Internationale Konferenz und Fachmesse

Messe Karlsruhe

6. - 8. März 2018

Planung/Disposition

Die enormen Fortschritte in der Informationstechnologie (IT) , d.h. der Erfassung, Übertragung, Verarbeitung, Präsentation, Speicherung und Verknüpfung großer Datenmengen, haben zu innovativen Lösungen für Planungs- und Dispositionsaufgaben im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geführt. So wurde es möglich, die Erarbeitung umfangreicher Fahr- und Dienstpläne durch rechnergestützte Verfahren zu vereinfachen und die Ergebnisse der Planung zu optimieren, die Disposition von Personal und Fahrzeugen zu erleichtern und ggf. umfassende Entscheidungshilfen bereitzustellen sowie Planungs- und Dispositionssysteme in eine „integrierte Informationsverarbeitung“ einzubinden, welche die an unterschiedlichen Stellen des Unternehmens anfallenden Daten funktionsübergreifend miteinander vernetzt.

„Personaldisposition“ bezeichnet die eigentliche Dienstzuteilung, d.h. die Zuordnung von Personal zu zeitlich und örtlich zuvor genau festgelegten Tätigkeiten („Diensten“). Dies wird in erster Linie für den Fahrdienst benötigt, da der überwiegende Teil der Mitarbeiter eines Verkehrsunternehmens im Fahrdienst beschäftigt ist und die erforderliche Anpassung der Arbeitszeiten an den Fahrplan – unter Beachtung einer Vielzahl von rechtlichen, technischen, tariflichen, finanziellen und unternehmensspezifischen Randbedingungen – eine sehr komplexe Aufgabe darstellt.
Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Ausschöpfung von Synergieeffekten sollten Personaldispositionssysteme i.d.R. als Zusatzfunktionen Urlaubsplanung, Kontenführung, Aufbereitung der Dienst-Daten für die Lohnabrechnung und Erstellung von Statistiken ermöglichen.
Bei der Steuerung des Personaleinsatzes dürfen aber auch keine Lücken zwischen Dienstzuteilung und Überwachung/Disposition durch die Leitzentrale entstehen. So müssen in der kurzfristigen Disposition alle Dienstplan-relevanten Ereignisse, insbesondere Betriebsstörungen oder kurzfristige Personalausfälle, aber auch eventuelle Sonderdienste bis zum jeweiligen Dienstbeginn bewältigt werden.
Für eine kurzfristige Neubesetzung kommen vorhandene Verfügungsdienste, Reservedienste, Zusatz-Personal, dienstfreies Personal (ggf. in Rufbereitschaft) sowie das Personal, das bereits einen Dienst hat (soweit die erforderlichen Ruhezeiten eingehalten werden) in Frage.
Für die Kommunikation und Übermittlung der Personaldisposition werden zunehmend mobile Internet-Zugänge (Smartphones) genutzt. Durch Einbeziehen der Mitarbeiter in die Dienstplangestaltung kann die Arbeitszufriedenheit gesteigert und das subjektive Gesundheits-Empfinden verbessert werden.

Ein anderes Beispiel für ein Planungs- und Dispositionssystem ist ein DV-gestütztes Betriebshofmanagement mit der Betriebshofdisposition (incl. Fahrzeugidentifikation und Standortverfolgung), die Betriebshofsteuerung (incl. Zuglenkung und Fahrwegdisposition) sowie das Werkstattmanagement (Instandhaltung, Diagnose).

Rückblick IT-TRANS 2016

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IT-TRANS 2016 schließt mit Rekordzahlen! Hier finden Sie den Rückblick auf die erfolgreiche Veranstaltung.

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