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Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Entwicklungen rund um die IT-TRANS – Internationale Konferenz und Fachmesse.

2022-06-09
Das war die IT-TRANS 2022

Noch nie war die Verkehrswende so präsent wie heute: Durch Klimakrise, steigende Energiepreise & Co. kommt gerade dem öffentlichen Personenverkehr eine Schlüsselrolle in Sachen zukunftsfähiger Mobilität zu. Wie relevant vor diesem Hintergrund das Messethema der IT-TRANS ist, zeigte sich auch in den gestiegenen Besucher- und Ausstellerzahlen:

- 6.500 Gäste aus 71 Ländern

- 276 Ausstellende aus 33 Ländern

- 180 Referierende bei der IT-TRANS Konferenz

- 800 Konferenzbesuchende, 130 Teilnehmende online

IT-TRANS 2022 - meeting face-to-face again

Nach zwei Jahren Pause war es vor allem die Lust auf Austausch und persönliche Begegnungen, die Ausstellende wie Teilnehmende bewegte:

Nico Hess, Operational Sales Director Europe, Luminator Technology Group:

„Wir alle sind sehr zufrieden mit der IT-TRANS und hatten sehr viele gute Fachbesucher an unserem Stand. Ich glaube, dass man auf der gesamten Messe spürt, wie froh wir alle sind, uns endlich wieder von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, Hände zu schütteln und unsere Kunden face to face sprechen zu können!“

Peter Möhl, Vice President Central & Eastern Europe, PTV Group:

„Wir sind so froh, dass die IT-TRANS wieder stattgefunden hat. Es ist einfach wichtig, Kontakte persönlich zu pflegen, uns live vorstellen zu können, aber auch zu hören, was bei unseren Kunden und Partnern aktuell ist. Auch die perfekte Organisation der Messe und die Delegationen, die vor Ort sind, sind wirklich viel wert.“

Annette Weisser, Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation, IVU Traffic Technologies AG:

„Wir als Aussteller und auch unsere Kunden sind glücklich, dass die IT-TRANS wieder als Präsenzveranstaltung über die Bühne gehen konnte. Wir werden auf jeden Fall auch beim nächsten und übernächsten Mal dabei sein!“

Alexander Szlezak, CEO, Unwired Networks:

„Die diesjährige IT-TRANS hat mich überrascht: Das Publikum war sehr gut, besonders am ersten Messetag. Ich denke, nach Covid-19 hat jeder einfach den Wunsch, wieder Menschen zu treffen. Auch unser Standort in Halle 1 war optimal.“

Jürgen Kindler, Prokurist und technischer Leiter, Transdev Vertriebs GmbH:

„Ich bin schone viele Jahre auf der IT-TRANS zu Gast, denn hier finde ich die maßgeblichen Player der Branche in einer Messe vereint. Mir war wichtig, die Menschen, mit denen ich ihn Kontakt bin, nach Corona endlich wieder persönlich zu treffen.“

Anna Herzberg, Strategische Einkäuferin Software Deutsche Bahn:

„Wir treffen auf der IT-TRANS viele unserer Lieferanten und konnten auch neue Kontakte knüpfen. Das Angebotsspektrum für unseren Bereich ist gut, vor allem da alles zentral an einem Ort und dennoch übersichtlich ist – wir haben uns hier sehr gut aufgehoben gefühlt.“

Dass die IT-TRANS erneut der zentrale Hotspot für intelligente und nachhaltige Mobilität war, spiegeln auch die Besucherbefragungen wider: 95 Prozent bewerteten die Präsentationen der Ausstellenden als sehr gut. Die hohe Zufriedenheit zeigt sich auch im Rebooking: Bereits zum Ende der dreitägigen Veranstaltung waren 50 Prozent der Ausstellungsfläche für 2024 gebucht.

Freuen Sie sich auf die kommende IT-TRANS vom 14. bis 16. Mai 2024 in den Hallen der Messe Karlsruhe!

2022-05-30
Was sind die ÖV-Trends 2022?
Neue Formen der Mobilität auf der IT-TRANS 2022 (Credits: Behrendt & Rausch)

Ob neue Formen der Mobilität, Klimawandel oder Digitalisierung: Der ÖV steht vor vielen aktuellen Herausforderungen. In ihrer Trendanalyse möchte die PTV Group herausfinden, welche Themen die ÖV-Branche bewegen, wie sich Unternehmen für die Trends von heute und morgen rüsten und welche Lösungen und Tools es braucht, um zukunftsfähig zu bleiben.

Für die Teilnahme an der Befragung sollten Sie etwa fünf Minuten Ihrer Zeit einplanen:

Zur Trendumfrage der PTV Group

Die Umfrage ist noch bis zum 17. Juni aktiv. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie die vollständigen Ergebnisse des Trendreports 2022 sobald die Befragung abgeschlossen ist.

2022-05-24
Metro-Stationen als Zufluchtsort
Viktor Braginsky, CEO der Metro von Kiew, bei seiner Rede im Rahmen der IT-TRANS 2022

„Sie kommen nicht zur Metro, um befördert zu werden, sondern um ihr Leben zu retten.“ Mit diesen Worten fasste Viktor Braginsky, CEO der Metro von Kiew (KYIV Metropoliten) zusammen, in welcher Not sich die Menschen in der Ukraine und insbesondere in den besonders betroffenen Städten befinden. „In unserer Metro arbeiten Tag und Nacht mehr als 20.000 Menschen. Wir haben 46 Stationen, in denen wir 100.000 Schutzsuchende unterbringen können, durch die aber auch mehr als 1,5 Millionen Menschen pro Tag befördert werden.“

Ältere Menschen, kleine Kinder und selbst Haustiere: Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schutzsuchenden zu befriedigen, war ein Kraftakt für die Metro-Mitarbeiter und freiwillige Helfer. Filmabende, Animation und Kunstdarbietungen wurden auf die Beine gestellt, um vor allem den Kindern ein Gefühl der Sicherheit zu geben.

Ansprache von Viktor Braginsky, CEO der Metro von Kiew, auf der IT-TRANS 2022

Als die Metro von Kiew in den 1960er Jahren erbaut wurde, lag der zweite Weltkrieg nur wenige Jahre zurück. Unter diesem Eindruck entschloss man sich, das Netzwerk in einer Tiefe zu bauen, die auch im Kriegsfall Sicherheit bieten würde, so dass die Metro Kiew zu den tiefsten Untergrundbahnen der Welt gehört. Der Haltepunkt Arsenalna liegt 105 m unter der Erde.

2022-04-22
Einblicke in die Mobilität von Morgen: „Region ist Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilitätsentwicklung“

Das Karlsruhe Mobility Lab der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) feiert auf der IT Trans Premiere. Durch seine Partner ist das Lab jetzt schon ein weltweit anerkanntes Zentrum für die Entwicklung von intelligenten Konzepten für die urbane und regionale Mobilität der Zukunft. „Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt beim Karlsruher Mobility Lab auf der Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie der Entwicklung gänzlich neuer Mobilitätskonzepte“, erläutert Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, „So tragen Forschende aus der Region wesentliche Bausteine zur Mobilitätswende weltweit bei. Die Mobilitäts- und TechnologieRegion Karlsruhe kann sich zu Recht als Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilitätsentwicklung bezeichnen.“ Auch Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe ist von der Bedeutung des Projekts überzeugt: „Das Karlsruhe Mobility Lab leistet einen wesentlichen Beitrag zur Positionierung Karlsruhes als Mobilitätsstandort, in dem vor allem das Thema `smart mobility` prägend ist", sagt sie. „Diese Kernkompetenz kommt angesichts der Vielfalt der Ausstellenden im Karlsruhe Mobility Lab - eine weltweit einzigartige Zusammenstellung aus Wissenschaft, Institutionen, Verkehrsbetrieben und Industrie - in vollem Umfang zur Geltung. In diesem Umfeld ist die Fächerstadt natürlich prädestiniert als Veranstaltungsort für Kongresse und Ausstellungen mit Mobilitätsthemen, wie etwa die IT-TRANS, die seit 2008 hier beheimatet ist. Insofern freuen wir uns auch, dass die aktuell abgegebene Bewerbung Karlsruhes als Austragungsort des UITP Global Public Transport Summit unter dem Leitmotiv Smart Mobility Karlsruhe für die Jahre 2025 und 2027 von allen wichtigen Akteurinnen und Akteuren der Region unterstützt wird."

Über das Karlsruhe Mobility Lab

In einem einzigartigen Ökosystem arbeiten Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichen Hand und innovative Verkehrsunternehmen gemeinsam an interdisziplinären Ansätzen. „Es ist gelungen, dass die Akteure der TRK nun gemeinsam unter dem Dach des ‚Karlsruhe Mobility Lab‘ auftreten“, erläutert Lukas Kurzmann, TRK-UITP Liaison Officer, „Das stärkt unsere Aktivitäten sowohl in die Region hinein, aber vor allem auch nach außen.“ In der Region entstehen Ideen für die mobile Welt von Morgen, werden in die Praxis umgesetzt, 2 analysiert und mit den Bürgern getestet. Zum Beispiel wird auf der Messe das autonome FZI-Shuttle zu sehen sein, mit dem im letzten Jahr im Karlsruher Stadtteil Weiherfeld Dammerstock der Betrieb von vernetzten und autonom fahrenden Mini-Busse für die letzte Meile von der Haltestelle bis zur Haustür erprobt wurde. „Das Karlsruhe Mobility Lab erarbeitet wegweisende Konzepte für die Mobilität der Zukunft. Mit digitalen Lösungen stärken wir nachhaltige Mobilitätsoptionen und gestalten sie komfortabler“, so Andrea Mohr-Braun, Marketing Direktor bei INIT SE, „An der Stärkung des ÖPNV im Modalsplit arbeiten auch wir bei INIT mit großem Engagement. Unsere IT-Lösungen machen die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzbar - zum Vorteil unserer Kunden, der Verkehrsunternehmen, aber auch für ihre Fahrgäste.“ So wird auf der Messe auch ASSISTIVEtravel von Partner INIT präsentiert, eine App, die gerade Fahrgästen mit Seh-, Hör- und Mobilitätseinschränkungen bedarfsgerechte Unterstützung in jedem Stadium ihrer Reise bietet. Auf dieses einzigartige Innovationsklima setzen auch Politik und Wissenschaft: so ist die Region Sitz staatlicher Institutionen wie dem Baden-Württemberg Institut für nachhaltige Mobilität und zukünftig geplanter Standort des Deutschen Zentrums für Mobilität. „Als Hochschulstandort bzw. Forschungsstandort bietet die TechnologieRegion Karlsruhe eine einzigartige Dichte an mobilitätsrelevanten Forschungsprojekten und Institutionen“, so Dipl.-Ing. Sascha Ott, Geschäftsführung KIT Zentrum Mobilitätssysteme, „Diese haben wir in der ‚Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe‘ gebündelt, um dieses Potenzial sichtbarer zu machen.“ Einen Blick in die noch etwas weitere Zukunft der Mobilität ist auf der Messe mit mu-zero HYPERLOOP möglich. Die über 70 Studierenden aus Karlsruhe und Stuttgart arbeiten an funktionstüchtigen Hyperloop-Pods, die als Transportkapseln durch nahezu luftleere Röhren mit annähernd Schallgeschwindigkeit schweben werden. Neben der Wissenschaft haben einige international führende Unternehmen wie Volocopter, INIT oder PTV ihren Sitz in der Region und verbreiten Mobilitätslösungen.

Vieles wurde im Karlsruhe Mobility Lab bereits erreicht z.B.

• Eine komfortable Mobilitätsplattform, die individuell nutzbare Verkehrsmittel wie Car- und Bikesharing ebenso einbindet wie eine intermodale Verkehrssteuerung, über autonome first/last Mile Services im Bedarfsverkehr,

• grenzüberschreitende Mobilitätslösungen,

• ein großflächiges Radweg- und innovatives Radschnellwegenetz und nicht zuletzt

• das weltweit beachtete Karlsruher Tram Train Model.

Auf dem Messestand präsentiert das Karlsruhe Mobility Lab der ÖPNV-Fachwelt auch die Konzepte, die man für die Zukunft erdenkt: die Zukunft der Mobilität, die Zukunft des 3 urbanen und suburbanen Lebens, aber auch die Zukunft der digitalen Unterstützung. Ausgestellt werden auf der IT-Trans große Teile der Karlsruher Mobilitätsvision:

• Das Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe.

• Die Mobilitätsplattform regiomove mit zahlreichen Mobilitätsangeboten sowie deren Erweiterungsmöglichkeiten für die Zukunft – von autonomen Shuttles bis zu röhrenbasierten Hochgeschwindigkeits-Transportsystemen. Die Kombination mit dem Bereich Logistik: von der KArgotram über City hubs, cargo bike bis zu Lieferdrohnen und Hofladentrams, die nachhaltige Mobilität und Landwirtschaft gleichzeitig fördern.

• Weitere Forschungs- und Innovationsprojekten, welche durch Digitalisierung ein Plus an zielgerichteter Information oder Funktion für diverser Anspruchsgruppen schaffen.

Die Demonstrationen im Karlsruhe Mobility Lab geht dabei weit über die Darstellung von Konzepten hinaus. Quasi alle Lösungen kann man tatsächlich anfassen oder sogar selbst ausprobieren.

Partner des Karlsruhe Mobility Lab auf der IT-TRANS 2022 sind alle wesentlichen Mobilitätsplayer der Region. Neben der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH sind das: Automotive Engineering Network e.V. (AEN), efeuCampus Bruchsal GmbH, FZI Forschungszentrum Informatik, Hochschule Karlsruhe (HKA), INIT SE, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Leistungszentrum Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe, Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) mit Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) und Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), Messe Karlsruhe, mu-zero HYPERLOOP e.V., PTV GmbH, raumobil GmbH, Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe, UITP Regional Training Centre Karlsruhe, Urbanloop SAS aus Nancy sowie der VeloCARRIER GmbH.

Über die IT-TRANS 2022

Zukunft der Mobilität in Karlsruhe Bereits zum achten Mal wird die IT-TRANS, Internationale Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, in diesem Jahr zum internationalen Branchentreffen für alle Akteure des öffentlichen und privaten Personenverkehrs. Veranstalter sind der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) und die Messe Karlsruhe. Die IT-TRANS wird unterstützt vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dem italienischen Verkehrsverband ASSTRA sowie ITS Spain. Sie richtet sich an alle Akteure urbaner Mobilität, insbesondere an Entscheidungsträger in öffentlichen und privaten Verkehrsbetrieben, in Kommunen, Verkehrsbehörden und Verbänden. Die IT-TRANS findet vom 10. bis 12. Mai 2022 unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission, des Bundesministers für Digitales und Verkehr sowie des Ministers für Verkehr Baden-Württemberg in der Messe Karlsruhe statt. Rund 270 internationale Unternehmen präsentieren auf rund 28.000 Quadratmetern in zwei Hallen der Messe Karlsruhe ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen. In der begleitenden, dreitägigen Konferenz stellen rund 150 internationale Referenten praxisnah in 30 praxisnahen Sessions, Workshops und Präsentationen Innovationen vor und geben Empfehlungen für die praktische Umsetzung von digitalen Lösungen im urbanen Verkehr.

Pressekontakt

TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Emmy-Noether-Straße 11

76131 Karlsruhe

Tel. +49 721 40244-712

presse@technologieregion-karlsruhe.de

Über die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, gegründet 2017, ist eine regionale, bundeslandübergreifende und transnationale Standortvermarkterin fokussiert auf Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft. Gemeinsam denken, testen und machen – zu diesem Zweck haben sich 31 Gesellschafter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen in der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Ein Motor für die Themen Energie, Mobilität und Digitalisierung sein und den Prozess von der Idee bis zur Umsetzung beschleunigen. So sollen modellhaft Lösungen für drängende Zukunftsfragen entwickelt und die Innovation in der Region vorangebracht werden.

2022-04-22
Trapeze zeigt auf der IT-TRANS die Zukunft der Mobilität

Besucher erfahren alles über die neuesten Lösungen für Planung und Disposition, Bedarfsverkehr, Betriebsleitsysteme, Elektromobilität, Fahrgastinformation sowie Fahrzeugausrüstung. Trapeze stellt an der IT-TRANS in Karlsruhe Mobilitätslösungen für heute und morgen vor, beispielsweise Bordrechner, Router und moderne Displays für die dynamische Fahrgastinformation.

Geballte Innovationskraft am Modaxo-Stand

Neben Trapeze sind am gleichen Stand auch zwei Trapeze-Schwestergesellschaften vertreten: Systemtechnik stellt Lösungen für Fahrgeldmanagement vor und Binary System präsentiert Mobilitätslösungen für Eisenbahnunternehmen. Wie Trapeze gehören auch diese beiden Firmen zur Modaxo-Gruppe, einem globalen Zusammenschluss von Technologieunternehmen im Bereich Personenverkehr.

https://www.systemtechnik-online.de/home/

https://www.binarysystem.eu/de

Trapeze-Leitsysteme LIO und LEA – ein starkes Duo

Trapeze
Trapeze bietet für jeden Verkehrsbetrieb das passende Leitsystem an. Grosse städtische Verkehrsunternehmen profitieren mit LIO von umfassenden Funktionalitäten und vielfältigen Parametrierungsmöglichkeiten. Für kleinere Städte, für den Regionalverkehr oder in Kombination mit anderen Leitsystemen eignet sich hingegen LEA optimal.

Erfahren Sie mehr über die neueste Generation des bewährten Trapeze-Betriebsleitsystems LIO mit seinen umfassenden Funktionalitäten und vielfältigen Parametrierungsmöglichkeiten, das vor allem den Bedürfnissen grosser städtischer Verkehrsbetriebe entspricht. Für kleinere Städte, für den Regionalverkehr oder für die Kombination mit anderen Leitsystemen ist das flexible Leitsystem LEA optimal geeignet. Die kosteneffiziente Lösung LEA lässt sich schnell realisieren und ermöglicht die nahtlose Integration vorhandener Systeme, z.B. Bordrechner, Fahrgastinformation oder Ticketing. Ein Zusammenspiel zweier Leitsysteme bietet sich an, wenn ein Verkehrsunternehmen sowohl in der Stadt als auch im Umland Haltestellen bedient. In diesen Fällen ist beispielsweise eine Kombination aus LEA und LIO möglich.

So gelingt die Integration von E-Bus-Flotten

Trapeze
Mit der zukunftsweisenden Software-Lösung LIO-Volta können Verkehrsunternehmen den Betrieb von Elektrofahrzeugen optimieren. Die Disponenten haben den Ladestatus und die aktuelle Reichweite der einzelnen Fahrzeuge stets im Blick.

Trapeze bietet eine optimal zusammenspielende Komplettlösung für den Einsatz von Elektrobussen in Leitsystemen an. Mit der Cloud-Lösung LIO-Volta gelingt die Überwachung der Elektrobusflotte, SmartMonitor ermöglicht eine Fahrzeugstatus-Überwachung in Echtzeit und SmartCharging optimiert das Ladestationen- und Lademanagement. Dank LIO-Volta verfügen die Disponenten in der Leitstelle über Echtzeitdaten der Fahrzeuge. Mit einer automatischen Alarmfunktion informiert das System sie rechtzeitig, falls sich Probleme abzeichnen, beispielsweise ein zu geringer Energievorrat oder eine erhöhte Temperatur der Batterie.

Multifunktionaler Fahrzeug-Router GPR3 für alle Leitsysteme

Der schlanke, moderne Fahrzeug-Router GPR3 kombiniert Router und Switch in einem Gerät. Neben der Datenkommunikation ermöglicht der GPR3 auch eine eigenständige Sprachkommunikation – damit hebt er sich von den meisten Geräten am Markt ab. Der GPR3 ist optimiert für den Einsatz im ITCS-Umfeld und kann in allen Leitsystemen eingesetzt werden. Bei der Übertragung großer Datenmengen fungiert er als Wächter und bietet ein sehr hohes Mass an IP-Sicherheit gegen unbefugte Zugriffe von aussen. Der GPR3 punktet mit absolut flexiblen Montagemöglichkeiten sowie mit vielen Anschlüssen und Steckplätzen. Geräte wie Multifunktions-Anzeiger oder Fahrscheindrucker lassen sich mit dem GPR3 in das Fahrzeugnetzwerk integrieren und können so eine gemeinsame Antenne auf dem Fahrzeugdach nutzen.

Neue Generation der Fahrgastinformation im Fahrzeug

Ein Trommelwirbel für die neue Generation: Die dritte Generation der Multifunktions-Displays, MFD G3i, steht ab sofort für die Fahrgastinformation im Fahrzeug zur Verfügung. Die neuen Displays punkten nicht nur mit ihrem eleganten Design, sondern auch mit einem aktualisierten elektronischen Innenleben, das für die kommenden Jahre gerüstet ist.

Reiseassistenzsystem INTROS sorgt für Barrierefreiheit

Das Independent Travelling Orientation System INTROS ermöglicht sehbehinderten und blinden Fahrgästen sowie Personen mit Einschränkungen in ihrer körperlichen Mobilität eine selbständige Nutzung des ÖPNV. Die ÖV-Radar-App meldet dem Fahrgast das gewünschte Fahrzeug und unterstützt ihn dabei, den Einstiegsbereich zu finden und mit dem Fahrer zu kommunizieren. Sie informiert ihn über die nächsten Haltestellen und ermöglicht ihm, seinen Haltewunsch zu signalisieren oder einen Serviceruf an den Fahrer abzusetzen. Um eine herstellerunabhängige Lösung für verschiedene Infrastrukturen zu befördern, beteiligt sich Trapeze auch an der LOC#id Netzwerkinitiative "Open Smart Mobility" des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes DBSV.

Innovative Lösungen für Mobilität-on-Demand

Neben Produkten für den Linienverkehr bietet Trapeze auch interessante Lösungen für den Bedarfsverkehr an. Mit T.DiMo lassen sich individuelle Bedarfsverkehre und zukünftig auch unbegleitete Gütertransporte realisieren. In Kombination mit autonomen Fahrzeugen können Fahrgäste auf der sprichwörtlichen ersten und letzten Meile befördert werden. Am Trapeze-Stand können Sie diese Technologie sowie ihre Integration innerhalb eines Leitsystems genauer kennenlernen.

Bewährte Lösungen für Planung und Disposition von Bus und Bahn

Unsere bewährten Lösungen ermöglichen Verkehrsunternehmen eine höhere Wirtschaftlichkeit und ein besseres Ergebnis. Mit dem Trapeze Planning System erreichen ÖPNV-Anbieter eine optimierte Fahr-, Fahrzeugumlauf- und Dienstplanung. Die integrierte Lösung erleichtert es ihnen, attraktive Fahrtangebote für ihre Fahrgäste zu gestalten. Das Trapeze Operation Management System bringt Effizienz in die täglichen Abläufe und optimiert die Ergebnisse. Es bietet Unterstützung in den Aufgabenbereichen Turnus-/Dienstreihenfolgeplanung, Personal- und Fahrzeugdisposition, Mitarbeiterkommunikation und automatisierte Lohnberechnung. Das System ermöglicht jederzeit einen detaillierten Einblick in den Status jedes Betriebstages.

Weitere Unterstützung für den Bahnverkehr

Die Lösung Trapeze-EFB, ein hochverfügbares Leitsystem für Ereignismanagement, Fahrgastinformation und Betriebsüberwachung bietet wertvolle Unterstützung für Regional- und Privatbahnen. Es sorgt für konsistente Fahrgastinformation an allen Haltestellen und in allen Zügen – sowohl optisch und akustisch als auch über die angeschlossenen Datendrehscheiben. Dabei hat die Leitstelle jederzeit den Überblick und die Kontrolle über die verbreiteten Informationen.

Trapeze unterstützt die IT-TRANS als Platinum-Sponsor

Es ist bereits zur Tradition geworden: Trapeze ist erneut Platinum-Sponsor der IT-TRANS und damit auch Gastgeber des IT Family Dinner. Dieses findet am 10. Mai 2022 um 19 Uhr statt. Wir freuen uns darauf, viele Messebesucher und Kongressteilnehmer dort persönlich zu treffen.

Möchten Sie beim IT Family Dinner dabei sein? Tickets und weitere Informationen finden Sie auf www.it-trans.org/de/networking. Weitere Informationen zu unseren Lösungen finden Sie auf unserer Webseite: https://www.trapezegroup.de/

Trapeze Group

Trapeze ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für den öffentlichen Personennahverkehr. Die Firmen der Trapeze Group liefern modernste Software, intelligente Transportsysteme (ITS) und mobile Technologien an Personenverkehrunternehmen. Hunderte von öffentlichen und kommerziellen Unternehmen in Nordamerika, Europa, Südafrika und Asien setzen die Produkte von Trapeze ein, um ihre Effizienz zu steigern, die Qualität sowie den Umfang ihrer Leistungen zu verbessern und mehr Menschen zu geringeren Kosten sicher zu transportieren. Die Trapeze Group gehört zu Modaxo, dem globalen Zusammen schluss von Technologieunternehmen im Bereich Personenverkehr der Constellation Software Inc. (TSX: CSU).

Trapeze DACH

Der Unternehmensbereich Trapeze DACH bietet Verkehrsbetrieben umfassende Betriebsleit- und Informationssysteme für höhere Pünktlichkeit, kürzere Fahrzeiten und präzisere Anschlüsse sowie dynamische Fahrgastinformation. Das Portfolio umfasst Planungssysteme, Dispositionssysteme, Lösungen für den Bedarfsverkehr, Betriebsleitsysteme, Bordrechner, Fahrgast informationsanzeiger an Haltestellen wie im Fahrzeug sowie kundenspezifische Serviceleistungen. Weitere Informationen sind zu finden auf www.trapezegroup.de.

Pressekontakt

Julia Kroll, Marketing Communications

medien@trapezegroup.com

www.trapezegroup.de

2022-04-22
IT-TRANS welcomes „Women in Mobility“

Ob Entscheiderin oder Doktorandin, Führungspersönlichkeit oder Gründerin, Wissenschaftlerin, Studentin oder Mitarbeiterin − die Women in Mobility bieten Frauen aus Unternehmen und Startups, Organisationen und Verbänden, aus Medien und Politik eine Plattform zum Netzwerken, für gemeinsame Projekte, Kooperationen und Austausch. Die Women in Mobility tauschen sich sowohl in Gruppen auf Social-Media Plattformen aus, als auch in lokalen Hubs in derzeit zehn europäischen Städten.

Auf der IT-TRANS sind die Women in Mobility mit ihrer Panel-Diskussion "Carrot or stick - how to achieve sustainable and inclusive mobility innovation" (11.05. at 11 a.m., Market Update Forum B) vertreten. Die Referentinnen sind:

  • Dr. Julia Koch, Country Director DACH, Tranzer c/o Mindspace
  • Nadine Kostorz, Researcher, Karlsruhe Institute of Technology (KIT
  • Jennifer Kunz, Key Account Manager, MOTIONTAG
  • Heike Löffler, Chief Commercial Officer, Mobimeo
  • Johanna Reinhardt, Director Communications, Clever Shuttle
  • Paula Ruoff, BD Manager, FAIRTIQ GmbH
  • Sandra Witzel, CMO, Board Director, SkedGo

Gemeinsam mit Branchenexperten betrachten sie Mobilitätsinnovationen aus der Sicht des Menschen und prüfen neue Technologien kritisch auf ihren Wert für die gesamte Gesellschaft. Anschließend lädt Alexandra Reinagl (Geschäftsführerin der Wiener Linien) zu einem get-together mit Snacks und Getränken ein.

Jetzt registrieren!

https://www.eventbrite.de/e/get-together-at-it-trans-karlsruhe-tickets-308578505617

Mehr Informationen zum Konferenzprogramm:

https://www.it-trans.org/de/fachmesse/messeprogramm/

Mehr Informationen zu Women in Mobility:

https://www.womeninmobility.org/

2022-04-08
INIT präsentiert auf der IT-TRANS die Zukunft der IT-Unterstützung für den ÖPNV

Im Rahmen der Innovationsoffensive „nextGen“ entsteht im Hause des Technologieführers augenblicklich nichts weniger als die nächste Generation der integrierten Gesamtlösung MOBILE, die alle Aufgabenstellungen von Verkehrsunternehmen abdeckt. Die „nextGen“-Produkte und -Lösungen ermöglichen es Verkehrsunternehmen, ihre Servicequalität und Effizienz noch einmal weiter zu verbessern. Teilautomatisation, Optimierungswerkzeuge, Assistenzsysteme und maschinelles Lernen eröffnen hier völlig neue Möglichkeiten. Besucher des INIT Messestandes können sich umfassend über das Gesamtkonzept MOBILE nextGen informieren und erste Lösungen in Augenschein nehmen. Beispielsweise das völlig neuartige Unterstützungskonzept für die Arbeit in der Leitstelle.

Fahrgastinformation und Störfallmanagement – neu gedacht

Auf allen Kanälen sofort verfügbare Fahrgastinformation mit wenigen Klicks bietet INITs Revolution in Sachen Fahrgastinformation und Störfallmanagement RESPONSEassist. Das teilautomatisierte System integriert die Prozesse der Disposition, Fahrgastinformation und der Betriebsdokumentation und wird die Arbeit in der Leitstelle auf einem völlig neuen Niveau unterstützen. Es ermöglicht Disponenten, Störungen durch eine formularbasierte Arbeitsweise mit definierten Handlungsempfehlungen effizienter abzuarbeiten und im gleichen Vorgang die Anforderungen des betrieblichen Berichtswesens zu erfüllen. Darüber hinaus können sie präzise Fahrgastinformationen mittels vorgefertigter Templates weitestgehend automatisiert generieren und mit einem Klick auf alle Kanäle konsistente Informationen verteilen.

Fahrgastservice – neue Anforderungen bestens erfüllt

Ein Bestandteil der Innovationsoffensive „nextGen“ ist auch der Einsatz von KI. Maschinelles Lernen verbessert jede Art Prognose - egal, ob es sich um zu erwartende Ankunftszeiten oder Besetztgrade der Fahrzeuge handelt. Davon profitiert auch INITs neuartige Lösung zur Fahrgastlenkung und zum Besetztgradmanagement MOBILEguide. In einem patentierten Verfahren berücksichtigt INIT nicht nur die aktuelle Auslastung der Fahrzeuge, sondern auch die an den jeweiligen Haltestellen zu erwartenden Aussteiger. Dadurch entsteht eine Zuverlässigkeit der Information, die bisherige Lösungsansätze nicht liefern konnten. So können Fahrgäste, denen die Informationen z.B. über Fahrgastinformations-Apps zur Verfügung gestellt werden, Verbindungen wählen, die einen möglichst geringen Besetztgrad aufweisen.

Betriebssteuerung und Abfahrtszeitprognose auf neuer Basis

Einer grundlegenden Erneuerung unterzogen wurde MOBILE-ITCS nextGen, die neue Generation des Intermodal Transport Control Systems von INIT. Eine zeitgemäße Oberfläche im UX-Design mit vielen neuen Funktionen ermöglicht den Disponenten ein intuitives und noch schnelleres Arbeiten. Die Prognosegenauigkeit der Abfahrtszeiten steigt dank maschinellen Lernens signifikant und verbessert die Qualität der Fahrgastinformation. Zahlreiche Zusatzfunktionen stehen ebenfalls zur Verfügung. So ist MOBILE-ITCS nextGen zum Beispiel bereits für die spezifischen Anforderungen von E-Bussen gerüstet. Technische Basis ist die Umstellung auf eine neue datenbankagnostische Systemarchitektur, die auch künftige Betriebssysteme unterstützt und damit nicht nur für Zukunftssicherheit sorgt, sondern auch die Voraussetzungen für eine erhöhte IT-Sicherheit schafft.

IT-Unterstützung auf neuem Niveau

Darüber hinaus präsentiert INIT an ihrem Messestand F3 eine Vielzahl an zusätzlichen weiter- und neuentwickelten Lösungen und bietet dem ÖPNV damit eine noch bessere IT-Unterstützung seiner Prozesse und Aufgaben. INIT IT-Systeme werden künftig noch vielfältigere und präzisere Informationen liefern, Situationen selbsttägig erkennen und cloud- und webbasiert zur Verfügung stehen. Automatisierte oder teilautomatisierte Abläufe beschleunigen darüber hinaus Reaktionszeiten und tragen zur Sicherung der Servicequalität bei.

Besucher der IT-TRANS erfahren mehr am INIT Messestand F3 in Halle 1 oder auf unserer Website. Gerne vereinbaren wir einen Termin für Ihren Messebesuch.

Englisch: https://www.initse.com/ende/ittrans2022/

2022-04-08
Kombilösung: Eine Vision wird Wirklichkeit
KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon

Die Kombilösung ist da! In genau vier Tagen, ab Sonntag, den 12. Dezember, sind die Stadtbahnen und Straßenbahnen in den Tunneln und auf der oberirdischen Gleisstrecke Kriegsstraße unterwegs. Zwölf Jahre Bauzeit – Spatenstich war am 21. Januar 2010 – enden dann mit der Aufnahme des Fahrgastbetriebs in einem in der Karlsruher Innenstadt vollkommen neuartigen Liniennetz.

Was genau sich hinter Kombilösung verbirgt, welche Vorteile sich für Fahrgäste ergeben und über vieles mehr spricht der Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbundes, Dr. Alexander Pischon.

1. Können Sie für uns skizzieren, wie sich die Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Lage des KVV ausgewirkt hat, wie der aktuelle Stand ist und welche Entwicklungen Sie in den kommenden Monaten erwarten?

Dr. Alexander Pischon:

Die Corona-Pandemie hatte in ganz Deutschland gravierende Auswirkungen auf die gesamte ÖPNV-Branche. Hiervon blieb der Karlsruher Verkehrsverbund leider auch nicht verschont. Wir hatten in den Jahren 2020 und 2021 zusammen 70 Millionen Euro weniger an Fahrgeldeinnahmen zu verzeichnen.

Im Bereich der Abonnements haben wir 15 Prozent unserer Kunden verloren. Zum Glück wurden die Mindereinnahmen durch die beiden Rettungsschirme, die von Bund und Land aufgespannt worden sind, zu 100 Prozent ausgeglichen. Man kann unumwunden feststellen: Hätte es diese wichtigen Rettungsschirme nicht gegeben, wäre unsere Branche extrem geschwächt worden. Mit Hilfe der Rettungsschirme ist es unter anderem gelungen, die mittelständischen Busunternehmer in diesen Krisenzeiten zu stützen. Wir hoffen nun auf eine dauerhafte Stabilisierung der Fahrgastzahlen, was auch mit stabileren Fahrgeldeinnahmen einhergehen würde. Zudem erhoffen wir uns – unter anderem durch die Eröffnung des Karlsruher Tunnels – einen spürbaren Zuwachs an neuen Kunden.

Inwieweit hat sich das Fahrgastverhalten seit Corona verändert und wie treten Sie künftigen damit verbundenen Herausforderungen entgegen?

Dr. Alexander Pischon:

Zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hatten wir bei den Fahrgastzahlen im gesamten KVV-Gebiet einen massiven Einbruch zu verzeichnen. Damals wurde unser Nahverkehrsangebot nur noch von rund 25 Prozent der sonst üblichen Fahrgäste genutzt. Das waren sehr schwierige Monate.

Glücklicherweise konnten wir unsere Fahrgäste in großer Zahl wieder zurückgewinnen – aktuell sind wir bei rund 70 Prozent Fahrgastauslastung und hoffen sehr, dass es dabei bleibt.

Studien haben belegt, dass Busse und Bahnen nie ein „Treiber“ der Pandemie waren. Wir lüften unsere Fahrzeuge an jeder Haltestelle durch das Öffnen der Türen, die Maskenpflicht erweist sich als sehr wirksam und seit Kurzem gilt zusätzlich die 3G-Pflicht im Nahverkehr. Unsere Busse und Bahnen sind somit für unsere Fahrgäste ein sicherer Ort.

2. Im Bereich Mobilität gilt Karlsruhe als bedeutende Modellregion und etablierter Innovationsstandort. Sie sind dabei einer der wichtigsten Treiber. Welche Vision / welches Konzept für Karlsruhe haben Sie den ÖPNV betreffend?

Dr. Alexander Pischon:

Es stimmt, Karlsruhe ist seit mehreren Jahrzehnten für seine besondere Innovationskraft im Nahverkehrsbereich bekannt. Mir selbst ist es ein großes Anliegen, diese besondere Position zu festigen und kontinuierlich weiter auszubauen. Die übergeordnete Vision dahinter besteht aus zwei zentralen Säulen – den Kunden in der Gegenwart jederzeit ein attraktives ÖPNV-Angebot zu bieten und zugleich in den unterschiedlichsten Bereichen den Nahverkehr der Zukunft zu entwickeln.

Denken Sie nur an das Testfeld für autonomes Fahren Baden-Württemberg, das gerade wegen dieser Expertise und Innovationskraft in der Fächerstadt angesiedelt wurde, oder das umfassende regiomove-Projekt des KVV. In diesem bündeln wir an mehreren Standorten in der Region zahlreiche Mobilitätsangebote, die unkompliziert über eine leicht zu bedienende App gebucht werden können. Diese flexiblen, digitalen Angebote sind aus meiner Sicht das Modell der Zukunft.

3. Was ist die Kombilösung und welche Veränderungen und Vorteile wird sie für die Karlsruher Bürger mit sich bringen?

Dr. Alexander Pischon:

Die Kombilösung ist eines der größten Bauprojekte in der gesamten Stadtgeschichte. Durch den neuen Stadtbahntunnel und die ergänzende Bahntrasse in der Kriegsstraße wird das Netz des Karlsruher Verkehrsverbundes deutlich leistungsfähiger. So kommen unsere Fahrgäste bereits ab Mitte Dezember noch schneller, pünktlicher und sicherer an ihr Ziel. Außerdem machen neue Trassen und höhere Kapazitäten den ÖPNV in Karlsruhe fit für die wachsenden Anforderungen der Zukunft.

Durch den Stadtbahntunnel verkürzen sich die Fahrzeiten auf vielen Linien, gerade im Innenstadtbereich. Hier können sich die Fahrgäste zudem auf sieben neue, barrierefreie Haltestellen im Stadtbahntunnel freuen. Die Kombilösung spiegelt auch den städtebaulichen Entwicklungsprozess wieder. Durch die Verlegung des Bahnverkehrs unter die Erde entsteht eine echte Fußgängerzone mit großer Aufenthaltsqualität.

4. Am 12.12.2021 eröffnet die Karlsruher U-Bahn / Kombilösung. Wie war dieser Prozess für den KVV? Welche Erwartungen knüpfen Sie daran?

Dr. Alexander Pischon:

Von Seiten des Karlsruher Verkehrsverbunds erhoffen wir uns vor allem, dass sich die schnelleren Tram- und Stadtbahnverbindungen in einem deutlichen Zuwachs im Bereich der Fahrgastzahlen niederschlagen. Die Fertigstellung des Stadtbahntunnel ist in vielerlei Hinsicht ein entscheidender „Baustein“: Mit unserem attraktiven ÖPNV-Angebot leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende sowie zum dringend erforderlichen Klimaschutz. Nach meiner Einschätzung wird der ÖPNV gerade bei diesen Themen auch in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle spielen – denn die Herausforderungen zur Bewältigung des Klimawandels müssen gesamtgesellschaftlich bewältigt werden.

5. Unter der Leitung des KVV wurde das Projekt regiomove ins Leben gerufen. Was verbirgt sich dahinter?

Dr. Alexander Pischon:

Die Mobilitäts-App regiomove wird von unseren Kundinnen und Kunden nun bereits seit Ende 2020 sehr rege genutzt. Über regiomove bieten wir unseren Fahrgästen von der Fahrplanauskunft über die Buchung und Bezahluing vieler verfügbarer Verkehrsmittel bis hin zum Fahrradschlüssel für Leihfahrräder in einer App alle Dienste gebündelt und komfortabel an. Ich bin sehr stolz darauf, dass die App nun auch zusammen mit multimodalen Mobilitätsstationen – den sogenannten Ports – an mehreren Standorten im KVV-Gebiet ein sichtbares Zeichen für den umweltfreundlichen Nahverkehr setzt. Über die App können unsere Kunden mit wenigen Klicks über ihr Smartphone ihre individuelle Reisekette zusammenstellen und diese direkt in der App buchen.

6. Können Sie uns einen ersten Einblick in das richtungweisende Projekt HomeZone geben? Welche Vorteile ergeben sich für den Fahrgast? Welche Herausforderungen galt und gilt es zu meistern?

Dr. Alexander Pischon:

Wir konnten der Öffentlichkeit bereits Ende November bei einer großen Pressekonferenz die zahlreichen Vorzüge unserer neuen digitalen Tarifangebote KVV.homezone und KVV.luftlinie präsentieren, die ab dem 12. Dezember genutzt werden können. Hierbei handelt es sich um zwei völlig neuartige Angebote – die KVV.luftlinie richtet sich an Gelegenheitsfahrgäste und die KVV.homezone ist als flexibles Abo besonders für alle Kunden interessant, die viel fahren. Beide Produkte sind elektronisch über die App KVV.regiomove buchbar und erweitern das breite und gut sortierte Fahrkartenangebot des KVV.

Mit dem Angebot KVV.homezone können vielfahrende Fahrgäste erstmals unabhängig von der Wabenstruktur des KVV ihren individuellen Mobilitätsradius festlegen und bezahlen auch nur genau dafür. Das flexible Abo ist in dem gewählten Mobilitätskreis für beliebig viele Fahrten mit Bus und Bahn für 28 Tage gültig und endet danach automatisch.

7. Welche weiteren Pläne haben Sie, um den Mobilitätsstandort Karlsruhe noch attraktiver zu gestalten?

Dr. Alexander Pischon:

In den kommenden Jahren wird es vor allem darum gehen, unser attraktives digitales Angebot noch weiter auszubauen. Unter anderem haben wir die Flexibilisierung der neu eingeführten KVV.homezone im Blick. Angesichts des Trends, dass immer mehr Menschen einen großen Teil des Jahres im Homeoffice arbeiten werden, wird die Nachfrage nach flexiblen Tarifangeboten sicher weiter kräftig steigen.

Zudem wollen wir auch die Integration unterschiedlicher Mobilitätsangebote wie etwa Carsharing, Bikesharing oder Shuttles in unsere regiomove-App weiter vorantreiben. Auch die Weiterentwicklung „unserer“ App im Zusammenhang mit Mobility Inside in Hinblick auf eine bundesweite Ticketlösung inklusive Fernverkehr wird ein wichtiges Thema sein.

Selbstverständlich muss in den kommenden Jahren auch kontinuierlich und mit Nachdruck am Ausbau der Gleisinfrastruktur gearbeitet werden – sowohl innerhalb der Stadt Karlsruhe als auch in der Region. Damit unsere Kunden gerne mit unseren Bahnen unterwegs sind, braucht es ein attraktives und zuverlässiges Nahverkehrsangebot. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist dafür essentiell.

Für den ländlichen Raum werden auch On-demand-Shuttleverkehre immer mehr an Bedeutung gewinnen – die Nachfrage nach diesen Angeboten für die „letzte Meile“ ist groß.

2022-03-29
Futurist, Autor, Humanist und Filmemacher: Zeit, mit IT-TRANS-Keynote-Speaker Gerd Leonhard über Technik zu sprechen

"Die Zukunft ist bereits da – wir haben nicht richtig hingeschaut!"

Wir stellen Ihnen die weisen Worte unseres IT-TRANS 2022 Keynote-Speakers Gerd Leonhard vor, der mit seiner einzigartigen Sicht auf Mensch und Technik die Bühne in Karlsruhe betritt.

Die Welt verändert sich, und der öffentliche Verkehr muss in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft in die Zukunft blicken. Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir leben, interagieren und uns fortbewegen und der öffentliche Verkehr muss immer ein auf den Menschen ausgerichteter Sektor sein.

Gerd Leonhard wird als unser brillanter Hauptredner 2022 auf der Bühne in Karlsruhe seinen einzigartigen Dialog vorstellen.

Als Futurist und Humanist, [virtueller] Keynote Speaker, Berater, Autor und Filmemacher ist Gerd der CEO von "The Futures Agency" und hat sich auf die Debatte zwischen Mensch und Technologie spezialisiert.

Jenseits des konventionellen Futurismus beschäftigt sich Gerd mit der Frage, was die Zukunft für die Menschheit bereithält und wie wir die Zukunft, die wir uns wünschen, erschaffen können... indem er Futurismus mit Humanismus, Algorithmen mit Androrithmen, Wissenschaft mit Vorstellungskraft und Wirtschaft mit Kunst verbindet. Es ist Zeit, über Technik zu sprechen.

Meet Gerd Leonhard

Gerd Leonhard
Gerd Leonhard

Die Welt hat sich in den letzten zwei Jahren stark verändert und die digitale Revolution, die die urbane Mobilität formt, ist weiterhin in vollem Gange.

Seit dem Start der IT-TRANS im Jahr 2008 hat der öffentliche Verkehr mehr als ein Jahrzehnt der Innovation und des Fortschritts erlebt.

Wir wissen, dass unser Sektor von der Technologie angetrieben wird und die nächsten Schritte werden zeigen, wie wichtig innovative Entwicklungen für den Aufbau eines wirklich auf den Menschen ausgerichteten öffentlichen Nahverkehrs sein werden.

Als einer der weltweit führenden Zukunftsforscher, der auf Hunderten von Konferenzen und Veranstaltungen aufgetreten ist und mit Unternehmen wie Microsoft, NBC, Visa, Google, der Europäischen Kommission, Audi und IBM zusammengearbeitet hat, ist Gerd der richtige Mann für diesen Moment.

Gerd stammt ursprünglich aus Bonn, lebt in Zürich, Schweiz, und studierte Gerd an der Universität Bonn und am Berklee College of Music, wo er zunächst eine Karriere als professioneller Musiker, Arrangeur und Komponist startete.

Er gründete ein Internet-Unternehmen im Musikbereich, das ihm Einblicke in die technologischen Umwälzungen ermöglichte und ihn zu seinem ersten Buch inspirierte, das er zusammen mit Dave Kusek 2005 unter dem Titel "The Future of Music" veröffentlichte.

Beeinflusst von klassischen Futuristen wie Alvin Toffler veröffentlichte er 2016 "Technology vs. Humanity", ein Manifest für digitale Rechte und eine Untersuchung der vielen Lebensbereiche, die derzeit von der technologischen Disruption ohne Regulierung oder Politik betroffen sind.

Seitdem hat er fünf Bücher veröffentlicht und ist vor einem Publikum von mehr als zweieinhalb Millionen Menschen in über 50 Ländern aufgetreten.

Gerd ist ein bekanntes Gesicht in den internationalen Medien und war bereits in Interviews und Artikeln des Guardian, Harvard Business Review, Wired UK, BBC, CNN und anderen zu sehen. Er schreibt außerdem Kolumnen für Forbes, ist Fellow der Royal Society of the Arts in London und Gastprofessor an der Fundacao Dom Cabral in Brasilien.

Big Tech, digitale Ethik und eine Technologie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt - Gerds Motto lautet "People, Planet, Purpose and Prosperity".

Mit seiner Leidenschaft für die Erforschung der Beziehung zwischen Mensch und Technologie sollten Sie es nicht verpassen, Gerd Leonhard live in Karlsruhe zu erleben.

Folgen Sie Gerd, bevor er die IT-TRANS-Bühne betritt!

Verfolgen Sie Gerds Keynote-Rede bei der Eröffnungssitzung der Konferenz. Schließen Sie sich ihm und vielen anderen führenden Persönlichkeiten aus Betreibern, Behörden und Industrie an, die ihre Erfahrungen zu den neuesten Digitalisierungstrends im öffentlichen Nahverkehr austauschen werden. Die Konferenz umfasst außerdem Podiumsdiskussionen, Workshops, technical visits und vieles mehr. Sichern Sie sich noch heute Ihr Konferenzticket!

2022-03-08
 Start-up-Präsentationen: Lassen Sie die Branche nicht ohne Sie weiterziehen!

Für innovative Start-ups bietet die IT-TRANS eine ideale Plattform, um ihre innovativen Lösungen und Produkte zu präsentieren. Gut zu wissen: Die Beteiligung deutscher Start-ups an der IT-TRANS wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert (Programm zur Förderung der Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland). Gemeinsam mit nicht deutschen Start-ups, deren Messeteilnahme zu vergleichbaren Konditionen angeboten wird, treten sie in der START-UP ZONE auf. Dort präsentieren die Jungunternehmen ihre innovativen Ansätze und neuen Ideen in verschiedenen Formaten.

2022-02-07
ATRON auf der IT-TRANS 2022 - ATRON verbindet
Zukunftsweisende Anwendungen und innovative Softwarelösungen von ATRON auf der IT-TRANS

Vom 10. bis 12. Mai 2022 präsentiert ATRON auf der IT-TRANS zukunftsweisende Anwendungen und innovative Softwarelösungen. Neben neuen Produkten für E-Ticketing sorgen innovative Fahrer-Apps und ein neues Flotten-Betriebssystem für sicheres und kontaktloses Arbeiten.

Gerade in Zeiten von Corona wird kontaktloses und bargeldloses Bezahlen immer wichtiger. ATRON folgt diesem Trend mit einem komplett neu entwickelten bargeldlosen Fahrkartenautomat AFA 150 für einen bargeldlosen Kauf von E-Tickets und Papiertickets. Trotz zwei integrierter Druckmodule ist der Fahrkartenautomat äußerst wartungsarm und perfekt für Bus und Bahn geeignet. Die stationäre Version des AFA 150 kann zusätzlich als 24/7-Modul in Kundenzentren, am Bahnsteig oder an stark frequentierten Bushaltestellen eingesetzt werden. Das 10-Zoll-Display ermöglicht nicht nur eine schnelle Ticketauswahl, sondern dient gleichzeitig auch als Echtzeit-Fahrtauskunft. Fahrkarten werden elektronisch (VDV-KA, ATRON Token Ticket, SwissPass) oder aber als Papierticket ausgestellt. Das bargeldlose Bezahlen erfolgt kontaktlos oder kontaktbasiert und wird ermöglicht durch einen integrierten EMV-Leser für Europay, Mastercard und Visa.

Als noch kompaktere Variante ergänzt der ATRON ACT 420 Entwerter das eTicketing Portfolio. Diese Lösung kann sowohl für die Kontrollen als auch für den Verkauf der E-Tickets verwendet werden. Der ACT 420 liest schnell, zuverlässig und kontaktlos E-Ticket-Karten (VDV-KA, SwissPass, Account Based Token Ticketing) sowie 2D-Barcodes auf dem Handy und auf Papiertickets ein. E-Tickets können schnell über den Touchscreen ausgewählt und gekauft werden. In der EMV-Version können zusätzlich Open-/Closed-Loop-Szenarien oder nationale Ticket-Systeme (z. B. Schweden) integriert werden.

Mit der Driver App RX übermitteln die ATRON Bordcomputer den aktuellen Status des Fahrzeugs, während der Fahrer noch unterwegs ist. Das automatisierte Flotten-Betriebssystem RX liefert zusätzlich Statusdaten wie Öltemperatur und Füllstand des Tanks oder der Batterie. Im Depot kommen so alle relevanten Daten der gesamten Flotte kontaktlos und zuverlässig an. Dies ermöglicht vorausschauend Wartungen zu planen und reduziert Zeit, Reparatur- und Betriebskosten. Eine offene Datenschnittstelle stellt die Anbindung an Depotmanagementsysteme sicher. Papierlose Übermittlung relevanter Informationen sorgt zusätzlich für mehr Sicherheit.

Mit dem neuen autonomen Fahrtenbuch RX, sind zeitaufwändige und fehleranfällige manuelle Logbücher kein Thema mehr. Das reduziert den administrativen Aufwand und führt gleichzeitig zu Entlastung der Fahrer. Anträge auf Steuervergünstigung und Informationen von Subunternehmen können auf Knopfdruck erstellt werden. Neben der Arbeitsersparnis garantiert das System die Richtigkeit und Konsistenz der Daten, welche einer Prüfung durch Zoll und Steuerbehörde standhalten. Dafür sind weder zusätzliche Geräte oder Apps noch eine manuelle Dateneingabe erforderlich.

In einer Bussimulation können Besucher der IT-TRANS die Leistungsfähigkeit des innovativen Flottenmanagement-Gateways (FMS) live auf dem ATRON-Fahrzeugboardcomputer AFR4 erleben. Der Fahrzeugstatus und die Fahrzeugdaten werden gebündelt und in Echtzeit an die Leistelle, das Depot und an die Werkstatt übermittelt. In Verbindung mit dem FMS-Gateway wird das AFR 4 in den Fahrzeugen zur Daten- und Kommunikationszentrale.

ATRON ist einer der wenigen Anbieter, welcher das gesamte Paket aus Hardware, Software und Service aus einer Hand entwickelt, integriert und anbietet. Deshalb behauptet ATRON zu Recht „Wir sprechen öffentliche Verkehrsmittel“.

2021-10-26
Interview mit dem VDV - Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDV.

Laut einer Studie des ADAC von Ende 2020 sind die ÖPNV-Fahrgastzahlen im Zuge der Auswirkungen der aktuellen Pandemie stark gesunken. Wie schätzen Sie die aktuelle Entwicklung diesbezüglich mittlerweile ein?

Die Fahrgastzahlen im ÖPNV sind, in Abhängigkeit des jeweiligen Infektionsgeschehens, im Laufe der Pandemie gesunken und auch wieder gestiegen. Man konnte anhand dieser wellenartigen Bewegungen sehr gut ablesen, wie restriktiv zum jeweiligen Zeitpunkt die Kontakt- und damit auch die Reisebeschränkungen waren. Aktuell liegen wir wieder bei rund 75 % der Fahrgastnachfrage, die wir vor Corona hatten. Aber noch immer fehlen natürlich für die Fahrgäste zahlreiche Fahrtanlässe, etwa zu Messen oder Großveranstaltungen oder im Städtetourismus.

Welche Angebote und Lösungen erscheinen Ihnen geeignet, um dem veränderten Fahrgastverhalten gerecht zu werden bzw. um rückläufigen Entwicklungen zu begegnen?

Ob und inwieweit sich das veränderte Mobilitätsverhalten tatsächlich dauerhaft verfestigen wird, wenn wir die Pandemie überwunden haben, wird sich noch zeigen. Wir haben gerade im Rahmen unserer bundesweiten Abo-Aktion, bei der alle Inhaberinnen und Inhaber eines gültigen ÖPNV-Abos zwei Wochen lang bundesweit den gesamten ÖPNV ohne weitere Kosten nutzen konnten, erfahren, wie groß die Bereitschaft der Fahrgäste ist, auch noch in der Pandemie Busse und Bahnen intensiv zu nutzen. Über 700.000 Kundinnen und Kunden haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Das ist für uns ein klares Indiz, dass die Menschen nach wie vor ein gutes Nahverkehrsangebot brauchen und auch nutzen. Aber trotzdem müssen wir natürlich auch bei den Ticketangeboten künftig flexibler werden, etwa um auf den wachsenden Anteil an Homeoffice im Arbeitsalltag zu reagieren.

Welche Preispolitik macht in Zukunft Sinn?

Die Flatrate ist in den meisten Fällen nach wie vor für die Fahrgäste und die Verkehrsunternehmen die richtige Wahl. Denn es ist unkompliziert, günstig und der Aufwand auf beiden Seiten ist gering. Mit Steuermitteln vergünstigte Tarife halten wir dagegen nur für besondere Zielgruppen wie etwa Schüler, einkommensschwache Gruppen oder Schwerbehinderte für sachgerecht. Denn ÖPNV ist eine qualitativ hochwertige Dienstleistung, die auch entsprechende Kosten erzeugt. Um diese Kosten zu decken, müssen alle die davon profitieren bzw. das System nutzen auch dafür ihren Beitrag leisten, zum Beispiel in Form von gekauften Tickets oder über die so genannte Drittnutzerfinanzierung. Das große Ziel ist die Verkehrswende 2030 und dafür brauchen wir viel mehr ÖPNV. Das wird entsprechend mehr kosten und kann nicht allein aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.

Welche Corona-bedingten Veränderungen im ÖPNV werden uns auch nach der Pandemie weiterhin begleiten?

Die Fahrgäste, die auch während der Pandemie mit Bus und Bahn unterwegs waren, haben einen ÖPNV erlebt, der auch zu Stoßzeiten viel Platz geboten hat und nach wie vor zuverlässig und zu 100 % gefahren ist. Zudem haben die Verkehrsunternehmen die coronabedingte Kundeinformation intensiviert und Reinigungsintervalle erhöht. Das alles führt zu einem erhöhten Qualitätsanspruch der Fahrgäste, der sicher auch nach der Pandemie erhalten bleiben wird. Aber damit können und müssen wir als Branche leben, denn schließlich ist es ja ohnehin unser Ziel, bis 2030 deutlich mehr Fahrgäste zu gewinnen. Und diese überzeugen ohnehin am ehesten über gute Qualität des Angebots.

Wie sieht die Bilanz für das Jahr 2021 aus? Wie gehen Sie mit dem finanziellen Einbruch um?

Durch die Rettungsschirme 2020 und 2021 haben Bund und Länder insgesamt rund sieben Milliarden Euro an Einnahmeverlusten der Branche ausgeglichen. Dafür gilt allen beteiligten Akteuren großer Dank, denn das lief partei- und fraktionsübergreifend sehr pragmatisch und lösungsorientiert. Das war auch wichtig, denn sonst hätten wir den politischen Auftrag auch in der Pandemie das nahezu volle ÖPNV-Angebot aufrecht zu erhalten, nicht erfüllen können. Insofern ist die Branche auf der finanziellen Seite bislang ganz gut durch die Pandemie gekommen. Aber auch fürs kommende Jahr müssen wir weiterhin mit fehlenden Einnahmen durch immer noch pandemiebedingt fehlende Fahrgäste rechnen. Diese Verluste sind aktuell noch nicht konkret zu beziffern, aber auch darüber müssen wir zeitnah mit allen Verantwortlichen sprechen und Lösungen finden.

2021-10-26
Innovative Softwarelösungen von Scheidt & Bachmann auf der IT-TRANS 2022

Im Mittelpunkt stehen dabei das Datenmanagement System FareGo 360, welches Verkehrsunternehmen unterstützt ein nachhaltiges Fahrgeldmanagement, dank automatisierter und personalisierter Informationen, zu betreiben. Ergänzend stellt der Systemlieferant sein CiBo-System vor, welches Reisenden die Möglichkeiten bietet ganz bequem per Smartphone App ein- und auszuchecken.

Exzellenter Betrieb mit FareGo 360

Mit FareGo 360 ermöglicht Scheidt & Bachmann Verkehrsunternehmen eine 360°-Ansicht ihres Fahrgeldmanagements und bietet jedem Teammitglied personalisierte Informationen und Unterstützung, wann und wo diese benötigt werden. Die Softwarelösung teilt proaktiv Informationen, einschließlich Warnungen und Erinnerungen und antizipiert Probleme und Möglichkeiten auf der Grundlage der Daten im System und darüber hinaus. FareGo 360 automatisiert wiederkehrende Aufgaben, erkennt Unregelmäßigkeiten und macht intelligente Vorhersagen. Prozesse werden dadurch gestrafft und die täglichen Aufgaben vereinfacht.

Einfach mobil unterwegs mit der Check-in/Be-out Ticketing App

Mobiles Ticketing mit dem Smartphone bietet Scheidt & Bachmann als Check-in/Be-out-Lösung an: Reisende checken eigenständig über eine Smartphone-App ein, wenn sie ihre Fahrt starten. Nach dem Check-in können sich die Reisenden völlig frei und ohne weitere aktive Handlungen im gesamten Netzwerk bewegen – vom Bus in die Straßenbahn und weiter mit der S-Bahn. Die anschließende Bestpreisberechnung wird – wie alle anderen Prozesse – in Scheidt & Bachmanns leistungsstarkem ID-basiertem Backend FareGo Suite durchgeführt.

Interessierte können an Stand J3 in Halle 1 weitere Informationen zu den Lösungen erhalten.

Über Scheidt & Bachmann

Scheidt & Bachmann bietet Verkehrsunternehmen weltweit effiziente, einfache und komfortable Ticketing- sowie umfassende Informationssysteme. Wir sind stolz darauf, eine der besten und zuverlässigsten Business-Lösungen in der Branche zu liefern, mit der unsere Kunden bessere Entscheidungen treffen und effizienter wirtschaften können. Als Vorreiter technologischer Innovationen arbeiten wir kontinuierlich daran, das Angebot des öffentlichen Verkehrs zu verbessern, um die Wünsche unserer Kunden in einer immer stärker vernetzten Welt zu erfüllen.

2021-10-26
UITP-Senior-Experte Jaspal Singh reflektiert über die Auswirkungen der digitalen Revolution auf den öffentlichen Verkehr - und die Menschen, die ihn betreiben.
Jaspal Singh, Senior Expert I.T. and Development, UITP, the International Association of Public Transport

At UITP, we talk a lot about the developments being made across the public transport sector. Being a global umbrella to all players and stakeholders, we constantly observe and consider what is happening within the industry, and what that means for those who work within it – especially the passengers who make their daily trips across the cities they call home.

Public transport has changed a great deal within the past ten years, with urban mobility undergoing a huge transformation. Digitalization and innovation have been behind many of the exciting changes to the ways in which we live and move. The digital evolution moves quickly, and with each new development within IT, every step, every journey, puts us closer to the people-centric approach that the sector must remain focused on.

During the past decade, technological innovations have made a great impact on the public transport sector. From on-demand mobility and Mobility-as-a-Service (MaaS) to autonomous vehicles and contactless payments, these digital developments have mattered to public transport.

Technology is constantly accelerating, and what is clear is that public transport has massively benefited from new digital developments. It’s the people who make public transport, and as the changes are led by people, we must stay ahead of the trends to ensure we harness the potential of digitalization to better serve the needs of passengers. The adoption of technology has accelerated with smartphones and will skyrocket with 5G networks as passengers look for seamless travel and real-time information.

Developments in innovation and digitalization are not come-and-go trends; they are exciting changes impacting the regular functions of traditional public transport services, including daily operations and maintenance, human resources, planning and scheduling, and passenger information. The pandemic has further accelerated the pace of digitalization. For example, transit agencies in Europe are implementing open loop payment system and contactless ticketing.

The world continues to live through great change with the impacts of the COVID-19 pandemic on movement within our daily lives, and the digital trends we have witnessed developing in recent years with on-demand and shared mobility, ticketing and payment and autonomous mobility, have played an important role during the movement of people this past year. All players must come together to build integrated mobility solutions, rather than working in silos.

People are demanding more from their mobility choices – and although traditional modes will always be the backbone of public transport – new innovative developments provide passengers with more choice and new options in their hands as they set about their daily lives.

Digitalization and innovation are topics that matter. In our daily work, we discuss the various impacts and opportunities this evolution presents to our sector. The public transport industry has embraced these new technologies in order to create more customer-friendly, secure, and efficient services.

Next year UITP will bring together the most important voices with the very best knowledge on digital developments at IT-TRANS – our event focused on innovation and digitalization. COVID-19 brought us together for a digital edition in 2020, and I’m eager to bring together as many people as we can to consider what may be next for the digital revolution.

With a focus on intelligent urban transport systems, we’ll be able to see what necessary steps need to be taken to continue embracing and developing the digital world public transport is embracing.

There are challenges and opportunities to any kind of development, within any sector, and public transport is no different. Digitalization is metamorphosing public transport, and what we must always do as we explore new services and embrace new technologies is keep a people-centric approach, no matter what.

Public transport is for all people; and it will be the passengers who continue to lead the digital revolution across our sector.

2021-10-12
IT-TRANS auf dem ITS-Weltkongress 2021

Treffen Sie die IT-TRANS-Teams der Messe Karlsruhe und der UITP auf dem ITS WORLD CONGRESS 2021. Vom 11. bis 15. Oktober 2021 treffen sich in Hamburg Experten und Expertinnen aus der Mobilitäts-, Logistik- und IT-Branche sowie aus Politik und Verbänden. Der Kongress steht unter dem Motto "Experience Future Mobility Now".

Auf dem ITS World Congress in Hamburg geben die IT-TRANS-Teams der Messe Karlsruhe und der UITP den Besuchern einen umfassenden Einblick in die Inhalte der kommenden Fachmesse und die Schwerpunkte des Konferenzprogramms. Gäste, die die IT-TRANS besuchen möchten, können ihre Messetickets direkt am Stand buchen - kostenlos. Potenzielle Aussteller haben die einmalige Gelegenheit, sich über die Hallenplanung und die Ausstellungsmöglichkeiten sowie die zahlreichen Networking-Formate zu informieren. Der IT-TRANS-Stand befindet sich in Halle B7 und hat die Standnummer 7.

Der ITS-Kongress ist die größte Veranstaltung, die sich mit intelligenter Mobilität und der Digitalisierung des Verkehrs beschäftigt. Die jährlich stattfindenden Kongresse sind ein Branchentreffen der intelligenten Mobilität, zeigen die Bedeutung von intelligenten Verkehrssystemen (ITS) und sind eine wichtige Plattform für Branchenexperten und Entscheidungsträger.

2021-08-26
Messe-Restart ab September

Die Messewirtschaft blickt positiv auf den kommenden Messeherbst. Mit einem umfangreichen Sicherheitskonzept sowie weiteren notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen leitet die Messe Karlsruhe im September mit den Platformers‘ Days – Fachmesse für Hebe- und Höhenzugangstechnik den Restart ein. Auch die Planung für die IT-TRANS 2022 wird ungehindert fortgesetzt. Nachdem die weltweit führende Konferenz und Fachmesse für digital verknüpfte urbane Mobilität aufgrund der Entwicklungen rund um das Coronavirus abgesagt werden musste, hatte das globale Branchentreffen im letzten Jahr rein digital als interaktive Event-Plattform stattgefunden. „Wir sind dankbar, wie flexibel unsere Aussteller, Besucher und Partner diesen Weg mit uns gegangen sind und freuen uns gleichzeitig bereits, die IT-TRANS wieder als Live-Event mit digitalen Komponenten in der Messe Karlsruhe stattfinden zu lassen“, sagt Projektleiter Jochen Georg.

Vom 8. bis 10. März lädt die Internationale Fachmesse und Konferenz für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, zum internationalen Branchentreffen für alle Akteure des öffentlichen und privaten Personenverkehrs.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus finden Sie auf unserer Webseite.

2020-11-30
Virtuelles Start-up Programm

In der virtuellen Start-up Zone werden insgesamt 27 junge Start-ups ihre innovativen Ideen und und Geschäftsmodelle präsentieren.

Neben neun deutschen Ausstellern sind 18 internationale Aussteller vertreten, unter anderem aus China, Israel, Japan, Kanada, Russland und den USA.

Auf der virtuellen Start-up Bühne wird an den ersten beiden Ausstellungstagen ein spannendes Programm angeboten:

Junge Unternehmen werden ihre neuesten Technologien in Fachvorträgen vorstellen. Sie finden unter anderem spannende Beiträge zur Mobilität im IoT-Zeitalter, zu Big Data und KI, um den öffentlichen Verkehr und Shared Mobility in einer Zeit nach der Corona-Pandemie zu verbessern.

Die Finalisten des Future Mobility Award, eine Auszeichnung für nachhaltige Mobilitätslösungen, und die Gewinner des INIT Students Award werden am Mittwochnachmittag ihre Innovationen vorstellen.

Das Start-Up Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

2020-11-12
Alle E-Market Updates als Aufzeichnung verfügbar

Das Coronavirus stellt viele Wirtschaftszweige vor neue Herausforderungen - aber keiner ist so stark betroffen wie der öffentliche Personenverkehr. Um die Branche in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen, haben der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) und die Messe Karlsruhe von Mai bis November 2020 insgesamt neun E-Market Update Webinare mit führenden Branchenanbietern veranstaltet, die bei den Teilnehmern auf eine überwältigende Resonanz und große Begeisterung gestoßen sind.

Die Web-Seminare in englischer Sprache beschäftigten sich mit den folgenden breitgefächerten Themen:

  • COVID-19 - Innovative Instruments and Solutions for Optimizing Public Transport during a Pandemic
  • Innovative ticketing solutions to ensure business continuity
  • Leveraging big data and data analytics to achieve safe distancing
  • On-demand mobility solutions to keep cities up and running
  • Restarting Public Transport with Customer Service Excellence
  • Mobility-as-a-Service: Building a holistic mobility experience
  • Taxis and Ride-hailing in the Era of Coronavirus: Future Outlook
  • Building integrated planning & scheduling tools for authorities and operators
  • Autonomous mobility: Shifting towards better mobility

Interessierte können sich auch jetzt noch registrieren, um Zugriff auf die Aufzeichnungen und Zusammenfassungen der bereits gehaltenen E-Market Update Webinare zu bekommen und sich so die Zeit bis zur IT-TRANS im Dezember zu verkürzen.

Die rapide steigende Zahl von Corona-Infektionen und die weltweite Ausweitung von Risikogebieten haben die UITP und die Messe Karlsruhe veranlasst, die IT-TRANS vom 1. bis 3. Dezember 2020 als rein digitale Fachmesse und Konferenz und nicht als Live-Veranstaltung vor Ort abzuhalten. Eine interaktive Event-Community-Plattform wird den Informations- und Wissensaustausch aller Akteure der IT-TRANS ermöglichen.

2020-11-09
Bestellen Sie Ihr kostenfreies Fachmesse Networking Ticket

Buchen Sie das Fachmesse Networking Ticket als 3-Tages-Ticket. Dieses Ticket ist kostenfrei vom 01.-03. Dezember 2020 für die digitale IT-TRANS 2020 gültig!

Ihre Vorteile:
❯ Aussteller Portfolio (sehen Sie sich die vollständigen Aussteller Portfolios an, kontaktieren Sie die Community durch Chat oder Videocalls)
❯ Erhalten Sie Informationen zu innovativen Produkten der Aussteller und Networking Partner
❯ Sehen Sie sich die Ausstellerpräsentationen in den virtuellen Market Update Foren an
❯ Start-Up Sessions: Lernen Sie die neuesten Innovationen der jungen Start-ups kennen
❯ Nutzen Sie Networking um mit anderen Teilnehmern und Networking Partnern vor, während und nach dem digitalen Event in Kontakt zu sein

Bestellen Sie jetzt Ihr online Fachmesse Networking Ticket!

2020-10-30
Seien Sie Teil der digitalen IT-TRANS 2020!

Die interaktive Event-Community-Plattform – talque – wird den Informations- und Wissensaustausch aller Akteure der IT-TRANS ermöglichen: Egal ob Aussteller, Teilnehmer oder Referenten, legen Sie ein ausführliches Profil an und tragen Sie Informationen zur Firma bzw. Ihren persönlichen Interessen ein.

So kann jeder Teilnehmer per Matchmaking Kollegen mit gleichen Interessen finden und sich mit Ihnen virtuell treffen. Auch Produkt-Beratungsgespräche, Dokumentenaustausch, Speed Datings und Diskussionsrunden sind vollumfänglich virtuell möglich: per Chat oder Video Call.

Die Präsentationen der Aussteller im Rahmen der Market Update Foren sowie die Pitches der Start-ups werden auch per Live-Stream verfügbar sein. Darüber hinaus können Sie als Konferenzteilnehmer das Vortragsprogramm der Konferenz digital verfolgen und an Diskussionsrunden teilnehmen. Es ist jederzeit möglich, Fragen über die Plattform einzureichen. Auf diese Weise wird der Wissensaustausch innerhalb der globalen ÖPNV-Gemeinschaft gewährleistet.

Mehr zu den Tickets und Zeiten finden Sie unter Öffnungszeiten und Preise.

2020-10-28
 Fahrgastinformation digital aktualisieren und intuitiv aufbereiten
E-Paper-Display

Papercast aus Großbritannien zeigen auf der IT-TRANS ihre E-Paper-Displays. Damit können Fahrgastinformationen – wie Fahrzeugkapazität und -belegung, Hygienemaßnahmen und Routenoptionen – in Echtzeit ausgetauscht werden. GDS aus Italien präsentiert ebenfalls seine solarbetriebenen E-Paper-Displays. geo.zpheres ist eine weitere end-to-end Lösung, die schematische Karten der Verkehrsnetze manuell oder vollautomatisiert generiert und aktualisiert, um den Fahrgästen ein intuitiveres Navigieren durch das Liniennetz zu ermöglichen. Das System von geo.zpheres kann auf Displays oder auf Webseiten bzw. mobilen Apps dargestellt werden.

Hinweis: Die IT-TRANS Fachmesse 2020 findet nicht als Live-Event in Karlsruhe statt. UITP und Messe Karlsruhe verlagern die IT-TRANS auf eine interaktive Event-Community-Plattform, auf der auch Aussteller aktiv sein werden.

2020-10-28
 MaaS – verkehrsmittelübergreifende Reiseketten
navigation über Smartphone

Öffentliche Verkehrssysteme basieren überwiegend auf dem Einsatz großer Fahrzeuge mit festen Routen, Fahrplänen und Tarifen, aber Social Distancing, Home Office und schwindendes Vertrauen der Fahrgäste verschieben die Muster während COVID-19. Damit zukünftige intermodale und bedarfsgesteuerte Mobilitätskonzepte ihr volles Potenzial entfalten können, ist insbesondere die Automatisierung und Vernetzung der Verkehrsträger notwendig. Viele Aussteller bringen smarte Software rund um das Konzept Mobility-as-Service (MaaS) mit zur IT-TRANS:

Die integrierte Mobilitäts-Lösung von Via umfasst unter anderem integrierte Schichtplanung, eine App für Passagiere mit Buchungs-, Fahrzeugverfolgungs- und Ticketing-Funktion sowie alle erforderlichen Dispositions-, Routing- und Zahlungssystemen.

Mobility as a Service App

Indra aus Spanien nutzt intelligente Analyse-, Lern- und Vorhersagemodelle für seine In-Mova Space MaaS-Plattform. Auch Tranzer aus den Niederlanden verknüpft die Angebote des öffentlichen Personenverkehrs mit denen der Micro Mobility und stellt eine API für Enduser-MaaS-Plattformen zur Verfügung. Auch beim Messeauftritt von Cityway steht eine MaaS-App mit intermodalem Echtzeit-Routenplaner im Mittelpunkt. Der Fahrgast erhält monatlich eine einzige Rechnung mit Best-Preis-Garantie, die alle genutzten Mobilitätsdienste integriert. Die MaaS-App zeigt die Verkehrsmittel in Bewegung auf einer Karte an und liefert Echtzeitinformationen deren Auslastung.

Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbunds
Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbunds

Mobimeo ergänzt die multimodalen Apps von Verkehrsunternehmen und -verbünden um eine Park+Ride-Funktion. Nutzern, die mit dem privaten Auto oder einem Sharing-Fahrzeug unterwegs sind, zeigt die App die Auslastung von P+R-Parkplätzen auf ihrer Route und die Wahrscheinlichkeit an, ob an ihrem Zielort ein Parkplatz frei ist. Heike Löffler, CCO von Mobimeo: „Unsere neue P+R-Funktion richtet sich an Nutzer, die nicht in der Nähe einer Haltestelle von Bus oder Bahn wohnen und daher häufig noch auf das Auto angewiesen sind. Durch die Darstellung unterschiedlicher Mobilitätsangebote in der App ihres ÖPNV-Anbieters können sie sich eine individuelle Auswahl zusammenstellen.”

„Moderne Mobilitätsplattformen sind das Modell der Stunde, um den berechtigten Ansprüchen der Fahrgäste gerecht zu werden. Wir arbeiten daran, in unserer eigenen App, die kurz vor dem Start steht, eben solche Zusatzinformationen beispielsweise zum Staugeschehen oder individuell zugeschnittene Mobilitätsketten mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln anzubieten“, sagt Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbunds.

Familie mit Sigo E-Lastenrädern

Einen weiteren Baustein für verkehrsmittelübergreifende Reiseketten liefert Sigo mit seinen mietbaren E-Lastenrädern mit geräumiger Transportbox. Diese stehen fest in Ladestationen und bedienen die letzte Meile. Zu dem Sharing-Modell gehören auch die Wartung der Räder, eine funktionierende App, der Kundensupport und Marketingaktivitäten als Anreiz zur Kundennutzung.

In Zeiten mit geringer Auslastung hilft der kanadische Aussteller Spare Verkehrsbetrieben beim Umstieg auf ein integriertes on-demand Angebot. Linien mit geringer Auslastung und hohen Betriebskosten werden durch einen Bedarfsverkehr ersetzen, in welchem Fahrten an lokale Taxen ausgelagert werden. Das sogenannte Trip Brokering erfolgt über die Spare Rider App oder per Telefonanruf.

Hinweis: Die IT-TRANS Fachmesse 2020 findet nicht als Live-Event in Karlsruhe statt. UITP und Messe Karlsruhe verlagern die IT-TRANS auf eine interaktive Event-Community-Plattform, auf der auch Aussteller aktiv sein werden.

2020-10-28
Überfüllung vermeiden, Vertrauen schaffen, Tragen von Masken monitoren

Überfüllung ist im öffentlichen Raum momentan dringend zu vermeiden. Deshalb bieten viele Verkehrsbetriebe trotz erheblicher Fahrgasteinbrüche ein fast 100-prozentiges Transportangebot. „Unser oberstes Ziel ist, dass unsere Fahrgäste auch in Zeiten von Corona mit einem sicheren Gefühl in Bus und Bahn einsteigen“, sagt Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). Die Prognose des Fahrgastaufkommens und damit die Vermeidung überfüllter Verkehrsmittel ist insbesondere für den Nahverkehr essentiell, schließlich kann er, anders als der Fernverkehr, nicht auf Reservierungsdaten zugreifen. HaCon hat gemeinsam mit Siemens Mobility eine Softwarelösung zur Auslastungsprognose entwickelt. Sie basiert auf Verbindungsanfragen und -buchungen aus der App des Verkehrsverbunds. Sämtliche Daten werden vollständig anonym genutzt und lassen keinerlei personenbezogene Rückschlüsse zu. Zusätzlich berücksichtigt der selbstlernende Algorithmus in seiner Prognose auch planbare externe Einflüsse wie Baustellen und Großveranstaltungen.

Smartphone zeigt IT-Lösung

Kamerabasierte Technologie und Buchungssysteme können helfen, Fahrgastströme sowie die Einhaltung der Maskenpflicht zu überwachen und für ein sicheres Reisegefühl zu sorgen. Die IT-TRANS Aussteller haben sie im Portfolio: Der Fare Evasion Detector von Awaait erfasst Personen ohne Ticket an den Fahrscheinbarrieren. Das System liefert die Daten in Echtzeit mithilfe von Videostreams von Kameras mit Blick auf die Schranken. Die neue Face Mask Monitoring Software des spanischen Ausstellers verwendet dieselben IP- / Netzwerkkameras, um zu überprüfen, ob die Passagiere eine Gesichtsmaske tragen oder nicht. Kontrolleure erhalten in beiden Fällen per App einen Alarm und können Passagiere ohne Fahrschein und Maskenverweigerer binnen Sekunden erreichen. Isarsoft bietet videobasierte Fahrgastzählung für den Einsatz in Fahrzeugen, an Bahnsteigen und an Zugängen und detektiert damit nicht nur langfristige Trends, sondern auch lokale Maxima.

Mentz liefert eine Auslastungsanzeige, die entweder anhand dynamischer Echtzeitdaten über den gängigen SIRI Standard in Apps oder Fahrplaninformationsplattformen eingespeist werden oder community-gestützt sind. Moovit schlägt ein weiteres Tool, das Social Distancing an Haltestellen und Bahnhöfen unterstützt, vor: Über Push-Benachrichtigungen und In-App-Popup-Fenster werden Fahrgäste über Echtzeit-Verzögerungen, Fahrtausfälle und -änderungen informiert und können so ihren Aufenthalt in belebten Umsteigezonen verkürzen.

Mit Hilfe des Systems zur Fahrgastlenkung MOBILEguide bietet INIT ein Stufenkonzept, mit dem Verkehrsunternehmen die Auslastung ihrer Fahrzeuge beeinflussen können. In seiner Endausbaustufe berücksichtigt MOBILEguide das typische Ein- und Ausstiegsverhalten an den einzelnen Haltestellen. Der zu erwartende Besetztgrad, also eine Auslastungsprognose, wird ermittelt – und zwar nach dem Ausstieg. Dazu kommen neben Echtzeitzähldaten auch historische Daten und ein selbstlernender Algorithmus (KI) zum Einsatz. Überschreitet der Besetztgrad eines Fahrzeugs einen Schwellenwert alarmiert das Intermodal Transport Control System MOBILE-ITCS die Leitstelle. Diese kann dispositive Maßnahmen wie Verstärkerfahrten einleiten oder ein Fahrzeug temporär in den Status „Kein Einstieg“ versetzen.

Hinweis: Die IT-TRANS Fachmesse 2020 findet nicht als Live-Event in Karlsruhe statt. UITP und Messe Karlsruhe verlagern die IT-TRANS auf eine interaktive Event-Community-Plattform, auf der auch Aussteller aktiv sein werden.

2020-10-28

Die Pandemie verlangt nach größerer Flexibilität bei der Fahrplangestaltung. Bestehende Dienstpläne und Umläufe lassen sich mithilfe der Software von IVU Traffic Technologies sekundenschnell an kurzfristig geänderte Bedarfe anpassen, um beispielsweise Nachfrageschwankungen auszugleichen. Darüber hinaus berücksichtigt die Dispositionsoptimierung automatisch Qualifikationen oder Wünsche – und steigert so die Flexibilität des Personals. Auch Boom Rail Solutions präsentiert in Karlsruhe Software zur bedarfsorientierten Flottenplanung sowie sein Werkstätten- und Instandhaltungsmanagement-Tool.

Hinweis: Die IT-TRANS Fachmesse 2020 findet nicht als Live-Event in Karlsruhe statt. UITP und Messe Karlsruhe verlagern die IT-TRANS auf eine interaktive Event-Community-Plattform, auf der auch Aussteller aktiv sein werden.

2020-10-28
Click & Collect – Shopping während der Fahrt
Click & Collect

Bereits heutzutage nutzen etwa 20 Prozent aller Fahrgäste ihre gewonnene Freizeit, um zu shoppen. Laut McKinsey soll Mobile Commerce bis 2030 die zweitgrößte Einnahmequelle in selbstfahrenden Autos werden. Enroute, ein israelisches Start-up, ermöglicht Mobilitätsanbietern, diese Zeit im Fahrzeug zu monetarisieren. Dabei erstellt und nutzt Enroute eine Dreiecksbeziehung aus Kunden, Retailern und Mobilitätsanbietern. Während Kunden mit der personalisierten und positionsbasierten Shoppingplattform interagieren und online bei Retailern bestellen, gibt ihnen ihr Mobilitätsanbieter die verdiente Kommission in Form von Fahrtgutscheinen zurück.

öpv

Die Zeit an Bord wird also zunehmend aktiv gestaltet. Doch zum Filme streamen, Mails checken und online Shoppen braucht es eine sichere Datenverbindung. Häufig kommen nur schwache Signal beim Fahrgast an, da die Karosserie des Fahrzeugs die Signale von außen stark dämpft. Das onway WLAN verfügt über eine Antenne, die den Empfang im Fahrzeug verbessert. Auf Wunsch können Passagiere kostenpflichtige Upgrades kaufen, welche mehr Bandbreite, mehr Datenvolumen oder eine längere Nutzungsdauer ermöglichen.

Hinweis: Die IT-TRANS Fachmesse 2020 findet nicht als Live-Event in Karlsruhe statt. UITP und Messe Karlsruhe verlagern die IT-TRANS auf eine interaktive Event-Community-Plattform, auf der auch Aussteller aktiv sein werden.

2020-10-28
IT-TRANS zeigt Bandbreite digitaler Mobilitätslösungen

Der Wandel der Mobilität ist stetig und wird aktuell durch die Corona-Pandemie stark beschleunigt. Smarte Software unterstützt Verkehrsbetriebe und Mobilitätsdienstleister bei diesen Veränderungen. Die Möglichkeiten reichen von Automatisierung und Elektrifizierung der Fahrzeugflotte über den Einsatz von Ride-Pooling und on-demand Angeboten bis hin zur Nutzung von Echtzeitdaten zur Fahrgastinformation und -prognose sowie Reparatur- und Wartungsplanung. Auch bei der Wiederherstellung des Vertrauens der Fahrgäste oder der Kontrolle der Maskenpflicht können digitale Tools helfen.

Trends, Konzepte und Visionen für eine neue Mobilität in sämtlichen Regionen der Welt sowie konkrete Lösungen in Pandemie-Zeiten werden vom 1. bis 3. Dezember 2020 auf der IT-TRANS präsentiert und diskutiert. Die IT-TRANS Konferenz wurde um zwei Sessions erweitert, die sich explizit den Herausforderungen des öffentlichen Personenverkehrs während und nach COVID-19 widmen. Verkehrsbetriebe aus verschiedenen Kontinenten beschreiben in Fallstudien ihren Umgang mit der Pandemie und erläutern ergriffene Maßnahmen wie veränderte Zahlungsmethoden, Videoüberwachung, Überfüllungs-Warnsystemen und flexible Disposition. „Die Zusammenkunft der ÖPV-Gemeinschaft findet dieses Jahr zwar in einem veränderten Format statt, die IT-TRANS ermöglicht der Branche aber, gemeinsam über die durch die Pandemie hervorgerufenen Veränderungen nachzudenken und Lösungen zu generieren. Denn die digitale Welt hat sich während COVID-19 weiterentwickelt und die IT-TRANS wird die Bedeutung der Digitalisierung innerhalb unseres Sektors verdeutlichen", sagt der für das Konferenzprogramm Verantwortliche Jaspal Singh, Senior Expert, IT und Entwicklung, UITP.

Beide corona-bezogenen Diskussionsrunden werden – wie auch zahlreiche der 35 weiteren Sessions – live gestreamt bzw. virtuell zur Verfügung stehen. Denn die gesamte Konferenz wird hybrid, das heißt sowohl vor Ort als auch digital, abgehalten. Die Fachmesse findet mit behördlich genehmigtem Sicherheits- und Hygienekonzept vor Ort in Karlsruhe statt. Rund 270 IT- und Mobilitätsanbieter stellen ihre smarten Lösungen für vernetzte urbane Mobilität vor.

Hinweis: Die IT-TRANS Fachmesse 2020 findet nicht als Live-Event in Karlsruhe statt. UITP und Messe Karlsruhe verlagern die IT-TRANS auf eine interaktive Event-Community-Plattform, auf der auch Aussteller aktiv sein werden.

2020-10-28
MOTIONTAG und die Deutsche Bahn belohnen Bürger für ihr nachhaltiges Reisen
Motiontag

Sind die Nutzer mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs, sammeln sie grüne Tokens. Diese können sie dann bei Gewinnspielen oder als Rabattcode in lokalen Geschäften einsetzen.

MOTIONTAG entwickelt die Datenanalyselösung, welche automatisch erkennt, wie Personen reisen. MOTIONTAGs Projektpartner “Changers” hingegen stellt die App und das dahinterstehende Belohnungssystem zur Verfügung.

2020-10-06
Neuntes E-Market Update am 10. November 2020

Die UITP und die Messe Karlsruhe veranstalten regelmäßige E-Market Updates mit führenden Branchenanbietern, um die Branche in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen.

Das Web-Seminar findet in englischer Sprache statt. Zusammenfassung des Seminar-Inhalts:

Safety and availability of crew members was one of the key challenges for transport authorities and operators to operate fleets during the current crisis. Some cities used autonomous vehicles to transfer essential materials.

Autonomous mobility will play an important role to change urban mobility. The current crisis has clearly highlighted the need to shift partially to autonomous services to provide seamless services in cities. However, autonomous vehicles could lead to healthier, more competitive and greener cities - but only if the vehicles are integrated into an effective public transport network.

This E-Market Update will share key insights from industry experts about the future of mobility and the role of autonomous mobility.

Die Referenten werden in Kürze bekannt gegeben.

2020-09-16
Wir beantworten Ihre Fragen zum Umgang mit dem Corona-Virus auf der IT-TRANS
Hygieneregeln Corona

Das Coronavirus stellt viele Wirtschaftszweige vor neue Herausforderungen – so auch den öffentlichen Personenverkehr in besonderem Maße. Die Dringlichkeit der Digitalisierung dieses Sektors hat sich abermals verdeutlicht. Deshalb freuen wir uns, dass die IT-TRANS ihre Funktion als Innovations-Hub – über digitale Formate wie die E-Market Updates hinaus – wieder wahrnehmen kann: Endlich kann sich die Community wieder persönlich treffen, netzwerken, Lösungen und Konzepte vergleichen und Ideen sammeln.

Auch wenn die IT-TRANS 2020 anders aussehen wird, Rahmenbedingungen sich verändert haben und gewohnte Abläufe angepasst werden müssen; Transparenz, ein offenes Miteinander und unsere Gesundheit stehen für uns an erster Stelle. Daher geben wir Ihnen Informationen zum Hygiene- und Sicherheitskonzept und fassen die wichtigsten Vorgaben der Behörden für Sie zusammen.

2020-09-15
Achtes E-Market Update am 6. Oktober 2020

Die UITP und die Messe Karlsruhe veranstalten regelmäßige E-Market Updates mit führenden Branchenanbietern, um die Branche in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen.

Das Web-Seminar findet in englischer Sprache statt. Zusammenfassung des Seminar-Inhalts:

Operation planning and scheduling always play an important role for the asset utilisation in the public transport industry. Operation planning is becoming more complex with scheduling algorithms, comprehensive costing capabilities and demand forecasting. These systems will become vital for electric and autonomous vehicles, as it is highly important to have optimised use of assets and network planning. Further, these tools generate a more actionable set of data, which can be used to enhance the network coverage.

The role of robust planning and scheduling tools is more critical under the current circumstances, where authorities / operators are trying to balance so many parameters including low ridership, safe distancing, staff availability etc.

This E-Market Update will invite industry experts to share technology advancement and upcoming innovation by showcasing different case studies.

Die Referenten werden in Kürze bekannt gegeben.

Alle Informationen zu den E-Market Updates finden Sie hier.

2020-09-08
Siebtes E-Market Update am 15. September 2020

Die UITP und die Messe Karlsruhe veranstalten regelmäßige E-Market Updates mit führenden Branchenanbietern, um die Branche in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen.

Beschreibung des Inhalts des englischsprachigen Seminars:

The public transport industry has been impacted badly in the last 6 months due to the current pandemic.

The taxi and ride-hailing industry has faced a major impact due to lockdowns and travel restrictions in different cities. Yet at the same time, it has played a major role in providing mobility in cities.

There are a wide-range of responses from cities authorities to support the industry, but it is still not enough in many areas.

This E-Market update will cover the impact of crisis and how sector has responded. The taxi & ride-hailing will face many changes in the long term and may never recover.

Join key experts from authorities, operators, industry suppliers and associations who will share their perspective and way forward during this web-seminar.

Unsere Referenten:

  • Kevin Liu, VP (Sales & Marketing), Streamax Technology., Ltd
  • Joe Ma, Deputy General Manager, Shenzhen Bus Group
  • Lidia Signor, Combined Mobility Manager, UITP
  • Jaspal Singh, Senior Expert - IT & Development, UITP

2020-08-31
Messen und Kongresse fallen nicht unter Großveranstaltungen

Am 27. August fassten die Bundeskanzlerin und die Regierungschef*innen der Länder den Beschluss, dass Großveranstaltungen noch bis mindestens zum 31.12.2020 verboten bleiben werden. Aber: Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygienevorschriften möglich sind, sind davon unberührt.

Sowohl die Kontaktverfolgung als auch das Einhalten von Hygienevorschriften sind auf Messen, Ausstellungen und Kongressen definitiv möglich. Deshalb hat sich auch Baden-Württemberg in die Riege der anderen Bundesländer eingereiht und am 14. Juli eine spezielle Verordnung für Messen, Ausstellungen und Kongresse erlassen. Die Verordnung des Wirtschaftsministeriums und des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) auf Messen, Ausstellungen und Kongressen - kurz: CoronaVO Messen – ist vom gestrigen Beschluss zu Großveranstaltungen unberührt und gültig.

Besucherführung, Kontaktverfolgung und Anpassung der Besucherzutritte gewähren einen mit Abstand sicheren Messebesuch

Die CoronaVO Messen schafft die rechtliche Grundlage für die Durchführung von Messen und Kongressen – natürlich mit Auflagen: So muss die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Besuchenden auf das Verhältnis der zur Verfügung stehenden Fläche angepasst werden. Die Verordnung nennt hier sieben Brutto-Quadratmeter pro Besucher. Auch der bekannte Abstand von 1,5 Metern muss auf Messen eingehalten werden können. Dafür werden beispielsweise Gänge verbreitert, Laufwege vorgegeben, Abstandsmarkierungen auf Böden aufgebracht und Flächen hinzugenommen. Die Kontakt-verfolgung und die Regulierung der Besucherzutritte werden durch die vorab Online-Registrierung aller Teilnehmenden gewährleistet. Der Erwerb von Tickets an Tageskassen ist damit ausgeschlossen.

Unerlässlich bleibt auch das Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes in den Hallen. Der Schutz kann natürlich abgenommen werden, wenn ein gastronomisches Angebot genutzt wird oder man sich auf einem Messestand beraten lässt. In beiden Situationen muss ein fester Platz eingenommen werden.

Zahlreiche Desinfektionsmöglichkeiten, Hinweise zur Nies-Etikette, eine No-Handshake-Policy, erhöhte Reinigungsintervalle von Kontaktflächen sowie der Verzicht auf Angebote, bei denen sich Menschen zu nahekommen, sorgen darüber hinaus für Sicherheit.

„Die Gesundheit aller hat bei uns den höchsten Stellenwert“, so die Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Britta Wirtz. „Wir stehen in ständigem Austausch mit den zuständigen Ordnungs- und Gesundheitsämtern und passen unsere Schutz- und Hygienekonzepte permanent auf die geltenden Bestimmungen an. Ich hoffe, dass wir alle, die gern auf eine Messe kommen, davon überzeugen können, dass sie dies mit Sicherheit tun können“.

2020-08-11
Sechstes E-Market Update am 8. September 2020

Die UITP und die Messe Karlsruhe veranstalten regelmäßige E-Market Updates mit führenden Branchenanbietern, um die Branche in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen.

Die städtische Mobilitätslandschaft entwickelt sich schnell. Die Zahl der Mobilitätsdienste wächst rasant. Für den Benutzer kann es jedoch schwierig sein, die Auswahl der für ihn besten Reiseart zu treffen, wenn er mit all diesen vielfältigen Optionen konfrontiert ist. Mobility-as-a-Service (MaaS) entwickelt sich zur Plattform für die Integration verschiedener Verkehrsdienste (wie z. B. öffentliche Verkehrsmittel, Mitfahrgelegenheiten, Carsharing, Bike-Sharing, Scooter-Sharing, Taxi, Autovermietung, Ride-hailing u. a.) in einem einzigen digitalen Mobilitätsangebot mit aktiver Mobilität und einem effizienten öffentlichen Verkehrssystem als Grundlage.

Die derzeitige Pandemie hat große Auswirkungen auf die Fahrgäste im öffentlichen Verkehr und es besteht die Notwendigkeit, Fahrgäste wieder für den öffentlichen Verkehr zurückzugewinnen. MaaS kann ein Werkzeug sein integrierte Angebote für öffentliche Verkehrsmittel zu bieten und ein nahtloses Reiseerlebnis für die Zielgruppe zu ermöglichen.

In diesem sechste E-Market Update werden Branchenexperten ihre Erfahrungen aus verschiedenen Städten auf der ganzen Welt teilen.

2020-07-20
Hallenplan 2020

Hallenplan der IT-TRANS 2020

Die IT-TRANS bietet Ihnen dieses Jahr in den Hallen 1 und dm-arena der Messe Karlsruhe sowie der Aktionshalle die Möglichkeit, mit internationalen Ausstellern in Kontakt zu treten, sich mit Kollegen auszutauschen, Innovationen kennen zu lernen und Neues aus der Branche zu erfahren. Der stetig fortschreitende digitale Wandel hat unseren Alltag erheblich verändert und definiert die Art, wie wir leben und uns bewegen, immer wieder neu. Die IT-TRANS-Fachmesse greift diese Entwicklungen auf und widmet sich gänzlich und fokussiert den digitalen Lösungen für urbane Mobilität. Die beiden Hallen sind thematisch nicht voneinander abgegrenzt, stattdessen bündeln Sonderflächen und Foren spezifische Themen kompakt an einer Stelle. Unser Hallenplan wird bis zur Veranstaltung im Dezember stetig aktualisiert.

2020-07-17
Ausstellerliste 2020

Zum siebten Mal versammelt die IT-TRANS internationale Vordenker und anerkannte IT- und Mobilitätsexperten in der Messe Karlsruhe. Neben der Konferenz erwartet die Besucher eine umfangreiche Fachmesse, in der Branchengrößen, hoch spezialisierte IT-Unternehmen sowie Start-ups ihre digitalen Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr der Zukunft vorstellen. Die IT-TRANS zeichnet neue Wege der Mobilität für sämtliche Regionen der Welt, denn die teilnehmenden Unternehmen kommen knapp zur Hälfte aus dem Ausland. Werfen Sie gerne einen Blick auf unsere Ausstellerliste.

2020-07-16
Viertes E-Market Update am 22. Juli 2020

Die UITP und die Messe Karlsruhe veranstalten regelmäßige E-Market Updates mit führenden Branchenanbietern. Der digitale Wandel hat unseren Alltag erheblich verändert und so stehen auch die Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel vor der Herausforderung, mit geringen Fahrgastzahlen und den sich ändernden Nachfragemustern umzugehen. Da öffentliche Verkehrsmittel individuell, bedürfnisorientiert und meist kurzfristig gewählt werden, suchen viele Städte nach innovativen Lösungen, um ihre Dienstleistungen zu optimieren und ihre Betriebskosten zu minimieren. Selbst für die Zeit nach COVID-19 möchten sie flexible und direkte Serviceleitungen in der Stadt schaffen, indem sie interne Lösungen entwickeln oder mit anderen zusammenarbeiten. Im vierten E-Market Update am 22. Juli werden einige Fallstudien aus der ganzen Welt gezeigt und einige der On-Demand Mobilitätslösungen für Betreiber vorgestellt.

2020-07-15
Messe- und Kongress-Standort Karlsruhe sieht Lichtblick

Lange musste die Veranstaltungswirtschaft in Baden-Württemberg auf eine Verordnung für die Durchführung von Messen, Ausstellungen und Kongressen warten. Nun ist sie durch die Landesregierung auf den Weg gebracht und setzt nachvollziehbare Richtlinien für die Veranstaltungsbranche in Kraft.

Die Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Britta Wirtz, teilt mit: „Wir lesen die vorliegende Corona-Verordnung Messen so, dass die Landesregierung hiermit eine Orientierungshilfe in Form von konkreten Handlungsanweisungen gibt. Es ist erkennbar, dass die formulierten Auflagen darauf zielen, das Geschäft wieder in Gang zu bringen.“ Zahlreiche Regelungen der Corona-Verordnung Messen werden bereits Ende August außer Kraft gesetzt, sollen mithin mit Beginn des Monats September neu gefasst werden. Wirtz weiter: „Die Verordnung ist für uns und die gesamte Messe- und Kongressbranche damit als ein Brückenschlag in den Herbst zu sehen, die sowohl wir als auch unsere Aussteller und Besucher dringend benötigt haben. Wir dürfen davon ausgehen, dass die formulierten Auflagen nur in begründeten Fällen verschärft werden. Im positiven Fall gibt die Verordnung ab September Raum für Erleichterungen. Wir gehen nun mit den auf die Corona-Verordnung Messen zugeschnittenen Konzepten und unseren Sicherheits- und Hygienekonzepten auf die zuständigen Ordnungsämter zu und sind so in der Lage, unseren Veranstaltungsherbst planerisch voranzubringen.“

Konkrete Informationen zur Durchführung der IT-TRANS folgen demnächst.

2020-05-19
BeeSonix ist Preisträger des ersten Future Mobility Awards
Erstmals wurde 2020 der Future Mobility Award verliehen
Erstmals wurde 2020 der Future Mobility Award verliehen

Das Start-up BeeSonix aus Berlin ist Preisträger des Future Mobility Awards 2020. Der Gewinner wurde bei der virtuellen Ehrung am 19. Mai 2020 bekannt gegeben. Der Preis zeichnet erstmals junge Unternehmen und ihre Konzepte für nachhaltige Mobilitätslösungen für den öffentlichen Personenverkehr aus.

Die Initiatoren des Awards sind die Fachzeitschrift Nahverkehrs-praxis, das Automotive Engineering Network aen, die Messe Karlsruhe und die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe. „Mit dem Award möchten wir anlässlich der IT-TRANS innovativen Ideen eine Plattform bieten, damit sie auch sichtbar werden und die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen”, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Die Initiatoren des Awards während der virtuellen Preisübergabe: die Fachzeitschrift Nahverkehrs-praxis, die Messe Karlsruhe, das Automotive Engineering Network aen und die Stadt Karlsruhe / Wirtschaftsförderung
Die Initiatoren des Awards während der virtuellen Preisübergabe: die Fachzeitschrift Nahverkehrs-praxis, die Messe Karlsruhe, das Automotive Engineering Network aen und die Stadt Karlsruhe / Wirtschaftsförderung

Während Reisende auf dem Bahnsteig warten, erscheinen wie von Geisterhand relevante Informationen auf Smartphones der Fahrgäste. Umgesetzt wird dies von den Gründern des Start-ups BeeSonix, das eine Ultraschallkommunikation zwischen Fahrtansagen und mobilen Endgeräten der Reisenden ermöglicht. Stichwort „lautlose Durchsagen“: Die Visionäre von BeeSonix verwenden dafür Sounddateien, die Töne im Ultraschallbereich enthalten. Damit werden die üblichen Ansagen genutzt, um zusätzliche Informationen mit Mehrwert zu transportieren. So können Reiseinformationen passgenau ausgespielt werden, Haltestellen und Fahrzeuge machen gewissermaßen den nächsten digitalen Schritt, ohne dass dafür neue Hardware benötigt wird. Details zum Award und zu den weiteren Finalisten finden Sie auf der Website des Awards.

Auf der IT-TRANS (1.-3. Dezember 2020, Messe Karlsruhe) bekommen dann alle fünf Finalisten – BeeSonix, Matchrider, Operibus, Rydies und Twaice – die Chance, sich dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

Weitere Aussteller der IT-TRANS...

2020-02-27
Neue Systeme für neue Standards
Sorgt für den effizienten und reibungslosen Austausch von Verkehrsdaten: das Datenmanagementsystem von Luminator. (Bildnachweis: Luminator Technology Group)
Sorgt für den effizienten und reibungslosen Austausch von Verkehrsdaten: das Datenmanagementsystem von Luminator. (Bildnachweis: Luminator Technology Group)

Die Luminator Technology Group (Luminator), Hersteller von digitalen Informationssystemen, Videosicherheitssystemen und Beleuchtungslösungen, bietet weltweit ein umfassendes Portfolio an intelligenten Systemlösungen für den öffentlichen Personenverkehr an. Auf der IT-TRANS 2020 demonstriert Luminator wie diese Systeme den Betreibern von Bus und Bahn helfen, der immer stärker werdenden Vernetzung in der Informationstechnologie zu begegnen, ihren wachsenden Informations- und Sicherheitsbedarf und den Anspruch an Aktualität zu decken. So werden beispielsweise Full-IP Fahrgastinformationssysteme auf ITxPT Standard, hochauflösende LED Fahrzielanzeigen, stationäre Echtzeit-Anzeigen mit E-Paper-Technologie oder Full-IP Videosicherheitssysteme mit Kameras, Rekorder und Fahrmonitor mit direkter Verbindung zum Backoffice via Router und Antenne zu sehen sein.

Für den effizienten und reibungslosen Austausch der Verkehrsdaten hat Luminator eigens ein Datenmanagementsystem entwickelt. Es integriert verschiedene Protokolle und Dienste im Bahn- und ÖPNV-Bereich und dient dem Datenaustausch zwischen verschiedenen Anbietern. Darüber hinaus können mit dieser Datendrehscheibe Zugriffsberechtigungen gesteuert und Verkehrsdaten zur Weitergabe an landesweite Datendrehscheiben vorkonzentriert werden.

In dem Vortrag „IT standardization in public transport: Blessing or curse?” am Donnerstag, 5. März um 10:30 Uhr im Market Update A erläutert Reinhard Laing, Director of Engineering and Project Management Luminator EMEA, anhand von aktuellen Projekten wie öffentliche Standards die Interoperabilität der ITSysteme an Bord, an der Haltestelle und im Backoffice vereinfachen und dadurch zur Steigerung der Profitabilität und Reduzierung von Stresssituationen im Alltag beitragen.

2020-02-19
M.A.I.O.R. – Management, Artificial Intelligence and Operations Research
Mann arbeitet am PC
M.A.I.O.R. liefert Leistungsstarke und innovative Lösungen, die auf Kundenbedürfnisse angepasst werden. (Foto: M.A.I.O.R.)

Das Portfolio der Planungslösungen umfasst Lösungen zur Optimierung von Fahrplänen, Fahrzeug- und Fahrerpflichten, Dienstplänen und Laufzeiten, die auf fortschrittlichen Algorithmen basieren, die den Kunden helfen, sowohl ihre Leistung als auch die Qualität ihrer Dienstleistungen zu verbessern und gleichzeitig ihre finanzielle Nachhaltigkeit zu erhalten. Das Unternehmen stellt sofort einsatzbereite und maßgeschneiderte Lösungen bereit, die leistungsstark und innovativ sind, so dass die Kunden ermutigt werden, stetig bessere Planungsentscheidungen zu treffen.

2020-02-19
E-Paper-Anzeigen in Papierform verwandeln die Echtzeit-Fahrgastinformation an der Bushaltestelle
Solarbetriebene E-Paper-Fahrgastinformationsanzeige-System von Papercast
Das solarbetriebene E-Paper-Fahrgastinformationsanzeige-System lässt sich mühelos binnen Stunden installieren. (Foto: Papercast Limited)

Das solarbetriebene E-Paper-Fahrgastinformationsanzeige-System von Papercast wurde speziell dafür entwickelt, öffentliche Verkehrsbetriebe beim Erreichen dieser Ziele zu unterstützen. Die Displays lassen sich mühelos binnen Stunden installieren, sodass Verkehrsbehörden Busankunftszeiten und weitere Service-Informationen für Fahrgäste in Echtzeit an Haltestellen bereitstellen können, an denen es zuvor nicht machbar war. Papercast Displays werden über ein hochentwickeltes Cloud-basiertes Verwaltungssystem gesteuert, das sich mühelos mit offenen Datenstandards wie GTFS und SIRI integrieren lässt und die Möglichkeit bietet, jedes Display einzeln zu verwalten, einschließlich Inhaltsaktualisierung, Überwachung und Diagnosen.

Papercast zeigt außerdem erstmals seine neu konzipierten Solarmodule und ein brandneues 9,7-Zoll-Display.

2020-02-19
Praktische Mobilität als Dienstleistung (MaaS) ermöglichen - Das Justride SDK

Das Justride SDK ermöglicht Anbietern urbaner Mobilität – wie Verkehrsbetrieben, Reiseplanern, White-Label-MaaS-Apps, Fahrradvermietsystemen und Mitfahrdiensten – Masabis marktführende digitale Fahrkarten-Plattform in ihren Anwendungen zu integrieren und verschiedenste Dienste in einem benutzerfreundlichen Service zu verbinden. Das Justride SDK macht es einfacher, den Vertrieb von Fahrscheinen für den öffentlichen Nahverkehr in White-Label-Apps oder bereits vorhandene Apps zu integrieren, die Fahrgäste ohnehin regelmäßig nutzen. Dem Nutzer können Dienste wie Ridehailing und Fahrtenplanung, Scooter- und E-Bike-Verleih kombiniert mit Fahrkartenverkauf in einer App angeboten werden.

Masabi hat mit Transit, eine Partnerschaft geschlossen, um mithilfe des Justride SDK einen integrierten Fahrkartenverkauf in der Transit-App zu starten.

2020-02-19
E-Ticketing-Maschinen für einen Echtzeit-Einblick
E-Ticketing-Maschinen
Die Technologie umfasst eine breite Auswahl an Zahlungsoptionen, einschließlich mTicketing, kontaktlosen Smartcards, kontaktlose EMV-Karten sowie Apple Pay und Google Pay. (Foto: Ticketer)

Die Ticketer ETMs gewährleisten einen Echtzeit-Einblick in die gesamte funktionelle Leistung, einschließlich Ticketverkäufen, Echtzeit-Fahrzeugstandorten und Fahrplänen.

Die Technologie ist für Betriebe jeglicher Größe anwendbar und umfasst eine breite Palette an Live-Reiseinformationen und verschiedenen Zahlungsoptionen, einschließlich mTicketing, kontaktlosen Smartcards, kontaktlose EMV-Karten sowie Apple Pay und Google Pay.

Auf der IT-TRANS präsentiert Ticketer seine neusten Entwicklungen in der Tariferfassungstechnik.

Die Technologie stellt Betreiber- und passagierfreundliches Multiformat-Bordsystem sowie Flottenmanagement und Echtzeit-Informationsfunktionen bereit.

Das cloud-gehostete Ticketer-Backoffice bietet Live-Ansichten von Tickettransaktionen, Fahrzeugstandorten, Fahrplänen und vieles mehr.

Zudem beinhalten die Ticketer's Tap-Off-Lesegeräte, für A-B und Zonen-Tarifstrukturen, die Tap On/Tap Off EMV-Bereitstellungen.

Auf der IT-TRANS wird außerdem der Standalone Ticket-Entwerter vorgestellt. Doch auch Software hat Ticketer dabei: Kazoot, die mobile App, die die Anwender dabei unterstützt, den öffentlichen Verkehr zu fördern, indem sie den Passagieren einen zentralen Überblick über alle ihre Dienste von einem einzigen Standort aus ermöglicht.

2020-02-19
Intuitive Apps und Big-Data-Lösungen für den ÖPV auf Cloud Technologie und SaaS-Basis

Nach dem Motto „Prozessunterstützung – Analyse – Reporting – Entscheidungsgrundlagen“ stellt die Railcloud9 moderne Smartphone-, Tablet- und Web-Apps für Mobilität und schlanke Arbeits- und Informationsabläufe (z.B. mobiles Dokumentenmanagement, Bordbuch, Checklisten) sowie daten- und kontext-basierte Analyse- und Auswertungstools zur Verfügung. In gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen IT-Profis, ÖPV-Experten und „Bahnern“ sind prozess- und bereichsorientierte Lösungen mit den Railcloud9-Produktlinien RailBox-Apps und Business Analytics entstanden: Sinnvolle Ergänzungen und Investitionssicherheit durch Integration in bestehende IT- und Softwarelandschaften, skalierbare Cloud-Plattform und standardisierte BI-Technologie.

2020-02-19
Smarte Software zur automatischen Fahrgastzählung

Die von Grund auf neu entwickelte Hardware wurde mit mehr Speicher und Rechenleistung ausgeweitet und hält an der robusten und bewährten Time-of-Flight-Technologie (TOF) fest. Die gegenüber den Vorgängern deutlich höhere Auflösung von bis zu 80.000 Pixeln erzeugt intuitivere und leicht verständliche Videobilder (HD /TOF Image Streaming). Diese können sowohl als 3D-, wie auch 2D-Image-Streaming (Video) übertragen bzw. aufgezeichnet werden. Für eine flexiblere Einbauposition wurde der Zählsensor mit einer technologischen Raffinesse im Bereich der Beleuchtungstechnik ausgestattet. Sie ermöglicht auch eine Erweiterung der Einbauhöhe.

Ein anwenderfreundliches Web-Interface erlaubt mit entsprechender Onlineverbindung auch den Direktzugriff mittels Browser. Bei der Entwicklung der sechsten Generation von IRMA-Sensoren will die iris nicht nur die Möglichkeiten der Technologie ausweiten, sondern auch ein intuitives Produkt schaffen, welches in allen Ebenen der Nutzung Arbeitsschritte verkürzt und erleichtert.

2020-02-19
Nutzung von Big Data für die Neugestaltung von Liniennetzen
Ansicht der Benutzeroberfläche der Softwarelösung von GIRO
Verkehrsbetriebe nutzen die modularen HASTUSTM-Softwarelösungen von GIRO Inc. zur Optimierung von Planerstellung und Betrieb. (Foto: GIRO)

Planer können hiermit große Datenmengen auswerten, um unterschiedliche Szenarien für die Neugestaltung des Netzes und deren Auswirkungen auf das Fahrgastangebot und die Kosten zu untersuchen. Über die Zensusdaten hinaus, wie sie die meisten Tools für die Netzplanung verwenden, analysiert HASTUS Daten aus Fahrgastzählungen, Ausgangspunkt-Ziel-Matrizes, Fahrplänen und Pünktlichkeitserfassung, um wertvolle Erkenntnisse zur optimalen Umstrukturierung des Liniennetzes mit dem Ziel maximaler Fahrgastzahlen zu liefern.

Digitalisierung der Dienstplanung für mehr Mitarbeiterzufriedenheit

Die Werkzeuge, die HASTUS für die Digitalisierung von Dienstplänen bereithält, können dazu beitragen, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, Fehlzeiten zu reduzieren und die Angebotsqualität zu verbessern.

Mit der webbasierten, digitalisierten Personaleinsatzplanung können Verkehrsbetriebe ihrem Fahrpersonal ein größeres Mitspracherecht bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeiten einräumen und Präferenzen besser berücksichtigen. Gleichzeitig gewährleistet die Softwarelösung die Gleichbehandlung und Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen.

2020-02-19
Intelligente Lösungen für sichere Kommunikation

Ob es sich um eine Vehicle-to-Ground- oder eine neuartige IoT-Lösung handelt – mit den Service und Dienstleistungen von der onway AG wird deren Vernetzung einfach und zuverlässig. Die Geräte werden bequem über eine intelligente Cloud-Anwendung konfiguriert, verwaltet und überwacht. Klassische Aufgaben wie Inventarisierung und Überwachung der Geräte sowie das Configuration Management und Alarming sind in einem modernen Backend-System vereint.

Die Software von onway AG beinhaltet Anwendungen wie Infotainment, Customer Analysis, Echtzeit-Tracking, Geofencing.

2020-02-18
mobilityStack, das App-Framework für ein personalisiertes Kundenerlebnis im ÖPV

Verkehrsbetriebe, Städte und Unternehmen können ihren Nutzern mit dem mobilityStack eine Mobilitäts-App zur Verfügung stellen, die jederzeit um neue Modalitäten, zusätzliche Funktionen und Drittanbieter-Services erweiterbar ist. Dank ihrer flexiblen IT-Architektur und dem modularen Frontend lässt sich mit dem mobilityStack für jeden Kunden eine individuelle und nachhaltige Lösung entwickeln.

Die App verknüpft Echtzeitdaten mit Account-basierter Personalisierung. So lernt die App ihre Nutzer kennen und bietet ihnen zum richtigen Zeitpunkt ortsbezogen die optimalen Verkehrsangebote und Informationen an. Alle Buchungen laufen über einen einzigen Log-In. Die Bezahlung der unterschiedlichen Angebote erfolgt digital über die vom Nutzer präferierte Zahlungsmethode.

2020-02-18
geo.zpheres – Cloud-basiertes Kartenmanagement
Schematische Karten mit geo.zpheres
Schematische Karten werden mit geo.zpheres automatisch generiert und aktualisiert und können auf Displays oder auf Webseiten bzw. mobilen Apps dargestellt werden. (Foto: HITOUCH AG)

Mit Hilfe von geo.zpheres wird das Kartenmanagement schnell und flexibel und reduziert dadurch den damit verbunden Aufwand enorm.

Die Zeiten, in denen die Fahrgastinformationsausdrucke als Aushang regelmäßig ausgetauscht werden mussten, könnten damit endgültig vorbei sein: Schematische Karten werden mit geo.zpheres automatisch generiert und aktualisiert und können auf Displays oder auf Webseiten bzw. mobilen Apps dargestellt werden.

geo.zpheres ermöglicht die Umwandlung von geografischen Strecken bzw. Objekten in nahezu jede beliebige Form – mit steter Referenz auf die ursprünglichen geografischen Daten. Durch Erstellen dieser transformierten Datenmodelle kann man mit geo.zpheres beliebige viele Darstellungen von Pfaden bzw. ganzen Netzen erzeugen und Objekte wie z.B. Fahrzeuge in Echtzeit auf ihnen darstellen. Darüber hinaus können ansprechende Transformationen (Animationen) generiert werden, welche geografische Visualisierungen in schematische umwandeln.

2020-02-18
Intelligente Embedded-Lösungen und industrielle IoT-Solutions
Gateway Computer in öffentlichen Bussen
Gateway Computer in öffentlichen Bussen (Grafik: Gateway Computer)

Durch die Kombination spezialisierter Engineering-Kompetenz mit bewährten Plattformen führender Technologiepartner bieten wir größtmögliche Flexibilität. Die Nachfrage nach mehr Software-Inhalten, immer mehr Funktionalität, höherer Leistung und sicherer Verbindungen steigt. Data Respons Solutions entwickelt und liefert kundenspezifische Lösungen, indem Engineering-Dienstleistungen mit Standard-Embedded-Computerprodukten führender Partner kombiniert werden. Unsere Kunden profitieren von unserem tiefgreifenden Fachwissen im Transportsektor.

2020-02-18
ÖPNV 4.0 – Tablet Bordrechner mit Ticketing
Grafik TeleMatrik Nahverkehr

Mit der Planungssoftware PlanMATRIK werden Netzdaten, Umläufe, Fahr- sowie Dienstpläne in einem vernetzten Datenmodell verwaltet, um die Fahrplanung übersichtlich zu gestalten. Zudem wurde ein Dispositionsprogramm entwickelt, um die täglich zu verplanenden Dienste zu Wochen- und Monatsdienstplänen zu disponieren, damit ein sauberes Fahrerkonto zur Erfassung von Stunden-, Urlaubs- und Krankenstandskonten entsteht. BusMATRIK, ein Tablet-Bordertechnik-System, ermöglicht den Fahrern darüber hinaus alle Ortungs- und Kommunikationsfunktionen. Es liefert die aktuelle Position im Fahrtverlauf mit fortwährend aktualisierender Fahrplananlage und punktgenauer Anschlussinformation. Um Fahrpläne und damit sekundengenaue An- und Abfahrtszeiten für jede Haltestelle inklusive der Ortung aller Fahrzeuge zu erfassen, nutzt TeleMATRIK das ICTS-System ActionMATRIK. Auch ein Fahrgastinformationssystem, zur Aufbereitung von Abfahrtsinformationen für Web und Abfahrtsanzeiger- InfoMATRIK- ist im Programm der TeleMATRIK PTS GMbH enthalten.

2020-01-09
Zuverlässige, robuste Vernetzung direkt im Feld
X-kodierte M12 Gigabit Ports von TERZ Industrial Electronics
Varianten mit X-kodierten M12 Gigabit Ports haben mit hoher Bandbreite ausreichend Reserven für moderne Schienen- und Straßenfahrzeuge. (Bild: TERZ Industrial Electronics)

TERZ aus Bissendorf bietet die weltweit kompaktesten IP65/67 NITE-XS Industrial Ethernet Switches mit erweitertem Temperaturbereich von -40°C bis +70°C, 2,25 kVDC Spannungsfestigkeit, zuverlässigem EMV-Verhalten (DIN EN 50121-3-2) und Brandschutz nach DIN EN 45545. Varianten mit X-kodierten M12 Gigabit Ports haben mit hoher Bandbreite ausreichend Reserven für moderne Schienen- und Straßenfahrzeuge in denen hochauflösende Kameras, Passagierinformationssysteme und digitale Sicherheitsassistenten integriert werden. Mit der Integration von Power over Ethernet, der Übertragung von Energie und Daten über ein Kabel, können mit der TERZ SPARK-XS Familie neue platzsparende und kostenoptimierte Netzwerk- und Installationskonzepte in Fahrzeugen realisiert werden.

2020-01-09
Connectivity im öffentlichen Nahverkehr
NB2800 / NB2810 Router von NetModule
Speziell für den Einsatz in Bussen sind die NB2800 / NB2810 Router konzipiert, mit vielen Schnittstellen in die Bordelektronik ermöglichen sie datenintensive Anwendungen wie PWLAN, Infotainment oder auch Fahrerkommunikation, Condition Monitoring und Fahrzeug-Live-Tracking. (Bild: Netmodule)

Das NetModule NB2810 MediaVehicle ist eine Weiterentwicklung des NB2800 Wireless Routers, optimiert für den Einsatz in ITxPT Anwendungen. Der NetModule Switch NS3300 ermöglicht in Kombination mit den Fahrzeug- oder Zugroutern den Aufbau eines redundanten IP-Backbones nach EN13149 oder ITxPT, für Passagier-WLAN und Videoüberwachungsinfrastrukturen. Die OEM-Version der NG800 Automotive-IoT-Plattform bietet die robuste Kommunikation zwischen On-Board Fahrzeugausstattung und Cloud-Anwendungen.

LSA-Qualitätssicherungs-System urbic®
Fahrgäste im Bus
Busse und Bahnen sollen zuverlässig und pünktlich an den Haltestellen ankommen, und das ohne große Wartezeiten an Signalanlagen. (Foto: Dresden-IT GmbH)

Fahrgäste erwarten mehr von ihrem ÖPNV-Dienstleister, als nur von A nach B befördert zu werden. Busse und Bahnen sollen zuverlässig und pünktlich an den Haltestellen ankommen, und das ohne große Wartezeiten an Signalanlagen. Das System urbic® von Dresden IT hilft bei der Realisierung.

Bisher konnten mit einer dezentralen, redundanten Stammdatenhaltung die enormen Datenmengen in den Steuergeräten moderner LSA (Licht-Signal-Anlage) nicht sinnvoll ausgewertet werden. Zumal durch den aufwendigen und langwierigen Prozess auch keine statistische Sicherheit gegeben ist, da die erfassten Daten zum Auswertezeitpunkt längst wieder veraltet waren. urbic® vereint alle Prozesse rund um das Thema ÖPV und Lichtsignalanlagen. Ziel ist es, alle Fahrplanabweichungen zu erfassen und für den Nutzer darzustellen.

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