Pressemitteilung vom 19.02.2024

MaaS@IT-TRANS: Ausstellende präsentieren, wie Mobilität lückenlos, individuell und multimodal gelingen kann

Mobility-as-a-Service (MaaS) ist für Bewohnende ländlicher Gegenden häufig noch eine Utopie, in vielen Städten oftmals bereits ein gern genutztes Angebot. Die intermodale Verknüpfung verschiedener privater und öffentlicher Verkehrsmittel und aller dazu nötigen Schritte – Reiseplanung, Buchung, Bezahlung – mittels einer einzigen digitalen Plattform gilt als eine der zentralen Grundlagen der Verkehrswende.

Auf der IT-TRANS in Karlsruhe, der führenden Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Verkehrswesen, stellen vom 14. bis zum 16. Mai 2024 Akteure aus aller Welt ihre MaaS-Lösungen vor, begleitet von zwei spannenden Konferenz-Sessions zum Thema. Dabei ist MaaS nur eines unter acht Key Topics, die von Konnektivität und 5G bis hin zu Künstlicher Intelligenz die gesamte Bandbreite der Digitalisierung im ÖPV abdecken.

Klarer Nutzen und Spaßfaktor entscheidend

Entsprechende Apps werden nur dann gerne genutzt, wenn sie durchgängig fahrgastzentriert sind, den User funktional überzeugen, ihm ökonomische Vorteile bringen und nicht zuletzt Spaß machen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation mit 6.400 Teilnehmenden aus ganz Europa. Dabei muss nicht Gamification für den Spaßfaktor sorgen, sondern eine maximal einfache Handhabung und hoher Bedienerkomfort.

„MaaS stellt uns als Nutzende in den Mittelpunkt und ermöglicht passgenaue Mobilitätsangebote, die gebündelt und einfach zugänglich sind,“ so Wolfram Uerlich, Founder sowie Head of goFLUX & Karos Germany. Dabei ist der intermodalen Integration (fast) keine Grenze gesetzt: Straßenbahn und Bus sind ebenso am Zug wie Scooter, E-Bikes oder eine Fahrgemeinschaft im PKW. Letzteres bedient goFLUX (dm-arena, W10) mit seiner gleichnamigen App: Diese vernetzt ÖPNV-Angebote mit privaten Fahrgemeinschaften und kann so Bus- und Straßenbahnnetze ergänzen, entlasten und insbesondere den ländlichen mit dem städtischen Raum besser verknüpfen.

Urbane Mobilität: MaaS ist in vielen Städten etabliert

Das spanische Startup meep (Halle 1, Z112) entwickelt White-Label-Anwendungen für Städte und Verkehrsbetriebe und stellt seine Backend-Infrastruktur zum Beispiel dem Verkehrsverbund EMT Madrid für die App Madrid Mobility 360 zur Verfügung. Die App integriert ein multimodales Reiseplanungstool inklusive Bus, U-Bahn, Zügen und Shared Mobility Diensten, und ermöglicht die Zahlungsabwicklung und Infos zur Busauslastung in Echtzeit.

In der TechnologieRegion Karlsruhe vernetzt die regiomove App des Karlsruher Verkehrsverbunds klassische öffentliche Verkehrsmittel mit Bike- und Carsharing-Anbietern. Auch hier übernimmt die App die intermodale Reiseplanung, Buchung und Zahlung. Dabei stammt die regiomove-Buchungsplattform von Init (Halle 1, F5), die Verkehrsmodellierungssoftware lieferte die PTV Group (Halle 1, B3). Regiomove war als Leuchtturmprojekt aus Karlsruher Forschungseinrichtungen und Unternehmen bereits 2017 gestartet, und ist inzwischen feste Säule der urbanen Mobilität in Karlsruhe.

Dass MaaS besonders erfolgreich ist, wenn politische Entscheidungsträger, Verkehrsbetriebe und -verbünde sowie Dienstleister an einem Strang ziehen, zeigt das MaaS-Projekt Nordrhein-Westfalen. Beauftragt durch das zuständige Ministerium, ist der Aufbau und Betrieb eines gebündelten Datenzugangs zur Vernetzung von Hintergrundsystemen Herzstück des Projekts ebenso wie der MaaS NRW-Baukasten. Letzterer ermöglicht und fördert den landesweiten Wissenstransfer zwischen den Akteurinnen und Akteuren. Projektbeteiligte sind neben goFLUX auch die IT-TRANS-Ausstellenden better mobility mit Mobilitäts-Apps (dm-arena, P11) und Mentz mit einem Check-in-Be-out-System (dm-arena, Q10).

Weiterführende Informationen

Konferenz: Experten werfen einen Blick auf die Zukunft von MaaS

Bei der dreitägigen IT-TRANS Konferenz stehen in acht Key Topics die urbane Mobilität und die neuesten Technologien in diesem Bereich im Mittelpunkt – darunter Shared Mobility und MaaS. In zwei Parallelsitzungen wird MaaS sowohl aus der Sicht der Fahrgäste als auch aus der Sicht des On-Demand-Verkehrsanbietenden im Mittelpunkt stehen: Der Dienstagnachmittag, 14. Mai, steht unter dem Motto „Mobility-as-a-Service: The perspective of the passenger“, am Mittwochvormittag informiert die Session über die nächsten Schritte in diesem Bereich mit „Arriving at the next stop with MaaS und on-demand transport”.

Presse

Sie benötigen ein ausdrucksvolles Interview, aktuelle Pressefotos oder ein kurzes Statement? Die Pressereferentin Katrin Wagner hilft Ihnen gerne weiter.

PR Manager

Katrin Wagner

Kontakt speichern