Internationale Konferenz und Fachmesse

Messe Karlsruhe

6. - 8. März 2018

Betriebsleitsysteme

Pünktlicher und zuverlässiger Betrieb in Verbindung mit attraktiven Reisegeschwindigkeiten sind maßgebende Kennzeichen für ein hohes Qualitätsniveau im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Rechnergestützte Betriebsleitsysteme (Intermodal Transport Control Systems – ITCS) leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag und dienen damit der Sicherung und Verbesserung der Betriebsqualität für die Fahrgäste.

Es werden vor allem folgende Bereiche gesteuert:

  • Informations- und Kommunikationsmöglichkeit zwischen Fahrzeug und Leitstelle,
  • rechnergestützter Fahrbetrieb (Beschleunigung durch Lichtsignalbeeinflussung, Anschlusssicherung, vorausschauende Verhinderung oder Begrenzung äußerer Störeinflüsse wie Sperrungen, Staus oder temporäre Baustellen und die Minimierung der Auswirkungen unvermeidlicher Abweichungen vom Soll-Fahrplan)
  • sowie dynamische Fahrgastinformation in Zügen und Bussen und an Haltestellen, über Mobilfunk und Internet.

Das ITCS organisiert die gesamte Kommunikation zwischen der Leitstelle und den Fahrzeugen. Dabei werden vielfach noch analoge Betriebs- und Bündelfunksysteme, zunehmend aber auch digitale Funksysteme (z.B. TETRA oder Tetrapol) und öffentliche Mobilfunksysteme (Global System for Mobile Communications - GSM) genutzt.

Die Standortverfolgung der Fahrzeuge im Netz als Kernbestandteil des ITCS wird aber im wesentlich per Datenfunk - per logischer Ortung auf einer definierten Strecke oder per physikalischer Ortung anhand eines öffentlichen Positionierungssystems wie GPS Global Positioning System oder Ortsbaken (per Infrarot oder induktiv) oder einer Kombination von beidem - übermittelt. Die Disponenten in der Leitstelle bekommen hierdurch jederzeit schnelle, zuverlässige und entscheidungsrelevante Informationen über den aktuellen Betriebszustand der verschiedenen Linienverkehrsmittel und zur Anschlusssicherung bis hin zur Realisierung betriebsübergriefender rechnergestützter Anschlussicherungslösungen.

Die Fahrzeuge verfügen über Anlagen zur Positionsbestimmung, Fahrerterminal und Bordrechner, Steuerungen z.B. für Lichtsignalanlagen, Fahrgastinformationsanzeigen/ -ansagegeräten, Entwerter, Fahrscheindrucker und ggf. Fahrausweisautomaten bis hin zu Anlagen für elektronische Zahlungs- und Fahrgeldmanagementsysteme, wobei die automatische Steuerung dieser Geräte das Fahrpersonal in erheblichem Maß entlastet.

Die im ITCS gewonnenen und gespeicherten Daten dienen nicht nur der Sicherung und Verbesserung des aktuellen Betriebsablaufs, sondern bilden auch die Basis für längerfristige Analysen, indem sich etwa die Fahrpläne anlässlich der periodischen Fortschreibungen nach mathematisch-statistischen Methoden optimieren lassen, sowie Rationalisierung verkehrlicher Aufgaben und statistischer Ermittlungen und Auswertungen (Controlling, Qualitätsmanagement usw.).

Für Fahrgäste bieten sie vor allem die Basis für Echtzeit-Fahrgastinformationen.

Rückblick IT-TRANS 2016

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