als „Westentaschen-RBL“ abgerufen und bearbeitet werden. Auf den Serversystemen stehen alle Daten zur Weiterverarbeitung, beispielsweise für Qualitäts-Reports oder zur Fahrplanoptimierung, und für umfangreiche Datenanalysen zur Verfügung.

GMV Planner: Tool für Management und Betrieb von öffentlichen Verkehrssystemen

GMV wird auf der IT-TRANS intelligente Lösungen für das erweiterte Flottenmanagement, die Planung und Disposition, Fahrgastinformationen, für on demand-Transport sowie Buchungs- und Zahlungssysteme präsentieren. Als neuestes Produkt zeigt das spanische Unternehmen den GMV Planner. Er umfasst eine Reihe von Anwendungen für das komplette Lebenszyklusmanagement des öffentlichen Verkehrsmanagements.

So ermöglicht der GMV Planner eine effiziente Verteilung der verfügbaren Ressourcen. Dies vermeidet z.B. Überstunden des Personals oder einen unnötigen Treibstoffverbrauch und senkt so die Betriebskosten um bis zu 50 Prozent. Darüber hinaus kann die Zeit für administrative Vorgänge um bis zu 90 Prozent reduziert werden, da die Datenmengen über mehrere Anwendungen hinweg integriert und so auf benutzerfreundliche Weise verwaltet werden. Zudem berücksichtigt der Planner die verschiedenen Stakeholder im Betriebslebenszyklusmanagement.

Auf dem Messestand von GMV wird während der IT-TRANS ein Kontrollzentrum eingerichtet, von dem aus Besucher ihre Flotten in Echtzeit verwalten können. Die Demonstration basiert auf realen Daten von GMV-Kunden. Diese werden während der Präsentation aufgezeichnet und wiedergegeben. Weiterhin werden Betriebsleitsysteme und Fahrgastinformationen in Echtzeit, Planung, Disposition und Einsatzplanung sowie Buchungs- und Zahlungsabrechnungssysteme vorgestellt.

Pilotfish aus dem schwedischen Göteborg präsentiert auf der IT-TRANS eine offene Plattform für cloudbasierte Flottenmanagement-Anwendungen im öffentlichen Verkehr. Darin stehen eine Vielzahl von Diensten zur Verfügung, etwa die Kraftstoffspar-Anwendung Ecodriving, Tachographen-Download, Passagier-Wifi oder automatisches Störungsmanagement.
Pilotfish aus dem schwedischen Göteborg präsentiert auf der IT-TRANS eine offene Plattform für cloudbasierte Flottenmanagement-Anwendungen im öffentlichen Verkehr. Darin stehen eine Vielzahl von Diensten zur Verfügung, etwa die Kraftstoffspar-Anwendung Ecodriving, Tachographen-Download, Passagier-Wifi oder automatisches Störungsmanagement.

Lösungen für den intelligenten Verkehr von Pilotfish, PPS/EDV und Metropolis Service GmbH

Pilotfish aus dem schwedischen Göteborg bietet eine offene Plattform für cloudbasierte Flottenmanagement-Anwendungen im öffentlichen Verkehr an. Das herstellerneutrale System von Pilotfish basiert auf dem Standard EN 13149. Dadurch können Kunden andere Systeme und Applikationen von Drittanbietern anschließen. Auf Basis der offenen Plattform stellt Pilotfish Betreibern eine Vielzahl von Diensten zur Verfügung, etwa die Kraftstoffspar-Anwendung Ecodriving, Tachographen-Download, Passagier-Wifi oder automatisches Störungsmanagement. Das Unternehmen expandiert nun in den deutschen, norwegischen und französischen Busbetreiber-Markt.

Ein Dispositionssystem für die multimodale Verknüpfung von Linienangeboten (Bus und Bahn) mit vollflexiblen Bedienformen des ÖPNV zeigt die PPS/EDV GmbH aus Braunschweig auf der diesjährigen IT-TRANS. Angefragte Fahrtbuchungen vom Start zum Ziel werden vom Dispositionssystem cover in Linien und flexible Teile zerlegt; die flexiblen Anteile wiederum werden mit flexiblen Fahrtanteilen anderer Fahrgäste gemäß vorgegebener Parameter optimiert und gebündelt. cover bindet automatisiert neue Fahrplandaten des Bus- und Bahn-Verkehrs ein, um diese bei künftigen Buchungen zu berücksichtigen und zu kombinieren. Das System ist bereits europaweit im Einsatz. So realisiert der Betreiber De Lijn mit cover im belgischen Flandern eines der größten offenen Rufbus-Systeme der Welt. Unter der Bezeichnung Belbus werden 112 Gebiete durch ein vollflexibles Rufbus-System erschlossen. Dieses entspricht etwa zwei Drittel der Gesamtfläche Flanderns. In cover sind sämtliche Bus- und Bahnfahrpläne aus ganz Belgien hinterlegt; es erfolgen bis zu 5.000 Buchungen pro Tag.

Die Aschaffenburger Metropolis Service GmbH bietet an der Schnittstelle von ÖPNV und Individualverkehr ein Gesamtpaket aus Konzeption, technischer Software und entsprechender Hardware zur direkten Umsetzung für das Flottenmanagement mit angeschlossenem Dienstleistungszentrum zur Fahrtenannahme, -disposition und -abrechnung für bedarfsgesteuerte Sammelverkehre. Das Flottenmanagementsystem wird individuell auf die Bedürfnisse der Auftraggeber eingestellt und betrieben. Hierzu zählt neben der vollautomatischen Tourenplanung von Sammelverkehren auch die Möglichkeit von App- und Internetbestellungen oder bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten aller Art. Nutzer der Technik sind derzeit der Behindertenfahrdienst der Stadt Frankfurt am Main, das AST Aschaffenburg, Ruftaxi Rastatt und ALT Gaggenau/Gernsbach, Forbach und Baden-Baden sowie kleinere AST Projekte in Oberösterreich. Auf der IT-TRANS 2018 präsentiert Metropolis sein System als interaktive Show, bei der Fahrten über die Kanäle Telefon, App und Internet bestellt, das vollautomatische Routing verfolgt und die Fahrt virtuell durchgeführt werden können.

DISCLAIMER

Die veröffentlichten Artikel geben die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und repräsentieren nicht die Ansichten des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP) oder der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK). Geringfügige Anpassungen der Texte, die von Ausstellern bereitgestellt wurden, sind erfolgt. Stand: Februar 2018 | Änderungen vorbehalten.

2018-01-22
IT-TRANS 2018: UITP gibt Olivier Van Duüren als Keynote Speaker bekannt

Die UITP und die Karlsruher Messe- und Kongress-Gesellschaft (KMK) freuen sich, den Industriemanager, Autor und mitreißenden Redner Olivier Van Duüren als Keynote Speaker der IT-TRANS (6. - 8. März 2018, Karlsruhe) verkünden zu dürfen.

Diesjähriger Keynote Speaker der IT-TRANS: Olivier Van Duüren

Olivier Van Duüren war 22 Jahre lang als Senior Executive bei Microsoft tätig und verfügt daher über eine einzigartige Sichtweise auf das Zusammenspiel von Innovation, Transformation und menschlichem Verhalten - wobei seine jüngste Mission darin bestand, die „digitale Transformation“ des Unternehmens zu leiten.

Im September 2016 veröffentlichte Van Duüren mit ‚The Dualarity’, ein Geschäftsmodell und Buch darüber, wie man die richtige Balance findet zwischen Leistung und Transformation.

Als internationaler Redner, Sinnstifter, Vorstandsflüsterer, Begeisterer, Unternehmensbegleiter und Autor ist er ein Vordenker auf dem Gebiet der persönlichen und beruflichen Transformation, Innovation und des Einflusses von Veränderungen, die sich in unserer Gesellschaft und unserem beruflichen Umfeld vollziehen.

Darüber hinaus ist Olivier Van Duüren Professor an der Zigurat Business School for Technology and Innovation, Gastdozent an der Vlerick Business School und Mitglied bei Speakersbase, Professional Speaker Association, SpeakersAssociates und Key Persons of Influence UK (KPI).

Des Weiteren hat er seinen fachlichen Hintergrund durch die Arbeit mit globalen und lokalen Organisationen untermauert, von Start-ups über mittlere bis hin zu großen Organisationen wie Deloitte, The European Digital Transformation Conference Board, Bundl, dem Finanzministerium, Microsoft, KPI UK und vielen weiteren.

UITP und KMK freuen sich, dass eine derart einflussreiche Persönlichkeit die Keynote im Rahmen der IT-TRANS, Internationale Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr 2018, halten wird.

Im Fokus des Konferenzprogramms der IT-TRANS 2018 stehen
Im Fokus des Konferenzprogramms der IT-TRANS 2018 stehen "Smart Travellers in Smart Systems"

Ausblick auf das Konferenzprogramm

IT-TRANS ist die führende Konferenz, auf der sich die Branche trifft, um sich zu neuesten IT-Lösungen auszutauschen und Themen wie Closed-Loop-Ticketing, die API-Wirtschaft und On-Demand-Reisen zu diskutieren. Diese Themen werden die Branche und deren Geschäftsmodelle stark verändern, deswegen ist es notwendig sie jetzt zu diskutieren.

Mehr als 500 Konferenz-Delegierten, darunter CEOs und Führungskräfte, Ingenieure, Experten und Berater aus 40 Ländern auf der ganzen Welt, werden in Karlsruhe zusammen kommen, um an den Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden teilzunehmen.

Hochrangige Redner werden diese sieben Hauptthemen besprechen:

• Daten und die API-Economy

• Kundenbeziehungen

• Neue Mobilitätsservices und Mobility-as-a-Service (MaaS)

• Ticketing und Zahlungsabwicklung

• Betrieb und Instandhaltung

• Cyber Security

• Autonome Fahrzeuge

Der ersten Tag der IT-TRANS (Dienstag, 6. März) beginnt mit dem 'STA Workshop', Teil der Diskussion sind standardisiertes nahtloses Reisen, das 'ITxPT Seminar' und ein 'AI in PT Expert Roundtable'. Der Tag wird schließen mit 'Drivers & Enablers der Digitalisierung im öffentlichen Verkehr'.

Der zweite Konferenz-Tag (Mittwoch, 7. März) thematisiert 'Betrieb, Instandhaltung und Asset Management', 'Smart Ticketing', 'Open Source und Offene Systeme' und 'der Aufstieg der API-Wirtschaft', um nur einige zu nennen.

Am dritten und letzten Tag unserer Konferenz (Donnerstag 8. März) stehen Diskussionen rund um Themen wie 'Die Auswirkungen der Digitalisierung auf menschliche Ressourcen', 'Öffentlicher Verkehr und das autonome Fahrzeug' auf der Agenda. Außerdem wird ein Technical Visit des Testfelds für Autonomes Fahren Baden-Württemberg angeboten. Ab Frühjahr 2018 können dort Fahrzeugsysteme, neue Mobilitätsdienste und Anwendungen für automatisiertes und vernetztes Fahren unter realen Verkehrsbedingungen getestet werden.

Dank des umstrukturierten Konferenzprogramms wird die IT-TRANS 2018 Ihnen mehr Möglichkeiten zum Networking bieten und mehr Zeit für den Besuch der Fachmesse schaffen, um sich mit Kollegen auszutauschen.

2018-01-15
Teil 4: Fahrgastmanagement

Die Bestimmung von statistisch gesicherten Fahrgastzahlen ist für den öffentlichen Personenverkehr von hoher Bedeutung. Sie bilden sowohl eine wesentliche Grundlage für die Optimierung von Fahrplan- und Fahrzeugangebot als auch für die Einnahmenaufteilung zwischen den Verkehrsunternehmen eines Verkehrsverbundes. Anbieter von Lösungen und Technologien rund um das Thema Fahrgastmanagement gehören zu den rund 250 Ausstellern aus mehr als 30 Ländern, die sich vom 6. bis 8. März 2018 auf der IT-TRANS präsentieren. Die sechste Ausgabe der internationalen Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr findet erneut in der Messe Karlsruhe statt.

Fahrgastmanagement: Auf der IT-TRANS zeigen Aussteller unter anderem Lösungen zur Analyse von Fahrgastströmen und zur Prävention von Schwarz Fahren.
Fahrgastmanagement: Auf der IT-TRANS zeigen Aussteller unter anderem Lösungen zur Analyse von Fahrgastströmen und zur Prävention von Schwarz Fahren.

Acorel bietet FOCUS-Software zur Datenauswertung mit 3D-Stereoskopie-Technik an

Der französische Anbieter Acorel ist seit 1989 auf Echtzeitlösungen für die automatische Fahrgastzählung spezialisiert. Die Produkte der Serie FOCUS umfassen eine On-Board-Lösung für alle Fahrzeugarten (Busse, Eisen-, Straßen- und U-Bahnen) sowie FOCUS Static für statische Anwendungen in verschiedensten Arten von Gebäuden wie Geschäften, Einkaufszentren, öffentlichen Einrichtungen, Flughäfen, Häfen, Bahnhöfen oder U-Bahn-Stationen. Die Lösungen helfen gegen Betrug vorzugehen, Verkehrsabläufe und Personalressourcen zu verwalten und zu optimieren, Einnahmen adäquat zu verteilen sowie Fahrgäste in Echtzeit zu informieren.

Die automatische Zähllösung FOCUS Onboard beruht auf Sensoren, die an den Fahrzeugtüren angebracht sind und die Anzahl der ein- und aussteigenden Fahrgäste in Echtzeit erfassen. Die ermittelten und durch andere Systeme (Verkehrsleitsysteme, Fahrzeugmanagementsysteme, GPS usw.) ergänzten Daten werden anschließend von der Software verarbeitet, analysiert und in standardisierten oder benutzerdefinierten Berichten bereitgestellt. Der hochpräzise Stereoskopie-Sensor funktioniert genau wie das menschliche Auge. Mit Hilfe von zwei verschiedenen Kameras erzeugt er ein 3D-Bild. Eine algorithmische Analyse der Bilder in Echtzeit ermöglicht es, Bewegungen im Detektionsfeld zu verfolgen.

Vorteile:

• vertikale Zählung mit einer Genauigkeit von über 98 Prozent

• nur ein Sensor pro Zugangspunkt

• keine Beeinträchtigung durch stehenbleibende Personen

• Nachweis der Genauigkeit mit Hilfe von Videos

Die Benutzerschnittstellen beider Softwarelösungen sind absolut sicher und bieten den Entscheidern eine Zusammenfassung aller Daten in Form detaillierter, an ihre Bedürfnisse angepasster Berichte. Die Berichte sind konfigurierbar, ergonomisch und intuitiv, einfach und benutzerfreundlich – in Form von Grafiken oder statistischen Tabellen, die täglich oder in Echtzeit aktualisiert werden.

VISUALCOUNTER präsentiert Fahrgastzählsysteme

Das spanische Ingenieurbüro VISUALCOUNTER zeigt auf der IT-TRANS zwei seiner Fahrgastzählsysteme: Das VISUALCOUNTER.TRANSIT System mit einer Genauigkeit von über 95 Prozent basiert auf der bidirektionalen Zählung von Fahrgästen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ermöglicht die Analyse des Personenflusses an Türen und an Haltestellen.

Die Ir3D Sensorik verfügt über eine Reihe von Strahlern und Mikrosensoren, die ein 3D-Bild der reflektierten Infrarotstrahlen des Fahrgastes erzeugt. Das System kann Formen und Höhen erkennen und somit Objekte und Tiere von der Zählung ausschließen. Dieses 3D-Bild wird von einem System künstlicher Intelligenz auf Basis neuronaler Netze erzeugt, das Personen in bidirektionaler Weise zählt. Die Funktionstüchtigkeit des Geräts wird weder durch Hindernisse, Hintergrund- oder Beleuchtungsänderungen beeinträchtigt, noch durch die Höhe des Fahrgastaufkommens. Das Gerät kann in unterschiedlichen Höhen über der Fahrzeugtür angebracht werden. Verschiedene Arten von Verankerungen ermöglichen eine individuelle Anpassung an Fahrzeuge und Kundenbedürfnisse.

Vorteile:

• Erfassung des Fahrgastaufkommens in verschiedenen Fahrzeugtypen, auf verschiedenen Routen und an den Haltestellen

• Betriebsoptimierung (vorrangige Routen, Verkehrshäufigkeit)

• Optimierung der Fahrzeugnutzung (Zahl, Häufigkeit und Größe)

• besseres Betrugsmanagement und Optimierung des Überwachungspersonals

• Messung des Werbewertes von Haltestellen sowie Plakaten und Videos in Fahrzeugen

Der VISUALCOUNTER GATEWAY Datenkonzentrator ermöglicht den autonomen Betrieb des Fahrgastzählsystems VISUALCOUNTER.TRANSIT in öffentlichen Verkehrsmitteln jeder Art, ohne dafür einen Onboard Computer zu benötigen. Er speichert die an jeder Tür und Haltestelle festgestellten Fahrgastzähldaten und sendet sie mit den GPS-Koordinaten über GPRS an einen Fernserver, der sie verarbeitet und auswertet. Der Datenkonzentrator verfügt über ein drahtloses GSM/GPRS Kommunikationsmodul und serielle Kommunikation über RS-485 und TCP/IP Ethernet sowie über zwei optogekoppelte digitale I/O für eine einfachere Integration mit den Signalen des Fahrzeugs.

AWAAIT DETECTOR: System zur automatischen Kontrolle von Schwarzfahrern im ÖPV

Das Software-Unternehmen AWAAIT mit Sitz in Barcelona wird anlässlich der IT-TRANS 2018 sein Kontrollsystem DETECTOR zur Bekämpfung des Schwarzfahrens vorstellen. Bei DETECTOR handelt es sich um ein automatisches Echtzeit-Analysesystem. Über eine Reihe von Algorithmen des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz (AI-ML) werden Videodatenströme aus Kameras analysiert, die in der Nähe der Fahrscheinbarrieren angebracht sind. Das System liefert die Daten in Echtzeit und versorgt das Sicherheitspersonal mit äußerst präzisen Angaben. Den Fahrscheinkontrolleuren werden unverzüglich über eine mobile App Bilder zu Fahrgästen übermittelt, die schwarzfahren, wodurch ein rasches Eingreifen ermöglicht wird.

AWAAIT wird anlässlich der IT-TRANS sein Kontrollsystem DETECTOR zur Bekämpfung des Schwarzfahrens vorstellen. Es handelt sich um ein automatisches Echtzeit-Analysesystem, das Videodatenströme aus Kameras analysiert, die in der Nähe der Fahrscheinbarrieren angebracht sind. Das System weist das Sicherheitspersonal dann auf Schwarzfahrer hin.
AWAAIT wird anlässlich der IT-TRANS sein Kontrollsystem DETECTOR zur Bekämpfung des Schwarzfahrens vorstellen. Es handelt sich um ein automatisches Echtzeit-Analysesystem, das Videodatenströme aus Kameras analysiert, die in der Nähe der Fahrscheinbarrieren angebracht sind. Das System weist das Sicherheitspersonal dann auf Schwarzfahrer hin.

Kontrollen an zahlenden Fahrgästen werden daher deutlich eingeschränkt. Eine weitere Folge ist eine Verringerung von groß angelegten Fahrscheinkontrollen zur Eindämmung des Schwarzfahrens, was zu einer effizienteren Überwachung sowie zu mehr Vertrauen und einem erhöhten Zufriedenheitsgrad bei den zahlenden Fahrgästen führt. Darüber hinaus schlägt sich ein Rückgang der Schwarzfahrerquote direkt in einem wirtschaftlich nachhaltigeren ÖPV nieder.

DETECTOR ist der erste erfolgreiche Versuch einer Verknüpfung von künstlicher Vision und Mobiltechnologie, mit der Fahrscheinkontrolleure verhindern können, dass Fahrgäste zu dicht hintereinander Fahrscheinbarrieren passieren und diese überspringen. FGC (Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya), ein Regionalbahnbetreiber in Barcelona und Entwicklungspartner, gab für die Testphase einen 70-prozentigen Rückgang der Schwarzfahrerquote an. Außerdem konnten seit Einführung des Systems über 1,2 Millionen unnötige Einzelfahrscheinkontrollen an zahlenden Fahrgästen vermieden werden. DETECTOR kommt zurzeit in Barcelona in vier der wichtigsten Bahnhöfe des Regionalbahnbetreibers FGC zum Einsatz und wird in einem fünften eingebaut.

SIGNON, GVS und Connective präsentieren weitere Lösungen für Fahrgastzählung

Die TÜV-Süd Tochter SIGNON Deutschland hat seit Dezember 2017 mit der Software SIGNON EPPsta (Evaluation and Passenger Projection sowie STAtistics) ein intuitiv bedienbares Tool im Angebot, das für die Verkehrsunternehmen eine kompakte und effiziente Lösung zur Auswertung und Hochrechnung von Fahrgastzahlen darstellt. EPPsta nutzt und validiert Daten unterschiedlicher Vorsysteme (Fahrzeugsensorik) und ermöglicht individuelle Analysen, frei konfigurierbare Pivot-Auswertungen sowie einen komfortablen Export der Daten nach MS Excel.

Die GVS Gesellschaft für Verkehrsberatung und Systemplanung mbH, Hannover, baut Verfahren der routingbasierten und empirischen Einnahmenaufteilung auf und setzt diese für ihre Kunden um. In diesem Kontext werden komplexe verkehrsstatistische Fahrgasterhebungen ausgeführt. Als Grundgerüst fungiert die Software FAN (FahrgastAnalyse im Nahverkehr), die bei mehr als 50 Anwendern in den DACH-Staaten im Einsatz ist. FAN ist ein komplexes Softwarewerkzeug, das die Angebotsdaten mit den tagesaktuellen Fahrplänen und die vielschichtig differenzierten Daten der Verkehrsnachfrage in einem System zusammenführt.

Die Software SIGMA ist eine Komplettlösung für Fahrgastzähldaten der Connective GmbH aus dem schweizerischen Hüttwilen. SIGMA bietet Dispositionsplanung sowie Import, Hochrechnung, Ausgleich und Auswertung der Fahrgastzahlen. Eine 10-Schritt-Plausibilisierung ergibt beste Datenqualität, schnelle und zielführende Auswertungen sowie einfache Bedienung. Die Daten können in die Pünktlichkeits-Statistik OPAL integriert werden und sind auch in der Simulationslösung SIM nutzbar. Interessenten können sich während eines 3-monatigen Testbetriebes mit ihren eigenen Daten von der Qualität der Applikation überzeugen.

DISCLAIMER

Die veröffentlichten Artikel geben die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und repräsentieren nicht die Ansichten des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP) oder der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK). Geringfügige Anpassungen der Texte, die von Ausstellern bereitgestellt wurden, sind erfolgt. Stand: Januar 2018 | Änderungen vorbehalten.

2017-12-15
TechnologieRegion Karlsruhe präsentiert IT- und Mobilitätskompetenz

Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) ist Trendsetter in Sachen zukunftsorientierter Mobilität. Ihre Kompetenz wollen die Mitglieder vom 6. bis 8. März auf der IT-TRANS, Internationale Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, präsentieren. An einem Gemeinschaftsstand werden sie ÖPV-Experten und Vordenker aus aller Welt über aktuelle Projekte und neueste Produkte aus der TRK informieren. Zur Planung ihres Messeauftritts trafen sich die Verantwortlichen am vergangenen Donnerstag mit dem Veranstalter, der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK). „In der TRK entstehen gerade zahlreiche zukunftsweisende Mobilitäts-Projekte. Die IT-TRANS ist die ideale Plattform, um den Vordenkern aus IT, Kommunen, Wissenschaft und öffentlichem Personenverkehr unsere Kompetenz in diesen Bereichen zu vermitteln“, erklärt Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH.

Positionierung als Profilregion für innovative Mobilitätslösungen

Auf der Gemeinschaftsfläche der TRK werden sich neben dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unter anderem die Karlsruher Verkehrsbetriebe präsentieren. Gemeinsam mit den weiteren Teilnehmern aus Wirtschaft und Forschung informieren sie über ihre Mobilitätslösungen und bieten ein abwechslungsreiches Forenprogramm. Daran anknüpfend präsentieren sich die TRK-Partner zudem in den Market Update Foren, die Bestandteil des Konferenzprogramms sind. „Unser Co-Veranstalter, der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP), hat ein beeindruckendes Konferenzprogramm zusammengestellt, in dem die Vordenker der Branche ihre Lösungen und Visionen diskutieren. Ich freue mich, dass dort auch die TRK ihre Stärke im Bereich IT und Mobilität demonstriert“, berichtet Britta Wirtz, Geschäftsführerin der KMK. Darüber hinaus laden Unternehmen aus der TRK das internationale Fachpublikum der IT-TRANS zu einem Technical Visit ein. Beispielsweise wird eine fachtechnische Besichtigung des Testfelds Autonomes Fahren angeboten.

Das Testfeld ist eines der aktuell größten Mobilitätsprojekte in der TRK. Dort können Firmen und Forschungseinrichtungen innovative Technologien rund um das automatisierte und vernetzte Fahren im Straßenverkehr erproben und neue Mobilitätsangebote wie Carsharing mit autonomen Fahrzeugen testen. Am 6. Dezember startete der Probebetrieb; im Sommer 2018 soll der offizielle Betrieb beginnen.

Erstes autonomes Lufttaxi der Welt

Eines der ausstellenden Unternehmen aus der TRK ist die Volocopter GmbH aus Bruchsal. An ihrem Stand präsentiert sie ihr gleichnamiges autonom fliegendes Lufttaxi, das 2013 einen seiner ersten Flugversuche in der dm-arena der Messe Karlsruhe unternommen hat. Im September flog der Volocopter erstmals voll-autonom in der Innenstadt einer Megacity. Er ist ein rein elektrisch angetriebener, 18-motoriger Senkrechtstarter. „Schon in drei Jahren werden Menschen mit dem Volocopter in Städten über Staus hinweg von A nach B fliegen. Der mehrfach redundante Antriebsstrang und die intelligente autonome Flugsteuerung bieten höchste Zuverlässigkeit made in Germany“, erklärt Alexander Zosel, Mitgründer und Chief Innovation Officer von Volocopter. Das 2011 gegründete Unternehmen hat für sein zukunftsweisendes Lufttaxi Ende November bereits den Innovationspreis der TRK gewonnen.

Der Volocopter – ein elektrisches, autonom fliegendes Lufttaxi für zwei Personen – wird die Mobilität der Zukunft verändern und ist vom 6. bis 8. März 2018 auf der IT-TRANS in Karlsruhe zu sehen. In Dubai flog der Volocopter im September erstmals im urbanen Raum.
Der Volocopter – ein elektrisches, autonom fliegendes Lufttaxi für zwei Personen – wird die Mobilität der Zukunft verändern und ist vom 6. bis 8. März 2018 auf der IT-TRANS in Karlsruhe zu sehen. In Dubai flog der Volocopter im September erstmals im urbanen Raum.

Einen weiteren Schritt hin zu einer Smart City geht Karlsruhe mit dem Projekt RegioMOVE. Ziel ist es, die Mobilitätsangebote in der Region Karlsruhe zu einem systemübergreifenden, vernetzten sowie umwelt- und anwendungsfreundlichen Angebot zusammenzuführen. Dafür sollen in den kommenden Jahren Mobilitäts-Knotenpunkte, sogenannte Ports, eingerichtet werden, an denen Fahrgäste unkompliziert zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln können. Viele der Projektpartner von RegioMOVE stellen ebenfalls auf der IT-TRANS aus.

Mit ihren international bekannten Zweisystem-Stadtbahnen – dem so genannten Karlsruher Modell – der hohen Konzentration an Unternehmen aus dem IKT-Sektor und ihrer Positionierung als Europas drittgrößtes IT-Cluster ist die TRK seit Langem ein globaler Vorreiter in Sachen zukunftsorientiertem öffentlichen Personenverkehr. Intelligente Systeme zu Verkehrslenkung, Planung und Information „made in Karlsruhe“ sind weltweit im Einsatz.

Die IT-TRANS ist die international führende Veranstaltung für digitale Lösungen im öffentlichen Personenverkehr. Vom 6. bis 8. März 2018 treffen sich zum sechsten Mal Entscheidungsträger aus öffentlichen und privaten Verkehrsbetrieben sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus der ganzen Welt in Karlsruhe.

Bildunterschrift (Credit: Volocopter GmbH/Nikolay Kazakov)

Der Volocopter – ein elektrisches, autonom fliegendes Lufttaxi für zwei Personen – wird die Mobilität der Zukunft verändern und ist vom 6. bis 8. März 2018 auf der IT-TRANS in Karlsruhe zu sehen. In Dubai flog der Volocopter im September erstmals im urbanen Raum.

2017-12-14
Teil 3: Multimodaler Verkehr

Der öffentliche Personenverkehr von heute wird ergänzt durch eine Vielzahl innovativer Mobilitätsoptionen. Sie umfassen inzwischen weit verbreitete Sharing-Angebote wie Carsharing und Fahrradverleihsysteme sowie neuere Dienste wie Ride Sharing und On-Demand Fahrtenvermittlung (Ride Hailing), die immer beliebter werden. Integrierte Mobilitätsplattformen wie das Konzept Mobility-as-a-Service (MaaS) integrieren diese Vielzahl an Angeboten in eine übergreifende Struktur. Autonom gesteuerte Fahrzeuge werden die multimodale, vernetzte und geteilte Mobilität künftig um eine weitere Komponente ergänzen.

Anbieter von Lösungen und Technologien rund um das Thema multimodaler Verkehr gehören zu den rund 250 Ausstellern aus mehr als 30 Ländern, die sich vom 6. bis 8. März 2018 auf der sechsten IT-TRANS in der Messe Karlsruhe präsentieren.

Multimodal und flexibel unterwegs mit moovel

Die moovel Group GmbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Daimler AG, arbeitet an einem Betriebssystem für urbane Mobilität, das Zugang bietet zu passenden Mobilitätsoptionen – digital, vernetzt und on demand. Auf der IT-TRANS präsentiert sich das Mobilitätsunternehmen mit den Produkten moovel App, moovel transit und moovel on-demand.

moovel on-demand ist die neueste Angebotsentwicklung der moovel Group, die intelligentes Routing unter Einbindung von Echtzeitdaten und das Bündeln von Fahrten vereint. moovel on-demand ermöglicht den effizienten Einsatz einer bedarfsorientierten, flexiblen Flotte und unterstützt Verkehrsunternehmen, ihr Angebot zu ergänzen. Ein Algorithmus bündelt die Fahrtanfragen, so dass sich mehrere Fahrgäste ein Fahrzeug teilen können („Ridesharing“). Die Routen sind entsprechend dynamisch, Fahrt- und Ankunftszeiten wie auch die optimalen Start- und Endhaltestellen werden jeweils individuell berechnet.

Mit dem moovel transit Produktportfolio bietet die moovel Group White Label Lösungen für Verkehrsverbünde und -unternehmen weltweit.
Mit dem moovel transit Produktportfolio bietet die moovel Group White Label Lösungen für Verkehrsverbünde und -unternehmen weltweit.

Mit dem moovel transit Produktportfolio bietet die moovel Group White Label Lösungen für Verkehrsverbünde und -unternehmen weltweit. Die Anwendungen ermöglichen mobiles Ticketing direkt über das Smartphone, sowie die Einbindung weiterer Mobilitätsservices wie Carsharing oder Leihräder. In den USA ist das Tochterunternehmen moovel North America mit moovel transit Marktführer. 16 Hauptverkehrsbetriebe in US-Städten nutzen das Produkt. Seit Mai 2017 ist moovel transit auch in Europa verfügbar. Als erste europäische Stadt nutzt Karlsruhe die mobile Ticketing-Lösung der moovel Group, die neben Tickets des lokalen Verkehrsverbundes KVV auch Leihräder von Fächerrad in der App such- und buchbar macht. Seit Sommer 2017 sind auch Fahrzeuge des Carsharing Anbieters Stadtmobil in der App als weitere Mobilitätsoption integriert.

Die Mobilitäts-App moovel kombiniert Öffentlichen Personennahverkehr, den Carsharing-Anbieter car2go sowie mytaxi, Mietfahrräder und die Deutsche Bahn. Die meisten Angebote können über die moovel App einfach und direkt gebucht und bezahlt werden. Seit Einführung im November 2015 wurden beispielsweise weit mehr als eine Million Tickets über die moovel App in dem Gebiet des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart verkauft.

Axon Vibe zeigt MaaS-Plattform auf IT-TRANS

Axon Vibe ist eine standortbasierte kontextuelle Plattform, die menschliche Verhaltensmuster erkennt und prognostiziert. Öffentliche Verkehrsunternehmen nutzen diese Technologie, um damit eine auf die individuellen Bedürfnisse von einzelnen Reisenden ausgerichtete multimodale Mobilität (auch bekannt als Mobility-as-a-Service) anbieten zu können.

Axon Vibe betreibt diese MaaS-Plattform in enger Zusammenarbeit mit ÖPV-Betreibern auf der ganzen Welt. Dabei steuert die kontextuelle Plattform die mobilen Apps der ÖPV-Betreiber. Dies vereinfacht die Prozesse auf Endnutzerseite deutlich. Passende Zusatzservices – wie die Buchung eines Leihfahrrads für die letzte Meile – werden dem Reisenden zudem unaufgefordert angeboten.

Die Stärken der Plattform von Axon Vibe sind:

  • Smart Travel Assistance: Fahrgäste genießen ein nahtloses Reiseerlebnis, indem sie automatisch personalisierte Nachrichten und Warnungen basierend auf ihren individuellen Vorlieben und im Zusammenhang mit dem jeweiligen Kontext zugestellt bekommen.
  • Seamless Ticketing: ÖPV-Betreiber können über die Plattform automatisch die Ein-, Um- und Ausstiegsorte der einzelnen Passagiere über verschiedene Transportmittel hinweg erfassen und diese Informationen nutzen, um digitale Tickets verbrauchergerecht abzurechnen (Be-in/Be-out).
  • Ancillary Revenue: Dank Predictive Analysis können das Kontextmarketing- und Cross-Selling-Potenzial von Drittangeboten gefördert und damit neue Einnahmequellen für ÖPV-Betreiber generiert werden.

Das Schweizer Technologieunternehmen Axon Vibe AG mit Sitz in Luzern wurde von Pionieren der Ortungstechnologie gegründet. Das Unternehmen beschäftigt über 100 Mitarbeitende aus verschiedenen Fachbereichen in fünf Ländern (Schweiz, Großbritannien, USA, Hongkong und Vietnam).

PTV MaaS Modeller berechnet Leistung und Ertrag von MaaS-Angeboten

Der öffentliche Verkehr hat sich als Rückgrat städtischer Verkehrsnetze bewährt. Mobility-as-a-Service (MaaS)-Flotten erweitern diese Grundlage um bedarfsorientierte Angebote. Ziel ist ein ideales Zusammenspiel zwischen bestehendem Personenverkehr und neuen Konzepten. Die Modellierung solcher Konzepte spielt eine wesentliche Rolle, um MaaS-Geschäftsmodelle in der Praxis erfolgreich umzusetzen. Denn die Integration zusätzlicher Flotten hat Auswirkungen auf das gesamte Netz. Um diese möglichst detailliert abzuschätzen, kommt hier der PTV MaaS Modeller ins Spiel. Die Software-Lösung ermöglicht Flottenbetreibern die genaue Anzahl der benötigten Fahrzeuge zu ermitteln, einschließlich der voraussichtlichen Unterhaltskosten. Vor Einführung eines Shared-Mobility-Angebots lassen sich mit dem PTV-Tool zahlreiche Leistungskennzahlen unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen des Anbieters berechnen. Zudem basiert die PTV-Technologie auf den spezifischen Verkehrsdaten und Verkehrsnachfragemodellen der Städte, um das volle Potenzial eines jeden Geschäftsmodells auszuschöpfen.

Optibus stellt neueste Lösungen für ÖPV-Planung und -Betrieb vor

Der israelische Anbieter Optibus bietet eine dynamische Echtzeit-Plattform an, die den optimalen Gebrauch von Ressourcen im öffentlichen Personenverkehr und für Flottenbetreiber ermöglicht. Optibus verwendet proprietäre Algorithmen und webbasierte Technologie, um die Fahrgastnachfrage und unerwartete Ereignisse mit einzubeziehen. Dadurch können Echtzeit-Änderungen vorgenommen und Beeinträchtigungen vermieden werden.

Auf der IT-TRANS stellt das Unternehmen folgende Lösungen vor:

  • Optibus OnSchedule. Den Gebrauch von Fahrzeugen und Fahrern optimieren
  • Optibus Charge. Das Aufladen von Elektrobussen planen
  • Optibus OnDemand. Öffentliche Verkehrsmittel als Dienstleistung

Die Optibus-Lösungen helfen Betreibern, ihre Dienstleistungen für Vielfahrer zu optimieren. Neue Trends wie autonomes Fahren und vernetzte Fahrzeuge werden in Serviceangebote integriert, um den Verkehr so effizient wie möglich zu gestalten. Optibus, das international einige der größten Busunternehmen leitet, ist in der Lage, eine multimodale Verkehrssteuerung zu gewährleisten und die nachgefragten Verkehrsmittel der Zukunft zu schaffen.

DISCLAIMER

Die veröffentlichten Artikel geben die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und repräsentieren nicht die Ansichten des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP) oder der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK). Geringfügige Anpassungen der Texte, die von Ausstellern bereitgestellt wurden, sind erfolgt. Stand: Dezember 2017 | Änderungen vorbehalten.

Bildunterschriften:

Foto moovel transit App (Credit: moovel Group):

Mit dem moovel transit Produktportfolio bietet die moovel Group White Label Lösungen für Verkehrsverbünde und -unternehmen weltweit. Die Anwendungen ermöglichen mobiles Ticketing direkt über das Smartphone, sowie die Einbindung weiterer Mobilitätsservices wie Carsharing oder Leihräder.

Foto AXON Vibe (Credit: AXON Vibe)

Axon Vibe zeigt eine MaaS-Plattform auf der IT-TRANS, die menschliche Verhaltensmuster erkennt, prognostiziert und dem Reisenden ein individuelles multimodales Mobilitätspaket anbietet.

2017-11-28
Teil 2: Reiseinformationen

Vom 6. bis 8. März 2018 trifft sich die internationale Fachwelt zum sechsten Mal in der Messe Karlsruhe zur IT-TRANS, Internationale Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr. Rund 250 Aussteller aus mehr als 30 Ländern werden auf 15.000 Quadratmetern neueste Produkte und Dienstleistungen, unter anderem aus dem Bereich Reiseinformationen, zeigen. Hierzu zählen Themen wie Echtzeit- und On-Board-Fahrgastinformationen sowie rechnergesteuerte Betriebsleitsysteme (ITCS). Die aktuellen Trends in diesen Anwendungsfeldern werden unter anderen Diskussionsgegenstand in den Market Update Foren sein, die im Rahmen der Fachmesse stattfinden.

CN-Consult: Echtzeit-Fahrgastinformation an Stationen und im Fahrzeug

Mit der webbasierten Software für Disposition, Lokalisierung und stationäre Fahrgastinformation DiLoc|Motion unterstützt CN-Consult den konsistenten Informationsfluss zwischen unterschiedlichen Verkehrsbetrieben, egal ob Bahn, Schiff oder Bus. An dieses System angeschlossen ist mit DiLoc|OnBoard auch die Fahrgastinformation im Fahrzeug. Neu dabei ist, dass Reisende in Echtzeit via 4G über die Betriebslage, Pünktlichkeit sowie Anschlüsse informiert werden. Neben den täglichen sowie den dispositiven Fahrplan-Updates, werden auch alle Software-Updates auf diesem Weg in die Fahrzeuge übertragen, was durch die von CN-Consult entwickelte offene Schnittstelle MPI (Mobile Passenger Information) ermöglicht wird.

CN-Consult stellt auf der IT-TRANS sein Dokumentenmanagementsystem DiLoc|Sync für mobiles Personal vor.
CN-Consult stellt auf der IT-TRANS sein Dokumentenmanagementsystem DiLoc|Sync für mobiles Personal vor.

Passend zu diesen Systemlösungen bietet CN-Consult mit der Modellreihe InnoScreen innovative Anzeiger-Technologie, die sich unter anderem durch geringe Energiekosten, lange Lebensdauer sowie Wartungsfreiheit und Servicefreundlichkeit auszeichnet. Highlight auf der IT-TRANS 2018 ist der vollfarbige LED-Anzeiger für die Outdoor-Anwendung mit nur 2,5 mm Pixelabstand. Durch den Einsatz von UV-beständigen LED-Modulen mit 6.500 cd Helligkeit ist dieser selbst bei direktem Sonnenlicht einsetzbar. Bei allen LED-Anzeigesystemen setzt CN-Consult dabei auf ein modulares System, das variable Displaygrößen ermöglicht.

Die Software DiLoc|Sync versorgt europaweit mehr als 16.000 Triebfahrzeugführer bei mehr als 100 Unternehmen elektronisch mit aktuellen Dokumenten − per Knopfdruck direkt und individuell auf die Tablets, Netbooks oder Smartphones des mobilen Personals. Als Neuheit präsentiert CN-Consult den Empfang von Tages-La Informationen, die von der DB Netz AG elektronisch und tagesaktuell als PDF-Dateien zur Verfügung gestellt werden. Mit DiLoc|Sync können Eisenbahnverkehrsunternehmen diese automatisiert empfangen und wie gewohnt komfortabel verteilen. Durch den Einsatz des neuen integrierten PDF-Readers können nun optional auch zwei Dokumente gleichzeitig nebeneinander dargestellt werden (Splitscreen).

Messeneuheit: E-Paper Display deZign von dresden elektronik setzt neue Maßstäbe

deZign steht für eine elektronische Anzeige mit Zero-Energieverbrauch und basiert auf der E-Paper Technologie. Auf der IT-TRANS 2018 zeigt dresden elektronik erstmalig die Serienversion des neuen 31,2“ Displays. Das große Display kann die klassische DFI-Anzeige an Haltestellen ersetzen und punktet gegenüber anderen Displaytechnologien mit dem sehr niedrigen Energieverbrauch und der hervorragenden Lesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen.

Neben dieser Messeneuheit liegt der Schwerpunkt auf der bereits am Markt etablierten 15,4“ Variante mit verschiedenen Zusatzoptionen. Mit der Integration eines vandalismussicheren Tasters hat der Benutzer die Möglichkeit, den Inhalt selbst vor Ort zu wechseln. Mehrere Bilder können bereitgehalten werden, aus denen der Benutzer auswählt. Eine weitere zusätzliche Funktion ist Text-to-Speech. Dabei ist es auch möglich, Durchsagen mit Sonderinformationen von der Zentrale aus an den Einsatzort zu bringen. Erstmals auf der IT-TRANS präsentiert wird der Sehbehinderten-Modus: die Möglichkeit, Inhalte in einer speziellen Darstellungsform wiederzugeben, um die Barrierefreiheit der Anzeige zu erhöhen.

Bisher gab es die klassische Variante Urban Station im Edelstahl- oder Kunststoffgehäuse. Dabei wird das Anzeigensystem in die vorhandene Infrastruktur integriert und erlaubt die Datenübertragung über drei Möglichkeiten: serielle Schnittstelle, Mobilfunk, DAB+. Die energieautarke Variante Green Station ist ebenfalls bereits in zahlreichen Kundenprojekten erprobt. Mittels Solarstromversorgung werden Updates vollzogen und können entweder über Mobilfunk oder DAB+ übertragen werden. Mit der Kombination aus sehr guten Anzeigeneigenschaften, äußerst geringem Stromverbrauch und widerstandsfähigen Komponenten setzt das Anzeigensystem neue Maßstäbe im Bereich Digital Signage.

Axentia − Echtzeitanzeigen für jeden Haltepunkt

Dynamische Fahrgastinformation: Das schwedische Unternehmen Axentia bringt sein batteriebetriebenes Echtzeitanzeigen-System iBus Display mit zur IT-TRANS nach Karlsruhe.
Dynamische Fahrgastinformation: Das schwedische Unternehmen Axentia bringt sein batteriebetriebenes Echtzeitanzeigen-System iBus Display mit zur IT-TRANS nach Karlsruhe.

Das schwedische Unternehmen Axentia präsentiert sein Echtzeitanzeigen-System IBus. Die Anzeigen können aufgrund ihres geringen Stromverbrauchs mehrere Jahre lang ausschließlich mit Batterien betrieben werden. Die großen Vorteile eines batteriebetriebenen Anzeigesystems für die dynamische Fahrgastinformation sind: geringere Beschaffungskosten, einfache Installation und eine einfache und flexible Anzeigerverwaltung. Die iBus Anzeigen können an allen Haltepunkten installiert werden, auch wenn kein Strom oder wenig bzw. keine verlässliche Solarenergie zur Verfügung stehen. Durch die Kommunikation über bestehende GSM/3G/4G-Netze und die einfache Installation kann der öffentliche Personenverkehr somit überall kostengünstige Fahrgastinformationsanzeigen zur Verfügung stellen − auch dort, wo ihr Einsatz bisher nicht wirtschaftlich war. Der Batteriesatz reicht mindestens für einen dreijährigen Betrieb.

Die Hauptmerkmale des Axentia iBus Display Systems:

  • Batteriebetriebene, völlig autonome Anzeigen
  • Einfache Installation, Inbetriebnahme, Service und Wartung
  • Einfache Skalierbarkeit bei Erweiterung
  • Anzeigemanagement über Web-Benutzeroberfläche
  • Kommunikation zwischen dem iBus Server und den iBus Displays über Mobilfunknetz mit Roaming

LANCom PIS − Ein Gesamtsystem für die visuelle und akustische Benachrichtigung von Fahrgästen

Die PIS© Softwarelösung stellt den zentralen Bestandteil eines vom slowenischen Unternehmen LANCom entwickelten Informationssystems für ÖPN-Nutzer dar. Das System informiert klar und unkompliziert über aktuelle Verspätungen, Ausfälle und andere Ereignisse im Zug-, Bus-, Metro- und Straßenbahnverkehr und ermöglicht somit eine effektivere Planung von täglichen Wegen oder längeren Reisen. Dazu erhält die Software von den Fahrzeugen alle relevanten Informationen zu einzelnen Fahrten. In den meisten Fällen ist das System mit den Signaleinrichtungen an den Bahnstrecken oder den GPS-Geräten der Fahrzeuge verbunden. Dies ermöglicht eine dynamische Berechnung von tatsächlichen Verzögerungen und erwarteten Ankunftszeiten an jeder Station. Unvorhergesehene Ereignisse (Ausfälle, Umleitungen, Hindernisse usw.) werden über ein zentrales Webinterface erfasst und verwaltet. Ansonsten arbeitet das System vollautomatisch. Die Fahrgastinformationen werden auf robusten LCD/TFT- oder LED-Displays angezeigt. Alle Einheiten können im Freien und an verschiedenen Orten aufgestellt werden, z. B. in Wartezimmern, Unterführungen und Hallen, und sind auf der IT-TRANS zu sehen.

Das System unterstützt aufgezeichnete Audiodateien, Audio-Generierung aus Text (TTS-Engine) oder eine Kombination aus beidem in verschiedenen Sprachen. Automatische Audiobenachrichtigungen werden dann zu ausgewählten Zeiten in ausgewählten Zonen generiert und wiedergegeben. Die Audio- und Videoinformationen sind immer synchronisiert, unabhängig von möglichen Verzögerungen oder Hindernissen.

GeoMobile bietet integrierte Systemlösung ivanto für urbane Mobilitätsdienste

Die GeoMobile GmbH aus Dortmund macht aus Fahrzeugen, Haltestellen und Umsteigebauwerken des ÖPNV intelligente Objekte, die für alle Menschen zugänglich sind und diese unterwegs unterstützen. Möglich macht dies ivanto − eine integrierte Systemlösung für urbane Mobilitätsdienste. Sie baut Barrieren ab und verbessert die Fahrgastinformation. Neben der intermodalen Routing-Engine sind Smartphone App, ivantoCore Hardwaremodul und Mobility Data Cloud die Kernkomponenten des Systems.

Die App für Smartphones ist das Herzstück der ivanto Lösung – ein barrierefreier Mobilitätsassistent, der das ÖPNV-Angebot um Modalitäten des Individualverkehrs erweitert. Verkehrsunternehmen werden so zu Mobilitätsanbietern. Die App ist der mobile Kanal zum Kunden. Sie ist intuitiv bedienbar und unterstützt die barrierefreie Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Die App bietet:

  • Intermodale Routenberechnung
  • Ansage individueller Um- und Ausstiege
  • Interaktive Umgebungskarte
  • Live Positionen der Fahrzeuge
  • Push Benachrichtigung bei Störungen
  • Indoor Navigation und Orientierungshilfe

ivanto − eine integrierte Systemlösung für urbane Mobilitätsdienste beinhaltet neben der intermodalen Routing-Engine außerdem eine Smartphone App, das ivantoCore Hardwaremodul und die Mobility Data Cloud.
ivanto − eine integrierte Systemlösung für urbane Mobilitätsdienste beinhaltet neben der intermodalen Routing-Engine außerdem eine Smartphone App, das ivantoCore Hardwaremodul und die Mobility Data Cloud.

Das Smart Communication Module ivantoCore ermöglicht die bidirektionale Kommunikation zwischen Smartphones und ÖV-Fahrzeugen in Echtzeit. ivantoCore an der Haltestelle unterstützt die barrierefreie Fahrzeug-Interaktion für Fahrgäste ohne Smartphone. Das Hardwaremodul stellt die Datenbasis für viele Funktionen bereit:

  • Fahrzeug Radar
  • Fernbedienung der Signaleinrichtung
  • Fahrgast-WLAN
  • BiBo/CiBo Ticketing Daten
  • Live-Tracking von Fahrzeugen
  • CAN Daten per FMS

Die mithilfe von ivanto erhobenen Zugangs-, Interaktions- und Bewegungsdaten werden anonymisiert in der ivanto Mobility Data Cloud erfasst und analysiert. Die ivanto Mobility Data Cloud ist die Datengrundlage für innovative digitale Mehrwertdienste in den Bereichen Ticketing, Fahrgastzählung, Fahrermonitoring, Mobilitätsmanagement, Verkehrssteuerung und Städteplanung. Funktionen für die Geräteverwaltung und das Flottenmanagement werden über ein Online-Portal bereitgestellt und bedient.

Weitere Innovationen von Televic Rail, MENTZ und Passengera

Televic Rail aus Belgien stellt auf der IT-TRANS eines seiner neuesten Projekte vor: ein innovatives Fahrgastinformationssystem für die neuen Stadtbahnen von San Francisco. Zum Lieferumfang gehören das IP-Netzwerk, Informationsanzeigen, das Audio-Kommunikationssystem sowie die erforderliche Software für das Content Management und die Datensynchronisation in Echtzeit.

Die vollständige Integration von Fahrgastinformationen und Ticketshop zeigt MENTZ. Zum ersten Mal präsentiert das Münchener Unternehmen auf der IT-TRANS Fachmesse seinen Ticket Shop und Ticket Generator, der sich komplett in die App Companion − einen multimodalen Reisebegleiter − einbinden lässt.

Der tschechische Anbieter Passengera bringt eine neue Connected Vehicle Lösung auf den Markt: die hochleistungsfähige mobile Datenverarbeitungs- und Netzeinheit Passengera server+. Es handelt sich um eine modulare, für den Verkehr zertifizierte Hardwareplattform. Der Server Passengera wird gemeinsam mit der Plattform Passengera für Infotainment geliefert. Das System bietet u.a. Routeninformationen, Möglichkeiten für die Reiseplanung und den Aufenthalt am Zielort sowie WLAN an Bord.

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Die veröffentlichten Artikel geben die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und repräsentieren nicht die Ansichten des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP) oder der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK). Geringfügige Anpassungen der Texte, die von Ausstellern bereitgestellt wurden, sind erfolgt. Stand: November 2017 | Änderungen vorbehalten.

2017-11-09
Teil 1: Integriertes Fahrgeldmanagement

Vom 6. bis 8. März 2018 trifft sich die internationale Fachwelt zum sechsten Mal in der Messe Karlsruhe zur IT-TRANS, Internationale Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr. Rund 250 Aussteller aus mehr als 30 Ländern werden auf 15.000 Quadratmetern neueste Produkte und Dienstleistungen, unter anderem zum Thema Fahrgeldmanagement, zeigen.

Wizway Solutions stellt ein kontaktloses E-Ticketing für das Smartphone vor, das auf der NFC-Norm basiert.
Wizway Solutions stellt ein kontaktloses E-Ticketing für das Smartphone vor, das auf der NFC-Norm basiert.

Wizway Solutions – kontaktloses E-Ticketing für mobile Geräte

Wizway Solutions ist ein Start-up-Unternehmen, das durch die Zusammenarbeit von Gemalto, Orange, SNCF (French Rail) und RATP (Paris Metro Operator) entstanden ist. Nach einer mehrmonatigen Entwicklungsphase bietet es die erste NFC-Plattform an, die die Bereiche Transport und Mobilfunk vereint.Wizway Solutions stellt einen sicheren und einfachen Service zur Verfügung, der allen Mobilfunkunternehmen die Möglichkeit gibt, ein kontaktloses E-Ticketing für das Smartphone anzubieten. Diese Lösung basiert auf der NFC-Norm und hat den Vorteil, dass sie mit verschiedenen kontaktlosen Validierungssystemen kompatibel ist sowie schnell und einfach in Apps von Verkehrsdienstleistern integriert werden kann. Die Lösung ermöglicht die sichere Aufbewahrung aller Arten von Informationen (Fahrkarten, Anrecht auf Beförderung, Identifizierungsnummer, Foto usw.) auf dem mobilen Gerät des Fahrgastes. Sie ist also mit sämtlichen Ticketing-Systemen kompatibel (Media Based Ticketing oder Account Based Ticketing). Reisende können daher verschiedene Ticketarten (Ticket-Abos, Einzeltickets usw.) über die mobile App des Verkehrsdienstleisters erwerben. Danach reicht es aus, das Smartphone an der Eintrittsschranke oder dem Fahrkartenkontrolleur vorzuzeigen (auch wenn es abgeschaltet oder der Akku leer ist). Die Nutzer dieser mobilen Lösung reisen von A nach B einzig und allein mithilfe ihres Smartphones.

Durch das Angebot, Tickets von mehreren Verkehrsdienstleistern kaufen und alltägliche Services mithilfe von Smartphones nutzen zu können, trägt Wizway zur Ausweitung der vernetzten Mobilität bei und ermöglicht Nutzern ein zu 100 Prozent mobiles Erlebnis. Der Service ist mit allen gängigen E-Ticketing-Systemen kompatibel, welche die Calypso-Norm einhalten (internationaler Standard, der in Frankreich weit verbreitet ist und in 25 Ländern in Europa und auf der Welt verwendet wird), und er bietet Zugang zu Alltags-Services wie Schwimmbädern und Mediatheken. Ab 2018 werden nach und nach neue Standards integriert, um die Anpassung an weitere europäische E-Ticketing-Normen vorzunehmen. Die Wizway-Lösung wurde im November im Netzwerk des Unternehmens Compagnie des Transports Strasbourgeois eingeführt sowie von der Region Île-de-France ausgewählt (wo mehr als 41 Millionen Fahrtstrecken pro Tag zurückgelegt werden) und trägt schon jetzt zur Entwicklung von Mobility-as-a-Service in Frankreich bei.

PCI 4.0-zertifizierte Payment-Terminals von Feig machen ÖPNV-Ticketingsysteme sicherer und schneller

Mit cVEND bietet FEIG ELECTRONIC eine Terminalfamilie für Open/Closed Loop Ticketing für kontaktlose Kreditkarten und ÖPNV-Tickets zur Integration in Bordrechnern, Validatoren, Ticketautomaten oder Zugangsschleusen. Die Geräte sind nach EMVCo Level 1 und PCI PTS 4.0 zertifiziert und bieten EMVCo Level 2 Kernel für American Express, Discover, Mastercard und VISA.

cVEND sorgt für maximale Transaktionsgeschwindigkeit: Die cVEND spezifische Linux-Architektur erlaubt den Parallelbetrieb von Open Loop Payment Applikationen (unter Verwendung der Level 2 Kernel) und Closed Loop Ticketing Anwendungen (Nutzung marktüblicher RFID Chips wie Mifare, Felica etc.). Dabei sorgt die schnelle und gleichberechtigte Ausführung unabhängiger Applikationen von unterschiedlichen Anbietern auf dem cVEND für maximale Transaktionsgeschwindigkeit. End-to-End-Encryption durch Crypto Plugins: cVEND ist in drei Varianten verfügbar. cVEND box+ und cVEND box (mit und ohne Display) lassen sich in jede Art von metallischer Umgebung einbauen wie etwa in Ticketautomaten und Drehkreuze. cVEND plug kann flächenbündig und nahezu unsichtbar in nichtleitende Materialien von z.B. Validatoren und Bordrechnern integriert werden. Alle Varianten ermöglichen eine einfache und schnelle End-to-End-Encryption (E2EE) dank eines innovativen Crypto Plugin-Konzepts. Zahlreiche Schnittstellen, wie Ethernet, USB, RS232, RS232-TTL, SPI, I2C ermöglichen die Integration in unterschiedlichen Anwendungsfällen.

Ridango stellt intelligente SB-Entwerter für Züge vor

Der estnische Anbieter Ridango stellt auf der IT-TRANS 2018 sein preisgekröntes Fahrkartenvertriebssystem für öffentliche Verkehrsmittel vor, inklusive Fahrzeugaufbau mit unterschiedlichen Fahrerbildschirmen, Fahrkartenlesegeräten und -entwertern. Mit im Gepäck ist das neueste Produkt − ein intelligenter SB-Entwerter für Züge mit einem großen 10” Bildschirm mit Berührungseingabe. Der Fahrkartenentwerter unterstützt sowohl 2D- als auch RFID-Lesegeräte und akzeptiert Chipkarten-Fahrausweise, verschiedene 2D-Codes (QR, Aztec Code, Strichcode etc.) aber auch kontaktlose EMV-Zahlungen. Der große Bildschirm mit Berührungseingabe macht den Punkt-zu-Punkt-Fahrkartenkauf bequemer und ermöglicht intuitive Bedienung wie auf einem Tabletcomputer. Der Fahrkartenentwerter hat sich bereits in allen Personenzügen der estnischen Eisenbahngesellschaft Estonian Railways im gesamten Land bewährt.

Ridango ist ein Anbieter von IT-Lösungen für öffentliche Verkehrsmittel mit den Schwerpunkten automatisches Bezahlsystem (AFC) und Echtzeit-Fahrgastinformation (RTPI). Er bietet nicht nur Hardware- und Software-Lösungen an, sondern kümmert sich auch um den Einbau, um Schulungen sowie um den Betrieb während der gesamten Vertragslaufzeit. Die Fahrkartenlösung von Ridango unterstützt EMV-Kartenzahlungen, mobilen Fahrkartenverkauf, QR-Fahrkartenverkauf, aber auch einen händlereigenen geschlossenen tokenbasierten Verkauf von Fahrausweisen auf Chipkarten für unterschiedliche Fahrkartenarten und Tarife, inklusive Bestpreisberechnung. Dank der Vielzahl an Fahrkartenträgern kann für jeden Kunden und jede geografische Region die am besten geeignete Kaufmethode ausgewählt werden.

Ridango bringt einen intelligenten SB-Entwerter für Züge auf die IT-TRANS mit. Der Fahrkartenentwerter unterstützt sowohl 2D- als auch RFID-Lesegeräte und akzeptiert Chipkarten-Fahrausweise, aber auch kontaktlose EMV-Zahlungen.
Ridango bringt einen intelligenten SB-Entwerter für Züge auf die IT-TRANS mit. Der Fahrkartenentwerter unterstützt sowohl 2D- als auch RFID-Lesegeräte und akzeptiert Chipkarten-Fahrausweise, aber auch kontaktlose EMV-Zahlungen.

FAIRTIQ Ticketing-App reduziert Fahrkartenkauf auf einen Klick

Das Schweizer Start-up FAIRTIQ präsentiert auf der IT-TRANS zum ersten Mal seine Ticketing-App, die den Fahrkartenkauf im ÖPNV auf einen einzigen Klick reduziert. Die Check-In/Check-Out-App vereint eine auf Kundenfreundlichkeit und einfache Nutzbarkeit getrimmte Nutzeroberfläche mit intelligenten Algorithmen, die die Nutzung extrem erleichtern: Dank einfachster Handhabung können die Fahrgäste mit FAIRTIQ ohne jegliches Vorwissen das richtige Ticket lösen:

  • Klick auf Start und der Fahrgast hat das richtige Ticket.
  • Klick auf Stopp und die Reise wird verrechnet – dank Bestpreis-Automatik immer zum bestmöglichen Preis.

FAIRTIQ ist die erste Check-In/Check-Out-App, die das Problem der vergessenen Check-Outs löst. Dank der in FAIRTIQ eingebauten Mechanismen (Patentantrag läuft) haben die Kundinnen und Kunden im Durchschnitt bei weniger als einer von 700 Fahrten Probleme wegen vergessenen Check-Outs. Dies bedeutet eine starke Vereinfachung für die Kunden sowie entsprechende Kosteneinsparungen beim Kundenservice für die Unternehmen. Dank Unabhängigkeit von Hardware kommt FAIRTIQ komplett ohne Ein- oder Umbauten an Fahrzeugen oder Maßnahmen an den Haltestellen aus. Das System kann daher mit nur minimalen Investitionen sowie in kürzester Zeit in Betrieb genommen werden. Die Ticketing-App wird am Stand von FAIRTIQ auf der IT-TRANS in Karlsruhe live vorgeführt.

FAIRTIQ wird konstant verbessert. Das Start-up arbeitet daran, dass in Zukunft der Check-Out-Zeitpunkt automatisch durch das System erkannt wird. Dadurch wird FAIRTIQ ganz ohne Hardware zur Check-In, Be-Out-App (was jegliche Aktivität des Kunden beim Check-Out überflüssig macht). FAIRTIQ ist seit April 2016 erfolgreich in diversen Verbünden in der Schweiz am Markt im Einsatz und kann in Kürze schweizweit für alle Reisen im öffentlichen Personenverkehr genutzt werden.

ATRON, RADCOM und VDV eTicket Service erneut auf der IT-TRANS vertreten

Leistungsfähige Einstiegskontrollsysteme zählen zum Produktportfolio, das die ATRON electronic GmbH auf der IT-TRANS 2018 präsentieren wird. Das Unternehmen aus dem bayerischen Markt Schwaben zeigt darüber hinaus u.a. Ticketautomaten der neuesten Generation für den mobilen und stationären Einsatz sowie neue Lösungen für den Fahrerverkauf.

RADCOM bietet integrierte Systeme für Überwachung, Versand, E-Ticketing und Verkehrskontrolle für Verkehrsunternehmen an. Zur kommenden IT-TRANS bringt das rumänische Unternehmen sein innovativstes Produkt, den kontaktlosen Entwerter E-CHECK, mit. Er verfügt über ein modernes und ergonomisches Design sowie einen 3,5-Zoll-LCD vandalismussicheren Touchscreen. Das Gerät hat einen 32-bit ARM 11-Prozessor sowie einen 128 MB FLASH und SRAM-Speicher. Der E-CHECK wird produziert in drei Versionen: Standard mit RFID-Kartenleser, Dual mit RFID-Lesegerät und Thermo-Drucker mit RFID-Kartenlesegerät und Barcodelesegerät.

Der VDV eTicket Service präsentiert sich 2018 wieder gemeinsam mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in der Messe Karlsruhe. Neben allgemeinen Informationen zum Standard VDV-Kernapplikation gibt der VDV eTicket Service einen Einblick in die anstehenden Weiterentwicklungen und Forschungsprojekte.

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Die veröffentlichten Artikel geben die persönlichen Meinungen der Autoren wieder und repräsentieren nicht die Ansichten des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP) oder der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK). Geringfügige Anpassungen der Texte, die von Ausstellern bereitgestellt wurden, sind erfolgt. Stand: November 2017 | Änderungen vorbehalten.

2017-11-08
Sonderfahrt zur Weltklimakonferenz: AVG-Zweisystem-Stadtbahn von Karlsruhe nach Bonn

Delegationen aus aller Welt sind in diesen Tagen unterwegs nach Bonn, um an der seit 6. November stattfindenden zweiwöchigen Weltklimakonferenz COP23 teilzunehmen. Auch die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) hat sich in enger Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und rund 100 geladenen Gästen am 5. November vom Karlsruher Hauptbahnhof aus mit einer Zweisystem-Stadtbahn in Richtung Bonn auf den Weg gemacht.

Mit an Bord im Zug nach Bonn waren Messe-Geschäftsführerin Britta Wirtz und IT-TRANS Projektleiter Jochen Georg. Die IT-TRANS, Internationale Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, richtet sich an alle Akteure des öffentlichen Personenverkehrs und insbesondere an Entscheidungsträger in Verkehrsbehörden, Verbänden sowie privaten und öffentlichen Verkehrsbetrieben. Diese Besucher treffen auf der Fachmesse auf rund 250 internationale Aussteller. „Ich bin stolz, dass die IT-TRANS alle zwei Jahre ein hochkarätiges internationales Fachpublikum nach Karlsruhe bringt und bei uns über die Mobilität der Zukunft diskutiert wird. Besonders freut mich, dass sich die Fachmesse so großartig entwickelt und wir, auch dank der tollen Zusammenarbeit mit der Stadt und der TechnologieRegion Karlsruhe, im internationalen Raum als Mobilitätsstadt wahrgenommen werden.“, resümiert Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hob diese besondere Relevanz der IT-TRANS für die Stadt Karlsruhe in den Diskussionsrunden während der Bahnfahrt nach Bonn hervor. Zu den Teilnehmern zählte außerdem Alain Flausch, Generalsekretär des Internationalen Verbands für öffentlichen Nahverkehr (UITP), der die IT-TRANS gemeinsam mit der KMK veranstaltet.

Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der AVG und Dr. Alexander Pischon, Vorsitzender der Geschäftsführung der AVG, begrüßen die Gäste auf der Sonderfahrt von Karlsruhe nach Bonn. Credit: AVG

Die Sonderfahrt der AVG nach Bonn findet im Jubiläumsjahr des „Karlsruher Modells“ statt. Dieses wurde am 25. September 1992 durch die Inbetriebnahme der weltweit ersten Zweisystem-Stadtbahnstrecke aus der Taufe gehoben und hat in den vergangenen 25 Jahren weltweit zahlreiche Nachahmer gefunden. An die Erfolgsidee, einen Stadtbahnwagen so umzubauen, dass dieser sowohl auf dem innerstädtischen Stromnetz als auch auf Eisenbahngleisen in der Region verkehren kann, erinnerten zum Auftakt der Sonderfahrt am Karlsruher Hauptbahnhof neben Dr. Alexander Pischon, Vorsitzender der Geschäftsführung der AVG, und Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der AVG, außerdem Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann und der baden-württembergische Landesgruppenvorsitzende des VDV, Wolfgang Arnold. Im Rahmen der mehrstündigen Sonderfahrt diskutierte ein hochrangig besetztes Podium über den Wandel zur neuen Mobilitätsgesellschaft und die besondere Bedeutung des ÖPNV für den Klimaschutz.

Die sechste IT-TRANS findet vom 6. bis 8. März 2018 in der Messe Karlsruhe statt.

Weitere Informationen: www.twitter.com/IT_TRANS

2017-11-03
IT-TRANS: internationale Plattform für Start-ups

Auf der IT-TRANS, Internationale Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, erhalten junge Unternehmen die Chance, ihre innovativen Lösungen einem internationalen Fachpublikum an einem Gemeinschaftsstand zu präsentieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördern die Teilnahme am Gemeinschaftsstand mit der Übernahme von 60 Prozent der Gesamtkosten. Der Eigenanteil beträgt lediglich 40 Prozent.

Der Branchennachwuchs profitiert von den erstklassigen Kontaktmöglichkeiten der IT-TRANS in Verbindung mit den vorteilhaften Konditionen durch BMWi und BAFA und einem schlüsselfertigen Stand. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele Start-ups das Angebot des BMWi annehmen und die IT-TRANS als Plattform für ihre innovativen Ideen nutzen“, fordert IT-TRANS Projektleiter Jochen Georg zur Bewerbung auf. Teilnahmebedingungen und weitere Informationen gibt es auf der Website der IT-TRANS.

Die sechste IT-TRANS findet vom 6. bis 8. März 2018 in der Messe Karlsruhe statt. Veranstalter sind die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH und der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) mit Sitz in Brüssel.

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Gemeinschaftsstand junger Unternehmen bei der IT-TRANS 2016. Credit: KMK/Jürgen Rösner

Die nächste IT-TRANS findet vom 6. bis 8. März 2018 in der Messe Karlsruhe statt.

Weitere Informationen: www.twitter.com/IT_TRANS

2017-10-25
Digitalisierung und Smart-City-Konzept: Call for Papers für IT-TRANS gestartet

Vom 6. bis 8. März 2018 trifft sich die internationale Fachwelt des öffentlichen Personenverkehrs zum sechsten Mal in der Messe Karlsruhe, um sich über neueste Produktinnovationen auszutauschen und über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.

Im Rahmen der dreitägigen Konferenz haben Wissenschaftler, Branchenexperten und Meinungsführer die Gelegenheit, ihre intelligenten Lösungen und innovativen Visionen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen "Smart Travelers in Smart Systems". Das Vortragsprogramm widmet sich sechs Hauptthemen, die die derzeitigen Prioritäten, Herausforderungen und Chancen des Sektors umfassen:

• Daten und die API-Economy

• Kundenbeziehungen

• Neue Mobilitätsdienstleistungen und Mobility as a Service (MaaS)

• Ticketing und Fahrgeldmanagement

• Betrieb und Instandhaltung

• Cyber Security

Interessierte können bis Montag, 20. November, über die IT-TRANS Website Innovationen und Best-Practice-Beispiele für das Kongressprogramm einreichen. Ein Kongresskomitee, unter anderem bestehend aus Vertretern des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP), des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und des italienischen Verkehrsverbands ASSTRA, zeichnet für das Kongressprogramm verantwortlich.

Ob es um die Organisation und Verwaltung unserer Systeme, Betriebsabläufe oder Dienstleistungen geht oder um das Verhalten und die Erwartungen von Reisenden – IT und Digitalisierung spielen eine entscheidende Rolle für öffentlichen Verkehr und Mobilität in Städten. Im Fokus der IT-TRANS stehen Lösungen zur Unterstützung des Betriebs von öffentlichen Verkehrssystemen und des Managements städtischer Verkehrsnetze. Die IT-TRANS zeigt auf, wie öffentlicher Verkehr von intelligenten Technologien, wie vernetzten und autonomen Fahrzeugen, vorausschauender Instandhaltung, Virtual Reality und Internet der Dinge (IoT), profitieren kann.

Die nächste IT-TRANS findet vom 6. bis 8. März 2018 in der Messe Karlsruhe statt.

Weitere Informationen: www.it-trans.org und www.twitter.com/IT_TRANS

Call for papers für IT-TRANS gestartet
Call for papers für IT-TRANS gestartet
2017-08-29
Große Flächen-Nachfrage bei der IT-TRANS: 98 Prozent sind bereits gebucht

„Aktuell sind 98 Prozent der Standfläche bereits vergeben. Die rasche Vermietung zeigt uns, dass Messethema und -konzept voll und ganz den Erwartungen unserer Aussteller entsprechen“, freut sich IT-TRANS Projektleiter Jochen Georg.

Die Fachmesse für die Digitalisierung des öffentlichen Personenverkehrs macht die Messe Karlsruhe vom 6. bis 8. März 2018 wieder zum internationalen Branchentreffpunkt. Zum sechsten Mal veranstalten die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH und der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) die dreitägige Weltleitmesse. Dort zeigen rund 250 Aussteller aus mehr als 30 Ländern auf 15.000 Quadratmetern neueste Produkte und Dienstleistungen, unter anderem aus Bereichen wie Reiseinformation, Fahrgeldmanagement, Smart Cards, Sicherheit und Software-Systeme sowie Verkehrsmanagement.

Start-ups präsentieren intelligente Lösungen

Neben bekannten Branchengrößen nehmen zahlreiche Start-ups an der IT-TRANS teil. Die Beteiligung deutscher Newcomer wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert (Programm zur Förderung der Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland). Die jungen Unternehmen treten an einem Gemeinschaftsstand auf. Unter anderem bringt die Firma Multicomsystem ihre Notruf- und Informationsstelen mit. Barrierefrei können wartende Fahrgäste bei Notfällen per Knopfdruck Hilfe anfordern sowie Informationen über Verbindungen und Verkehrsmittel erhalten. „Unser Partner GeoMobile hat es möglich gemacht, dass blinden Fahrgästen die Abfahrtszeiten der Leuchtanzeigen über einen Lautsprecher an unserer Säule vorgelesen werden. Ein Pilotton macht sie vorher auf die Stele aufmerksam und leitet sie dorthin“, berichtet Firmengründer Bernhard Goßen. Tim Ontrup, Chief Marketing Officer bei GeoMobile, erklärt: „Unser System in der Stele interagiert via Bluetooth direkt mit dem Fahrzeug. Dieses sendet in Echtzeit Informationen über seine Ankunftszeit. Diese akustische Abfahrtsinfo können sich Blinde übrigens auch auf ihr Smartphone senden lassen oder sie wird störungsfrei auf ihr Hörgerät gespielt.“ Gemeinsam mit dem Softwarehersteller opwoco hat Multicomsystem darüber hinaus seine Säulen um die Funktion eines WLAN-Accesspoints erweitert. Alle drei Start-ups präsentieren sich im Rahmen der IT-TRANS und stellen die WLAN-fähigen und barrierefreien Säulen vor. „Wir freuen uns, dass die Start-ups das Angebot des BMWi nutzen und wir ihnen auf der IT-TRANS eine Plattform für ihre innovativen Ideen bieten können. Sie können sich jederzeit noch bei uns anmelden“, berichtet Jochen Georg.

Als weiteres Start-up ist die FAIRTIQ AG vertreten. Das Schweizer Unternehmen bringt seine Check-In/Assisted Check-Out-App mit. „Leuten, die nicht täglich öffentliche Verkehrsmittel nutzen, fällt die Auswahl des passenden Tarifs oft schwer. Mit unserer App FAIRTIQ müssen sie sich nur mit einem Wisch einloggen und haben anschließend eine gültige Fahrkarte. Die App merkt sich dann den Fahrweg und berechnet nach dem Check-Out die Kosten der optimalen Fahrkarte. Dank Bestpreis-Funktion erhält man immer den günstigsten Tarif“, erklärt der Marketingverantwortliche Andrin Huber. Das Besondere an der App: Bewegungssensoren im Handy erkennen, wann ein Passagier das Fahrzeug verlässt. Automatisch schickt die Anwendung eine Push-Nachricht, um den Aussteigenden an das Ausloggen zu erinnern. Momentan ist die App in über einem Drittel der Schweizer Verbundlandschaft im Einsatz, die Arbeiten an der schweizweiten Abdeckung laufen auf Hochtouren. Technisch ist sie jederzeit auch in anderen Ländern anwendbar.

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Gemeinschaftsstand junger Unternehmen bei der IT-TRANS 2016. Credit: KMK/Jürgen Rösner

Neu: Demonstrationsstrecke Autonomes Fahren im ÖPV

Erstmals bringt ein selbstfahrender Bus die IT-TRANS Besucher vom Eingang zur Messehalle und fährt weiter auf einer kurzen Demonstrationsstrecke im Messegelände. Das Elektro-Fahrzeug wird von der AMoTech GmbH, einer 100%igen Tochtergesellschaft der Trapeze Switzerland GmbH, bereitgestellt und ist zurzeit auf deren Betriebsgelände am Rheinfall als Testobjekt im Einsatz. „Unser Bus besitzt eine Transportkapazität von elf Personen und kann maximal 25 km/h schnell fahren“, erklärt Dominique Müller, Geschäftsleiter bei AMoTech. Der „Trapizio“ hat kein Lenkrad, er fährt und hält selbstständig – dabei ist zur Zeit noch eine Begleitperson erforderlich. Falls sich der Bus unerwarteten Hindernissen oder Fußgängern nähert, stoppt er eigenständig. „Die Reaktionszeit solcher Fahrzeuge ist dank der fortgeschrittenen Technologie kürzer als die eines Menschen. Mithilfe seiner zahlreichen Sensoren bewältigt unser Bus auch enge Passagen“, klärt Müller auf.

Den autonom fahrenden Bus von AMoTech werden Besucher der IT-TRANS auf einer Demonstrationsstrecke testen können.
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